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Beograd - Belgrade

Erstellt von Der_Buchhalter, 13.03.2008, 17:25 Uhr · 513 Antworten · 85.018 Aufrufe

  1. #401
    Avatar von Mr. T

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    Zitat Zitat von Hamburg1711 Beitrag anzeigen
    also ohne das in die Länge zu ziehen, aber wenn ich das richtig verstanden habe, dann kostet in bestimmten Lagen in Beograd ein qm mehr als 1900€. Und wenn ich die grafik richtig interpretiere bekommt in Beograd nichts unter 50€ den qm. das heist wenn ich eine 100qm Immobile kaufe in der schlechtesten lage von Belgrad bin ich mit 50.000€ dabei.
    Wenn ich dann das Durschnittseinkommen eines Serbens in Serbien in Betracht ziehe dann sehe ich ein Ungleichgewicht. Aktuell liegt das Durschnittseinkommen bei circa 330-386€ netto.
    wer soll das bei den Löhnen und Gehältern bezahlen?
    In Zagreb sind die Immobilen Preise rückläufig. Dort hat sich eine Blase entwickelt und es findet eine langsame korrektur statt. Ich denke in Beograd ist die Situation ähnlich.
    Ich glaube es gibt Zeichen einer Blase.
    sag mal, da du dich ja ziemlich gut in sachen Ökonomie auskennst, kannst du mir da ein bissl auf die sprünge helfen.

    Kannst du mir ungefähr erklären, weshalb man jetzt so eine geringe kaufkraft hat - zu milosevic zeiten, waren wenigsten die lebensmittel billiger und man konnte halbwegs leben (auch wenns u. a. auch scheisse war) - da muss doch irgendwo ein ausgleich herrschen - man kann ja nicht von seinen lohn leben.

  2. #402
    Avatar von Baba Jula

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    Zitat Zitat von Hamburg1711 Beitrag anzeigen
    also ohne das in die Länge zu ziehen, aber wenn ich das richtig verstanden habe, dann kostet in bestimmten Lagen in Beograd ein qm mehr als 1900€. Und wenn ich die grafik richtig interpretiere bekommt in Beograd nichts unter 50€ den qm. das heist wenn ich eine 100qm Immobile kaufe in der schlechtesten lage von Belgrad bin ich mit 50.000€ dabei.
    Wenn ich dann das Durschnittseinkommen eines Serbens in Serbien in Betracht ziehe dann sehe ich ein Ungleichgewicht. Aktuell liegt das Durschnittseinkommen bei circa 330-386€ netto.
    wer soll das bei den Löhnen und Gehältern bezahlen?
    In Zagreb sind die Immobilen Preise rückläufig. Dort hat sich eine Blase entwickelt und es findet eine langsame korrektur statt. Ich denke in Beograd ist die Situation ähnlich.
    Ich glaube es gibt Zeichen einer Blase.
    naja als Blase würd ich das nicht bezeichnen. Mit dem EU Beitritt pendeln sich die Preise wieder auf
    ein realistisches Mass ein. Da kann man auch die Frage stellen - wie sich die Preise an der
    Adriaküste entwickeln haben ?
    Belgrad/Serbien ist noch nicht so weit. Der EU Beitritt ist noch fern. Belgrad ist jedoch wirtschaftliches Zentrum
    des Landes, und ich gehe einfach mal davon aus das sich die Lage mit der Zeit verbessern wird. Das bedeutet
    zwangsläufig das auch die Löhne steigen werden, mit der Folge hat das die Imobilienpreise ansteigen.
    Du gehst vom Durchschnittseinkommen aus - ich nehme einfach mal ein 2 Personenhaushalt als Beispiel, Mann und
    Frau mit überdurchschnittlichen Gehältern könnnen sich durchaus eine Immobilie leisten.....

    Pozdrav
    Baba

  3. #403

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    Zitat Zitat von Jovan Beitrag anzeigen
    sag mal, da du dich ja ziemlich gut in sachen Ökonomie auskennst, kannst du mir da ein bissl auf die sprünge helfen.

    Kannst du mir ungefähr erklären, weshalb man jetzt so eine geringe kaufkraft hat - zu milosevic zeiten, waren wenigsten die lebensmittel billiger und man konnte halbwegs leben (auch wenns u. a. auch scheisse war) - da muss doch irgendwo ein ausgleich herrschen - man kann ja nicht von seinen lohn leben.

