BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 1 von 18 1234511 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 177

Griechenland droht STAATSBANKROTT

Erstellt von Popeye, 02.11.2008, 15:47 Uhr · 176 Antworten · 12.523 Aufrufe

  1. #1
    Popeye

    Daumen hoch Griechenland droht STAATSBANKROTT

    Angst vor dem Staatsbankrott

    Von M. Dowideit, J. Eigendorf Und V. Unterreiner

    28. Oktober 2008

    Nach den Banken erwischt die Finanzkrise nun Staaten. Auch Länder der Euro-Zone könnten in den Strudel geraten. Für die junge Währung brechen harte Zeiten an

    ...
    Ein Land wie Griechenland kam in den vergangenen zwölf Monaten auf ein Leistungsbilanzdefizit von 14 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. 67,2 Milliarden Dollar an Kapitalzuflüssen benötigte das Land, um seine Importe zu finanzieren. Eine nicht mehr haltbare Summe: Zuletzt soll die Regierung dem Vernehmen nach bereits Schwierigkeiten gehabt haben, auslaufende Altschulden zu refinanzieren. Auch in Spanien und Belgien sieht es mit einem Minus von knapp zehn Prozent zum Bruttoinlandsprodukt denkbar düster aus.

    Doch was passiert, wenn eine Volkswirtschaft wie Griechenland auf einmal in eine ähnliche Situation geraten sollte wie zuletzt die isländische? Niemand will offen darüber reden. Doch sind Finanzminister und Notenbanker der Euro-Zone zutiefst besorgt über diesen Ernstfall. Zwar gibt ihnen der EG-Vertrag eine eindeutige Handlungsanleitung vor: Danach darf die EZB keinem Staat der Euro-Zone zu Hilfe eilen, wenn der Bankrott droht. Doch niemand glaubt mehr ernsthaft daran, dass man einen Staat fallen lassen könne, wenn man nicht einmal eine amerikanische Investmentbank oder eine deutsche Landesbank in den Abgrund gehen lassen kann.

    Wenn aber die Notenbank nicht einspringen darf, bleiben Kredite vom IWF - und der anderen europäischen Staaten. Doch ist das realistisch? Im Ernstfall wird man dem deutschen Steuerzahler kaum erklären können, dass er nicht nur Milliarden für seine Banken, sondern auch noch weitere Milliarden für Griechenland bereitstellen soll.
    http://www.welt.de/welt_print/article263...krott.html
    Staatsschulden: Griechenland schreibt rote Zahlen
    © ZEIT online

    22.10.2008

    Das sieht die EU-Kommission nicht gern: Entgegen dem Trend in der Eurozone hat Griechenland erneut die EU-Defizitkriterien verletzt. Im vergangenen Jahr betrug die Neuverschuldung rund 3,5 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt. Deutschlands Staatsverschuldung lag 2007 bei 0,2 Prozent.

    Griechenland ist durch nachträgliche Korrekturen bei den Staatsfinanzen wieder zum Defizitsünder geworden. Wie die Europäische Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte, kam das Land im vergangenen Jahr auf eine Neuverschuldung von 3,5 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt. Erlaubt sind höchstens drei Prozent. Im April war noch von 2,7 Prozent für Griechenland die Rede gewesen. Grund für die Änderungen sind neue Daten für Steuern, Krankenhäuser oder die Sozialversicherung.

    : Staatsschulden: Griechenland schreibt rote Zahlen | Nachrichten auf ZEIT ONLINE
    Es erstaunt mich, dass ein Land welches seit 25 Jahren EU-Gelder in den Hintern geschoben bekommt, so ein Pleitestaat ist.

  2. #2
    Bloody
    war auch nur ne frage der zeit bis es die auch noch erwischt.

  3. #3
    Avatar von Caesarion

    Registriert seit
    17.08.2008
    Beiträge
    7.453
    Finanzkrise: Türkei ruft IWF um Hilfe an | Frankfurter Rundschau - Aktuell


    Finanzkrise
    Türkei ruft IWF um Hilfe an



    VON GERD HÖHLER


    In der Türkei wächst die Sorge vor den Folgen der globalen Finanzkrise: Droht das Land, wie bereits während der schweren Bankenkrise von 2001, in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten? Die Politiker in Ankara versuchen immer noch, die Gefahren herunterzuspielen. "Große verlieren viel, Kleine verlieren wenig" - dieses türkische Sprichwort bemühte jetzt Außenhandelsminister Kürsad Tüzmen und unterstrich, die "bescheidene Größe" der türkischen Wirtschaft sei ein Vorteil in der gegenwärtigen Krise.

    Auch Tevfik Bilgin, Chef der staatlichen Bankenaufsicht BDDK, versucht zu beschwichtigen: "Wir sind weit weg vom Epizentrum des Erdbebens." Türkische Wirtschaftsführer dagegen sehen große Risiken für die Konjunktur - und rufen bereits nach dem Internationalen Währungsfonds. "Dies ist nicht mehr nur eine Finanzkrise sondern eine echte Wirtschaftskrise", sagt Arzuhan Dogan Yalcindag, die Präsidentin des einflussreichen Unternehmerverbandes Tüsiad. "Wir in der Wirtschaft sind sehr besorgt - diese Krise wird weh tun", meint die Verbandschefin.
    ANZEIGE

    Die Vorboten des Abschwungs sind nicht zu übersehen: Bereits im August ging die Industrieproduktion in der Türkei um vier Prozent zurück. Nach einem Plus von 6,7 Prozent in den ersten drei Monaten des Jahres legte das türkische Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal nur noch um 1,9 Prozent zu - die Analysten hatten mit 3,7 Prozent gerechnet.

