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Moj grad ŠABAC

Erstellt von Big-Srbo, 25.05.2005, 15:05 Uhr · 8 Antworten · 6.665 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    24.05.2005
    Beiträge
    99

    Moj grad ŠABAC

    Šabac ist eine Stadt im Westen Serbiens nah an der Vojvodina und Liegt an der Save.
    Šabac hat 70.000 Einwohner und wurde erst vor kurzem erneuert.
    Die schönen Bilder will ich euch nicht vorenthalten.



    Wappen von Šabac


    Fotos findet ihr hier


    sonstige infos unter www.sabac.org

  2. #2
    Avatar von Krajisnik

    Registriert seit
    26.01.2005
    Beiträge
    1.446
    Sehr schöne Stadt.

  3. #3
    Avatar von slatka

    Registriert seit
    17.05.2005
    Beiträge
    139
    mein bester freund ist aus sabac!
    super pizza haben die dort!!!

  4. #4
    jugo-jebe-dugo
    Ich kenne sehr viele aus der Gegend.Nicht direkt aus Sabac aber aus dem Dorf Ribari,ca. 20-30km von Sabac.Von den Dorf wohnen voll viele bei mir in De.Kennst du das Dorf Ribari?



    Šabac ( Шабац ) ist eine Stadt in Serbien am Fluss Sava im historischen Verwaltungsbezirk Mačva, es ist Hauptverwaltungssitz bzw. die Hauptstadt des Bezirks. Die Einwohnerzahl liegt bei rund 70000.



    Geschichte

    Erstmals wurde die Stadt im Mittelalter laut einem Dokument aus dem Jahre 1454 mit dem Namen Zaslon erwähnt. Sie war ein Teil des Serbischen Königreichs, bis sie dann im 14. Jahrhundert an die Osmanen fiel. 1470 erbauten die Osmanen die erste Festung in der Stadt mit dem Namen Bejerdelen (Übersetzt: Die von der Seite zuschlägt). Im Laufe der Jahrzehnte wechselte die Stadt durch Eroberungen mehrmals den "Besitzer" zwischen dem Osmanischen Reich und Österreich-Ungarn. Der Grund dafür war die strategisch wichtige Position der Stadt als Handelsknotenpunkt.

    Die Etymologie des neuen wie des alten Namens ist unklar, er leitet sich aber möglicherweise aus dem Wort Sava ab. Klar ist jedoch, dass diese Stadt eine sehr wichtige Rolle während des ersten serbischen Aufstandes spielte. 1806 führte Karađorđe die serbische Wiederstandsarmee zu einem der ersten Siege gegen die Osmanische Armee, in der Nähe von Šabac beim Dorf Mišar. Die Obrenović Familie hinterließ auch ihre Spuren der Verstädterung und Modernisierung dieser Region und der Stadt Šabac selbst, nach dem zweiten serbischen Aufstand und während der ruhmreichen Zeit von Jevrem Obrenović dem Bruder von Miloš Obrenović. In der Zeit von 1820-1840 wurden die ersten Spitäler, Apotheken, Schulen, Theater und Opern gegründet, die heute zu den ältesten Serbiens gehören.

    Die Stadt wurde 1867 mit dem Abzug der letzten türkischen Soldaten vollständig aus der osmanischen Herrschaft befreit. Die erste Zeitung Serbiens wurde im Jahre 1883 in Šabac gedruckt. Šabac war auch die erste Stadt, in der Frauen an Sonntagen Kaffeehäuser besuchen durften. Bis dato war dies nur den Männern vorbehalten.

    Während des ersten Weltkrieges gewann die Serbische Armee unter der Führung des Generals Štepa Štepanović die ersten Kämpfe gegen Österreich-Ungarn und errang damit auch den ersten Sieg der Alliierten (August 1914).

    Die chemische Fabrik "Zorka" wurde 1938 in Šabac erbaut und bildete den Grundstein für die industrielle Entfaltung der Stadt. Die Stadt gedieh rasant schnell bis zum Zweiten Weltkrieg, als sie fast gänzlich von den Deutschen zerstört wurde und sich ihre Einwohnerzahl von 14.000 auf 7.000 halbierte. Die Besatzer errichteten ein Konzentrationslager in Šabac, in welchem 5.000 Šabac-Einwohner und 20.000 Menschen aus anderen Orten inhaftiert waren. Die Anzahl der Opfer im Konzentrationslager beträgt mehr als 7.000. Letztendlich wurde die Stadt 1944 von den serbischen Partisanen zurückerobert.

