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Frau ist Vorstand bei Siemens

Erstellt von Amphion, 12.11.2008, 17:17 Uhr · 36 Antworten · 2.020 Aufrufe

  1. #1

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    Lächeln Frau ist Vorstand bei Siemens



    lt. dpa ist in der langen Historie der Firma Siemens erstmalig kein Mann, sondern eine Frau in den Vorstand berufen worden.

    Wie ist eure Meinung zu diesem mutigen Schritt?

    Was denkt ihr über Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, die in bestimmten eur. Ländern, wie z.B. die Türkei, durch Kemal Mustafa sehr früh eingeführt wurde, in anderen eur. Ländern, wie z.B. die BRD, erst Jahrzehnte später.

    Vielleicht könntet ihr auch einbringen, wann die Gleichberechtigung in eurer "Heimat" per Gesetz beschlossen wurde, und wie die Realität der Umsetzung des Gesetzes aussieht.

    Im Vergleich zu Siemens hatte eine andere Großbank, sogar eine Landesbank, die Nord/LB sich gegen eine Frau ausgesprochen, obgleich sie durch ihre sehr folgerichtige Entscheidungen der Bank zu einem nachweisbaren Erfolg geführt haben soll. Diese Frau war einst die inzwischen ihre Professur angetretene Frau Prof. Dr. Margarita Mathiopoulos, eine sehr charmante und sehr sympathische Dame.


    Siemens beruft erstmals Frau in den Vorstand

    München (dpa) -
    Der Elektrokonzern Siemens hat erstmals eine Frau in die oberste Führungsspitze berufen. Die Schweizerin Barbara Kux werde vor allem für das weltweite Einkaufsvolumen des Konzerns zuständig sein. Es geht dabei um insgesamt 42 Milliarden Euro. In der 160-Jährigen Firmengeschichte saßen bislang immer nur Männer auf den Führungspositionen.

  2. #2
    Crane
    Mal sehen was aus dem Laden wird... dieses Jahr gibts rote Zahlen, aber angeblich nur wegen den Umstrukturierungen und den Strafen wegen der Korruption.

  3. #3
    Bambi
    Tja, das ist dann wohl das endgütlige Ende von Siemens.

  4. #4

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    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Mal sehen was aus dem Laden wird... dieses Jahr gibts rote Zahlen, aber angeblich nur wegen den Umstrukturierungen und den Strafen wegen der Korruption.

    hoffentlich ist sie nicht bewußt in diesem Jahr dazu bestellt worden, um ihr dieses von dir beschriebene Ergebnis anzuhängen.

  5. #5
    Crane
    Wieso mutiger Schritt?

    Das ist zwar selten, das Frauen an der Spitze stehen, hat damit aber nichts zu tun. Das Verfahren nachdem diese Person nun den Posten erhalten hat ist das Gleiche wie bei Männern. Sie ist nicht oben, weil sie eine Frau ist. Das wäre "mutig".

    Unternehmen, die patu keine Frau so viel Verantwortung übertragen wollen schließen damit doch nur einen Teil der Leute aus, die das machen könnten. Sie verkleinern also ihren Auswahlbereich und schließen so eventuell die beste Person für einen Job aus.

  6. #6

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    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Tja, das ist dann wohl das endgütlige Ende von Siemens.
    Das ist sogar das Ende der Welt.........

  7. #7
    Crane
    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen

    hoffentlich ist sie nicht bewußt in diesem Jahr dazu bestellt worden, um ihr dieses von dir beschriebene Ergebnis anzuhängen.
    Ist möglich, aber dann wird sies schon wissen.

    In dem Fall hatte sie eh keine größere Karriere mehr vor. Kassiert aber noch ne fette Prämie und was weiß ich, erklärt dass Siemens Pleite ist, das sie die volle Verantwortung trägt und die anderen Vorstandsmitglieder sind raus und suchen sich woanders Jobs.
    Während sie so eine hohe Position nie wieder angeboten bekommt, was ihr ja auch egal sein wird.