    Der eigentliche Konjunktureinbruch dürfte aber erst noch bevorstehen. Fast täglich korrigieren jetzt die Analysten ihre Wachstumsprognosen nach unten. Ging die Regierung bis vor kurzem noch von bis zu 4,5 Prozent aus, liegt der Durchschnitt der Schätzungen jetzt nur noch bei 3,7 Prozent.

    Einige Volkswirte rechnen sogar mit weniger als drei Prozent. Das sei "zu wenig für die Türkei", meint der Wirtschaftswissenschaftler Burak Saltoglu von der Bosporus Universität, denn wegen ihrer schnell wachsenden Bevölkerung brauche das Land mindestens fünf Prozent Wachstum, um nicht in eine Rezession zu rutschen.

    Neben dem drohenden Konjunkturabschwung macht den Volkswirten vor allem das ausufernde Leistungsbilanzdefizit zunehmend Sorge. Es dürfte bis zum Jahresende rund sieben Prozent des BIP erreichen und könnte sich im nächsten Jahr weiter ausweiten.

    Mustafa Koc, Chef der Koc Holding, der größten türkischen Unternehmensgruppe, appelliert deshalb an die Regierung, "proaktiv" zu handeln und schleunigst ein neues Beistandsabkommen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) auszuhandeln. Während der schweren Bankenkrise vom Frühjahr 2001 hatte der IWF die Türkei mit Krediten von insgesamt rund 40 Milliarden Dollar vor dem Staatsbankrott bewahrt.

    Der IWF-Pakt war ein Motor für wirtschaftliche Strukturreformen, die Sanierung des Bankensystems und die Konsolidierung der türkischen Staatsfinanzen. Er sorgte damit für Vertrauen bei den Investoren. Doch der Pakt lief im Mai aus - und bisher zögert die Regierung, ein Folgeabkommen auszuhandeln.

    Die politischen Folgen der Krise sind ebenso schwer abzuschätzen wie die ökonomischen. Die Bankenkrise und der Beinahe-Staatsbankrott von 2001 löste in der Türkei eine politischen Zeitenwende aus: Bei den Wahlen vom November 2002 straften die Wähler die drei regierenden Koalitionsparteien ab - keine von ihnen schaffte auch nur den Sprung ins neue Parlament.

    Als strahlender Sieger ging damals Tayyip Erdogan mit seiner islamisch-konservativen Ak-Partei aus dem Urnengang hervor. Eskaliert die Krise, müsste Erdogan fürchten, dass diesmal er den Zorn der Wähler zu spüren bekommt. In sechs Monaten sind Kommunalwahlen in der Türkei. Sie gelten als wichtiges politisches Barometer.




    Es wird uns alle erwischen...

  4. #4
    Avatar von Lorik

    Registriert seit
    27.02.2008
    Beiträge
    11.845
    Zitat Zitat von El Patrón Beitrag anzeigen
    Es erstaunt mich, dass ein Land welches seit 25 Jahren EU-Gelder in den Hintern geschoben bekommt, so ein Pleitestaat ist.
    Bin auch total er$taunt da$ un$ere $üdlichen Nachbarn betroffen $ind

  5. #5

    Registriert seit
    19.09.2008
    Beiträge
    16.600
    und es wird nicht das einzige sein....

  6. #6
    Popeye
    Zitat Zitat von Lorik Beitrag anzeigen
    Bin auch total er$taunt da$ un$ere $üdlichen Nachbarn betroffen $ind
    Das wäre jetzt der richtige Zeitpunkt Griechenland aufzukaufen. Ich denke da an Häfen, Telekom usw. Wenn sie uns gehören, werden sie auch nicht so aufmucken können.

  7. #7
    Avatar von Caesarion

    Registriert seit
    17.08.2008
    Beiträge
    7.453
    Zitat Zitat von El Patrón Beitrag anzeigen
    Das wäre jetzt der richtige Zeitpunkt Griechenland aufzukaufen. Ich denke da an Häfen, Telekom usw. Wenn sie uns gehören, werden sie auch nicht so aufmucken können.
    Vergiss nicht, wem eine Reihe an Banken in der Türkei gehört

  8. #8
    Avatar von Lorik

    Registriert seit
    27.02.2008
    Beiträge
    11.845
    Zitat Zitat von El Patrón Beitrag anzeigen
    Das wäre jetzt der richtige Zeitpunkt Griechenland aufzukaufen. Ich denke da an Häfen, Telekom usw. Wenn sie uns gehören, werden sie auch nicht so aufmucken können.

    Bin auch gerade am überlegen ob ich mir ne Insel dort kaufen soll

  9. #9

    Registriert seit
    12.04.2007
    Beiträge
    16.107
    Schaut euch mal Island an , wie es bei denen zugeht da will ein großteil weg.

  10. #10
    Popeye
    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    Schaut euch mal Island an , wie es bei denen zugeht da will ein großteil weg.
    Das Land wurde vor kurzem bei ebay ersteigert, aber man nahm später das Gebot dann wieder raus.

Seite 1 von 18 1234511 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Ratingagenturen droht Griechenland
    Von EnverPasha im Forum Die Wirtschaftskrise
    Antworten: 70
    Letzter Beitrag: 28.07.2011, 23:20
  2. Droht Bürgerkrieg in Griechenland?
    Von Leo im Forum Kriminalität und Militär
    Antworten: 88
    Letzter Beitrag: 31.12.2010, 12:57
  3. Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 15.04.2010, 20:53
  4. Serbien droht Staatsbankrott
    Von lulios im Forum Politik
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 10.03.2009, 23:10
  5. Türkei droht Griechenland mit Krieg!!!
    Von jugo-jebe-dugo im Forum Politik
    Antworten: 307
    Letzter Beitrag: 15.09.2008, 22:50