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Tierversuche

Erstellt von Dr. Gonzo, 16.08.2014, 03:35 Uhr · 18 Antworten · 4.777 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von bahro

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    Zitat Zitat von blacksea Beitrag anzeigen
    Lieber versuche an Menschen machen?

    Wollt ihr keine Entwicklung?
    Entwicklung wovon?
    Und zu welchem Preis?

  2. #12
    Avatar von blacksea

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    7.837
    Medikamente zum Beispiel.

  3. #13
    Avatar von bahro

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    3.482
    Zitat Zitat von blacksea Beitrag anzeigen
    Medikamente zum Beispiel.
    Medikamente- gutes beispiel.
    Kosmetika etc- schlechtes Beispiel.
    Was für Forschung überwiegt?
    Die mit der man Menschen heilt, oder die mit der man viiiiiiiiel Geld machen kann?

  4. #14

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    708
    Tierversuche sind gut, solagen man sie für einen höheren Zweck opfert.
    Wie z.B. das russische Experiment aus dem Jahr 1928, dass von den zwei russischen Wissenschaftlern Sergei Brukhonenko und Sergei Tchetchulin, in Moskau, angeführt wurde.
    Die Wissenschaftler haben einem Hund den Kopf abgetrennt und ihn an einem mechanischen Herzen angeschloßen.
    Der Kopf des Hundes konnte 3 Tage lang überleben.
    Mit dieser Apparatur war den beiden Forschern der Bau der ersten primitiven Herz-Lungen-Maschine gelungen: eine segensreiche Erfindung, die später Herzoperationen möglich machte.

    Der Link zum Video auf Youtube:

  5. #15
    Avatar von Dr. Gonzo

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    Zitat Zitat von blacksea Beitrag anzeigen
    Lieber versuche an Menschen machen?

    Wollt ihr keine Entwicklung?
    Das kommt davon, wenn man den Einführungsbeitrag nichr durchliest.

    Tierversuchsfreien Test- und Forschungsmethoden gehört die Zukunft

    Tierversuchsgegnern wird häufig unterstellt, den wissenschaftlichen Fortschritt unserer Gesellschaft bremsen zu wollen. Das Gegenteil ist aber der Fall: Tierversuche sind nicht nur aus ethischer Sicht abzulehnen, sondern sie liefern in der Regel Ergebnisse, die nur schwer auf den Menschen übertragbar oder von vorneherein medizinisch irrelevant sind. Tierversuchsfreie Test- und Forschungsmethoden, oft als "Alternativmethoden" bezeichnet, hingegen werden von vorneherein dafür entwickelt, spezifische Fragestellungen präzise beantworten zu können. Der „Umweg“ über eine andere Spezies wird ausgelassen, stattdessen wird mittels hochmoderner Verfahren unmittelbar mit Blick auf den menschlichen Patienten geforscht.
    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Deanovic Beitrag anzeigen
    Tierversuche sind gut, solagen man sie für einen höheren Zweck opfert.
    Wie z.B. das russische Experiment aus dem Jahr 1928, dass von den zwei russischen Wissenschaftlern Sergei Brukhonenko und Sergei Tchetchulin, in Moskau, angeführt wurde.
    Die Wissenschaftler haben einem Hund den Kopf abgetrennt und ihn an einem mechanischen Herzen angeschloßen.
    Der Kopf des Hundes konnte 3 Tage lang überleben.
    Mit dieser Apparatur war den beiden Forschern der Bau der ersten primitiven Herz-Lungen-Maschine gelungen: eine segensreiche Erfindung, die später Herzoperationen möglich machte.

    Der Link zum Video auf Youtube:
    Nein. Sie mögen mal vertretbar gewesen sein. Jedoch nicht mehr.

    Ich wuchs dann auf mit der Maxime: Was du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu. Im Medizinstudium, in den achtziger Jahren in Bochum und Bonn, habe ich an Tierversuchen teilgenommen. Für uns Studenten wurden Kröten von dazu ausgebildeten Hiwis geköpft. Anschließend maßen wir die Aktivität der noch zuckenden Muskeln. Ich akzeptierte damals, dass Tiere Versuchsobjekte waren, denn schließlich konnte es den Kröten ja egal sein ob sie zu Versuchszwecken starben oder als Futtertiere. Außerdem ist das eben so im Medizinstudium, redete ich mir gegen das kleine Unbehagen ein, das mich beschlich. Unsere Versuchsreihe klappte nicht besonders. Die besten Ergebnisse lieferte unser Nachbartisch ab, der die Daten aus dem Skript vom letzten Jahr abgeschrieben hatte. Ich bedauerte den Tod unserer Kröte, er erschien mir jetzt sinnlos. Meine Mitstudenten, hätten den Versuch auch lieber als Film auf einer Großleinwand gesehen. Trotzdem glaubten wir zu der Zeit noch, dass unsere Experimente dem Wohl unserer späteren Patienten dienen könnten.