  8. #8

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    Mann und Frau nach dem Willen Gottes

    Einleitung

    Es war bei dem Vortrag einer Frauenrechtlerin, die für die Emanzipation kämpfte. Mitten in ihrer Rede stellte sie die Frage: „Wo wären bloß die Männer ohne uns Frauen?“ Da stand hinten in der letzten Reihe ein Mann auf und rief durch den Saal: „Dann wären wir noch im Paradies!J

    Wir leben in einer Zeit der Emanzipation der Frau. Wir verzeichnen eine weltweite feministische Bewegung. Es gibt sogar eine offizielle feministische Theologie, die behauptet, Gott sei eine Frau.
    Wir leben in einer Zeit, in der das „Prinzip der Frauenquote“ nicht nur in der Politik angewandt wird, sondern auch bereits in den großen Kirchen. Und es wird nicht mehr lange dauern bis die sog. Evangelikalen Kreise völlig von dieser Entwicklung überrollt worden sind. Es gibt eigentlich nur noch wenige Widerstandsnester (vor allem in der Brüderbewegung und in den unabhängigen, nicht-charismatischen, bibeltreuen Gemeinden).
    Die feministische Bewegung hat eine neue Leitkultur in Familie, Gemeinde und Gesellschaft hervorgebracht. Das alte von ihr sog. „patriarchalische oder hierarchische Leitungsmodell“ wurde abgelöst von dem neuen, partnerschaftlichen Leitungsmodell. D.h. Frauen können grundsätzlich überall – in Gemeinde oder Gesellschaft – dieselben Leitungsfunktionen ausüben wie Männer.

    Sichtweisen
    Diesen Ansatz nennt man die „evangelikal-feministische“ oder „egalitäre“ Sichtweise.
    Im Gegensatz dazu steht die „komplementäre“ (sich ergänzend) oder „hierarchische“ Sichtweise.

    Wir wollen heute fragen: Was sagt die Schrift? Was sagt das zeitlose Wort Gottes?
    Wenn wir nach der biblischen Ordnung fragen, dann müssen wir mit dem Schöpfungsbericht beginnen. Hier sehen wir, wie Gott es ursprünglich in seiner herrlichen Weisheit gedacht hatte.
    I. Die Stellung von Mann und Frau im Schöpfungsbericht
    à 1. Mose 1, 26-28 Erschaffung von Mann und Frau
    à 1. Mose 2, 7 Erschaffung des Mannes
    à 1. Mose 2, 18-23 Erschaffung der Frau

    Gott schuf zuerst den Mann und danach die Frau. Er hätte es auch umgekehrt machen können. Aber er wählte bewusst diese Reihenfolge. Nicht etwa weil Gott ein Mann wäre und sein Geschlecht bevorzugen wollte. Gott ist weder Mann noch Frau.
    In der feministischen Bewegung wird heute behauptet, die Juden hätten die „große Mutter“, nämlich die weibliche Fruchtbarkeitsgöttin, durch den männlichen Schöpfergott ersetzt. Doch das ist einfach nicht wahr. Gott ist nicht „männlich“. Aber er ist der Vater Jesu Christi und unser Vater im Himmel. Daran gibt es nichts zu rütteln.
    Die Bibel sagt: Gott ist Geist (Johannes 4, 23) und als solcher steht er jenseits jeder geschlechtlichen Sphäre. Es ist finsterstes Heidentum, wenn Gott in den Bereich des Sexuellen hineingezogen wird. Gott ist Geist. Er erbarmt sich unser wie ein Vater. Aber er kann auch trösten wie eine Mutter.

    Zurück zu den ersten Blättern der Bibel. Gott erschuf zuerst den Mann, danach die Frau als Gehilfin. Das war sein guter Schöpferwille.
    Manche Frauen nehmen heute an dem Begriff „Gehilfin“ Anstoß.
    Aber das Wort "Gehilfin"(1. Mose 2, 18) hat nichts Abwertendes an sich, denn Gott selbst wird auch immer wieder als Helfer bezeichnet, z.B. in Psalm 10, 14, Helfer der Waisen; in Psalm 72, 12, Helfer der Armen.

    Der besondere Auftrag der Frau ist Gehilfin des Mannes zu sein. Wie?
    - durch ihr Gegenübersein ist sie Gesprächspartner (Freundschaft)
    - durch ihr Gegenübersein ist sie Ergänzung
    - die Mutterschaft und Pflege des neuen Lebens (1. Mose 3, 20; 1. Mose 4, 1-2; 1. Timotheus 2, 15; 1. Timotheus 5, 9+10+14; Titus 2, 3-5). Das beinhaltet auch die geistliche Pflege der Kinder, wenn der Mann nicht gläubig ist.

