Gorenje eröffnet neues Werk in Valjevo,es werden bis 300 Menschen beschäftigt die bis 250.000 Kühlschränke jährlich herstellen,später sollen es bis 800 Menschen sein bei 1Millonen Weiße Ware jährlich für den heimischen und europäischen Markt


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Gorenje mit ehrgeizigen Zielen

Der slowenische Hausgerätekonzern
Gorenje hat ehrgeizige Ziele. Der rund
1 Mrd. Euro umsatzschwere Konzern
will bis 2010 auf 1,25 Mrd. Euro
wachsen. Deutschland nimmt in dieser
mittelfristigen Strategieplanung
eine entscheidende Rolle ein. Bereits
heute ist Deutschland der wichtigste
Auslandsmarkt für die Slowenen. Die
rund 100 Mio. Euro Umsatz bedeuten
laut Gorenje den fünften Platz im
deutschen Hausgerätemarkt.
Im Rahmen einer Pressekonferenz
am 5. Oktober in der Konzernzentrale
in Velenje stellte die deutsche Gorenje-
Führungsmannschaft die Eckpfeiler
der Wachstumsstrategie vor. In
Deutschland erzielte Gorenje bereits
im 1. Halbjahr 2006 ein Umsatzplus
von 22,9 Prozent. Bis 2010 soll der
Umsatz in Deutschland um 30 Prozent
wachsen und damit die Position
5 (nach BSH, Miele, Electrolux, und
Whirlpool) gehalten werden. Das Plus
im 1. Halbjahr resultiert aus guten
Geschäften mit dem Neukunden Karstadt
sowie Erfolgen durch die Listung
bei MHK und Der Kreis. Vertriebliche
Aktivitäten entwickelt Gorenje in
allen Kanälen. So ist der Hausgerätekonzern
traditionell im Versandhandel
stark aktiv.
Zukünftig will man in Deutschland
seinen Einbaugeräteanteil von 50 auf
60 Prozent erhöhen. Was zwangsläu-
fig eine weitere Hinwendung zur
Küchenbranche bedeutet. Wobei Gorenje
die Küchenindustrie mit der
Marke Körting bedient.
Integraler Bestandteil der Wachstumsstrategie
in Deutschland ist auch
eine zielgerichtete Investition in die
Mannschaft. So verstärkte Geschäftsführer
Alojz Gabrovec sein
Team im vergangenen Jahr mit Thomas
Wittling als Direktor Marketing
und Vertrieb. Wittling kam über die
Stationen AEG und LG zu Gorenje
nach München. Von AEG wechselte
auch Frank Götsch zu Gorenje.
Götsch ist seit Anfang Oktober für die
Betreuung der Industriekunden zuständig.
Und schließlich soll die
Außendienstmannschaft ab 1. November
um zwei weitere Mitarbeiter
aufgestockt werden.
Wachsen will der Mutterkonzern sowohl
durch organisches Wachstum
als auch durch Akquisitionen. „In Bezug
auf Akquisitionen gibt es bereits
konkrete Gespräche“, so Gabrovec,
„aber dies ist keine Übernahme in
Deutschland.“ Außerdem hat Gorenje
in weitere Produktionskapazitäten investiert.
Seit 2005 gibt es in Tschechien
(Mora Moravic) eine zusätzliche
Herde-Produktion. Im Oktober lief die
Produktion von Kühl-Gefriergeräten
im serbischen Valjevo an und schließlich
soll im nächsten Jahr ein Werk für
Wasch- und Trockengeräte in Russland
eingeweiht werden.

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