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Neues aus Zoo- und Wildtierforschung

Erstellt von papodidi, 01.09.2013, 01:10 Uhr · 41 Antworten · 10.326 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von papodidi

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    Neues aus Zoo- und Wildtierforschung

    Ich fand den nachstehend zitierten Artikel sehr gut, und da ich nicht für jeden neuen Forschungsbericht über verschiedene Tierarten einen neuen Thread aufmachen will, habe ich es allgemeiner gehalten...

    25. August 2013 11:37

    Sozialverhalten von Hyänen
    Im Reich der Alpha-Weibchen


    Tüpfelhyänen leben in großen Clans mit klaren Hierarchien, in denen Mütter den Ton angeben. Sie haben den Ruf, feige, verschlagen und besonders grausam zu sein. Eine Langzeitstudie in Tansania widerlegt die Annahmen.




    Das Zentrum der Hyänen ist der Bau, in dem sich die Jungen verkriechen, wenn die Eltern auf Jagd sind. Die Gänge sind so eng, dass nur sie hineinpassen.

    Irgendwann verlor Sumbua die Geduld. Jahrelang hatte sie sich ihrer Schwester, der Herrscherin, untergeordnet. Doch deren Macht bröckelte. Sie bekam zwar wieder und wieder Nachwuchs, doch waren es immer nur Söhne, die in ihrer Gemeinschaft nichts zählten. Sobald sie groß genug waren, verließen sie die Gruppe und das Territorium. So fehlte der Schwester eine Hausmacht in Form eigener Töchter. Eines Tages wagte Sumbua darum mit ihren Töchtern den Putsch, forderte ihre Schwester und Herrscherin heraus und gewann. Ihr Lohn war der bevorzugte Zugriff auf die Ressourcen des Reiches und eine rekordverdächtig große Nachkommenschaft von 17 Söhnen und Töchtern.


    Wenn Oliver Höner diese Geschichte erzählt, klingt sie wie die Legende einer alten Kultur. Tatsächlich spielt sie in Afrika, im Ngorongoro-Krater in Tansania am Rande der Serengeti-Savanne. Sumbua, ihre Schwester und die Nachkommen sind Tüpfelhyänen. Sie gehören zu einer von acht Gruppen, die Wissenschaftler vom Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) unter Höners Leitung seit Jahren studieren. Der Schweizer, der in Brasilien aufgewachsen ist, verbringt sechs bis acht Monate des Jahres in Tansania.

    Sozialverhalten von Hyänen - Im Reich der Alpha-Weibchen - Wissen - Süddeutsche.de




  2. #2
    Avatar von papodidi

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    Schaurige Schönheiten

    Warum es gerade ungewöhnlich viele Hai-Attacken gibt, versuchen Forscher herauszufinden. Denn normalerweise interessieren sich die Tiere nicht für Menschen. Wir dagegen jagen sie. Mittlerweile sind viele Arten bedroht.


    Schön gruselig

    Der Tigerhai ist einer der größten und gefährlichsten. Die meisten Haiattacken auf Schwimmer oder Surfer gehen auf sein Konto. Denn eigentlich frisst er alles, was ihm vors Maul kommt: Schildkröten, Vögel, Fische - auch Haie. Und sogar Autoreifen, Schilder und anderes Treibgut - weshalb er auch lange Zeit als "Abfallfresser" bezeichnet wurde.



    Fatale Neugier

    Tigerhaie sind sehr neugierig. Deswegen kommt es in Ausnahmefällen vor, dass ein Hai geschmacklich antestet, ob ein Mensch als Beute taugt. In der Regel spuckt er ihn ziemlich schnell wieder aus, denn Menschenfleisch mag er nicht. Doch schon dabei verletzt sich der Schwimmer an den messerscharfen Zähnen und kann verbluten, wenn nicht rasch Hilfe kommt.




    Löwe der Meere

    Auch ihm wird die wachsende Lust auf Haiflossen zum Verhängnis. Kürzlich schlugen Wissenschaftler Alarm, dass auch der Weiße Hai deutlich stärker bedroht ist, als bisher gedacht. Außerdem stellen Trophäenjäger dem bis zu acht Meter langen Raubtier nach. Neben dem Menschen hat der Weiße Hai nur einen natürlichen Feind: den großen Schwertwal (Orca).