    Auch die ledige Frau kann Menschen beistehen und ihnen äußerlich und geistlich helfen und dadurch Erfüllung finden.
    - Lydia ist ein praktisches Beispiel, denn sie praktizierte
    Gastfreundschaft für Paulus und die Gemeinde) Apostelgeschichte 16, 15
    - Tabea versorgte Witwen mit Kleidung. Apostelgeschichte 9 sagt: "sie war reich an
    guten Werken und Almosen, die sie übte." Ihr Dienst war so wichtig
    vor Gott, dass Tabea von Petrus auferweckt wird, damit ihr Dienst
    der Gemeinde noch erhalten bleibt und viele kamen dadurch zum
    Glauben an Jesus Christus.
    Zurück zum Mann. Worin liegt die Bestimmung für den Mann?
    Er soll eine dienende Leiterschaft praktizieren gegenüber seiner Frau und den Kindern. Das drückt sich aus in:
    - Versorgung 1. Mose 3 (Arbeit)
    - Liebe zur Frau Epheser 5 (auch Ergänzung der Frau - Kraft und Stärke
    und Sicherheit)
    - Erziehung 1. Timotheus 3, 4 - gut vorstehen
    = dienende Leiterschaft
    Aber nun müssen wir aufpassen. Bereits ein paar Verse weiter – im 3. Kapitel – tritt der Teufel auf den Plan und umgeht Gottes Schöpfungsordnung.

    à 1. Mose 3, 1: „ … und sie (die Schlange) sprach zu der Frau …
    Er machte sich an die Frau heran, die von ihrer Beschaffenheit her viel leichter verführbar war als ihr Mann. Indem er die Frau ansprach, drehte er die göttliche Ordnung um. Hier haben wir bereits den ersten feministischen Ansatz der Weltgeschichte.
    Als Gott die beiden zur Verantwortung zieht, da heißt es in V. 9: „Und Gott der Herr rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du?“
    Satan sprach Eva an. Der Teufel wusste, dass Eva das Gebot nicht direkt von Gott erhalten hatte und deswegen versuchlicher war.
    Aber Gott hielt sich an den Mann als das Haupt der Ehe. Und erst danach sprach er mit Eva und mit der Schlange.
    Eva geht hier auf die Schlange ein, sie leiht ihr Ohr, lässt sich auf ein Gespräch ein, lässt sich vom Äußeren beeindrucken und ohne ihren Mann um Rat zu fragen, geht sie auf die Versuchungen ein und kommt darum zu Fall. Sie übernimmt hier erstmals die Führung (vertauschte Rollen). Gleichzeitig wird sie ihrem Mann zur Verführung, der für sich selbst ebenfalls nicht prüft, ob er nach Gottes Geboten handelt und somit selbst die Verantwortung trägt für seine Sünde.
    Gemäß der Schöpfungsordnung Gottes wird nun Adam zuerst von Gott zur Rechenschaft gezogen (1. Mose 3, 11), dann erst Eva. In der Folge davon wird Eva dann erneut die Aufgabe von Gott gegeben: "mit Schmerzen sollst du Kinder gebären“ (1. Mose 3, 16).
    Hierin liegt ihre Bestimmung, für den Mann und die Familie zu sorgen mit allem, was dazu gehört. Der Mann dagegen erhält den Auftrag, sowohl für die existentiellen wie auch für die geistlichen Bedürfnisse der Familie zu sorgen.
    An dieser Schöpfungsordnung hat sich seither nichts mehr verändert. Nur wenn wir annehmen, dass wir der Erlösung und der Herrschaft Christi bedürfen, uns ihr unterstellen, werden wir zu einem erfüllten Leben in den Ordnungen Gottes zurückfinden. Für die Frauen beinhaltet dies auch ein "JA" zum göttlichen Prinzip der Unterordnung unter den Mann (ledige Frauen - Christus als Haupt).

