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Griechenland droht STAATSBANKROTT

Erstellt von Popeye, 02.11.2008, 15:47 Uhr · 176 Antworten · 12.520 Aufrufe

  1. #101
    El Greco
    Griechenland wird vlt in den treumen der Griechenhasser Bankrott gehen ...aber in einer krise ist es normal das es ein paar probleme geben wird wie bei jedem Staat ...unser wirtschaftswachstum ist immer noch über 3% und es wird so bleiben

  2. #102

    Registriert seit
    03.04.2008
    Beiträge
    347
    Nochmal für die Leute ala El patron deren IQ eher im Minusbereich liegt;

    Der Artikel im Startpost behandelt das Thema "Was passiert wenn ein Euro-Land in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät".

    Und kommt zum Schluß das dann die anderen Euro-Länder beispringen MÜßEN um nicht die Stabilität der gesamten Währung zu gefärden!!


    Das sind doch für Griechenland oder Spanien sehr beruhigende Aussichten und ein dickes Argument im nachhinein ob es nun richtig war der Eurozone beizutreten oder nicht!
    Wenn Griechenland nicht den Euro hätte wäre es wahrscheinlich SCHON LÄNGST in der gleichen &%$§ wie z.B. die Türkei oder Ungarn die immer teurer importieren müssen weil der Dollar/Euro immer mehr an Wert dazugewinnen während die YTL etc. immer mehr an wert verlieren...ganz ehrlich,bei einem Wirtschaftswachstum von derzeit 3.1% und offizieller,von der ECOFIN abgesegneter vorraussichtlicher Wachstum von 2,5 bzw 2,6% für 2009/2010 kann man derzeit nicht von einer Bankrottgefahr Griechenlands ausgehen..über 2% Wachstum steht eher dafür das Griechenland NOCH NICHT in der Rezession steckt wie fast alle anderen EU Länder wie z.B. Deutschland oder Frankreich die im besten Fall 0,1-0,2% `wachsen`werden...
    Die Türkei z.B. braucht MINDESTENS 5-6% Wachstum um wirklich sagen zu können das sie nicht abschmiert wie in 2001...wird aber wohl nur 2-3% in den nächsten Jahren erreichen...
    Es ist aber ein riesiger Unterschied ob es sich dann (also Wachstum 2-4%)um ein exportorientiertes Schwellenland mit einer schwachen Währung handelt oder um ein Eurozonenland mit einer starken Service-Economy.

  3. #103
    Popeye
    Zitat Zitat von thalassa Beitrag anzeigen
    Aber Griechenland ist doch noch garnicht in der Krise...
    So solltest du vielleicht den thread in "VIELLEICHT kommt Griechenland BALD AUCH in eine Krise"...umbenennen,denn momentan spricht nur das Außenhandelsdefizit für eine Skepsis.
    Die griechische Handelsflotte(wichtigster Wirtschaftszweig in GR noch vor Tourismus und Bankenwesen)erlebt schon wieder das nächste Rekordjahr in 2008,der Tourismus hat 2008 nur leicht schlechter als im Rekordjahr 2007 abgeschnitten und die griechischen Banken lehnen die angebotene staatliche Hilfe ab weil sie sagen sie hätten sie nicht nötig..also..welche Krise oder gar Staatsbankrott bitteschön?
    Die Regierung spricht von einem revidierten-un der aktuellen Krise angepaßten-Wirtschaftswachstum von 2% für 2009!!..die EU tut dies auch!

