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Banken in die Knie zwingen.

Erstellt von Perun, 29.10.2010, 14:58 Uhr · 1 Antwort · 643 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    12.04.2007
    Beiträge
    16.107

    Banken in die Knie zwingen.

    Drei junge Franzosen wollen am 7. Dezember einen Bankensturm auslösen. Weltweit sollen möglichst viele Menschen ihr ganzes Geld abheben. Sie wollen damit "die abgehobenen Eliten zum Zittern bringen".





    Am 7. Dezember 2010 soll es zur nächsten Finanzkrise kommen - zumindest nach dem Willen von drei jungen, frustrierten Franzosen. Das berichten "Financial Times Deutschland" und "Wiener Zeitung". Der simple Plan: Weltweit sollen sich möglichst viele Menschen auf den Weg zu ihrer Bank machen und sämtliches Geld abheben, das auf sich auf ihren Spar- und Girokonten befindet.


    "Abgehobene Eliten zum Zittern bringen"


    Yann Sarfati, Arnaud Varnier und Geraldine Feuillien, die sich "Stopbanque" nennen, wollen damit das internationale Finanzsystem ins Wanken bringen. Sie sind der Ansicht, dass Demonstrationen nichts nützen. Sie greifen daher zu alternativen Mitteln. Auf der deutschen Ableger-Webseite wird Stopbanque als ein Aufruf zum europaweiten massiven Abzug aller Gelder von Banken und der Schließung von Bankkonten bezeichnet.
    Da werden Erinnerungen an den September 2007 wach, als panische Bankkunden vor Filialen der britischen Bank Northern Rock Schlange standen, um ihr Erspartes abzuheben. Doch am 7. Dezember soll es zu einem angesagten Bankensturm in aller Ruhe kommen, um "die abgehobenen Eliten zum Zittern zu bringen", wie "Financial Times Deutschland" schreibt.
    "Banken sind nur groß, weil wir auf Knien sind"


    Es soll ein Protest der Zivilbevölkerung - in bester französischer Revolutionstradition als Citoyen, also Bürger - werden. Dabei bedienen sich die Organisatoren auch der Social Media wie Facebook und Twitter. Auf Aktionsseiten bei Facebook in Frankreich, Italien und Deutschland haben bereits viele Menschen ihre Zustimmung bekundet. "Die Banken sind nur so groß, weil wir auf den Knien sind", heißt es kämpferisch.
    Am Ende der Abhebung des Geldes soll dem zuständigen Bankbeamten ein Abschiedsbrief übergeben werden. Der vorgeschlagene Standardtext lautet folgendermaßen: "Liebe Bankerin, lieber Banker! Hiermit möchte ich Ihnen zu verstehen geben, dass "wir" wissen was Sie mit unserem Geld treiben. Da wir seit geraumer Zeit wissen, dass ihre "Chefs" die Weltpolitik beeinflußen, indem Geldmittel allein aus kapitalistischem Interresse heraus gesteuert und gemeinsame Güter dadurch Korruption und Spekulation zum Opfer fallen, möchte ich hiermit kundtun mit ihrer gesellschaftsschädigenden Geschäftspolitik nicht einverstanden zu sein."
    Zweifel an Erfolg: "Welches Geld?"


    "Financial Times Deutschland" zweifelt daran, dass das Vorhaben erfolgreich sein wird. Zwar gäbe es breite Zustimmung, denn bislang hätten etwa in Frankreich von den zehntausenden über Facebook eingeladenen Menschen gerade einmal 7300 ihre Teilnahme zugesagt. Gleichzeitig habe es aber 25.000 Absagen gegeben. Ein anderes Problem lässt sich aus den Kommentaren auf der deutschen Facebook-Seite jedenfalls ablesen: "Welches Geld?", "Hab eh net viel drauf ", "sollte ich an besagtem Tag Geld auf meinem Konto haben...".

  2. #2
    El Hefe
    Naja...

    1:Würden sie sich mit einer Finanzkrise ins eigene Fleisch schneiden...Jeden Tag vergibt die Bank unzählige Kredite an Unternehmer (...potentielle Investitoren...an Arbeitgeber,die Löhne bezahlen müssen),jeden Tag regelt die Bank unzählige Transaktionen auch zwischen normalsterblichen Gläubigern und Schuldnern..Wenn ihr Plan funktionieren würde,würde der Wechselkurs sofort bröckeln,die französische Wirtschaft würde zusammenbrechen & durch das viele Geld,das im Umlauf ist,gäbe es eine Inflation etc etc...Wenn die schlauen Demonstranten ihren Arbeitsplatz gefährden wollen,dann bitte.

    2.Könnte das gar nicht gehen.Dafür sind sie viel zu wenig & zu arm..Plus die Sicherheitsmassnahmen der Banken sind im Moment viel zu gross.Durch Basel III wurden gerade letzlich die Regulierungen verschäft,der Mindestprozentsatz an Eigenkapital,das eine Bank haben muss,wurde erhöht.
    Ausserdem ist das meiste Geld der Banken sowieso nur imaginär.Beim Geld,dass die Honks abheben wollen,handelt es sich um Sichtguthaben (die jederzeit verfügbar und bewegbar sind)...Und obwohl die gewaltig sind,ist das ist ein kleiner Teil,gemessen mit dem ganzen Kapital,das eine Bank verwaltet...Wäre die gesamte Geldmenge einer innerhalb einer Volkswirtschaft eine Hand mit fünf Fingern,so machen Bargeld,Sichtguthaben und Transaktionskonti vielleicht den kleinen Finger und den Daumen aus.
    Ausserdem: Die Demonstranten sind in ihrem Handeln beschränkt.Meines Wissens ist ja im europäischen Raum beim einmaligen Abheben höchstens eine Summe bis 10'000 Euro erlaubt (wobei man schon ab 5000 Euro normalerweise eine Voranmeldung braucht)....Plus ich bezweifle,dass die Mehrheit dieser Trottel überhaupt Handeln will,geschweige denn genug Geld hätte,um letztendlich den Banken auch annähernd zu schaden.

    Linke Wichtigtuherei.Ihre Aktion ist völlige Scheisse und sinnlos,ausser enorm viele Leute in anderen europäischen Ländern & der USA machen gleichzeitig mit.

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