    „Rebellion“

    Rebellion und Unterordnung
    Das Wesen der Sünde und des Sündenfalls war Rebellion gegen Gott und sein Gebot. Der Mensch lehnte sich auf. Er rebellierte.
    Dann sandte Gott seinen Sohn, der nie rebellierte und durch seine stellvertretende Sühne die Erlösung vollbrachte.
    Das Wesen der Erlösung ist das Gegenteil von Rebellion, also freiwillige Unterordnung. Erlöste Menschen ordnen sich freiwillig Gott und seinen Geboten unter. Sie nehmen den Platz ein, den ihnen die Bibel vorschreibt.

    Rebellionsfreie Zone

    So sollte nun über einem christlichen Haus geschrieben stehen können: „Rebellionsfreie Zone“!
    So sollte nun über einer christlichen Gemeinde geschrieben stehen können: „Rebellionsfreie Zone“!
    Menschen ordnen sich freiwillig Gott unter, Männer dem Christus, Frauen den Männern, Kinder den Eltern…

    Unterordnung im NT

    Unterordnung ist im NT ein Prinzip, dem wir häufig begegnen.
    1. Christus ist dem Vater untertan
    1. Korinther 15, 28; 1. Korinther 11, 3; 1. Korinther 3, 23
    2. Der Mann ist Christus untertan
    1. Korinther 11, 3; 1. Korinther 3, 23
    3. Die Frau ist dem Mann untertan
    1. Korinther 11, 3; Epheser 5, 22-23; Kolosser 3, 18; Titus 2,5 1. Petrus 3, 1+5; 1. Mose 3, 16
    4. Die Kinder sind den Eltern untertan
    Lukas 2, 51; Epheser 6, 1-3; Kolosser 3, 20
    5. Der Arbeitnehmer ist dem Arbeitgeber untertan
    Titus 2, 9; 1. Petrus 2, 18
    6. Die Bürger sind der Regierung untertan
    Römer 13, 1; Titus 3, 1; 1. Petrus 2, 13
    7. Die Gemeindeglieder sind den Ältesten untertan
    1.Thessalonicher 5, 12+13; 1.Petrus 5, 5
    8. Die Jüngeren sind den Älteren untertan
    1. Timotheus 5, 1+2; Titus 2,2-5

    Die Bedeutung der Unterordnung
    a) Die Unterordnung ist hier stets zum Schutz desjenigen, der sich
    unterordnet.
    b) Die Unterordnung bedeutet Verantwortlichkeit gegenüber dem
    Übergeordneten bzw. der Übergeordnete trägt Verantwortung für den
    Untergeordneten. (Wechselbeziehung)
    c) Unterordnung bedeutet nicht Minderwertigkeit!!

    à Richard Haverkamp, amerikanischer Missionar in Belgien:
    „Ein vornehmer Mann reist in seiner Pferdekutsche. Wer geht zuerst? Das Pferd oder die Kutsche? Immer das Pferd. Heißt das, dass das Pferd wichtiger ist als die Kutsche? Nein.
    Der Mann kann weder ohne Pferd noch ohne Kutsche reisen. Die beiden gehören zusammen. Trotzdem muss das Pferd immer zuerst gehen. Aber das macht das Pferd nicht wichtiger. Sie sind beide wichtig, aber sie müssen in der richtigen Ordnung stehen.“
    „Hierarchisches Modell“


    II. Die Stellung des Mannes in der Bibel
    1. Im Alten Testament
    Zur Zeit des AT führten Männer ihre Familien.
    a)Abraham (1. Mose 12, 8; 1. Mose 13, 3-4.18)
    b)Josua (Josua 24,15)
    c)Hiob (Hiob 1,5)
    2. Jesus Christus musste ein Mann sein
    Radikale Feministinnen: Jesa Christa (und Heilige Geistin)
    Die Bibel: der Erstgeborene, der König Israels, der Herr aller Herren, der Erlöser und der Bräutigam.

    3. Die Apostel waren zwölf Männer
    Wenn der Herr Jesus wirklich ein Frauenrechtler gewesen wäre, hätte er als umjubelter Freiheitskämpfer nicht sechs Männer und sechs Frauen berufen müssen? Oder wenigstens eine einzige Frau? – Fehlanzeige.

    4. Ehemänner sollen „Haupt“ ihrer Ehe und Familie sein
    à 1. Korinther 11, 3; Epheser 5, 21-24

    Gläubige Männer sollen ihre Ehen und Familien führen. Hauptsein bedeutet Autorität ausüben.

