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Tour nach Kroatien, Bosnien-Herzegwina, wieder Kroatien und Slowenien im September

Erstellt von scheta, 13.08.2012, 22:49 Uhr · 8 Antworten · 2.799 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    13.08.2012
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    3

    Tour nach Kroatien, Bosnien-Herzegwina, wieder Kroatien und Slowenien im September

    Hallo in die Runde,

    ich mache schon seit fünf Jahren Touren immer im September mit meinem Auto in Richtung Ex-Jugoslawien und erweitere von Jahr zu Jahr den Umfang. Angefangen hatte alles mit Slowenien. Nachdem ich das tolle EU-Land weitgehend erkundet hatte, kam immer mehr Kroatien hinzu. Und in diesem Jahr sollen auch erstmals die früheren Kriegsgebiete in der panonischen Tiefebene und Bosnien-Herzegowina mit einbezogen werden. Ich hatte in der elften Klasse ein halbes Jahr Politikunterricht zum Balkan-Konflikt, der damals aktuell war, und bin seitdem dafür angefixt.
    Und deswegen wende ich mich diesmal an Euch.

    Konkret ist folgende dreiwöchige Tour geplant und gebucht:
    drei Nächte Osijek in Kroatien, dabei ein Abstecher nach Vukovar
    dann nach Bosnien-Herzegowina:
    drei Nächte Sarajevo,
    drei Nächte Mostar
    dann wieder nach Kroatien zur Adriaküste:
    drei Nächte Dubrovnik, dabei ein Abstecher zur Halbinsel Prevlaka an der Grenze zu Montenegro
    dann die kroatische Küstenstraße in mehreren Etappen hoch:
    zwei Nächte Makarska,
    drei Nächte Novalja auf Pag, (Anmerkung: Ich war bereits in Split, auf Vis und auf Krk, daher habe ich diese Übernachtungsorte an der Küste gewählt)
    dann nach Korte an der slowenischen Riviera (da bin ich jedes Jahr, allein um Wein zu kaufen),
    und dann zurück nach Deutschland.

    Ich bin sehr gespannt und freue mich sehr.

    Ich habe an Euch einige konkrete Fragen und bin ansonsten natürlich auch für jeden anderen wichtigen Hinweis zu dieser Tour oder jede Reiseanregung/Sehenswürdigkeit entlang der Orte empfänglich. Folgende Fragen:

    1. Ich habe beim Googlen in einem anderen Forum gelesen, dass es in Bosnien Schikanen bei der Ausreise geben soll und da manchmal der Reisepass verlangt wird, obwohl laut Auswärtigem Amt der Perso reichen soll. Wisst Ihr etwas drüber? Ich habe keinen Reisepass...

    2. Das Thema Minen: Ich werde in und um Osijek und erst recht in Vukovar nicht auf Wiesen oder Gras gehen und nur Gehwege und Straßen benutzen. Gleiches gilt für den gesamten Aufenthalt in Bosnien. Dort habe ich mir bewusst die beiden Städte Sarajevo und Mostar ausgesucht. Ich werde keine Ausflüge in den Wald machen oder ins Grüne. Oder wenn doch: Dann nur geführte Touren. Frage an Euch: Übertreibe ich mit dieser Einstellung?

    3. In Bosnien-Herzegowina bieten die Navis, wenn überhaupt, nur die Verbindungsstraßen an. Bei meinen TomToms (auf iPhone und extra) ist das so. Wie kommt man mit den Navis zurecht? Dass ich auf der Route Osijek-Sarajevo, Sarajevo-Mostar und Mostar-Dubrovnik nur die vergleichsweise großen Straßen nehme, ist klar. Wie verhält es sich aber aus Eurer Erfahrung zum Beispiel in Sarajevo oder Mostar selbst? Muss ich mir dort mit Landkarte behelfen? Was sind Eure Erfahrungen diesbezüglich? Wie groß ist Eurer Einschätzung nach die Gefahr, sich auf der Route groß zu verfahren?

    4. Wie sollte ich mich auf die kyrillische Schrift in Bosnien-Herzegowina einstellen? Ist auf meiner o.g. Route überhaupt damit zu rechnen, dass es plötzlich nur noch kyrilisch weiter geht?

    5. Wie sieht es aus mit Tankstellen in Bosnien-Herzegowina?

    6. Was sollte ich ansonsten noch beachten?

    Soweit erst einmal. Ich bin mir sicher, mir kommen innerhalb der nächsten Wochen noch weitere Fragen, und ich freue mich auf die Kommunikation mit Euch.

    Danke und beste Grüße
    Christoph

  2. #2

    Registriert seit
    14.04.2012
    Beiträge
    3.128
    1. Möglich bei Ein- und Ausreise, aber eher ungewöhnlich.
    2. Nein, das passt schon. Minen sind ein Thema, das recht unterschätzt wird, vor allem wenn man in Nicht-Touristengebiet unterwegs ist.
    3. Hauptrouten sind grundsätzlich gut ausgeschildert.
    4. Auf Route Osijek-Sarajevo beachten. Sollte auch in lateinischer Schrift ausgeschildert sein, Betonung liegt allerdings auf sollte.
    5. INA, Petrol, OMW benutzen. Private Tankstellen meiden wenn möglich. Qualität teils sehr fragwürdig.
    6. Padni u sevdah, čovječe.

