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Zagreb - Die Hauptstadt Kroatiens

Erstellt von Franjo_Tudjman, 18.01.2005, 18:45 Uhr · 597 Antworten · 96.982 Aufrufe

  1. #551
    Avatar von Grdelin

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    Laut Dnevnik war die Menschenschlange heute bis zum Cvijetni trg.

    - - - Aktualisiert - - -


  2. #552
    Avatar von BlackJack

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    peinlich

  3. #553
    Avatar von Grdelin

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    peinlich

    Wieso?
    Das ist typisch kroatisch.

  4. #554
    Avatar von Holzmichl

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    Zitat Zitat von Grdelin Beitrag anzeigen
    Wieso?
    Das ist typisch kroatisch.
    Naja, ob die wissen, wofür der Knabe stand?

  5. #555
    Avatar von Grdelin

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    Zitat Zitat von Izdajnik Beitrag anzeigen
    Naja, ob die wissen, wofür der Knabe stand?
    Der ist Kroate, der ist heilig.

    Was wird erst los sein wenn Stepinac heilig gesprochen wird.

  6. #556
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Grdelin Beitrag anzeigen
    Wieso?
    Das ist typisch kroatisch.
    ja, und das ist mir peinlich.
    Sein Begräbnis fand unter großer Anteilnahme statt. Als man 24 Jahre nach seinem Tod seinen Sarg öffnete, fand man seinen Körper unverwest vor.
    Ja, auf der Welt sterben Millionen Menschen unschuldig durch Kriege, Krankheiten und Naturkatastrophen aber Gott hat nix anderes zu tun als seinen 1,35m kurzen toten Körper frisch zu halten.

  7. #557
    Avatar von Holzmichl

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    Zitat Zitat von Grdelin Beitrag anzeigen
    Der ist Kroate, der ist heilig.

    Was wird erst los sein wenn Stepinac heilig gesprochen wird.
    Scheiß auf Stepinac, wenn es keine besseren Kandidaten gibt, ist das ein ziemlich ärmliches Bild für Kroatien...

    Sein Begräbnis fand unter großer Anteilnahme statt. Als man 24 Jahre nach seinem Tod seinen Sarg öffnete, fand man seinen Körper unverwest vor.
    Da hatte der Onkel bei dem sie Schlange stehen wohl mehr zu bieten..


    Der wäre auch besser als Stepinac

    Branko Sbutega absolvierte das Gymnasium in seiner Heimatstadt Kotor. Danach studierte er Medizin und Theologie in Zagreb, Wien und Rom. 1979 wurde er zum Priester geweiht. Bis 1982 arbeitete er dann als Kaplan in Dobrota bei Kotor. In jenem Jahr wurde er an der dortigen Kirche St. Eustachius Gemeindepfarrer. 1991 entsandte ihn die kroatische Bischofskonferenz ins italienische Padua, wo Sbutega ein Betreuungszentrum für jugoslawische Flüchtlinge aufbaute und leitete. 1996 kehrte er in seine montenegrinische Pfarrei zurück. Neben seiner Arbeit als Gemeindepfarrer war Sbutega auch Bistumssekretär und verantwortlich für das historisch wertvolle Archiv der Diözese.1999 baute er die Diözesancaritas des Bistums Kotor auf und wurde deren erster Direktor. Die erste große Bewährungsprobe für das neue katholische Hilfswerk kam noch im selben Jahr, als Tausende Flüchtlinge aus dem Kosovo nach Montenegro kamen. Die Caritas von Kotor unterhielt ein großes Flüchtlingslager und durch seine vielfältigen internationalen Kontakte, gelang es Sbutega, genügend Spenden für die Versorgung der Flüchtlinge aufzutreiben. So reiste er zum Beispiel noch während des Krieges der Nato gegen Restjugoslawien unter großen Schwierigkeiten nach Deutschland, um Unterstützung einzuwerben. Es gelang ihm unter anderem, umfangreiche Geldmittel, die von der Stadt Leipzig und den dortigen Kirchgemeinden aller Konfessionen aufgebracht wurden, unter Missachtung des damals bestehenden Embargos noch Montenegro zu bringen.
    Nachdem sich die Lage im Kosovo geändert hatte und die überwiegend muslimischen Albaner nach Hause zurückgekehrt waren, kamen alsbald orthodoxe Serbenund Roma als Flüchtlinge nach Montenegro. An deren Betreuung und Versorgung war die Caritas von Kotor unter Sbutegas Leitung ebenfalls beteiligt.
    Branko Sbutega hat sich vom Anfang der 90er Jahre bis zu seinem Tod 2006 mittels zahlreicher Vorträge und Artikel in verschiedensten Zeitungen und Zeitschriften für die Verständigung zwischen den Völkern des zerfallenen Jugoslawien eingesetzt. Als Montenegriner mit kroatischen Wurzeln und umfangreicher Auslandserfahrung war er prädestiniert, zwischen den nationalen Fronten zu vermitteln. Sbutega hat die Angehörigen aller Volksgruppen immer wieder zum Frieden gemahnt. Im europäischen Ausland war er ein gesuchter Gesprächspartner, weil der humanistische Intellektuelle die Konflikte der Balkanregion als Betroffener erklären konnte, ohne sich mit einer der Parteien gemein zu machen.
    Der vielseitige Priester unterstützte in Montenegro Bürgerrechtsgruppen, die gegen die Korruption der Behörden oder gegen Umweltkriminalität kämpfen. In seinen letzten Lebensjahren setzte er sich besonders für die Rechte der Roma in seinem Heimatland ein. Auch am ökumenischen Dialog mit der orthodoxen Kirche und verschiedenen protestantischen Konfessionen war er beteiligt. Sbutega war auch Mitinitiator und Ehrenpräsident der Kulturinitiative Kotor Art, die Ausstellungen, Lesungen und Konzerte veranstaltet.
    Seit 2004 gehörte Sbutega dem zwischenstaatlichen montenegrinisch-kroatischen Rat an, einem Gremium, das eingerichtet worden ist, um die Beziehungen zwischen beiden Ländern zu verbessern.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Branko_Sbutega

  8. #558
    Avatar von Grdelin

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    ja, und das ist mir peinlich.

    Ja, auf der Welt sterben Millionen Menschen unschuldig durch Kriege, Krankheiten und Naturkatastrophen aber Gott hat nix anderes zu tun als seinen 1,35m kurzen toten Körper frisch zu halten.
    Nicht nur er, bei der heiligen Bernadette war es auch so. Und die ist auch klein.

  9. #559
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Grdelin Beitrag anzeigen
    Nicht nur er, bei der heiligen Bernadette war es auch so. Und die ist auch klein.
    Das ist eindeutig rassistische Bevorzugung von kleinen Leuten - dann wird Danny DeVito irgendwann auch ein Heiliger

  10. #560
    Avatar von Holzmichl

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    Metropolis | ARTE

    (1): Metropolenreport: Zagreb
    Alljährlich findet das "Jüdische Filmfestival" in Zagreb statt, das "Festival of Tolerance". Ehrenpräsident ist Branko Lustig, Oscar-Preisträger und Produzent von "Schindlers Liste". Vor 25 Jahren erlangte Kroatien die Unabhängigkeit, aber inzwischen ist von Kulturkampf die Rede. Fast 5.000 Künstler haben ein Protestschreiben unterzeichnet, das sich gegen die Eingriffe des Kulturministeriums richtet. "Metropolis" schaut sich im Vorfeld des Festivals in der Kulturszene um.

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