    Galater 3, 28
    Für Haupt steht im Griechischen das Wort kephalä. Feministische Ausleger behaupten, kephalä müsste mit „Ursprung“ oder „Quelle“ übersetzt werden und habe nichts mit Autorität zu tun.

    Wayne Grudem hingegen schlug 2300 Stellen in altgriechischen Texten nach und kam zu folgendem Ergebnis: „In diesen Texten wird kephalä für viele Leute gebraucht, die eine Machtposition innehaben, aber niemals für jemanden ohne Autorität. In der griechisch-sprachigen Welt bedeutet das Haupt einer Personengruppe zu sein auch immer, Autorität über diese Leute auszuüben.
    Und dann schließt Grudem mit folgender Aussage (Alex Strauch, S. 72+73): „Ich betone ausdrücklich, es gibt keinen einzigen Text [in der griechischen Literatur], in dem eine Person A „Haupt“ einer Person B genannt wird, und ohne damit gleichzeitig die Autorität über diese Person oder Personen hat.

    Darum folgert Alex Strauch: „Der Ursprung der Leiterschaft des Mannes ist nicht in der römischen Kultur des ersten Jahrhunderts begründet, sondern er liegt vielmehr in Christus selbst und in seiner Gemeinde.“ S. 71
    5. Das Konzept der dienenden Leiterschaft
    a) in der Familie
    à Epheser 5, 21-25
    Ehemänner sollen weder Familienpaschas, noch Haustyrannen sein, sondern liebevolle, dienende Leiter in Ehe und Familie.
    D.h. für uns Männer: Liebe deine Ehefrau!
    Das Beste, was ein Vater für seine Kinder tun kann, ist ihre Mutter zu lieben.
    Deswegen, liebe deine Ehefrau! Und liebe deine Kinder! Leite sie in dienender Liebe, und sie werden sich dir grundsätzlich unterordnen (das heißt nicht: in jeder Situation)!

    b) in der Gemeinde
    à Markus 10, 42-45; 1. Petrus 5, 1-7
    Auch in der Gemeinde ist dienende Leiterschaft gefragt. Der Herr Jesus belehrte seine Jünger.
    Der Apostel Petrus verneinte ausdrücklich das Herrschen und sprach dann von demütiger Leiterschaft (à Fußwaschung).


    III. Die Stellung der Frau in der Bibel
    1. Die Frau im AT
    Mit großer Achtung spricht das AT von der Stellung der Frau in der Familie und darüber hinaus im Volk. Der Einsatz der Frau und Mutter wird gepriesen, sowohl ihre mütterliche Fürsorge als auch ihre Mitarbeit in der Erziehung und Unterweisung der Kinder.
    In dieser gottgewollten Stellung hat Gott in der Geschichte Israels viele Frauen gebraucht, die durch ihr Glaubensleben großen Einfluss ausgeübt haben und es bis heute weiter tun: Sara, Jochebed, die Mutter Aarons und Moses, Rahab und Maria, die Mutter unseres Herrn.

    2. Die Stellung der Frau bei Jesus Christus
    a) Die Stellung der Frau im Judentum
    Das Eröffnungsgebet in manchen jüdischen Synagogen lautete:
    "Herr, Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde, ich danke dir, dass ich weder als Esel noch als Frau geboren wurde!"

    b) Die Stellung der Frau in der griechisch-hellenistischen Welt
    "Frauen sind dazu da, um Kinder zu gebären für die Stadtstaaten, aber die höchste und vornehmste Liebe ist die homosexuelle Liebe" (Aristoteles - damals hoch im Kurs).
    Jede Frau in der westlichen Welt sollte abends auf ihre Knie gehen und Gott danken für den Apostel Paulus! Er hat die Frau in ihrer Stellung maßgeblich erhoben. Der liberal-bibelkritisch-feministische Ansatz ist also von der Schrift her völlig abzulehnen.