    Muntere Artenvielfalt

    Haie sind uralte Fische. Es gibt sie schon seit mehreren Millionen Jahren. Im Laufe der Evolution haben sich allerlei Formen und Größen entwickelt - auch lustige - wie dieser Hammerhai. Was die extreme Verbreiterung des Kopfes soll, ist noch nicht ganz geklärt. Forscher nehmen an, dass der Hai seine Umgebung so großflächiger scannt. Denn die Augen liegen jeweils am Ende des "Hammers".



    Der größte Fisch der Welt

    Es gibt winzige Haiarten, wie den Zwerghai, der gerade mal 20 Zentimeter klein ist. Und es gibt riesige, wie diesen Walhai. Er wird über 13 Meter lang und zwölf Tonnen schwer. Aber wie das meistens so ist bei Riesen - der Walhai ist völlig harmlos! Er frisst ausschließlich Plankton und Kleinstlebewesen und man könnte ihn sogar streicheln.





  3. #3
    Avatar von papodidi

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    Cool

    Wildlife Photographer of the Year









    Online gallery - Wildlife Photographer of the Year

  4. #4
    Avatar von liberitas

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    Gleich und gleich laust sich gern.

    ....Verhaltensbiologen wissen seit langem, dass viele Tierarten - ähnlich wie Menschen - langfristige Freundschaften schließen.Unklar ist allerdings bislang, nach welchen Kriterien dies geschieht. Manchmal scheint die genetische Verwandtschaft ein Grund zu sein, doch gerade auch beiSchimpansen finden sich stabile freundschaftliche Beziehungen zwischen nicht-verwandten Tieren, meist zwischen Tieren des gleichen Geschlechts, manchmal auch zwischen Männchen und Weibchen.
    In einer neuen Publikation kommen nun die Kognitionsbiologen Jorg Massenvon der Universität Wien und Sonja Koski von der Universität Zürich zu dem Ergebnis, dass Schimpansen jene Artgenossen bevorzugt als Freunde wählen, die eine ähnliche Persönlichkeit haben wie sie selber (Evolution and Human Behavior, online).....

    Es gibt bei uns das Sprichwort: "Gleich und gleich gesellt sich gern" :

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/so...gern-1.1791435

  5. #5
    Avatar von papodidi

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    28. Oktober 2013 15:30

    Artenvielfalt

    Drei bislang unbekannte Tierarten entdeckt


    Jedes neu entdeckte Wirbeltier ist eine kleine Sensation. Wissenschaftler sind im Nordosten Australiens nun gleich auf drei bislang unbekannte Tierarten gestoßen: Einen Skink, einen Frosch und einen sehr ungewöhnlichen Blattschwanzgecko.


    Woher der Blattschwanzgecko seinen Namen hat, ist unschwer zu erkennen. Diese Art war bislang unbekannt.


    Eine bislang unbekannte goldfarbene Glattechse - auch Skink genannt. Die Reptilienfamilie ist die artenreichste unter den Echsen.


    Auch ein Frosch, den die Wissenschaft bislang noch nicht kannte, ist zwischen den Steinen von Cape Melville aufgetaucht

    Das Team will in den kommenden Monaten noch einmal in Cape Melville auf die Suche nach neuen Arten gehen. Hoskin sagte, allein aufgrund der Tatsache, dass sie Millionen Jahre überlebt hätten, seien "die Tiere von Cape Melville unglaublich". Die Entdeckungen der Forscher wurden in der Fachzeitschrift Zootaxa veröffentlicht.

    Artenvielfalt - Drei bislang unbekannte Tierarten entdeckt - Wissen - Süddeutsche.de

  6. #6
    Avatar von papodidi

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    Über das Aussterben mancher Tierarten müssen wir Nacktschnecken einfach froh sein, zum Beispiel im Falle des Reptil-Storches, der keine Babies, sondern den Tod brachte:

    Absurd Creature of the Week: The 16-Foot-Tall Reptilian Stork That Delivered Death Instead of Babies