    Ich denke Yugoslavien war einer der wohlhabenderen Länder im Ostblock Sie war zwar sozialistisch hat aber Gelder sowohl vom Westen als auch vom Osten gekriegt.
    Ausserdem gab es viele Yugos die in der Diaspora gelebt haben und Geld gebracht haben, wie die Türken in der Türkei.
    Nach dem Zerfall des Ostblocks hat sich yugoslawien insbesondere Serbien zurückentwickelt.
    Es hat wenn ich das mal so sagen darf 20 Jahre verloren. Vergleiche mal die Wirtschaftsleistung jetzt und vor 1989. Zum Vergleich Rumanien und Bulgarien waren vor dem Zerfall des Ostblocks viel rückständiger als Yugoslavien , jetzt ist es umgekehrt .
    Wie die Leute über die Runden kommen ist mir auch ein Rätsel. ich denke bei vielen ist es echt knapp.

    - - - Aktualisiert - - -

    [QUOTE=Baba Jula;3897357]naja als Blase würd ich das nicht bezeichnen. Mit dem EU Beitritt pendeln sich die Preise wieder auf
    ein realistisches Mass ein. Da kann man auch die Frage stellen - wie sich die Preise an der
    Adriaküste entwickeln haben ?

    Adria kann ich nicht sagen aber in Zagreb sind die Immobilenpreise rückläufig, trotz EU.


    Belgrad/Serbien ist noch nicht so weit. Der EU Beitritt ist noch fern. Belgrad ist jedoch wirtschaftliches Zentrum
    des Landes, und ich gehe einfach mal davon aus das sich die Lage mit der Zeit verbessern wird. Das bedeutet
    zwangsläufig das auch die Löhne steigen werden, mit der Folge hat das die Imobilienpreise ansteigen.

    Die neue Regierung tut Serbien ganz gut, ich denke nicht das kurz oder mittelfristig die Löhne steigen, ich denke eher die Immobilenpreise werden etwas fallen.

    Du gehst vom Durchschnittseinkommen aus - ich nehme einfach mal ein 2 Personenhaushalt als Beispiel, Mann und
    Frau mit überdurchschnittlichen Gehältern könnnen sich durchaus eine Immobilie leisten.....

    ja eine Famiele mit überdurschnittlichen Gehältern, das geht aber wieviele haben in Beograd überdurchschnittliche Gehälter?
    Von meiner alten Firma der Distributor hatte einen angestellten der war Ingenuier und seine Frau Pharmazie etwas.
    Selbst doe hatten Probleme und seinSchwiegervater hat ihm Geld für ein Immobilienkauf gegeben.

  4. #404
    Avatar von Dissention

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    Das Durchschnittseinkommen in BG liegt bei 49TSD Din - das sind ca. 430 €. Zusätzlich kommt ein riesiger Markt an "grauer Wirtschaft", eine recht hohe Eigentümerquote, Geldsendungen aus dem Ausland und eine etwas andersartige Mentalität unter den Familien (Gegenseitige Unterstützung beim Kauf etc.). Ich denke es können mehr Jugendliche eine Immobilie erwerben. So weit ich von Verwandten weiß, lässt sich in BG einiges an Geld mit Immobilien verdienen.

  5. #405

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    ich krieg das mit dem zitieren irgendwie nicht richtig hin

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Dissention Beitrag anzeigen
    Das Durchschnittseinkommen in BG liegt bei 49TSD Din - das sind ca. 430 €. Zusätzlich kommt ein riesiger Markt an "grauer Wirtschaft", eine recht hohe Eigentümerquote, Geldsendungen aus dem Ausland und eine etwas andersartige Mentalität unter den Familien (Gegenseitige Unterstützung beim Kauf etc.). Ich denke es können mehr Jugendliche eine Immobilie erwerben. So weit ich von Verwandten weiß, lässt sich in BG einiges an Geld mit Immobilien verdienen.
    vieles was du sagst ist richtig, es bestätigt meine Aussage mit dem Schwiegervater und die graue wirtschaft hab ich auch hautnah erlebt, denn es wir d die Hand aufgehalten und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.
    In der Vergangenheit sind die Preise imer weiter gestiegen, deswegen haben anscheinend viele gekauft und dann mit gewinn weiterverkauft.
    Das geht aber nur bis zu einem bestimmten Punkt , dann nämlich wenn die Blase platzt.

