Bulgarien und Rumänien verwalteten EU-Beihilfen schlecht
EU-Rechnungshof fand Mängel bei über der Hälfte der Proben

Brüssel - EU-Beihilfen für die Entwicklung von Rumänien und Bulgarien sind nach Feststellung des Europäischen Rechnungshofs schlecht verwaltet worden. Bei der Überprüfung einer Auswahl von EU-finanzierten Projekten im vergangenen Jahr sei bei mehr als der Hälfte der Vorhaben festgestellt worden, dass die Mittel nicht oder nur teilweise wie vorgesehen verwendet worden seien, heißt es in einem am Dienstag in Brüssel vorgestellten Bericht des Rechnungshofs. Die Realisierung der untersuchten Projekte liege weit, teilweise um bis zu zwei Jahre, hinter dem Zeitplan zurück. Grund für die Mängel seien durchgehend unzureichende Kapazitäten der Verwaltungen und nationalen Ressourcen gewesen. (AFP)

20.06.06, 16:55 Uhr