Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
Haben die Georgier denn nicht während der Sowjetzeit gelernt, wie man Felder bestellt? Wie hat man das zu Zeiten der Sowjetunion gemacht? Ich meine, so schnell kann das know-how nicht verloren gehen ?!
Landwirtschaft ist auch nicht mehr das ,was es mal war Das ist eine eigene Wissenschaft

"Georgien braucht ihr Know-how und ihre Investitionen. Nach 70 Jahren Kommunismus samt miserabel gemanagten Staatsfarmen ist die Agrarproduktion in Trümmern. Auf den Zerfall der Sowjetunion folgten Privatisierungen durch korrupte Funktionäre. Große Flächen liegen seitdem brach, weil die Besitzer keine Ahnung haben, wie man Land bestellt. Die Dörfer fielen zurück in die Subsistenzwirtschaft, Bauern ernähren ihre Familien mit den Erträgen ihres Fleckchens Boden. 80 Prozent aller Lebensmittel muss Georgien importieren.
"Das ist ein unhaltbarer Zustand", sagt Mirsa Dawitaia, Staatsminister für Diaspora-Angelegenheiten und geistiger Vater von Georgiens Burenrevolution. "Als ich erfuhr, dass sehr viele burische Farmer nach Kanada und Australien ziehen, habe ich mich gefragt: Warum holen wir sie nicht nach Georgien?" "

Ich sehe viele Parallelen zu KS. Es müssen ja nicht unbedingt Buren sein ,aber unsere Leute müsste man in Sachen Landwirtschaft auch schulen ,oder zumindest fortbilden