In den letzten Tagen wurde in Belgrad ein runder Tisch über die Privatisierung im Kosovo und Metohija abgehalten, an dem Vertreter der Serben aus der Provinz und Experten der Wirtschaftskammer Serbiens teilgenommen haben. Gemeinsam wurde bewertet, dass die Frage der Privatisierung symbolisch das Überleben der Serben im Kosovo darstelle.

Das Problem der Lösung des Status des Kosovo hat die Privatisierung in der Provinz in den Huntergrund gestoßen. Trotz der Tatsache, dass Serbien den Provatisierungsprozess anerkennt, der sich dort abspielt, haben die Albaner unter Schutz der UNMIK den Ausverkauf des Eigentums der serbischen Unternehmen fortgesetzt.

Der Exekutivdirektor des EU-Wirtchaftsinstituts, Dragomir Jankovic, der an der Disskussion am runden Tisch teilgenommen hat, betonte, dass die Erhaltung der wirtschaftlichen Souvärenität im Kosovo der beste Weg für Serbien sei dieses Territorium zu bewahren. Er präzisierte, dass der Staat seine Interessen durch die Gründung von Sonderkonsortien und Fonds.

Diese Mittel würden es den Serben, die im Kosovo leben und arbeit, ermöglichen, als Käufer am Privatisierungsprozess teilzunehmen. Auf diese Weise würde Serbien am Privatisierungsprozess im Kosovo, der nicht länger geleugnet werden kann, teil haben. Er wird von der Internationalen Gemeinschaft, die durch den UNMIK repräsentiert wird, durchgeführt, betonte Jankovic. Er fügte hinzu, dass die Teilnahme an diesem Prozess eine der Voraussetzungen für die Verhandlungen mit Brüssel über Stabilisierung und Beitritt ist. Die Vertreter der Wirtschaftskammer Serbiens erinnerten daran, dass sie letztes Jahr ein Protestbrief an den UNO-Sicherheitsrat und andere internationale Institutionen geschickt haben, in dem sie verlangt haben, dass der Prozess der Kosovo-Privatisierung überprüft werde, aber sie haben noch keine Antwort erhalten.

Serbien kann seine Position in der südlichen Provinz nur festigen, wenn sie auf legalle Weise die Entfremdung seiner Firmen zu verhindern versucht. Es ist notwendig ein Team der besten Rechtsanwälte zu formieren, sowie Konsortien und Fonds zu gründen, die helfen würden, dass die Unternehmen serbisches Eigentum bleiben, wurde im Belgrader Dialogzentrum bewertet.

Quelle: RTS