  6. #406
    Avatar von Dissention

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    Zitat Zitat von Hamburg1711 Beitrag anzeigen
    ich krieg das mit dem zitieren irgendwie nicht richtig hin

    - - - Aktualisiert - - -



    vieles was du sagst ist richtig, es bestätigt meine Aussage mit dem Schwiegervater und die graue wirtschaft hab ich auch hautnah erlebt, denn es wir d die Hand aufgehalten und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.
    In der Vergangenheit sind die Preise imer weiter gestiegen, deswegen haben anscheinend viele gekauft und dann mit gewinn weiterverkauft.
    Das geht aber nur bis zu einem bestimmten Punkt , dann nämlich wenn die Blase platzt.
    In Belgrad wird die so schnell nicht platzen, viele zieht es in die Großstädte und viele Flüchtlinge aus der ehemaligen RSK und dem Kosovo sind noch nicht sesshaft.
    Der Handel mit Wohnungen funktioniert prächtig, vor allem die "Nadogradnja", also das Häuser um ein Stockwerk erweitern ist ziemlich einträglich. Ob du es glaubst oder nicht, in BG wird meiner Meinung nach zu wenig gebaut.

    Im Vergleich dazu hast du in den anderen Städten Serbiens sehr günstige Wohnungen, die du erwerben kannst, in Nis schon ab 15-20TSD € - Top Lage 5 Zimmer 130 TSD € (PM wenn du kaufen willst :P).

  7. #407
    Jezersko
    Ich glaube auch, dass die "Immobilienblase" in Belgrad nicht platzen wird, weil es nämlich keine Blase ist! Anders als in Spanien wurde bisher grundsätzlich nicht mehr als der Bedarf gebaut. Und was gebaut wird/wurde ist "normal" finanziert. In Spanien (und natürlich USA) wurde Jahrelang "endfällig" finanziert. D.h. es wird ein Kredit in doppelter Höhe des Immobilienwertes aufgenommen - sagen wir Laufzeit 20 Jahre. Man ging davon aus, dass die Immobilie in 20 Jahren den Wert mehr als verdoppelt hat. Für den Kredit wurden 20 Jahre lang nur die Zinsen gezahlt. Nach 20 Jahren wurde das Haus verkauft, und ein Neues auf die gleiche Art finanziert. Das geht solange gut, solange es Abnehmer für das Haus gibt. Abnehmer gab es überwiegend aber nur, wenn die Immobilie innerhalb der Laufzeit des Kredites verkauft wurde, weil die Leute nur die (niedrigen) Zinsbelastungen gesehen haben... Das Ende der Geschichte kennen wir ja. Nach 20 Jahren kassieren die Banken (zusätzlich zu den Zinsen) auch die Häuser ein, weil die aushaftende Kreditsumme nie angespart, und daher nicht zurückbezahlt wurde. Auf den Häusern bleiben die Banken sitzen. Was bleibt übrig: Menschen, die ihr Haus verloren haben (weil sie es sich im Grunde nie hätten leisten können) und Banken, der Kredite geplatzt sind, weil sie anstelle Geld nur unverkäuflichen Immobilien bekommen haben.

    In Belgrad ist das anders. Da wird wie überall genau der Preis verlangt, der gerade noch bezahlt wird. Belgrad ist eine attraktive Stadt, und zieht als Wirtschaftliches Zentrum natürlich viele Leute an. Aber es muss schon klar sein: In keiner Stadt der Welt kann sich ein junger Mensch oder ein Arbeiter vom Land ein Haus kaufen. Existenzgründung und Immobilien Bau oder Kauf ist "am Land" (in dörflicher Struktur) eine Sache von einer ganzen Generatin. In der Stadt eine Sache von zwei bis drei (!) Generationen. Man muss also schon zur Erbengeneration gehören, um ein relativ sorgenfreies Leben in der Stadt führen zu können.

    Die Anderen pendeln aus ihren (relativ billigen) Wohnungen in den Stadtrandgebieten zum arbeiten ins Zentrum ein. Ihren Einkauf erledigen sie auf Märkten und in ein paar Diskontläden und nicht in der chicen Knez Mihailova. Sieh Dir einfach einmal in der Früh und am Abend die Busse und die (neuen) Straßenbahnen an, und Du weisst was los ist...

    Ja. Nis ist natürlich ein "Geheimtipp"! Durchaus eine attraktive Stadt mit vielen freien Flächen. Arbeit kannst halt fast nur bei Philip Morris - gleich neben dem ehem. Konzentrationslager. Oder Du mietest Dich als selbständiger Unternehmer in eine der vielen leerstehenden Industriehallen ein. Als Tor zur Welt hast du auch gleich vor der Haustür einen int. Flughafen, zu dem die Busse aus dem Zentum im 20-Minuten-Takt fahren. Es gibt zwar nur einen Flug (um 7 Uhr nach Podgorica), Aber der Flughafen ist ganztägig besetzt und ie Busse fahren...