    Verwechsel bitte nicht deine Wünsche mit Tatsachen Arkadash..
    Natürlich befindet sich Griechenland in der Krise. Das ist auch mein Problem, da ich in Deutschland lebe. Dürfen wir dies ansprechen?
    Die Handelsflotte Griechenlands soll mehr einbringen als der Tourismus? Quelle?
    Die Banken Griechenlands sollen mehr einbringen als der Tourismus? Quelle?
    Griechenland hat sich doch gerade so noch rechtzeitig durch Rumtrickserei in die Eurozone reingetrickst. Hätte sie dies nicht getan wäre sie doch schon längst Bankrott oder am Tropf der IWF. Nur hätte sie aufgrund ihrer Nichtproduktivität das Geld der IWF nicht zahlen können und wäre heute in etwa da, wo der Irak ist. Das sage ich nicht um Griechen zu ärgern, sondern ich diskutiere darüber. Gegenargumente wären nicht schlecht. Jetzt müssen die starken EU-Länder das ausbaden was Griechenland verbockt. Und das obwohl sie in den nächsten Jahren wohl auch eine Rezision durchlaufen müssen. Bin gespannt ob sie sich das gefallen lassen. Da werden bestimmt noch Fetzen fliegen.

  4. #104
    Popeye
    Zitat Zitat von thalassa Beitrag anzeigen
    Nochmal für die Leute ala El patron deren IQ eher im Minusbereich liegt;

    Der Artikel im Startpost behandelt das Thema "Was passiert wenn ein Euro-Land in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät".

    Und kommt zum Schluß das dann die anderen Euro-Länder beispringen MÜßEN um nicht die Stabilität der gesamten Währung zu gefärden!!


    Das sind doch für Griechenland oder Spanien sehr beruhigende Aussichten und ein dickes Argument im nachhinein ob es nun richtig war der Eurozone beizutreten oder nicht!
    Wenn Griechenland nicht den Euro hätte wäre es wahrscheinlich SCHON LÄNGST in der gleichen &%$§ wie z.B. die Türkei oder Ungarn die immer teurer importieren müssen weil der Dollar/Euro immer mehr an Wert dazugewinnen während die YTL etc. immer mehr an wert verlieren...ganz ehrlich,bei einem Wirtschaftswachstum von derzeit 3.1% und offizieller,von der ECOFIN abgesegneter vorraussichtlicher Wachstum von 2,5 bzw 2,6% für 2009/2010 kann man derzeit nicht von einer Bankrottgefahr Griechenlands ausgehen..über 2% Wachstum steht eher dafür das Griechenland NOCH NICHT in der Rezession steckt wie fast alle anderen EU Länder wie z.B. Deutschland oder Frankreich die im besten Fall 0,1-0,2% `wachsen`werden...
    Die Türkei z.B. braucht MINDESTENS 5-6% Wachstum um wirklich sagen zu können das sie nicht abschmiert wie in 2001...wird aber wohl nur 2-3% in den nächsten Jahren erreichen...
    Es ist aber ein riesiger Unterschied ob es sich dann (also Wachstum 2-4%)um ein exportorientiertes Schwellenland mit einer schwachen Währung handelt oder um ein Eurozonenland mit einer starken Service-Economy.
    Deine Dummheit kennt keine Grenzen. Lese selbst.

    ...
    Besonders anfällig sind all jene Länder, die mehr importieren als exportieren und zusätzlich hohe Zinszahlungen ans Ausland leisten müssen. Schonungslos legen Investoren nun die Schwächen offen, die über viele Jahre niemanden interessiert haben. Wie im Fall Griechenland: Das Leistungsbilanzdefizit wird in diesem Jahr voraussichtlich bei 14 Prozent des Bruttoinlandprodukts liegen. Die Volkswirtschaft braucht folglich rund 52 Milliarden Euro von ausländischen Investoren, um Konsum und Investitionen auf aktuellem Niveau zu finanzieren. Doch wer glaubt noch daran, dass sich das noch lange aufrechterhalten lässt - zumal Griechenland bereits fast in der Höhe seines Bruttoinlandsprodukts verschuldet ist?

    Wäre die Mittelmeer-Republik nicht Teil der Eurozone, dann wäre vermutlich längst der Internationale Währungsfonds zu Hilfe geeilt. Das Rezept wäre klar: Abwertung der heimischen Währung, sodass die Exporte steigen und die Importe fallen. Doch genau dieser Ausweg ist nun versperrt. Während Griechenland als Teil der Eurozone bislang vor dem Sturm an den Kapitalmärkten gut geschützt scheint, könnte die Mitgliedschaft schon bald zum Verhängnis werden.
    http://www.welt.de/wirtschaft/article266...ichen.html
    PS: Wenn du über die Krise in der Türkei diskutieren willst, so erstelle einen neuen Thread. Hier wird über die Krise in Hellas diskutiert, also lass die Türkei aus diesem Thread heraus.