    Dann sollten wir Ratten beobachten, denen man Alkohol und Psychopharmaka in den Bauch spritzte, bis der Muskeltonus so hoch war, dass man die wehrlosen Tiere verbiegen konnte. Ich fragte, ob die Ratten nicht Tage später noch Muskelkater haben würden, aber darauf gab es keine Antwort. Man wollte uns demonstrieren, dass Psychopharmaka die Wirkung des Alkohols potenzieren. Ja, ich habe dieses Wissen ins Berufsleben gerettet, aber hätte es ein Film nicht auch getan? Vielleicht ein Film über einen intoxikiert aufgefundenen Menschen mit seinen Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten, oder wäre gar der Besuch mit einem guten Lehrer bei stationären Alkoholikern nicht besser gewesen?

    Ein Kaninchen bekam Zyankali. Wir sollten lernen, dass einige Menschen den Bittermandelgeruch riechen, andere nicht. War es wirklich nötig dafür ein Tier zu töten? Es müsse sowieso getötet werden, hieß es. Ich weiß nicht mehr, was man als Grund angab. Überzeugt war ich nicht. Diente all das wirklich dem Wohl meiner späteren Patienten? Aber ich verdrängte die Tierversuche weitgehend, bis mir eine Freundin erzählte, dass Doktoranden in Süddeutschland an Schweineherzen operiert hätten, obwohl die Narkosen der Schweine nur oberflächlich waren, weil keiner sich mit Schweinenarkosen auskannte. Ein Tierarzt war nicht dabei. Es ist wahrscheinlich nie öffentlich geworden.
    http://www.aerzte-gegen-tierversuche...ach-schweitzer

  6. #16

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    Zitat Zitat von Dean Beitrag anzeigen
    Tierversuche sind gut, solagen man sie für einen höheren Zweck opfert.
    Wie z.B. das russische Experiment aus dem Jahr 1928, dass von den zwei russischen Wissenschaftlern Sergei Brukhonenko und Sergei Tchetchulin, in Moskau, angeführt wurde.
    Die Wissenschaftler haben einem Hund den Kopf abgetrennt und ihn an einem mechanischen Herzen angeschloßen.
    Der Kopf des Hundes konnte 3 Tage lang überleben.
    Mit dieser Apparatur war den beiden Forschern der Bau der ersten primitiven Herz-Lungen-Maschine gelungen: eine segensreiche Erfindung, die später Herzoperationen möglich machte.

    Der Link zum Video auf Youtube:
    So was macht dich an wa kriegst einen Ständer wa alter wer so etwas befürwortet hat ein Sadistisches Ader einfach abartig die Bestie Mensch.

  7. #17

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    So leid es mir tut, aber um unsere aller Lebensqualität zu sichern ist das Opfer der Tiere ein Kleines. Wo wollen wir die Grenze ziehen? Der Schlachter schlachtet für den Verzehr, die Wissenschaftler lassen Tiere leiden für wichtige Erkenntnisse. Lassen wir es gut sein, es gibt heute strengere Auflagen für Experimente als damals. Danke an alle unfreiwilligen Probanden die ihr Leben lassen mussten für unsere Zukunft.

  8. #18
    Avatar von papodidi

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    Ist zwar schon etwas älter, aber ich habe vorhin einen Bericht im TV darüber gesehen:

    Der Mensch auf dem Chip

    Freitag, 20. Februar 2015
    Medieninformation Nr. 40/2015

    TU-Wissenschaftler entwickelten einen Mini-Organismus, der Millionen Tierversuche überflüssig machen soll

    11,4 Millionen Tiere wurden laut EU-Statistik im Jahre 2011 in Forschung und Entwicklung eingesetzt, die meisten davon für Testungen. Doch nach wie vor bleibt die Aussagekraft von Tests am Tier für die Wirkung auf den Menschen begrenzt. Viele teure Experimente werden daher wieder abgebrochen. Prof. Dr. Roland Lauster und sein Team vom TU-Fachgebiet Medizinische Biotechnologie entwickeln derzeit „Mensch auf dem Chip“-Plattformen, Organstrukturen im Mikromaßstab, die auf einem Chip Platz haben und auf Wirkstoffe wie echte Organe reagieren. Bereits fertig und funktionsfähig ist der „Zwei-Organe-Chip“. Dafür erhielt Dr. Uwe Marx, ein Wissenschaftler aus dem Team und Geschäftsführer der TissUse GmbH den Tierschutzforschungspreis des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