    Langfristig würde ich eher nach Nis, als nach Belgrad gehen. Außerdem ist es von dort nicht weit nach Ungarn, Bulgarien, Makedonien und Kosovo - wenn man will. Aber wer will das schon

  8. #408

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    Zitat Zitat von Dissention Beitrag anzeigen
    In Belgrad wird die so schnell nicht platzen, viele zieht es in die Großstädte und viele Flüchtlinge aus der ehemaligen RSK und dem Kosovo sind noch nicht sesshaft.
    Der Handel mit Wohnungen funktioniert prächtig, vor allem die "Nadogradnja", also das Häuser um ein Stockwerk erweitern ist ziemlich einträglich. Ob du es glaubst oder nicht, in BG wird meiner Meinung nach zu wenig gebaut.

    Im Vergleich dazu hast du in den anderen Städten Serbiens sehr günstige Wohnungen, die du erwerben kannst, in Nis schon ab 15-20TSD € - Top Lage 5 Zimmer 130 TSD € (PM wenn du kaufen willst :P).

    Ich denke auch das die Blase nicht platzen wird, aber es wird zumindest eine Korrektur mittel oder langfristig nach unten geben. Natürlich ist Belgrad Zuzug Gebiet, gerade weil es das politische und wirtschaftliche Zentrum ist. Im süden stehenin vielen Dörfern und teilweise auch Städten viele Häuser leer oder man vermietet Sie für umsonst an Flüchtlinge, damit die Häuser nicht verfallen.

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    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Ich glaube auch, dass die "Immobilienblase" in Belgrad nicht platzen wird, weil es nämlich keine Blase ist! Anders als in Spanien wurde bisher grundsätzlich nicht mehr als der Bedarf gebaut. Und was gebaut wird/wurde ist "normal" finanziert. In Spanien (und natürlich USA) wurde Jahrelang "endfällig" finanziert. D.h. es wird ein Kredit in doppelter Höhe des Immobilienwertes aufgenommen - sagen wir Laufzeit 20 Jahre. Man ging davon aus, dass die Immobilie in 20 Jahren den Wert mehr als verdoppelt hat. Für den Kredit wurden 20 Jahre lang nur die Zinsen gezahlt. Nach 20 Jahren wurde das Haus verkauft, und ein Neues auf die gleiche Art finanziert. Das geht solange gut, solange es Abnehmer für das Haus gibt. Abnehmer gab es überwiegend aber nur, wenn die Immobilie innerhalb der Laufzeit des Kredites verkauft wurde, weil die Leute nur die (niedrigen) Zinsbelastungen gesehen haben... Das Ende der Geschichte kennen wir ja. Nach 20 Jahren kassieren die Banken (zusätzlich zu den Zinsen) auch die Häuser ein, weil die aushaftende Kreditsumme nie angespart, und daher nicht zurückbezahlt wurde. Auf den Häusern bleiben die Banken sitzen. Was bleibt übrig: Menschen, die ihr Haus verloren haben (weil sie es sich im Grunde nie hätten leisten können) und Banken, der Kredite geplatzt sind, weil sie anstelle Geld nur unverkäuflichen Immobilien bekommen haben.

    In Belgrad ist das anders. Da wird wie überall genau der Preis verlangt, der gerade noch bezahlt wird. Belgrad ist eine attraktive Stadt, und zieht als Wirtschaftliches Zentrum natürlich viele Leute an. Aber es muss schon klar sein: In keiner Stadt der Welt kann sich ein junger Mensch oder ein Arbeiter vom Land ein Haus kaufen. Existenzgründung und Immobilien Bau oder Kauf ist "am Land" (in dörflicher Struktur) eine Sache von einer ganzen Generatin. In der Stadt eine Sache von zwei bis drei (!) Generationen. Man muss also schon zur Erbengeneration gehören, um ein relativ sorgenfreies Leben in der Stadt führen zu können.

    Die Anderen pendeln aus ihren (relativ billigen) Wohnungen in den Stadtrandgebieten zum arbeiten ins Zentrum ein. Ihren Einkauf erledigen sie auf Märkten und in ein paar Diskontläden und nicht in der chicen Knez Mihailova. Sieh Dir einfach einmal in der Früh und am Abend die Busse und die (neuen) Straßenbahnen an, und Du weisst was los ist...

