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Ehemalige Sowjetstaaten gründen Wirtschaftsunion

Erstellt von Mastakilla, 18.11.2011, 17:57 Uhr · 8 Antworten · 1.143 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    18.03.2008
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    Ehemalige Sowjetstaaten gründen Wirtschaftsunion


    Ehemalige Sowjetstaaten gründen Wirtschaftsunion

    Zu dritt zurück zu alter Stärke?



    Ein starkes Gegengewicht zur EU zu schaffen, das war seit längerem der Plan von Russlands Ministerpräsidenten Wladimir Putin. Heute ist er diesem Ziel einen großen Schritt näher gerückt: Russland, Kasachstan und Weißrussland brachten eine gemeinsame Wirtschaftsunion auf den Weg.

    Von Hermann Krause, ARD-Hörfunkstudio Moskau

    Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion gab es viele Versuche, die Staaten der UdSSR wieder eng aneinander zu binden. Jetzt ist dies zumindest drei ehemaligen Republiken gelungen: Russland, Kasachstan und Weißrussland.


    Das Ziel der Wirtschaftsunion fest im Blick: Dimitri Medwedjew und Nursultan Nasarbajew

    "Wir haben den entscheidenden Schritt zur Gründung der Eurasischen Wirtschaftsunion gemacht", sagte der russische Präsident Dimitri Medwedjew bei der Vertragsunterzeichnung im Kreml. "Diese Vereinigung bestimmt die Zukunft unser Länder."


    Ein Bruttosozialprodukt von zwei Billionen Dollar

    Entworfen wurde der Plan noch von Medwedjews Vorgänger Wladimir Putin, dem schon seit langem ein wirtschaftlich starkes Gegengewicht zur EU vorschwebt. Wichtigster Partner Moskaus ist dabei das ressourcenreiche Kasachstan mit seinen gewaltigen Gas- und Erdölvorräten. Präsident Nursultan Nasarbajew gilt als enger Vertrauter des Kreml, seit mehr als 20 Jahren regiert er diktatorisch das zentralasiatische Land. "Ich möchte betonten, dass hier eine kraftvolle Wirtschaftsgemeinschaft entsteht", so Nasarbajew. Das gemeinsame Bruttosozialprodukt betrage zwei Billionen Dollar.
    In drei Jahren soll der Einigungsprozess abgeschlossen sein. Eine übergeordnete Behörde, der EU-Kommission vergleichbar, soll die Integration überwachen. "Vor fünf Jahren haben wir in Sotschi vereinbart, eine Zollunion zu gründen", so Nasarbajew. Fünf Jahre sei das erst her. "Die EU aber brauchte 40 Jahre für eine Vereinigung, nämlich seit der Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl."


    Auch Weißrussland ist Mitglied der neuen Wirtschaftsunion - allerdings nicht aus wirtschaftlichen Gründen.


    Weißrussland ist das Armenhaus

    Das Armenhaus in der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft repräsentiert der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko, auch ein Diktator. Das fast bankrotte Weißrussland ist für Moskau nur aus strategischen Gründen interessant. Bei der Unterzeichnung im Kreml blieb Lukaschenko deshalb auch nur seine gewohnte Rhetorik gegen das Ausland. "Es gibt Leute, die aktiv gegen die Eurasische Union vorgegangen sind. Wir alle kennen sie. Aber wir haben unsere Aufgabe trotzdem bewältigt", so Lukaschenko.
    Eine Gemeinschaftswährung ist auch mit Blick auf die Erfahrungen der EU mit dem Euro im Moment nicht geplant. Andere Staaten wie Kirgistan oder Tadschikistan haben bereits an der Haustür geklopft, allerdings gehören sie eher zu den Verlierern nach dem Zerfall der Sowjetunion. Wirtschaftlich geht es ihnen äußerst schlecht. Wunschpartner Moskaus ist hingegen die Ukraine. Sollte sie beitreten, hat Ministerpräsident Putin bereits niedrigere Gaspreise in Aussicht gestellt. In den ukrainischen Medien hingegen wurde dies als Erpressungsversuch Moskaus gebrandmarkt.
    __________________________________________________ ____________





  2. #2
    Zef
    Avatar von Zef

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    315
    Was für eine demokratische Allianz vor allem mit Alexander Lukaschenko...

  3. #3
    Avatar von VardarSkopje

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    5.064
    Zitat Zitat von Zef Beitrag anzeigen
    Was für eine demokratische Allianz vor allem mit Alexander Lukaschenko...
    Die EU ist ja viel besser ...

  4. #4
    Avatar von Duušer

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    4.820
    Lol Moskau will die Ukraine wieder versklaven.

  5. #5
    Avatar von Shone

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    1.237

  6. #6
    Avatar von IbishKajtazi

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    3.420
    Ein Bruttosozialprodukt von zwei Billionen Dollar
    Italiens Bruttosozialprodukt beträgt 2,125 Billionen Dollar.

  7. #7

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    Zitat Zitat von Duušer Beitrag anzeigen
    Lol Moskau will die Ukraine wieder versklaven.
    Lol Ukraine ist gar nicht dabei .

    Die einzigen die Ukraine versklaven sind die amerikanischen Marionettenmafiosen.

  8. #8
    Avatar von Semberac

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    wär doch was für die ehemaligen YU-Staaten

  9. #9

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    2.615
    Zitat Zitat von Semberac Beitrag anzeigen
    wär doch was für die ehemaligen YU-Staaten
    Aber erst nach mindestens 300 Jahren.

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