  5. #105
    Popeye
    Neben Banken melden ganze Staaten die höchste Gefahrenstufe:
    Pleite droht, Geld ist alle - der Fall Griechenland


    Der Virus der Vertrauenskrise breitet sich immer schneller aus. Und mit jedem Tag steigt die Gefahr, dass eine Abwärtsspirale in Gang kommt, die - wenn überhaupt - nur durch massive staatliche Interventionen auf globaler Ebene zu stoppen ist.

    Niemand weiß es genau. Und deshalb ist es so gefährlich für Krisenmanager weltweit, sich die Situation schönzureden. "Wir müssen eigentlich jetzt das schlimmste Szenario für die nächsten zwölf Monate durchspielen", sagt ein deutscher Beamter. "Und von dort aus rückwärts gehen und uns fragen, was wir heute tun müssten."

    Viel Fantasie braucht es nicht, um sich den weiteren Krisenverlauf vorzustellen. Am leichtesten fällt es, wenn man sich die Weltwirtschaft als einen Trapezkünstler vorstellt, der bislang selbstbewusst war und kein Sicherheitsnetz brauchte. Dann kam ein erster, schwerer Sturz, und seither fürchtet sich der Artist. Damit er nun nicht aus Angst vor dem Absturz abstürzt, hat der Zirkusdirektor, der in der wirklichen Welt die Staatengemeinschaft ist, ein Netz gespannt – den fast allen Ländern bereitgestellte Plan zur Rettung der Banken. Er ist dafür gedacht, dass das Vertrauen in den Markt zurückkehrt und sich die Geldhäuser untereinander wieder Geld leihen.

    Doch es ist alles andere als klar, ob dieses Netz – so gigantisch es erscheinen mag – wirklich robust genug ist. Zumindest stellt das der Artist, also die Investoren weltweit, inzwischen infrage. Ja, er zweifelt sogar die Fähigkeiten derjenigen an, die für das Sicherheitsnetz verantwortlich sind.

    Der Fall "Griechenland"

    Besonders anfällig sind all jene Länder, die mehr importieren als exportieren und zusätzlich hohe Zinszahlungen ans Ausland leisten müssen. Schonungslos legen Investoren nun die Schwächen offen, die über viele Jahre niemanden interessiert haben. Wie im Fall Griechenland: Das Leistungsbilanzdefizit wird in diesem Jahr voraussichtlich bei 14 Prozent des Bruttoinlandprodukts liegen. Die Volkswirtschaft braucht folglich rund 52 Milliarden Euro von ausländischen Investoren, um Konsum und Investitionen auf aktuellem Niveau zu finanzieren. Doch wer glaubt noch daran, dass sich das noch lange aufrechterhalten lässt - zumal Griechenland bereits fast in der Höhe seines Bruttoinlandsprodukts verschuldet ist?

    Wäre die Mittelmeer-Republik nicht Teil der Eurozone, dann wäre vermutlich längst der Internationale Währungsfonds zu Hilfe geeilt. Das Rezept wäre klar: Abwertung der heimischen Währung, sodass die Exporte steigen und die Importe fallen. Doch genau dieser Ausweg ist nun versperrt. Während Griechenland als Teil der Eurozone bislang vor dem Sturm an den Kapitalmärkten gut geschützt scheint, könnte die Mitgliedschaft schon bald zum Verhängnis werden.

    Denn die Alternative ist ein radikales staatliches Sparprogramm sowie Lohnsenkungen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu verbessern. Ein solcher Kurs, der fast der Politik des deutschen Reichskanzlers Heinrich Brüning während der großen Depression ähneln würde, ist politisch kaum durchzuhalten. Eher würde das Land wohl die Eurozone verlassen.

