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Griechenland bekommt doch keine EU-Hilfe

Erstellt von Jehona_e_Rahovecit, 25.03.2010, 18:56 Uhr · 51 Antworten · 2.994 Aufrufe

  1. #1
    Jehona_e_Rahovecit

    Griechenland bekommt doch keine EU-Hilfe

    Merkels Hartnäckigkeit setzt sich durch

    Die Kanzlerin bleibt dabei: Braucht Athen Finanzhilfen, muss der IWF diese geben. Die Anzeichen mehren sich, dass die EU-Regierungschefs ihr auf dem Gipfel folgen werden.

    © Arno Burgi/dpa
    Hilfe für Griechenland? Nur unter Führung des Internationalen Währungsfonds, sagt die Bundeskanzlerin

    Hilfe für Griechenland? Nur unter Führung des Internationalen Währungsfonds, sagt die Bundeskanzlerin

    Die Europäer verhandeln hart, über eine zentrale Frage: Stärkt es die Europäische Union (und mit ihr den Euro), oder schadet es ihr, wenn die Mitgliedsstaaten Griechenland unterstützen, ohne Hilfe von außen? Die Verhandlungen darüber stehen im Mittelpunkt des Brüsseler Gipfels, auf dem die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union von Donnerstag an über die mögliche Hilfen Griechenlands beraten. Zwar ließen maßgebliche Teilnehmer des Treffens, unter ihnen EU-Kommissionschef José Manuel Barroso, der spanische Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero und Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker, im Vorfeld verlauten, eine Einigung sei in Reichweite. Doch hinter den Kulissen wird noch heftig gerungen.
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    Gewichtige Politiker und Ökonomen, unter ihnen EU-Kommissionschef José Manuel Barroso und EZB-Direktor Lorenzo Bini Smaghi, sind sich sicher: Europa würde von gegenseitiger Solidarität profitieren – ohne Einmischung des Internationalen Währungsfonds (IWF). "Auf Dauer ist es der bessere Weg, wenn die europäische Währung ihre Probleme selbst lösen kann", argumentiert auch der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble.

    Seine Chefin, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, ist jedoch anderer Meinung. Bevor das Treffen begann, bezog sie in einer Regierungserklärung Stellung. Aus Merkels Sicht gewinnt die Währungsunion nur dann an Kraft, wenn ihre Mitglieder sich streng an den Stabilitätspakt halten und einander keine direkten Kredite gewähren – dafür sei der IWF die richtige Adresse, den die Europäer allenfalls unterstützen könnten. In ihrer Erklärung bekräftigte sie diese Position erneut.
    Merkel: Hilfe für Griechenland nur mit IWF

    Kurz vor Beginn des EU-Gipfels hat sich die Bundeskanzlerin weiter gegen direkte Finanzhilfen für den hochverschuldeten EU-Partner ausgesprochen

    Wie um vor dem Gipfel noch einmal gut Wetter zu machen, beschwor die Kanzlerin zu Beginn ihrer Rede die Verantwortung der Europäer füreinander. "Deutschland ist bereit dazu, und ich bin überzeugt, Deutschland ist in der Lage, seinen Beitrag für ein erfolgreiches Europa zu leisten", sagte sie. Unter den Mitgliedsstaaten bestehe eine "unauflösbare Abhängigkeitsbeziehung". Eigentlich ging es an dieser Stelle von Merkels Rede noch ganz allgemein um die geplante Wachstumsstrategie der Europäischen Kommission, doch der Bezug zur griechischen Krise war eindeutig. Die Botschaft: Wir werden unser Möglichstes tun, um die Probleme zu lösen, doch inhaltlich bleiben wir hart.

    Den Willen, ihre Position zu verteidigen, zeigte schon Merkels Verweis auf den europäischen Stabilitätspakt und die "historische Verantwortung" der Deutschen, eine starke europäische Währung zu garantieren und so das Erbe von Politikern wie Helmut Kohl und Theo Waigel zu bewahren. Das deutsche Volk habe die Mark im Vertrauen auf einen stabilen Euro aufgegeben, und dieses Vertrauen dürfe die Bundesregierung unter keinen Umständen enttäuschen. "Ich hielte es für falsch, wenn wir den Stabilitätspakt aufweichen würden, ich hielte es sogar für verhängnisvoll", sagte die Kanzlerin. Im Gegenteil, der Pakt müsse gestärkt werden, um künftig "ein bewusstes Unterlaufen seiner Kriterien, wie wir das im Falle Griechenlands erleben mussten", zu verhindern.


    EU-Gipfel: Merkels Hartnäckigkeit setzt sich durch | Wirtschaft | ZEIT ONLINE

  2. #2
    vincent vega
    ich finde, daß es sich merkel (wie auch der rest der eu) ziemlich einfach macht.
    man sollte nicht vergessen, daß die griechen unter umständen mit einer eigenen währung aus dieser krise schneller rauskommen würden.
    der drachmen würde an wert verlieren, was wiederum griechenland für investoren sowie einkäufer (da griechische produkte dadurch billiger) interessant machen würde.
    mit der größeren nachfrage würde sich das land früher oder später wieder stabilisieren.
    die eu ist absolut in der verantwortung und sollte auch im eigenen interesse griechenland bestmöglich unterstützen.
    natürlich darf griechenland in der zukunft nicht wieder die alten fehler machen.