    Ja. Nis ist natürlich ein "Geheimtipp"! Durchaus eine attraktive Stadt mit vielen freien Flächen. Arbeit kannst halt fast nur bei Philip Morris - gleich neben dem ehem. Konzentrationslager. Oder Du mietest Dich als selbständiger Unternehmer in eine der vielen leerstehenden Industriehallen ein. Als Tor zur Welt hast du auch gleich vor der Haustür einen int. Flughafen, zu dem die Busse aus dem Zentum im 20-Minuten-Takt fahren. Es gibt zwar nur einen Flug (um 7 Uhr nach Podgorica), Aber der Flughafen ist ganztägig besetzt und ie Busse fahren...

    Langfristig würde ich eher nach Nis, als nach Belgrad gehen. Außerdem ist es von dort nicht weit nach Ungarn, Bulgarien, Makedonien und Kosovo - wenn man will. Aber wer will das schon

    Im süden stehen viele Häuser und Wohnungen leer ,da es keine Arbeit gibt. Viele ziehen u.a. auch deswegen nach Belgrad.

  9. #409
    Avatar von Josip Frank

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    Zitat Zitat von Hamburg1711 Beitrag anzeigen
    Ich denke Yugoslavien war einer der wohlhabenderen Länder im Ostblock Sie war zwar sozialistisch hat aber Gelder sowohl vom Westen als auch vom Osten gekriegt.
    Ausserdem gab es viele Yugos die in der Diaspora gelebt haben und Geld gebracht haben, wie die Türken in der Türkei.
    Nach dem Zerfall des Ostblocks hat sich yugoslawien insbesondere Serbien zurückentwickelt.
    Es hat wenn ich das mal so sagen darf 20 Jahre verloren. Vergleiche mal die Wirtschaftsleistung jetzt und vor 1989. Zum Vergleich Rumanien und Bulgarien waren vor dem Zerfall des Ostblocks viel rückständiger als Yugoslavien , jetzt ist es umgekehrt .
    Wie die Leute über die Runden kommen ist mir auch ein Rätsel. ich denke bei vielen ist es echt knapp.
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    Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Die jugoslawische Wirtschaftskraft in Anführungszeichen begann schon Ende der 70er zu bröckeln. Nicht umsonst waren in den 80er neue Scheine im Umlauf mit immer mehr Nullen auf dem Inflationsdinar. Interessant wird hier die Rolle Serbiens, dessen Einnahmen aus den Republiken nach der Unabhängigkeit wegfielen, wenn mann bedenkt,dass 92 % der Devisen Einnahmen aus Kroatien und Slowenien nach Belgrad flossen
    Serbien hat sich nur deshalb zurückentwickelt mit Ausnahme von Belgrad,was Jahrzehnte mit Geldern der Republiken aufgebaut wurde, weil es sich nicht in der Lage sah alleine und selbständig zu operieren, in dem man die Staatsbetriebe privatisiert und anschliessend modernisiert, aber dies war von einigen Machthabern nicht vorgesehen und deshalb auch der Krieg ,denn z.B die Armee mit Dominanz der Serben sah ihre Fälle davon schwimmen ohne jugoslawische Staatsunterstützung

  10. #410
    Avatar von Dissention

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    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
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    Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Die jugoslawische Wirtschaftskraft in Anführungszeichen begann schon Ende der 70er zu bröckeln. Nicht umsonst waren in den 80er neue Scheine im Umlauf mit immer mehr Nullen auf dem Inflationsdinar. Interessant wird hier die Rolle Serbiens, dessen Einnahmen aus den Republiken nach der Unabhängigkeit wegfielen, wenn mann bedenkt,dass 92 % der Devisen Einnahmen aus Kroatien und Slowenien nach Belgrad flossen
    Serbien hat sich nur deshalb zurückentwickelt mit Ausnahme von Belgrad,was Jahrzehnte mit Geldern der Republiken aufgebaut wurde, weil es sich nicht in der Lage sah alleine und selbständig zu operieren, in dem man die Staatsbetriebe privatisiert und anschliessend modernisiert, aber dies war von einigen Machthabern nicht vorgesehen und deshalb auch der Krieg ,denn z.B die Armee mit Dominanz der Serben sah ihre Fälle davon schwimmen ohne jugoslawische Staatsunterstützung
    Du vergisst, dass dieses Geld nie zum "Aufbau Serbien" genutzt wurde und auch ignorierst du die jahrelangen Embargos und die Zerstörung wichtiger Infrastruktur durch die Nato, genau so wie die Tatsache, dass Serbien später weniger Gelder bekommen hat, als Kroatien.

    Aber das ist nicht Thema hier.

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