  3. #3
    Avatar von muhhi

    Registriert seit
    12.11.2010
    Beiträge
    1.508
    Zitat Zitat von scheta Beitrag anzeigen
    4. Wie sollte ich mich auf die kyrillische Schrift in Bosnien-Herzegowina einstellen? Ist auf meiner o.g. Route überhaupt damit zu rechnen, dass es plötzlich nur noch kyrilisch weiter geht?
    wirst auf Schilder mit beiden treffen, ab und zu aber auch nur kyrillisch, wobei das nur in RS der fall sein wird, einfach immer nur der hauptstaße folgen und Sarajevo lässt sich auch auf kyrillisch nich schwer entziffern

    Zitat Zitat von scheta Beitrag anzeigen
    5. Wie sieht es aus mit Tankstellen in Bosnien-Herzegowina?
    Inwieweit? gibt einige auf der Hauptstaße


    Viel Spass die Reise nur bewundernswert hört sich nach sehr viel Vergnügen an

  4. #4
    Avatar von Ibrišimović

    Registriert seit
    30.11.2005
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    3.639
    Hallo,

    Sehr schöne Reiseroute.

    1. Also, ich bin eig. immer mit Reisepass über die Grenze, manchmal wollen sie dir ja nen Stempel reindrücken, damit sie sehen wann du einreist, aber is ja kein Ding dir nen Reisepass bzw. vorläufigen Reisepass für deinen Trip zu holen. Sicher ist sicher.

    2. Minenfelder in Kroatien sind eig. alle als solche Gebiete auch ausgewiesen und in Osijek musst dir eh keine so großen Sorgen machen, in Vukovar schon eher.

    3. In Bosnien hab ich mich noch nie verfahren, allerdings in Bosnien unbedingt ans Tempolimit halten, da man in Bosnien die Strafe nichtmehr direkt bei der Polizeikontrolle zahlen kann wegen Bestechung, deswegen muss man da dann umständlicherweise zur Post gehen und da bezahlen etc.

    4. Kann dir auf einigen Abschnitten schon passieren, einfach sicherheitshalber die kyrillischen Ortsnamen lernen.

    5. Inzwischen verkaufen sie eig. überall gutes Benzin :

    6. Aufjedenfall diesen grünen Auslandsversicherungsschein für dein Auto mitnehmen, da schauen sie in Bosnien an der Grenze gerne drauf.

  5. #5
    Gast829627
    ich will ja nix sagen war auch ne zeit lang net richtig on aber horst klingt irgendwie nach fake......

  6. #6

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    76.320
    Zitat Zitat von Legija Beitrag anzeigen
    ich will ja nix sagen war auch ne zeit lang net richtig on aber horst klingt irgendwie nach fake......
    ja, die fragen klingen etwas naiv, oder er ist 15 und plant drei Jahre voraus

  7. #7
    Avatar von muhhi

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    1.508
    Zitat Zitat von Oh_Mann Beitrag anzeigen
    3. In Bosnien hab ich mich noch nie verfahren, allerdings in Bosnien unbedingt ans Tempolimit halten, da man in Bosnien die Strafe nichtmehr direkt bei der Polizeikontrolle zahlen kann wegen Bestechung, deswegen muss man da dann umständlicherweise zur Post gehen und da bezahlen etc.
    sofern man in den nächsten paar jahren nich noch mal hingeht und kein wohnsitz in bosnien hat kann man drauf scheißen

  8. #8

    Registriert seit
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    Beiträge
    3
    Dankeschön bis hierher. Wegen des Serverumzugs konnte ich die Antworten erst jetzt lesen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Also, nach telefonischer Auskunft der bosnischen Botschaft in Berlin reicht für EU-Bürger der Personslausweis. Darauf setze ich...
    Kollegen meinten, ich sollte im Zweifelsfalle eine Flasche Schnaps mitnehmen zum Vernehmen, aber das ist natürlich unsachlich...

  9. #9

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    3
    So, kurzes Posting danach. War eine wunderbare Tour mit tollen und spannenden Eindrücken, vor allem in Slawonien (z.B. Vukovar), Sarajewo und Mostar.

    Einreise nach BIH nur mit Perso war kein Problem. Was mir Probleme machte, war, dass meine Grüne Karte der Auto-Versicherung, deren Vorliegen im Handschuhfach ich extra gecheckt hatte, seit über einem Jahr abgelaufen war. Das war ein Schreckmoment, und das war ohne Umschweife dumm, da nicht genauer drauf geschaut zu haben. Ich hatte gedacht, die Grüne Karte gilt, so lange ich das Auto habe, und kann nicht ablaufen... Das war leichtsinnig.
    Glücklicherweise konnte ich mir an der Grenze bei Samac dann für 32 Euro eine Versicherung für 17 Tage kaufen, so dass ich die Tour doch wie geplant fortsetzen konnte. Aber es war mir eine Lehre, habe mir sofort danach eine neue Grüne Karte besorgt und weiß, sie gilt immer drei Jahre.

    Ansonsten kann ich sagen: Ich war sicher nicht das letzte Mal dort...

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