    Nach dem zweiten Weltkrieg wurde "Zorka" wiederaufgebaut und die Stadt entfaltete sich zu einer der modernsten Industriestädte Serbiens. In den 1970er Jahren liess sich eine explosionsartige Erhöhung der Geburtenrate verzeichnen, nachdem zuvor Unmengen von Wohngebäuden, Schulen, Sportplätzen, Hallen und Kindergärten erbaut und eröffnet worden waren. Um den Einwohnern das Gebären schmackhaft zu machen, heisst es. Das gesamte Moorgebiet Benska Bara wurde in ein attraktives Gebiet für Zuwanderer verwandelt. Und eine neue Brücke über den Fluss Sava verbindet nun die Stadt besser mit der Peripherie. Heute zählt die Stadt und das Umland etwas mehr als 70.000 Einwohner. Damit bleibt sie eine der modernsten Städte Serbiens.

  5. #5
    Avatar von Vucica79

    Registriert seit
    03.10.2006
    Beiträge
    36
    Hab hier auch einen Artikel und zwar die Geschichte von Sabac die Recht interessant ist, ich selber bin auch aus der Gegend bin dort aufgewachsen in einem Ort nahe Sabac (Koceljeva-Svileuva) teilweise auch in Sabac selbst. Naja so ganz stimmt das nicht mit die Roma, die haben teilweise eigene Dörfer in der Umgebung von Sabac sprich Draginje, Jalovik. Die meisten von denen sind in Wien und Deutschland Gastarbeiter.
    Was die Stadt anbelangt, ich bin der Meinung, dass sie sich in den letzten 6 Jahren wirklich positiv verändert hat. Das Zentrum ist ausgebaut worden die Stadt erscheint mir viel futuristischer.

    Geschichte v. Sabac
    Erstmals wurde die Stadt im Mittelalter laut einem Dokument aus dem Jahre 1454 mit dem Namen Zaslon erwähnt. Sie war ein Teil des Serbischen Königreichs, bis sie dann im 14. Jahrhundert an die Osmanen fiel. 1470 erbauten die Osmanen die erste Festung in der Stadt mit dem Namen Bejerdelen (Übersetzt: Die von der Seite zuschlägt). Im Laufe der Jahrzehnte wechselte die Stadt durch Eroberungen mehrmals den "Besitzer" zwischen dem Osmanischen Reich und Österreich-Ungarn. Der Grund dafür war die strategisch wichtige Position der Stadt als Handelsknotenpunkt.

    Die Etymologie des neuen wie des alten Namens ist unklar, er leitet sich aber möglicherweise aus dem Wort Sava ab. Klar ist jedoch, dass diese Stadt eine sehr wichtige Rolle während des ersten serbischen Aufstandes spielte. 1806 führte Karađorđe die serbische Wiederstandsarmee zu einem der ersten Siege gegen die Osmanische Armee, in der Nähe von Šabac beim Dorf Mišar. Die Obrenović Familie hinterließ auch ihre Spuren der Verstädterung und Modernisierung dieser Region und der Stadt Šabac selbst, nach dem zweiten serbischen Aufstand und während der ruhmreichen Zeit von Jevrem Obrenović dem Bruder von Miloš Obrenović. In der Zeit von 1820-1840 wurden die ersten Spitäler, Apotheken, Schulen, Theater und Opern gegründet, die heute zu den ältesten Serbiens gehören.

    Die Stadt wurde 1867 mit dem Abzug der letzten türkischen Soldaten vollständig aus der osmanischen Herrschaft befreit. Die erste Zeitung Serbiens wurde im Jahre 1883 in Šabac gedruckt. Šabac war auch die erste Stadt, in der Frauen an Sonntagen Kaffeehäuser besuchen durften. Bis dato war dies nur den Männern vorbehalten.

    Während des ersten Weltkrieges gewann die Serbische Armee unter der Führung des Generals Štepa Štepanović die ersten Kämpfe gegen Österreich-Ungarn und errang damit auch den ersten Sieg der Alliierten (August 1914).