    „Wir hoffen, dass wir Versuche an mehreren Millionen Tieren jährlich allein in Deutschland überflüssig machen – und gleichzeitig die Entwicklungskosten von neuen Medikamenten, Kosmetika und Chemikalien erheblich senken können.“ Der TU-Wissenschaftler Dr. Uwe Marx hat mit seinem Team und Kooperationspartnern den Multi-Organ-Chip (MOC) entwickelt, eine zukunftsweisende Alternative zu Tierversuchen und nachfolgenden Tests an menschlichen Probanden. Die Forscher am Fachgebiet Medizinische Biotechnologie haben sich darauf spezialisiert, menschliche Organe und Organsysteme über lange Zeiten im Mikromaßstab zu züchten. Dafür nutzen sie nur wenige lebende Zellen, zum Beispiel aus Leber, Gehirn, Haut, Niere oder Darm, die in organtypischer dreidimensionaler Anordnung jeweils die komplette Funktion des Organs in kleinerem Maßstab abbilden und simulieren. Dr. Uwe Marx ist bislang der Einsatz eines Zwei-Organe-Chips für mehrere unterschiedliche Langzeittestverfahren für Substanzen gelungen, die zur Anwendung am Menschen vorgesehen sind. Die organähnlichen Gewebestrukturen auf dem Chip sind miteinander durch blutgefäßähnliche Mikrokanäle verbunden.

    Zukunftsziel: der vollständige Mini-Organismus

    „Das Ziel ist es, einen Mini-Organismus mit allen lebenswichtigen Organen abzubilden. Doch das ist noch Zukunftsmusik“, erklärt Uwe Marx. Aber auch mit dem Entwicklungsstand von heute können die Forscher bereits Tierversuche in großem Umfang ersetzen. „Die Mikroorgane im Chip liefern uns Ergebnisse, die die natürliche Reaktion menschlicher Organe zum Beispiel auf Nebenwirkungen von Medikamenten, Kosmetika, Chemikalien oder anderen Produkten in einzigartiger Weise, verlässlich vorhersagbar machen, sodass derartige Produkte gar nicht erst vorklinisch am Tier getestet werden müssen. Auch die nachfolgenden klinischen Tests an menschlichen Probanden könnten vielfach entfallen.

    Medikamententests: Tiere reagieren anders

    Animalische Organismen reagierten durchaus anders als menschliche. Durchschnittlich fielen immer noch neun von zehn Kandidaten für Medikamente, die die Sicherheits- und Wirksamkeitstestungen im Tier bestanden haben, dann in der klinischen Testung am Menschen durch. Es seien diese vielen Ausfälle, die zu hohen Entwicklungskosten führten. „Wir können mit unserem Chip also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“, sagt Uwe Marx. „Wir reduzieren das Leid von Abermillionen Tieren sowie die Anzahl der Versuchspersonen in klinischen Studien bei gleichzeitig sinkenden Entwicklungskosten.“ Um das Produkt erfolgreich zu vermarkten, haben die Wissenschaftler bereits im Jahr 2010 die „TissUse GmbH“ als Spin-off der TU Berlin gegründet, deren Geschäftsführer Uwe Marx ist. „Die Entwicklung wurde durch eine Förderung aus dem ‚GO-Bio-Wettbewerb‘ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung möglich, mit dem gründungsbereite Forscherteams in den Lebenswissenschaften unterstützt werden. Mit den ersten Produkten gehen wir nun aktiv in die Kommerzialisierungsphase“, erklärt Uwe Marx. Und diese Innovation bietet weiteres vielversprechendes Potenzial für die Berliner Gründerszene.

    medbt: Home [1]
    TissUse ? Emulating Human Biology [2]

    https://www.pressestelle.tu-berlin.d...402015/?type=1



    Dieser Multiorganchip der Biotech-Firma TissUse besteht aus zwei Organ-Modulen, die über einen Blutkreislauf aus Mikrokanälen verschaltet sind.
    Quelle: TissUse GmbH
    Biotechnologie - Startseite

  9. #19
    Avatar von Dr. Gonzo

    Registriert seit
    29.04.2012
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    So verschieden Lebewesen äußerlich erscheinen mögen,
    in der Tiefe ihrer Existenz sind sie einander gleich.
    Tief in allen Wesen wohnt das Eine.

    “Zwischen mir und dem kleinsten Tier
    liegt der Unterschied nur in der Form der Erscheinung.
    Im Grunde sind wir dasselbe.
    Das Tier ist mein Bruder und besitzt die gleiche Seele.”

    ( Swami Vivekananda )

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