    c) Die Stellung der Frau bei Jesus Christus
    Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass Jesus Christus den Frauen seiner Zeit einen Stellenwert gegeben hat, den ihr die Gesellschaften der damaligen Epoche nicht zu geben bereit waren. Im Spätjudentum z. B. wurden die Frauen in jeder Hinsicht geringer bewertet und nicht selten von ihren Männern verachtet oder gar unterdrückt. Jesus hat z. B. Männer und Frauen in seine Nachfolge gerufen. In Lukas 8, 1-3 werden namentlich Maria Magdalena, Johanna und Susanna genannt. Jesus hat die Samariterin angesprochen und zum Glauben geführt. Er hat die Schwiegermutter des Petrus geheilt und Maria und Martha ihren Bruder Lazarus zurückgegeben. Jesus heilt die blutflüssige Frau. Er schenkt der Witwe von Nain ihren Sohn.
    Als Jesus angenagelt zwischen Himmel und Erde am Kreuz, sind es neben Johannes nur Frauen, die bei ihm ausgeharrt haben.
    à Johannes 19, 25: „Es stand aber bei dem Kreuze Jesu seine Mutter und seiner Mutter Schwester, Maria, des Kleopas Frau, und Maria Magdalena.

    Und dann ist da noch eine Tatsache, die in dieser Aufzählung besonderes Gewicht erhält: Alle vier Evangelien bezeugen übereinstimmend, dass Frauen die ersten Auferstehungszeugen waren. Das ist „biblischer Feminismus“! Damit ehrt der Herr Jesus die Frau in großartiger Weise. Das Christentum wertet die Stellung der Frau nicht ab. Im Gegenteil. Ohne das Evangelium wäre die Stellung der Frau heute viel schlechter!
    Schaut mal zum Islam. Die Frau hat keine Seele! Und ist letztlich nur Dienstmagd und Gebärmaschine des Mannes. Jesus Christus hingegen ehrt die Frau. Allerdings gibt es auch hier Grenzen: Der Heiland hat nie eine Frau in den engeren Jüngerkreis berufen.

    Auch bei unserem Herrn finden wir also wieder die Tatsache bestätigt: Mann und Frau sind völlig gleichwertig, aber sie sind nicht gleichartig und nicht gleichberechtigt.
    Wollen wir doch auf diesen feinen Unterschied achten! Schauen wir nun, was in den apostolischen Briefen, die für uns eine besondere Bedeutung haben, über die Stellung der Frau ausgesagt wird.
    (à Gemeindezeit).

    3. Die Stellung der Frau in den Briefen
    In der Apostelgeschichte und den Briefen sehen wir, dass viele Frauen in der Mitarbeiterschaft der Gemeinde standen. Grundlegend für die Stellung der Frau im NT ist das Selbstverständnis der Gemeinde als „Leib Christi“. Männer und Frauen, Alte und Junge, Sklaven und Frauen, Schwarze und Weiße, bilden miteinander eine Gemeinde – den Christusleib, an dem Jesus selbst das unsichtbare Haupt ist.

    à Galater 3, 28
    „Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.
    Auch hier haben wir wieder die durchgängige biblische Schau, dass Mann und Frau gleichwertig sind. Einer in Christus!
    Wir kommen später noch mal zu diesem Vers.

    à Epheser 5, 21-27
    Mann und Frau sind vor Gott absolut gleichwertig. Gott liebt Frauen genauso wie Männer. Und der Herr Jesus starb für beide.
    Aber Christus und die Apostel haben die ursprüngliche Schöpfungsordnung Gottes wieder hergestellt. Gott ist das Haupt des Christus, Christus ist das Haupt des Mannes, der Mann ist das Haupt der Frau, die Kinder sind Vater und Mutter gehorsam. Das ist Gottes Wille!

    Viele Menschen lehnen sich gegen diese Aussagen auf. Der liberal-bibelkritisch-feministische Ansatz behauptet z. B.:
    Paulus sei ein Frauenfeind gewesen, ein typischer Vertreter des Patriarchats, der die Frauen diskriminiert hätte, wo er nur konnte.
    Widerlegung:
    a) Der 1. Korintherbrief (und alle anderen Paulus-Briefe) geben
    nicht dessen Privat-Meinung wieder, sondern den durch den
    heiligen Geist eingegebenen Willen Gottes.
    b) Paulus war für seine Zeitgenossen wohl eher ein moderner Mann. Er
    arbeitete an vielen Orten mit Frauen zusammen (z.B. Römer 16, 1-16; Philipper 4, 2-3).
    c) Wer wie oben argumentiert, kennt wohl die Stellung der Frau in
    den damaligen Gesellschaften nicht.

