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BiH: RWE erwägt Beteiligung an Wasserkraftprojekten in Bosnien

Erstellt von Zurich, 03.12.2008, 11:14 Uhr · 9 Antworten · 1.089 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Zurich

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    Daumen hoch BiH: RWE erwägt Beteiligung an Wasserkraftprojekten in Bosnien

    RWE erwägt Beteiligung an Wasserkraftprojekten in Bosnien

    DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die RWE AG erwägt die Beteiligung an neuen Wasserkraft-Projekten in Bosnien Herzegowina. Dies gab der Essener Energiekonzern am Dienstag bekannt. Zusammen mit der Republik Srpska - dem serbischen Teil des Landes - sowie der United Energy Group könnten Projekte mit einer Kraftwerksleistung von über 1.000 Megawatt entstehen, erklärte RWE. "Dementsprechend könnten die damit verbundenen Investitionen in den kommenden zehn Jahren im Milliardenbereich liegen."


    Genauere Projekte wurden noch nicht genannt. RWE-Power-Vorstand Gerd Jäger war zuvor zu Gesprächen mit dem Ministerpräsidenten der Republik Srpska, Milorad Dodik, in Banja Luka zusammengekommen.
    Neben den möglichen Wasserkraft-Kooperationen ging es den Angaben zufolge auch um eine Zusammenarbeit im Bereich der Braunkohleverstromung und beim Netzbetrieb. RWE bekräftigte, dass der Konzern in den Ländern Südosteuropas "attraktive Wachstumschancen" sehe. Die Gespräche mit der Republik Srpska will RWE fortsetzen.

    RWE erwägt Beteiligung an Wasserkraftprojekten in Bosnien - Marktberichte - Finanzen - Investor - FAZ.NET


    PS: Paar Kilometer südlich von Banja Luka liegt eines der grössten Wasserkraftwerke des ehem. Jugoslawiens (Wasserkraftwerk "Bocac").


    Weitere Links:
    RWE will in Bosnien-Herzegowina Wasserkraftwerke bauen | Unternehmen | Reuters
    pressrelations.de | Pressemitteilungen
    RWE plant Wasserkraftprojekte in Bosnien | 02.12.2008

  2. #2

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    Daumen hoch

    Bravo Srpska!

  3. #3
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von Šljivovica Beitrag anzeigen
    Bravo Srpska!
    Nun ja.... von dem ganzen wird hauptsächlich nur der westliche Teil der RS (Krajina) profitieren. Der Osten geht wiedereinmal leer aus. Seit der Gründung der RS waren die beiden teile wie unabhängig. Während der SDS-Zeit profitierte immer nur der Osten (dort ist die Hochburg der Rechstradikalen: SDS, SRS), und seit die Sozialdemokraten an der Macht sind, profitiert nur die Krajina, bzw. der westliche Teil der RS.
    Der westliche Teil hat fast EU-Niveau erreicht und ist die wirtschaftsstärkste Region BiHs, während sich der Osten sehr schleppend entwickelt.

    Deswegen wäre eine Entitätteilung gar nicht mal so schlecht.

  4. #4
    Avatar von CoolinBan

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Nun ja.... von dem ganzen wird hauptsächlich nur der westliche Teil der RS (Krajina) profitieren. Der Osten geht wiedereinmal leer aus. Seit der Gründung der RS waren die beiden teile wie unabhängig. Während der SDS-Zeit profitierte immer nur der Osten (dort ist die Hochburg der Rechstradikalen: SDS, SRS), und seit die Sozialdemokraten an der Macht sind, profitiert nur die Krajina, bzw. der westliche Teil der RS.
    Der westliche Teil hat fast EU-Niveau erreicht und ist die wirtschaftsstärkste Region BiHs, während sich der Osten sehr schleppend entwickelt.

    Deswegen wäre eine Entitätteilung gar nicht mal so schlecht.
    lol, fast eu-niveau...

    also manchmal übertriffst du dich selber.

  5. #5
    Crane
    Fast EU Niveau ist echt so ein Scherz...

    30% vom EU-Niveau wäre schon sehr viel für eine Region in Bosnien.