    Da diese Alternative keine wirkliche ist, muss folglich Griechenland ein geordneter Anpassungsprozess ermöglicht werden, falls die privaten Geldzuflüsse ausfallen sollten. Doch woher sollen die Milliarden kommen? Der EG-Vertrag verbietet explizit, dass die Notenbank oder andere Regierungen ein Land retten. Diese "No-Bailout-Klausel" hatten die Deutschen in den Maastrichter Vertrag schreiben lassen. Doch ist es denkbar, dass schon bald der IWF einem Eurozone-Land zu Hilfe eilt? Wie groß wäre dann der Reputationsverlust für die Gemeinschaftswährung selbst?

    Quelle


    Das ist die wirtschaftliche Realität Griechenlands...

  6. #106

    Registriert seit
    03.04.2008
    Beiträge
    347
    Lieber Freund..definiere bitte einmal das Wort "Krise"...

    Mit 3,1% Wirtschaftswachstum?
    Mit einem pro Kopf BIP das zu 90% an Deutschland heranreicht?

    Und wieso "leidest" Du darunter das die Griechenland über 60% der gesamten EU-Transporte bewerkstelligt und dafür nur ein paar Straßen und Flughäfen bekommt während die EU Firmen MILLIARDEN dadurch sparen das sie nur die üblichen EU-Binnentransportkosten an die griechischen Reeder zahlen und nicht den "normalen" Transportpreis?


    Ach so..über die einnahmen der Transportflotte;
    http://portal.kathimerini.gr/4dcgi/_...08_253350%3Chr

    Nur bis August dieses Jahres wurden für den griechischen Staat 13 Milliarden Euro durch die Handelsflotte erwirtschaftet..im gleichen Zeitraum bereits 22.77% mehr als im Rekordjahr 2007 als im GESAMTEN Jahr 20 Milliarden Euro erwirtschaftet wurden!!

    Der Tourismus kommt glaube Ich nicht mehr an sowas dran,liegt aber wohl noch knapp unter der 20Milliarden Grenze.
    Bei den Banken muß ich noch mal suchen,aber da sind es bereits Summen die dem Tourismus nicht wirklich nachstehen.

    Sieht das jetzt wirklich nach Krise aus?


    Ich würde mal sagen...noch nich´!
    P.S.
    Und der Schreiber der Welt hat irgendwie nicht begriffen das Griechenland kein Industrieland ist das auf Exporte angewiesen ist.
    Seine Szenarien KÖNNTEN eintreffen...aber eher wohl nicht!
    Besonders nachdem jetzt wohl die EU bald beschließen wird die Eurozone-Stabilitätskriterien aufzulockern..
    Ich halte mich da lieber an die offiziellen EU-Statistiken die für die nächsten 2 Jahre von einem Wachstum von 2,5-2,6% ausgehen,sorry.

  7. #107
    El Greco
    Die griechische Wirtschaft befindet sich seit mehreren Jahren in einem durch starkes
    Wachstum und Modernisierung geprägten Umbruch, der die Annäherung an den
    europäischen Leistungsdurchschnitt zum Ziel hat. Das Pro-Kopf-Einkommen liegt bei
    knapp 70% des EU-15-Durchschnitts. Treibende Kraft des, seit Jahren, über dem
    EU-Durchschnitt liegenden Wirtschaftswachstums blieb der private Inlandsverbrauch
    und die Bauinvestitionen.

    Die griechische Wirtschaft wandelt sich immer mehr von einer ursprünglich stark
    landwirtschaftlich ausgerichteten hin zu einer Handels- und Dienstleistungswirtschaft.
    Dieser Sektor erwirtschaftet inzwischen mehr als 70% des Bruttoinlandsprodukts.
    Wichtigste Branchen sind dabei die Handelsschifffahrt und der Tourismus. Die
    erhöhten Einnahmen aus diesen Quellen führten zu einem beträchtlichen
    Überschuss der Dienstleistungsbilanz, welcher wiederum zur weitgehenden
    Reduzierung des Leistungsbilanzdefizits beitrug.