    Andere behaupten, das seien alles zeitbedingte Aussagen. „Das gilt heute in unserer Gesellschaft nicht mehr.“ Richtig! Aber es gilt in der Gemeinde Jesu! Unsere Gesellschaft richtet sich nach dem Zeitgeist, aber die Gemeinde Jesu richtet sich nach dem zeitlosen Wort Gottes.
    Dann wird eingewendet: unterordnen habe etwas mit Minderwertigkeit zu tun. à Jesus und der Vater!

    à 1. Petrus 3, 1-7 Nicht nur Paulus / Petrus

    4. Die Stellung der Frau in der jüngeren Geschichte
    Wir haben eben gesehen, dass die Frau im NT eine geachtete Stellung innehat. Aber leider änderte sich das schon in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten. Daran waren gewisse Kirchenväter nicht wenig beteiligt. Die Frau als „Ursache allen Übels“, „Steigbügel Satans“ oder „Tor zur Hölle“ sind da noch die harmlosesten Bezeichnungen. Im dunklen Mittelalter kann man im Blick auf die Stellung der Frau sogar von einem Rückfall in vorchristliches Denken sprechen. Die frühesten Wurzeln der Emanzipation liegen in der französischen Revolution und der Aufklärung. These: Das Biologische am Menschen (samt kleiner Unterschied) sei völlig belanglos, Vernunftwesen sei der Mensch! Alle gleich – gleichartig, gleichwertig, gleichberechtigt!
    Es folgten die Frauenbewegungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Hier ging es vor allen Dingen um Chancengleichheit in der Ausbildung, Lohngleichheit und ähnliche Dinge, für die wir durchaus dankbar sein dürfen. Warum soll eine Frau für die gleiche Arbeit weniger Geld bekommen, bloß weil sie eine Frau ist?
    Kritischer hingegen müssen wir die heutige feministische Bewegung hinterfragen. Sie rekrutiert sich weitergehend aus Studenten – und intellektuellen Kreisen. 1949 schrieb die Französin Simone de Beauvoirs „Das andere Geschlecht“ / in Deutschland: Alice Schwarzer. In Deutschland war die feministische Bewegung von Anfang an ganz stark mit der Abtreibungsbewegung verknüpft.


    III. Das Buch ”Ohne Unterschied?”
    Die Frauenkommission der Weltweiten Evangelischen Allianz hat 1997 unter Federführung der Kanadierin Marilyn B. Smith dies Buch herausgebracht. Die Spitze der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA) hat es ins Deutsche übersetzen lassen und ausdrücklich einer breiten Öffentlichkeit empfohlen.
    Es vertritt (natürlich) den evangelikal-feministischen Ansatz.

    Zitat S. 29: „Das neue Modell basiert nicht mehr auf Macht, sondern auf Begabung, wobei Autorität nicht mehr ”über einen anderen”, sondern ”im Interesse von einem anderen” ausgeübt wird.”

    Der Leitvers der evangelikalen Feministinnen ist Galater 3, 28.
    Zitat S. 152: „Galater 3, 28 weist auf die Gleichheit aller Menschen in Christus hin und ist sowohl geistlich als auch praktisch zu verstehen.“

    Stimmt das? Nein! Der Zusammenhang von Galater 3 spricht von Gottes Erlösungsplan. Die Aussage von Galater 3, 28 lautet, dass es keinen Unterschied macht, ob man Jude, Grieche, Sklave, Freier, Mann oder Frau ist – wenn es um die Errettung geht!
    Galater 3, 28 unterstützt nicht den Kampf gegen bestehende soziale Ungerechtigkeiten (obwohl dieser Vers oft dazu herhalten muss). Vertreterinnen der evangelikalen Feminismus haben diese Stelle aus dem Zusammenhang gerissen und zur „Magna Charta“ des christlichen Feminismus gemacht.

    Nach ihrem Verständnis gibt es in 1. Mose 1+2 kein Prinzip der Unterordnung; dies sei nur traditionell geprägte Auslegung. Die heutige Unterordnung sei Gericht in Folge des Sündenfalls.
    Mit Galater 3, 28 sehen sie die angebliche Schöpfungsordnung außer Kraft gesetzt. Mann und Frau seien seit dem Erlösungstod Jesu Christi gleichberechtigt im Ausüben ihrer Gaben, und damit auch der Lehr- und Leitungsgabe.