    Zum Vergleich. Istanbul hat 44% vom EU-Niveau.

  6. #6
    cro_Kralj_Zvonimir
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Nun ja.... von dem ganzen wird hauptsächlich nur der westliche Teil der RS (Krajina) profitieren. Der Osten geht wiedereinmal leer aus. Seit der Gründung der RS waren die beiden teile wie unabhängig. Während der SDS-Zeit profitierte immer nur der Osten (dort ist die Hochburg der Rechstradikalen: SDS, SRS), und seit die Sozialdemokraten an der Macht sind, profitiert nur die Krajina, bzw. der westliche Teil der RS.
    Der westliche Teil hat fast EU-Niveau erreicht und ist die wirtschaftsstärkste Region BiHs, während sich der Osten sehr schleppend entwickelt.

    Deswegen wäre eine Entitätteilung gar nicht mal so schlecht.

    wirtschaftsstärkste Region BiHs`???

    EU-Niveau?

  7. #7
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von cro_Kralj_Zvonimir Beitrag anzeigen
    wirtschaftsstärkste Region BiHs`???

    EU-Niveau?
    Wenn ich die Infrastruktur und Modernität der Stadt und Region Banja Lukas vergleiche mit den Städten aus Slowenien zum Beispiel. Dann schon. Und dann wenn ich es mit Sarajevo vergleiche oder anderen Regionen BiHs.

    Zumal sogar Rumänien und Bulgarien in der EU sind, obwohl die Infrastruktur Kroatiens um das "dreifache" besser ist.

  8. #8
    Crane
    Das Durchschnitss BIP pro Einwohner der EU liegt bei 33.000 $

    Bosnien hat Landesweit einen Schnitt von 3.700 $, also knapp über 11%. Wenn jetzt Banja Luka und Co. auch nur auf 30% kommen würden, dann liege der Rest bei unter 8% und wenn wir es übertreiben bei 5%. Also müsste Banja Luka gerne 5 mal so entwickelt sein, wie der Rest, abhängig davon wie groß die Bevölkerung dort ist und im gesamten Land.

    Naja, in jedem Fall ist eine Abweichung von Stadt und Land mit einem Faktor größer als 3 schon ziemlich abartig und führt zu einer regelrechten Landflucht. Meines wissens ist das auf dem Balkan nicht so Extrem wie z. B. in Südamerika oder Afrika. Diese Landflucht führt anschließend ohnehin dazu, dass sich die Armut in der Stadt stark vergrößert und sich das BIP pro Kopf von Stadt und Land weiter annähern und so ein neues Gleichgewicht erreicht wird in dem die Leute nicht mehr so scharf drauf sind vom Land in die Stadt zu ziehen.

  9. #9
    Avatar von CoolinBan

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    zürich, in deinem kopf spielen sich merkwürdige sachen ab.

  10. #10

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Nun ja.... von dem ganzen wird hauptsächlich nur der westliche Teil der RS (Krajina) profitieren. Der Osten geht wiedereinmal leer aus. Seit der Gründung der RS waren die beiden teile wie unabhängig. Während der SDS-Zeit profitierte immer nur der Osten (dort ist die Hochburg der Rechstradikalen: SDS, SRS), und seit die Sozialdemokraten an der Macht sind, profitiert nur die Krajina, bzw. der westliche Teil der RS.
    Der westliche Teil hat fast EU-Niveau erreicht und ist die wirtschaftsstärkste Region BiHs, während sich der Osten sehr schleppend entwickelt.

    Deswegen wäre eine Entitätteilung gar nicht mal so schlecht.
    Teilen teilen teilen wie oft sollen wir uns denn noch teilen u PM. Ihr solltet zusehen das ihr Unabhängig werdet (wenn sich in der KS Frage nichts änern wird nach dem UN Gerichtsbeschluß in paar Jahren, denn ich bin mir sicher das RS überlebensfähig wäre ohne Federacija und Sarajevo, wir haben doch jetzt schon nix mehr mit dennen. Mann muss eben ein Mittel finden wie alle gut wegkommen.

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