    The Mesoamerican god Quetzalcoatl is one of those great all-purpose deities — in contrast to, say, Verminus, the strangely specialized Roman god of cattle worms. A feathered serpent of sorts, Quetzalcoatl not only created the cosmos and the first people, but was also in charge of the wind, using it to, you guessed it, sweep roads and destroy existence.
    This blustery god lends its name to one of the largest and most impressive creatures to ever take flight:Quetzalcoatlus northropi of the Cretaceous period, a pterosaur with a wingspan of some 33 feet that stood as tall as a giraffe. Like Quetzalcoatl, it was a feathered (well, sort of — more on that later) reptile, though Quetzalcoatlus had the body of a bat and the head and neck of a stork, except instead of delivering babies it delivered death. Which in a way makes it the exact opposite of a stork.
    ...
    Absurd Creature of the Week: The 16-Foot-Tall Reptilian Stork That Delivered Death Instead of Babies - Wired Science






  7. #7
    Avatar von papodidi

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    Cool

    Noch so ein Vieh, dem man(n) nicht unbedingt begegnen möchte:

    7. November 2013 10:32

    Dinosaurier
    Der T-Rex-Onkel mit den scharfen Zähnen


    So stellen sich die Wissenschaftler den jetzt beschriebenen Dinosaurier Lythronax vor


    US-Wissenschaftler haben einen bislang unbekannten, aber ziemlich eindrucksvollen Vorfahren des Tyrannosaurus rex vorgestellt. Lythronax wirkt kein bisschen weniger furchterregend als sein Neffe.




    Der Onkel von T-Rex - Wissen - Süddeutsche.de

  8. #8
    Avatar von Kalampakiotis

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Über das Aussterben mancher Tierarten müssen wir Nacktschnecken einfach froh sein, zum Beispiel im Falle des Reptil-Storches, der keine Babies, sondern den Tod brachte:

    Absurd Creature of the Week: The 16-Foot-Tall Reptilian Stork That Delivered Death Instead of Babies









    The Mesoamerican god Quetzalcoatl is one of those great all-purpose deities — in contrast to, say, Verminus, the strangely specialized Roman god of cattle worms. A feathered serpent of sorts, Quetzalcoatl not only created the cosmos and the first people, but was also in charge of the wind, using it to, you guessed it, sweep roads and destroy existence.
    This blustery god lends its name to one of the largest and most impressive creatures to ever take flight:Quetzalcoatlus northropi of the Cretaceous period, a pterosaur with a wingspan of some 33 feet that stood as tall as a giraffe. Like Quetzalcoatl, it was a feathered (well, sort of — more on that later) reptile, though Quetzalcoatlus had the body of a bat and the head and neck of a stork, except instead of delivering babies it delivered death. Which in a way makes it the exact opposite of a stork.
    ...
    Absurd Creature of the Week: The 16-Foot-Tall Reptilian Stork That Delivered Death Instead of Babies - Wired Science





    Da gab es auch ein paar tolle Vögel, die zwar kleiner waren, für den Menschen trotzdem gefährlich wären

    Argentavis



    Haastadler



    Terrorvögel (Phorusrhacidae)

  9. #9
    Avatar von papodidi

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    Cool

    Zitat Zitat von Kalampakiotis Beitrag anzeigen
    Da gab es auch ein paar tolle Vögel, die zwar kleiner waren, für den Menschen trotzdem gefährlich wären

    ...



    Terrorvögel (Phorusrhacidae)

    Da müssen wir wohl sehr, sehr dankbar für dem Meteoriteneinschlag vor 65 Mio. Jahren sein...



    ...anderenfalls würden wir wohl immer noch soo aussehen...



    ...und in Erdlöchern hausen!!!

  10. #10
    Avatar von papodidi

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    11. November 2013 11:11

    Virusinfektion

    Delfin-Seuche vor der US-Küste




    Mehr als 750 Delfine sind in den vergangenen Monaten vor Amerikas Ostküste verendet. Die Ursrache steht inzwischen fest: Das Morbillivirus hat die Großen Tümmler getötet. Der Erreger ist nicht neu, die Dimension des Ausbruchs ist allerdings ungewöhnlich.
    ...
    Das Virus scheint sich mit den Delfinen entlang der Küste Richtung Süden zu bewegen. Mittlerweile wurden auch schon vor Florida infizierte Delfine entdeckt.
    Das Virus gehört zu einer Familie, die viele hochansteckende Erreger einschließt, etwa das menschliche Masern- und das Mumpsvirus sowie den Staupe-Erreger bei Hunden. Nach derzeitigem Wissen können sich Menschen jedoch nicht mit dem Virus anstecken, das seit Monaten unter den Großen Tümmlern kursiert.
    ...
    Virusinfektion - Delfin-Seuche vor der US-Küste - Wissen - Süddeutsche.de

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