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Der Balkanluchs - ist vom Aussterben bedroht

Erstellt von Franko, 27.05.2009, 19:03 Uhr · 11 Antworten · 3.738 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Franko

    Registriert seit
    06.01.2007
    Beiträge
    3.128

    Der Balkanluchs - ist vom Aussterben bedroht

    Der Balkanluchs, eines der seltensten Raubtiere, ist vom Aussterben bedroht

    Viel Platz bleibt den Wildbiologen um Spase Shumka von der Universität in Tirana auf dem engen Weg im Shebenik-Jablanica-Nationalpark nicht. Der Pfad führt auf albanischer Seite unmittelbar an der Grenze zu Mazedonien durch einen Buchenwald zu einem Hochtal in 1700 Metern Höhe mit plätscherndem Bach, gelben Schlüsselblumen und violettem Enzian. Links blockiert ein Felsbrocken jedes Durchkommen, rechts neigt sich der Waldboden schwindelerregend steil in die Tiefe. Jedes größere Säugetier muss hier den engen Fahrweg nehmen, der sich nur mit einem guten Geländewagen oder zu Fuß bewältigen lässt.


    „Rechts und links an dieser Engstelle haben wir Anfang März 2009 jeweils eine Kamera aufgebaut“, erklärt Gabriel Schwaderer von der Naturschutzorganisation Euronatur. Passiert ein größeres Tier den Weg, löst es beide Kameras aus. Auf den Bildern hofften die albanischen Wissenschaftler und die deutschen Naturschützer neben Rehen, Gämsen und Bären auch eines der seltensten Raubtiere der Welt zu entdecken, den Balkanluchs Lynx lynx martinoi.



    Noch am Leben. Seltener Schnappschuss eines Balkanluchses
    in einer Fotofalle aus dem Jahr 2008. Foto: Joachim Flachs


    Von dieser Unterart des eurasischen Luchses sollen keine hundert Tiere mehr übrig sein.
    Alle leben in den Gebirgen, in denen die Grenze zwischen Albanien und seinen Nachbarn Montenegro, Kosovo und Mazedonien verläuft. Genau wie die Grenze zwischen den Staaten der Nato und des Warschauer Paktes gehörte auch diese Grenze zum „Eisernen Vorhang“, der hier das auch innerhalb der kommunistischen Länder völlig isolierte Albanien vom damals neutralen Jugoslawien trennte. Die ohnehin schwer zugänglichen Gebirge wurden auf beiden Seiten von den Grenztruppen zusätzlich fast hermetisch abgeriegelt. Dadurch blieb ein Band mit relativ unberührter Natur erhalten, das sich um Albanien herum sowie vom Nordkap bis zum Schwarzen Meer quer durch Europa zog. Seit der Eiserne Vorhang 1989 und 1990 gefallen ist, versuchen Organisationen wie Euronatur, diese oft einmalige Natur als „Grünes Band“ zu erhalten.

    Wenn der Balkanluchs irgendwo überlebt haben sollte, dann im Grünen Band um Albanien, war Euronatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer klar. Auch Jäger und Gebirgsbauern berichten den Naturschützern vom Pinselohr in den Wäldern der Region. In einer Jägerkneipe an der Straße zwischen den albanischen Städten Librazhd und Elbasan steht sogar ein miserabel präparierter ausgestopfter Luchs, der einem Wilderer zum Opfer gefallen sein muss.

    Aber wie viele der seltenen Tiere überlebt hatten, wusste niemand, bis im Frühjahr 2008 Naturschützer im Mavrovo-Nationalpark auf der mazedonischen Seite des grünen Bandes 64 Kameras aufbauten. Im März und April tappten 29 Mal Luchse in die Fotofallen. Und weil dabei das Tier von beiden Seiten fotografiert wird, können Spezialisten Individuen durch Eigenheiten wie die Zeichnung des Fells auseinanderhalten. „Im mit ca. 400 Quadratkilometern verglichen mit der Stadtfläche Berlins etwa halb so großen Untersuchungsgebiet sollten demnach fünf bis sieben Luchse leben“, berichtet Gabriel Schwaderer. Der Balkanluchs hatte überlebt, bewiesen die Fotofallen.

    Gespannt warteten die Spezialisten dann auf die Ergebnisse, die im März und April 2009 ähnliche Fotofallen im Shebenik-Jablanica-Nationalpark lieferten. Weil in dieser Zeit heftige Schneefälle verhinderten, dass Filme und Kamerabatterien regelmäßig gewechselt wurden, sind die albanischen Ergebnisse sicher unzuverlässiger als die mazedonischen. Trotzdem war das Ergebnis niederschmetternd: Kein einziger Luchs tappte in die Fotofallen.

    Offensichtlich leben auf albanischer Seite also viel weniger Luchse als in Mazedonien. Der Grund dafür: Um Albanien mit Energie zu versorgen, wurden seit den 1970er Jahren die Wälder abgeholzt. Damit verschwand der Lebensraum für die wichtigste Beute des Luchses, das Reh. Als 1997 die staatliche Ordnung während eines bewaffneten Volksaufstands völlig zusammenbrach, konnten Wilderer ungehindert Rehe und Gämsen im Gebiet des Shebenik-Jablanica-Nationalparks fast ausrotten. Für den Balkanluchs gibt es im albanischen Nationalpark also wenig zu beißen. Ob vielleicht doch das eine oder andere Pinselohr überlebt hat, soll ein weiteres Fotomonitoring im Frühjahr 2010 zeigen.



    Die Letzten dort oben

  2. #2
    Avatar von Aligatori

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    Die Existenz des Balkanluchses in den albanischen Alpen von Rugova (Kosovo) durch Fotoaufnahmen bestätigt.