    Griechenland empfing im Jahr 2004 mehr als 12 Millionen Touristen, die Mehrheit
    davon aus Europa. Somit belegt Griechenland als Reiseziel weltweit den 15en Platz.
    Die griechische Handelsflotte ist die größte in der EU und macht etwa 38% der
    gesamten EU-Flotte aus. Weltweit nimmt sie den vierten Platz ein. Die griechisch
    kontrollierten Schiffe aller Typen (über 1000 GRT) belaufen sich auf 3.600 . Diese
    Zahl entspricht etwa 18% der gesamten internationalen Seeflotte.

  8. #108

    Registriert seit
    03.04.2008
    Beiträge
    347
    Zitat Zitat von DrNo Beitrag anzeigen
    Die griechische Wirtschaft befindet sich seit mehreren Jahren in einem durch starkes
    Wachstum und Modernisierung geprägten Umbruch, der die Annäherung an den
    europäischen Leistungsdurchschnitt zum Ziel hat. Das Pro-Kopf-Einkommen liegt bei
    knapp 70% des EU-15-Durchschnitts. Treibende Kraft des, seit Jahren, über dem
    EU-Durchschnitt liegenden Wirtschaftswachstums blieb der private Inlandsverbrauch
    und die Bauinvestitionen.

    Die griechische Wirtschaft wandelt sich immer mehr von einer ursprünglich stark
    landwirtschaftlich ausgerichteten hin zu einer Handels- und Dienstleistungswirtschaft.
    Dieser Sektor erwirtschaftet inzwischen mehr als 70% des Bruttoinlandsprodukts.
    Wichtigste Branchen sind dabei die Handelsschifffahrt und der Tourismus. Die
    erhöhten Einnahmen aus diesen Quellen führten zu einem beträchtlichen
    Überschuss der Dienstleistungsbilanz, welcher wiederum zur weitgehenden
    Reduzierung des Leistungsbilanzdefizits beitrug.

    Griechenland empfing im Jahr 2004 mehr als 12 Millionen Touristen, die Mehrheit
    davon aus Europa. Somit belegt Griechenland als Reiseziel weltweit den 15en Platz.
    Die griechische Handelsflotte ist die größte in der EU und macht etwa 38% der
    gesamten EU-Flotte aus. Weltweit nimmt sie den vierten Platz ein. Die griechisch
    kontrollierten Schiffe aller Typen (über 1000 GRT) belaufen sich auf 3.600 . Diese
    Zahl entspricht etwa 18% der gesamten internationalen Seeflotte.
    Deine Zahlen sind überholt.
    Griechenland hat bereits das pro-Kopf von Spanien überholt und das lag bei 80% des EU15 durchschnitts.

  9. #109
    El Greco
    Zitat Zitat von thalassa Beitrag anzeigen
    Deine Zahlen sind überholt.
    Griechenland hat bereits das pro-Kopf von Spanien überholt und das lag bei 80% des EU15 durchschnitts.
    Die quele ist von 2004 :S

  10. #110
    Popeye
    Zitat Zitat von thalassa Beitrag anzeigen
    Lieber Freund..definiere bitte einmal das Wort "Krise"...

    Mit 3,1% Wirtschaftswachstum?
    Mit einem pro Kopf BIP das zu 90% an Deutschland heranreicht?

    Und wieso "leidest" Du darunter das die Griechenland über 60% der gesamten EU-Transporte bewerkstelligt und dafür nur ein paar Straßen und Flughäfen bekommt während die EU Firmen MILLIARDEN dadurch sparen das sie nur die üblichen EU-Binnentransportkosten an die griechischen Reeder zahlen und nicht den "normalen" Transportpreis?


    Ach so..über die einnahmen der Transportflotte;
    kathimerini.gr | Áýîçóç 22,77% ãéá ôï íáõôéëéáêü óõíÜëëáãìá ôçò ÅëëÜäáò

    Nur bis August dieses Jahres wurden für den griechischen Staat 13 Milliarden Euro durch die Handelsflotte erwirtschaftet..im gleichen Zeitraum bereits 22.77% mehr als im Rekordjahr 2007 als im GESAMTEN Jahr 20 Milliarden Euro erwirtschaftet wurden!!