  3. #3

    Registriert seit
    05.09.2004
    Beiträge
    7.890
    Zitat Zitat von Bateman Beitrag anzeigen
    ich finde, daß es sich merkel (wie auch der rest der eu) ziemlich einfach macht.
    man sollte nicht vergessen, daß die griechen unter umständen mit einer eigenen währung aus dieser krise schneller rauskommen würden.
    der drachmen würde an wert verlieren, was wiederum griechenland für investoren sowie einkäufer (da griechische produkte dadurch billiger) interessant machen würde.
    mit der größeren nachfrage würde sich das land früher oder später wieder stabilisieren.
    die eu ist absolut in der verantwortung und sollte auch im eigenen interesse griechenland bestmöglich unterstützen.
    natürlich darf griechenland in der zukunft nicht wieder die alten fehler machen.
    Griechenland würde Deutschland nie helfen.

  4. #4
    Lance Uppercut
    Zitat Zitat von Gentleman Beitrag anzeigen
    Griechenland würde Deutschland nie helfen.
    Griechenland könnte auch nicht helfen.

  5. #5
    Jehona_e_Rahovecit
    Zitat Zitat von Bateman Beitrag anzeigen
    ich finde, daß es sich merkel (wie auch der rest der eu) ziemlich einfach macht.
    was soll die den tun?
    soll etwa deutschland schulden für griechenland aufnehmen?
    Zitat Zitat von Bateman Beitrag anzeigen
    man sollte nicht vergessen, daß die griechen unter umständen mit einer eigenen währung aus dieser krise schneller rauskommen würden.
    der drachmen würde an wert verlieren, was wiederum griechenland für investoren sowie einkäufer (da griechische produkte dadurch billiger) interessant machen würde.
    mit der größeren nachfrage würde sich das land früher oder später wieder stabilisieren.
    die eu ist absolut in der verantwortung und sollte auch im eigenen interesse griechenland bestmöglich unterstützen.
    natürlich darf griechenland in der zukunft nicht wieder die alten fehler machen.
    ahahahahhaha
    soll doch griechenland aus der euro-zone austreten wenn es ihr dadurch besser geht.
    du zeigst dass du null ahnung über wirtschaft hast.
    aber vll. wünscht dir ja dass griechenland pleite geht.

  6. #6
    Avatar von Krešimir

    Registriert seit
    15.12.2008
    Beiträge
    3.863
    In einer Europäischen Union sollte man sich gegenseitig helfen.

    Tolle EU.

  7. #7
    Jehona_e_Rahovecit
    Zitat Zitat von Kroate4Immer Beitrag anzeigen
    In einer Europäischen Union sollte man sich gegenseitig helfen.

    Tolle EU.
    hast recht aber zurzeit stecken alle noch alle im schlamm der schulden und griechenland muss auch verantwortung für die fehler,die es begangen hat tragen.

  8. #8
    vincent vega
    Zitat Zitat von Kristalli_i_Rahovecit Beitrag anzeigen
    was soll die den tun?
    soll etwa deutschland schulden für griechenland aufnehmen?

    ahahahahhaha
    soll doch griechenland aus der euro-zone austreten wenn es ihr dadurch besser geht.
    du zeigst dass du null ahnung über wirtschaft hast.
    aber vll. wünscht dir ja dass griechenland pleite geht.

  9. #9

    Registriert seit
    23.02.2009
    Beiträge
    6.967
    Zitat Zitat von Bateman Beitrag anzeigen

  10. #10
    Avatar von Morpheus

    Registriert seit
    23.03.2010
    Beiträge
    342
    Ich finde nicht das Deutschland es sich leicht man sollte es aber auch verschuldeten Ländern nicht so leicht machen aus ihrer Verschuldung raus zukommen ,klar wäre es einerseits ganz einfach für die EU Griechenland aus der Patsche zu helfen sie wäre ja nicht das erste Land trotzdem sollte man immer berücksichtigen das vorschnelle Schuldenerlassung oder Minderung für ein späteren Präzedenzfall für andere EU-Staaten darstellt.

    Laut den bestehenden Eu-Veträgen ist eien Schuldenübernahme oder erlassen ganricht vereinbar.

    Morgen in Brüssel wollen Frankreich und Deutschland ja Vorschläge machen wie man das Problem angehn könnte.

    Und man sollte ja auch nicht vergessen,laut Aussage der Griechischen Regierung wollen sie keine Hilfe haben sie würde es von allein schaffen,bin mal gespannt was die sich überlegt haben.

    So oder so wird der Euro dadrunter leiden und die Wirtschaft wird wohl auch ihren schlag mitbekommen .

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