    Die chemische Fabrik "Zorka" wurde 1938 in Šabac erbaut und bildete den Grundstein für die industrielle Entfaltung der Stadt. Die Stadt gedieh rasant schnell bis zum Zweiten Weltkrieg, als sie fast gänzlich von den Deutschen zerstört wurde und sich ihre Einwohnerzahl von 14.000 auf 7.000 halbierte. Die Besatzer errichteten ein Konzentrazionslager in Šabac, in welchem 5.000 Šabac-Einwohner und 20.000 Menschen aus anderen Orten inhaftiert waren. Die Anzahl der Opfer im Konzentrationslager beträgt mehr als 7.000. Letztendlich wurde die Stadt 1944 von den serbischen Partisanen zurückerobert.

    Nach dem zweiten Weltkrieg wurde "Zorka" wiederaufgebaut und die Stadt entfaltete sich zu einer der modernsten Industriestädte Serbiens. In den 1970er Jahren liess sich eine explosionsartige Erhöhung der Geburtenrate verzeichnen, nachdem zuvor Unmengen von Wohngebäuden, Schulen, Sportplätzen, Hallen und Kindergärten erbaut und eröffnet worden waren. Um den Einwohnern das Gebären schmackhaft zu machen, heisst es. Das gesamte Moorgebiet Benska Bara wurde in ein attraktives Gebiet für Zuwanderer verwandelt. Und eine neue Brücke über den Fluss Sava verbindet nun die Stadt besser mit der Peripherie. Heute zählt die Stadt und das Umland etwas mehr als 70.000 Einwohner. Damit bleibt sie eine der größten und modernsten Städte Serbiens.

  6. #6
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    02.09.2006
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    8.141
    Zitat Zitat von Sumadinac
    Ich kenne sehr viele aus der Gegend.Nicht direkt aus Sabac aber aus dem Dorf Ribari,ca. 20-30km von Sabac.Von den Dorf wohnen voll viele bei mir in De.Kennst du das Dorf Ribari?

    In Sabac soll es im Durchschnitt die meisten Romas von SCG geben.Nur mal so ne Info am Rande was ja nicht schlimm ist.
    Hmm hatte gehört in Bela Crkva (Südbanat/Vojvodina) hätte es die meisten Romas, aber ich lass mich gerne des besseren belehren :wink:

  7. #7
    Avatar von Kukubabo

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    7
    Zitat Zitat von Vucica79
    Hab hier auch einen Artikel und zwar die Geschichte von Sabac die Recht interessant ist, ich selber bin auch aus der Gegend bin dort aufgewachsen in einem Ort nahe Sabac (Koceljeva-Svileuva) teilweise auch in Sabac selbst. Naja so ganz stimmt das nicht mit die Roma, die haben teilweise eigene Dörfer in der Umgebung von Sabac sprich Draginje, Jalovik. Die meisten von denen sind in Wien und Deutschland Gastarbeiter.
    Was die Stadt anbelangt, ich bin der Meinung, dass sie sich in den letzten 6 Jahren wirklich positiv verändert hat. Das Zentrum ist ausgebaut worden die Stadt erscheint mir viel futuristischer.

    Geschichte v. Sabac
    Erstmals wurde die Stadt im Mittelalter laut einem Dokument aus dem Jahre 1454 mit dem Namen Zaslon erwähnt. Sie war ein Teil des Serbischen Königreichs, bis sie dann im 14. Jahrhundert an die Osmanen fiel. 1470 erbauten die Osmanen die erste Festung in der Stadt mit dem Namen Bejerdelen (Übersetzt: Die von der Seite zuschlägt). Im Laufe der Jahrzehnte wechselte die Stadt durch Eroberungen mehrmals den "Besitzer" zwischen dem Osmanischen Reich und Österreich-Ungarn. Der Grund dafür war die strategisch wichtige Position der Stadt als Handelsknotenpunkt.