    Der Tourismus kommt glaube Ich nicht mehr an sowas dran,liegt aber wohl noch knapp unter der 20Milliarden Grenze.
    Bei den Banken muß ich noch mal suchen,aber da sind es bereits Summen die dem Tourismus nicht wirklich nachstehen.

    Sieht das jetzt wirklich nach Krise aus?


    Ich würde mal sagen...noch nich´!
    P.S.
    Und der Schreiber der Welt hat irgendwie nicht begriffen das Griechenland kein Industrieland ist das auf Exporte angewiesen ist.
    Seine Szenarien KÖNNTEN eintreffen...aber eher wohl nicht!
    Besonders nachdem jetzt wohl die EU bald beschließen wird die Eurozone-Stabilitätskriterien aufzulockern..
    Ich halte mich da lieber an die offiziellen EU-Statistiken die für die nächsten 2 Jahre von einem Wachstum von 2,5-2,6% ausgehen,sorry.
    Du verstehst das einfachste nicht. Wenn private Reeder mit ihrer Handelsflotte Gewinn erwirtschaften, hat dies rein garnichts damit zu tun, dass der griechische Staat völlig verschuldet ist. Ich sagte es schon einmal, dass eine sind private Unternehmer, dass andere ist der Staat. Lies doch mal die Artikel die hier gepostet werden. Das sind auch keine türkischen Artikel, sondern deutsche.
    Einige Punkte auf die du vielleicht mal eingehen solltest:
    - Wie im Fall Griechenland: Das Leistungsbilanzdefizit wird in diesem Jahr voraussichtlich bei 14 Prozent des Bruttoinlandprodukts liegen. Die Volkswirtschaft braucht folglich rund 52 Milliarden Euro von ausländischen Investoren, um Konsum und Investitionen auf aktuellem Niveau zu finanzieren. Doch wer glaubt noch daran, dass sich das noch lange aufrechterhalten lässt - zumal Griechenland bereits fast in der Höhe seines Bruttoinlandsprodukts verschuldet ist?
    - Wäre die Mittelmeer-Republik nicht Teil der Eurozone, dann wäre vermutlich längst der Internationale Währungsfonds zu Hilfe geeilt. Das Rezept wäre klar: Abwertung der heimischen Währung, sodass die Exporte steigen und die Importe fallen. Doch genau dieser Ausweg ist nun versperrt. Während Griechenland als Teil der Eurozone bislang vor dem Sturm an den Kapitalmärkten gut geschützt scheint, könnte die Mitgliedschaft schon bald zum Verhängnis werden. Denn die Alternative ist ein radikales staatliches Sparprogramm sowie Lohnsenkungen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu verbessern. Ein solcher Kurs ist politisch kaum durchzuhalten. Eher würde das Land wohl die Eurozone verlassen.
    Griechenland ist in der Höhe seines Bruttoinlandsprodukts verschuldet. Das Leistungsbilanzdefizit beträgt allein 14% des Bruttoinlandsprodukts. Um dies nur auszugleichen, braucht das Land allein 52 Mrd. Euro Direktinvestitionen, um das Niveau des Konsums gleich zu halten. Das ist mittlerweile UNFINANZIERBAR. Die Menschen in dem Land wollen aber weiterhin das Gleiche konsumieren, dazu brauchen sie auch die gleichen Löhne. Der Staat kann aber diese Löhne nicht mehr auf diesem hohen Niveau bezahlen. Der Grund: Er hat kein GELD. Der Staat müsste also gezielt Löhne senken, also nicht wie in Deutschland einfach nur Gehaltsverzicht. Ich sagte es bereits, Griechenland hat die letzten 20 Jahre über seinem Niveau gelebt. Jetzt kommen sie in der Realität an und die sieht Düster aus.

    @DrNo: Vergewaltige nicht den Danke Button.

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