München (dpa) - Der türkische Mischkonzern Dogan will Deutschlands größten Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 nicht um jeden Preis übernehmen. "Ich schließe nicht aus, dass andere einen höheren Preis bieten können und wir dann nicht mitziehen würden", sagte Verwaltungsratchef Aydin Dogan der "Financial Times Deutschland".

Nach Informationen des "Handelsblatts" hat Dogan mehr als drei Milliarden Euro für den Konzern geboten und damit das höchste Gebot abgegeben. ProSiebenSat.1 war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Das Bieterverfahren für ProSiebenSat.1 soll noch vor Weihnachten abgeschlossen werden.