    Ekskluzive: Konfirmohet prezenca e Rrëqebullit ballkanik në Rugovë [foto/video]

    Konfirmohet prezenca e rrëqebullit ballkanik në Bjeshkët e Nemuna, i cila është fotografuar nga organizata mjedisore ERA Group nga Peja. Kjo është realizuar pasi që kjo organizatë ka vendosur kamera të veçanta të quajtur “Kamera-kurth”, raporton KTV.

    Në një intervistë ekskluzive të dhënë për Kohavisonin, përfaqësuesit e organizatës ERA Group, tregojnë se që një kohë të gjatë janë duke punuar për sensibilizimin dhe rrezikshmërinë për të parandaluar zhdukjen e kësaj race.

    “Sot e kemi marrë një lajm shumë të mirë dhe e kemi konfirmuar prezencën me fotografitë e bëra nga “kamerat – kurth”, që i kemi vendosur në Bjeshkët e Nemuna në Rugovë” ka thënë Bardh Sanaja nga organizata “ERA Group”, duke shtuar edhe apelin që kjo zonë të shpallet urgjentisht zonë strikte.

    Terreni ku më së shumti mund të gjendet rrëqebulli është i kufizuar në Ballkanin jugperëndimor, kryesisht në zonat kufitare mes Maqedonisë dhe Shqipërisë, e në veri të Malit të Zi, përfshirë edhe Kosovën.





    “Për praninë e rrëqebullit në Bjeshkët e Rugovës kemi pasur informacione prej viti 1974, por konfirmim si ky nuk kemi pasur, dhe këtë sot e konfirmojmë shkencërisht e fizikisht se i përket gjinisë femërore dhe është specie që i përket trojeve tona, e jo prej trojeve të tjera. Nga sot mbarë Kosova duhet të jetë e gëzuar, për këtë konfirmim ka thënë, Fatos Lajçi për Kohavisonin.




    “Nuk është që Maqedonia ka tendenca për ta përvetësuar, por ata kanë qenë të parët që e kanë vërtetuar prezencën e rrëqebullit evropian. Ne jemi shteti i tretë që e kemi vërtetuar me fotografi, më saktësisht në Bjeshkët e Rugovës” ka thënë Parsim Sanaja.

    “Ia vlen të cekët që nuk janë vetëm dy muaj që është punuar për të konfirmuar prezencën e kësaj specie në trojet tona,por për këtë është punuar rreth 20 vjet, tash se fundmi 10 muaj na është dashur për të ndryshuar vendndodhjen e kamerave në disa anë. Kjo kafshë ka më së shumti rëndësi biologjike prej kafshëve. Kisha apeluar tek institucionet tona që këtë specie që e kemi gjetur në Kosovë ta mbrojmë dhe të kthejmë kokën nga bota e egër shtazore” ka theksuar Bardh Sanaja për Kohavisionin .

    Tutje përfaqësuesit e organizatës “Era Group” kanë bërë apel që institucionet tona të investojnë më shumë rreth ruajtjes së kësaj specieje.



    http://koha.net/?id=27&l=49789


  3. #3
    Avatar von Facaaaa

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    wuaaaah was für ein schöneees Tieeeer.....

  4. #4
    Avatar von Zurich

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    Niedliches Kätzchen.

  5. #5
    Avatar von Facaaaa

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Niedliches Kätzchen.
    totaaal...ich würde gerne mal so ein Tier streicheeln....am liebsten nen Wolf...ich finde Wölfe einfach nur wunderschön...

  6. #6
    Avatar von Grdelin

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    Vom aussterben bedroht, onda to nije ljukavi ljisac.

  7. #7
    Avatar von lotus

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    Retten wir den Balkanluchs!

  8. #8
    Avatar von Zoran

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    Alle leben in den Gebirgen, in denen die Grenze zwischen Albanien und seinen Nachbarn Montenegro, Kosovo und Mazedonien verläuft.
    Das ist nicht Korrekt. Auf der "Baba Planina" wurde schon vor zwei Jahren der "Balkan" Luchs gesichtet.






    МАКЕДОНИЈА | 16 НОЕМВРИ 2013 - 12:33PM
    ФОТО: Ноќна камера сними Балкански Рис на Баба Планина

    Националната установа Национален парк „Пелистер“ соопшти дека долгорочната акција за утврдување и потврдување на присуство на рисот на планината Баба завршила успешно, односно ренџерската служба успеала да регистрира ноќна снимка на Балкански Рис.

    Пеце Цветановски, задолжен за односи со јавност на „Пелистер“ потенцира дека информацијата што повозрасните планинари и ловџии често ја пренесуваа во НУ НП „Пелистер“-Битола дека рисот не е исчезнат и оти го има во планината сега можеме и официјални да ја потврдиме како точна.
    - Среќата ни се насмевна бидејќи една од нашите скриени камери успеа да регистрира ноќна снимка на рис. Така покрај мечката, волкот, дивата свиња, лисицата, срните и срндаците, дивата коза и друг покрупен дивеч, сега можеме на јавноста да и соопштиме дека на Баба планина автентично е присуството на Балканскиот Рис, истакна Цветановски.

    Од НУ НП „Пелистер“-Битола информираат дека ќе продолжи следењето на рисот и ареалот на неговото движење, и ќе бидат архивирани сите материјали вклучувајќи ги и неодамнешните фотографии направени од ренџерската служба во кои недоволно јасно се забележани две единки исто така од рисот што живее на планината Баба.





  9. #9

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    Das ist eine verwilderte Hauskatze

  10. #10

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