    Die Etymologie des neuen wie des alten Namens ist unklar, er leitet sich aber möglicherweise aus dem Wort Sava ab. Klar ist jedoch, dass diese Stadt eine sehr wichtige Rolle während des ersten serbischen Aufstandes spielte. 1806 führte Karađorđe die serbische Wiederstandsarmee zu einem der ersten Siege gegen die Osmanische Armee, in der Nähe von Šabac beim Dorf Mišar. Die Obrenović Familie hinterließ auch ihre Spuren der Verstädterung und Modernisierung dieser Region und der Stadt Šabac selbst, nach dem zweiten serbischen Aufstand und während der ruhmreichen Zeit von Jevrem Obrenović dem Bruder von Miloš Obrenović. In der Zeit von 1820-1840 wurden die ersten Spitäler, Apotheken, Schulen, Theater und Opern gegründet, die heute zu den ältesten Serbiens gehören.

    Die Stadt wurde 1867 mit dem Abzug der letzten türkischen Soldaten vollständig aus der osmanischen Herrschaft befreit. Die erste Zeitung Serbiens wurde im Jahre 1883 in Šabac gedruckt. Šabac war auch die erste Stadt, in der Frauen an Sonntagen Kaffeehäuser besuchen durften. Bis dato war dies nur den Männern vorbehalten.

    Während des ersten Weltkrieges gewann die Serbische Armee unter der Führung des Generals Štepa Štepanović die ersten Kämpfe gegen Österreich-Ungarn und errang damit auch den ersten Sieg der Alliierten (August 1914).

    Die chemische Fabrik "Zorka" wurde 1938 in Šabac erbaut und bildete den Grundstein für die industrielle Entfaltung der Stadt. Die Stadt gedieh rasant schnell bis zum Zweiten Weltkrieg, als sie fast gänzlich von den Deutschen zerstört wurde und sich ihre Einwohnerzahl von 14.000 auf 7.000 halbierte. Die Besatzer errichteten ein Konzentrazionslager in Šabac, in welchem 5.000 Šabac-Einwohner und 20.000 Menschen aus anderen Orten inhaftiert waren. Die Anzahl der Opfer im Konzentrationslager beträgt mehr als 7.000. Letztendlich wurde die Stadt 1944 von den serbischen Partisanen zurückerobert.

    Nach dem zweiten Weltkrieg wurde "Zorka" wiederaufgebaut und die Stadt entfaltete sich zu einer der modernsten Industriestädte Serbiens. In den 1970er Jahren liess sich eine explosionsartige Erhöhung der Geburtenrate verzeichnen, nachdem zuvor Unmengen von Wohngebäuden, Schulen, Sportplätzen, Hallen und Kindergärten erbaut und eröffnet worden waren. Um den Einwohnern das Gebären schmackhaft zu machen, heisst es. Das gesamte Moorgebiet Benska Bara wurde in ein attraktives Gebiet für Zuwanderer verwandelt. Und eine neue Brücke über den Fluss Sava verbindet nun die Stadt besser mit der Peripherie. Heute zählt die Stadt und das Umland etwas mehr als 70.000 Einwohner. Damit bleibt sie eine der größten und modernsten Städte Serbiens.

    Interessant,willkommen im Forum.






    Kennst du das Dorf Ribari?

    Mit freundlcihen Grüssen

  8. #8
    Avatar von Vucica79

    Registriert seit
    03.10.2006
    Beiträge
    36
    ja habe von Ribari gehört aber ist auf der anderen Seite von Sabac ich glaube Richtung Loznica wenn ich mich nicht irre. Kenne aber niemanden von dort, Bogatic kenne ich müsste auch in der Nähe sein..

    hier noch was von Sabac..


    MAČVA U I SRPSKOM USTANKU
    Zulum koji su Turci nametnuli nad Srbima, doveo je do organizovanja ustanka u Srbiji pod vođstvom Đorđa Petrovića 2.februara 1804.godine. Na Karađođevo pismo, pop Luka Lazarević sredinom februara okuplja ustanike i počinje sa opsadom Šapca.Posle poraza Turaka kod Beljina i Svileuve oni se sklanjaju u šabačku tvrđavu. Posle nekoliko neuspelih pokušaja osvajanja šabačke tvrđave 17.04.1804. godine zapovednik tvrđave se predaje i predaje Šabac Srbima. Veći deo Mačvana nastavlja borbe u opsadi Beograda, Požarevca, Smedereva i drugim. U toku 1805.godine Mačva je bila relativno mirna sa manjim borbama krajem godine oko Šapca....

  9. #9
    jugo-jebe-dugo
    SABAC 2006


















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