Der Bädertourismus im Osten hat eine lange Tradition: Die polnischen Ostseebäder, das böhmische Bäderdreieck und der ungarische Kurort Heviz zählen zu den bekanntesten Gesundheitszielen in Europa. Viele Kurorte haben kräftig in moderne Einrichtungen investiert: Nicht nur Gesundheitsurlauber finden mittlerweile ein attraktives Angebot. Auch Wellness-Fans kommen in neuen Hotels und Thermalbädern auf ihre Kosten.
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"Schottische Peitsche" im Hotel Senator


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Moorbehandlung in Kolberg (Foto: ddp)
Kolobrzeg (Kolberg) an der polnischen Ostseeküste zählt zu den gediegenen Kur-Adressen des Ostens. Solequellen, Heilmoor und jodreiche Meeresluft werden seit Beginn des 19. Jahrhunderts für Heilanwendungen genutzt. 2001 hat in Dzwirzyno, zwölf Kilometer von Kolberg entfernt, das Viersternehotel Senator mit einem großzügigen Aquapark samt Saunen, Dampfbad und Jacuzzi eröffnet. Massagen, Lymphdrainagen und Aromatherapie gehören ebenso zu den Anwendungen wie die "schottische Peitsche", eine belebende Wasserstrahlmassage zur Anregung der Durchblutung und zur Entspannung der Muskeln. Zur Erholung tragen auch die Wanderungen am langen, feinsandigen Strand vor dem Hotel bei.

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Mondänes Karlsbad mit modernen Anlagen

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Das Grandhotel Pupp in Karlsbad (Foto: ddp)
Mehr als ein Jahrhundert lang war auch das böhmische Karlsbad Treffpunkt der europäischen Hautevolee. Auch heute noch genügt ein Spaziergang entlang der Promenade, um dem mondänen Charme des Kurbads zu erliegen. Längst wandeln die Gäste aber nicht mehr nur unter den Kolonnaden. Wellness und Beauty sind angesagt. Eine besonders große Auswahl an Wellness-Anwendungen bietet das "Spa Center Schlossbad": Ein großes Innenbecken mit Massagedüsen, ein Kneippbecken, Sauna sowie Massagen, Hydrotherapien, Mineralbäder, Moorpackungen und Inhalationen sorgen für Wohlbefinden. Spektakulär: Alle zwei Stunden entführt eine Lasershow in andere Sphären.

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Marienbad hat 40 Mineralquellen

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Goethe-Denkmal in Marienbad (Foto: dpa)
Kaum weniger mondän präsentiert sich der Kurort Marienbad. Große, traditionsreiche Hotels mit beeindruckenden Fassaden wechseln sich ab mit Parks und Gärten. Aus vierzig Quellen sprudelt Mineralwasser, die zahlreichen Spazierwege durch das bewaldete Tal sind heute wie vor hundert Jahren gesundheitsfördernd. Im Sommer des vergangenen Jahres hat das "Falkensteiner Grand Spa Hotel Marienbad" eröffnet. Herzstück ist die 2500 Quadratmeter große, so genannte Health-, Balneo-, Beauty- & Wellnessabteilung. Mehrere Erlebnis-Pools, Saunen und zwanzig Anwendungsräume für Schönheit, Wellness und Kur lassen keine Wünsche offen.

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Mineralbäder und Moorpackungen im böhmischen Franzensbad

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Spielcasino in Franzensbad (Foto: dpa)
Der dritte Kurort im Bund des Böhmischen Bäderdreiecks ist Franzensbad. Es geht etwas geruhsamer zu, doch eine Promenadenstraße, einige schöne Empiregebäude und Parks hat der Kurort auch zu bieten. Frisch renoviert präsentiert sich das Viersternehotel Imperial: Neben Schwimmbad und Sauna bietet es Wellnessurlaubern Mineral- und Perlbäder, Moorpackungen, Massagen und Anwendungen in der Badeabteilung "Kaiserbad".

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Moderne Wellness-Tempel mit fairen Preisen

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Kurpark in Franzensbad (Foto: dpa)
Komplette Kuren oder auch nur ein Wellness-Wochenende zum Auftanken sind in osteuropäischen Ländern im Vergleich zu Deutschland preiswerter, die Qualität der Hotels und der ärztlichen Betreuung wurde in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Viele Kliniken sind in den 1970er-Jahren entstanden und waren vor allem funktional angelegt. In den letzten Jahren wurde viel in medizinische Technik und Komfort investiert und kräftig modernisiert. Wer sein Wellness-Glück im Osten sucht, der sollte dennoch Hotel und Angebot genau unter die Lupe nehmen.

Wohlige Wärme im größten Thermalsee Europas

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Die Lotustherme im ungarischen Bad Héviz (Foto: Lotustherme)
Vom deutschen Wellness-Verband ist mit dem "Rogner Hotel & Spa Lotus Therme" im ungarischen Héviz bislang nur ein einziges Haus zertifiziert. Der Viersterne-Neubau, der sich mit einem "sehr gut" schmücken darf, bietet seinen Gästen eine großzügige Badelandschaft mit Caldarium, Biolicht-Sauna und mehreren Becken, die mit Thermalwasser gespeist werden. Der Name des Hotels bezieht sich auf die Lotusblumen, die auf dem berühmten Thermalsee in Bad Héviz blühen. Selbst im Winter sinkt die Wassertemperatur des größten natürlichen Warmwassersees Europas nicht unter 23 Grad.

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Ungarische Edel-Hotels
In Ungarn sprudeln noch 350 weitere Heilquellen. Einige speisen das neue Thermal- und Freizeitbad in Bükfürd? (Bad Bük): Insgesamt gibt es 26 Außen- und Innenbecken mit mehr als 5000 Quadratmetern Wasserfläche. Nur 25 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt, sorgen mehrere Hotels des oberen Segments sowie Golfplätze für ein attraktives Urlaubsangebot. Eines davon ist das Fünfsternehotel "Radisson SAS Birdland Resort & Spa", das über einen 3500 Quadratmeter großen Wellness-Bereich verfügt. Hier können sich Urlauber mit exotischen Anwendungen wie Ayurveda, Thai-Massage, Balinese Boreh Hot Spice Ritual, Tahiti Bloom, Aromasteinmassage sowie Kokosnuss-Bädern verwöhnen lassen.


http://onreisen.t-online.de/c/38/38/51/3838518.html