    Zusammenfassung
    a) Eine Gemeinde kann weder auf den Dienst der Männer noch auf den
    Dienst der Frauen verzichten.
    b) Mann und Frau sind in ihrem Dienst gleichwertig vor Gott (Galater
    3, 28).
    c) Jesus Christus begegnet sowohl Männern als auch Frauen mit viel
    Achtung.
    d) Doch gibt es im AT Priester, aber keine Priesterinnen
    und im NT
    - Apostel, aber keine Apostelinnen,
    - Älteste, aber keine Ältestinnen,
    - Hirten, aber keine Hirtinnen.
    e) Einer Frau ist es nicht erlaubt, in der Gemeinde eine Stellung
    einzunehmen, die ihr Lehrautorität über Männer gibt. (Lehren ist
    hier parallel gemeint mit "sich über den Mann erheben" 1. Timotheus 2, 12), d.h. keine autoritative, verbindliche Verkündigung im Sinne von Predigen und Lehren des Wortes Gottes in der Gemeinde.)
    f) Paulus untersagt den Frauen das Lehren nicht grundsätzlich, denn
    Frauen sollen Frauen lehren (Titus 2, 3-4), und auch Kinder
    unterweisen (5. Mose 6; 1. Timotheus 2, 15; 2. Timotheus 1, 5; 2. Timotheus 3, 15).
    g) Im Verbot des Lehrdienstes der Frau eine Diskriminierung der Frau
    zu sehen ist menschlich, aber nicht biblisch. Die Begründung für
    das Lehrverbot liegt im Schöpferwillen Gottes und in der
    Grundbeschaffenheit der Frau (1. Timotheus 2, 12f).

    Gott möchte nicht, dass Frauen ihre Gaben vergraben, sie sollen sie einsetzen im Sinne von 1. Petrus 4, 10-11, doch im von Gott vorgegebenen Rahmen. Darin wird sie Frieden und Freude finden und Fruchtbringen die in Ewigkeit bleibt. Das wäre bestmöglichste Entfaltung zur Ehre Gottes!


    Wir haben nun die Stellung der Frau von der Schöpfung über AT, Jesus, Apostel bis zur Gegenwart betrachtet. Aber es ist letztlich nicht die Frage: Welche Stellung hatte die Frau hier oder da? Sondern: Welche Stellung hatte und hat die Frau in der Heiligen Schrift? Und welche Stellung hat die Frau in meinem und in Deinem Herzen? Ihr Lieben, wir sind alle Kinder unserer Zeit. Wir sind geprägt von Schule, Ausbildung, Studium und vor allem von Literatur und modernen Medien. Aber wollen sich Jünger Jesu nicht zuerst und vor allen Dingen von Gottes Wort prägen lassen? Ich lade dazu ein, unbiblische Erkenntnisse durch die Schrift korrigieren zu lassen. Und ich lade dazu ein, eine biblische Haltung durch das Wort der Wahrheit festigen zu lassen.
    Wir können die Welt nicht hindern Welt zu sein. Und wir können die Kirche nicht hindern Kirche zu sein. Aber Welt und Kirche können uns nicht hindern Gemeinde zu sein, und als solche nach biblischen Maßstäben zu leben. Gott helfe uns dazu.

    Wilfried Plock, Hünfeld 10/2002

  9. #9

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630
    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Wieso mutiger Schritt?

    Das ist zwar selten, das Frauen an der Spitze stehen, hat damit aber nichts zu tun. Das Verfahren nachdem diese Person nun den Posten erhalten hat ist das Gleiche wie bei Männern. Sie ist nicht oben, weil sie eine Frau ist. Das wäre "mutig".

    Unternehmen, die patu keine Frau so viel Verantwortung übertragen wollen schließen damit doch nur einen Teil der Leute aus, die das machen könnten. Sie verkleinern also ihren Auswahlbereich und schließen so eventuell die beste Person für einen Job aus.

    Entschuldigung, ich wollte das Wort mutig in Anführungszeichen setzen, als Übergang zum nächsten Satz. Wahrscheinlich wird der Großteil der Männerwelt nicht unsere Meinung teilen, und sich der Meinung von Bambi (s.o. : das endgültige Ende ...) anschließen wollen.

  10. #10
    Samoti
    Seit ich nicht mehr bei Siemens bin, gehts mit denen bergab!

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