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Kampf der Wirtschaftssysteme

Erstellt von Toruko-jin, 01.08.2013, 20:43 Uhr · 132 Antworten · 6.973 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Dann versuche ich, mich raus zu halten . Weiß ich nicht, ob ich es schaffe.
    Ne, mach ruhig aber sachlich (siehe Präambel)

    Ich kann euch ja schlecht davon abhalten, zu schreiben. ^^

  2. #12
    Mal
    Avatar von Mal

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    Endlich wieder mal ein interessanter Thread. Es wird immer behauptet, der Kapitalismus hat den Kampf der Wirtschaftssysteme gewonnen, weil es am meisten produziert hat und damit den Kampf - im Gegensatz zum Kommunismus (eigentlich der Sowjet-Kommunismus, damit nicht der Marxismus (der Kommunismus nach Lehre Marx und Engels)) - überlebt hat. Gut, der Kapitalismus hat dafür nicht andere Länder erobert, kaputt gewirtschaftet oder vollkommen zerstört um an dessen Rohstoffe zu kommen bzw. diese billig zu kaufen. Es hatte keine Kolonien, es hat auch nicht dessen Einwohner zu Sklaven gemacht um reicher zu werden. Dieses System hat nicht so viele Rohstoffe um so reich zu sein.


    Nachteile des sozialistischen Wirtschaftssystem:
    - zentrale Entscheidungsgewalt ohne die örtlichen Bedingungen zu kennen.
    - kein Ansporn für Weiterbildung und Weiterentwicklung
    - Keine Innovation und die dadurch fehlende technische Entwicklung.

    - soziale Ungerechtigkeit zwischen Leistenden und nichts Leistenden.
    Vermeidbar.
    Falsch. Oder hat der Mensch etwa seit ungefähr dem 19. Jahrhundert angefangen, zu erfinden und zu bauen? Was haben den die ganzen Hochkulturen in der Antike gemacht? Woher kommt unser Straßen- und Wassersysteme? Der Mensch ist das, was er aus sich macht. Er braucht kein Wettbewerb um mit dem Nachzudenken anzufangen. Archimedes hat nicht aus Konkurrenzdruck zahlreiche Erfindungen bauen lassen.
    Der große Defekt. Es gibt hilfsbereite, arbeitswillige, kooperative sowie egoistische und faule Menschen. Dies wird ja schon ganz am Anfang in der Schule gefördert ("ihr seit Individuen blabla")


    Es gibt zur Zeit keine perfekte Wirtschaftsordnung die jeden Menschen auf der Welt zufrieden stellt. Aber es muss ein System geben, in der - nicht wie jetzt in der freien Marktwirtschaft - nicht nur unsere Ärsche ein gutes Leben haben. Der Kapitalismus ist ein Verbrechen.

  3. #13
    Avatar von Lance Strongo

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    5.422

  4. #14
    Avatar von Toruko-jin

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    21.043
    Zitat Zitat von Mal Beitrag anzeigen
    Endlich wieder mal ein interessanter Thread. Es wird immer behauptet, der Kapitalismus hat den Kampf der Wirtschaftssysteme gewonnen, weil es am meisten produziert hat und damit den Kampf - im Gegensatz zum Kommunismus (eigentlich der Sowjet-Kommunismus, damit nicht der Marxismus (der Kommunismus nach Lehre Marx und Engels)) - überlebt hat. Gut, der Kapitalismus hat dafür nicht andere Länder erobert, kaputt gewirtschaftet oder vollkommen zerstört um an dessen Rohstoffe zu kommen bzw. diese billig zu kaufen. Es hatte keine Kolonien, es hat auch nicht dessen Einwohner zu Sklaven gemacht um reicher zu werden. Dieses System hat nicht so viele Rohstoffe um so reich zu sein.




    Vermeidbar.
    Falsch. Oder hat der Mensch etwa seit ungefähr dem 19. Jahrhundert angefangen, zu erfinden und zu bauen? Was haben den die ganzen Hochkulturen in der Antike gemacht? Woher kommt unser Straßen- und Wassersysteme? Der Mensch ist das, was er aus sich macht. Er braucht kein Wettbewerb um mit dem Nachzudenken anzufangen. Archimedes hat nicht aus Konkurrenzdruck zahlreiche Erfindungen bauen lassen.
    Der große Defekt. Es gibt hilfsbereite, arbeitswillige, kooperative sowie egoistische und faule Menschen. Dies wird ja schon ganz am Anfang in der Schule gefördert ("ihr seit Individuen blabla")


    Es gibt zur Zeit keine perfekte Wirtschaftsordnung die jeden Menschen auf der Welt zufrieden stellt. Aber es muss ein System geben, in der - nicht wie jetzt in der freien Marktwirtschaft - nicht nur unsere Ärsche ein gutes Leben haben. Der Kapitalismus ist ein Verbrechen.
    OK, ich habe mich etwas deterministisch ausgedrückt. Innovation nicht im notwendigen Maße. Warum auch? Welchen Vorteil hätte ich davon?

  5. #15

    Registriert seit
    23.11.2009
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    3.346
    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    OK, ich habe mich etwas deterministisch ausgedrückt. Innovation nicht im notwendigen Maße. Warum auch? Welchen Vorteil hätte ich davon?
    Gesellschaftliche Anerkennung. Was praktisch z.B. bedeuten könnte, dass man bei Frauen mehr Chancen hätte.

  6. #16
    Avatar von Dissention

    Registriert seit
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    9.968
    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    OK, ich habe mich etwas deterministisch ausgedrückt. Innovation nicht im notwendigen Maße. Warum auch? Welchen Vorteil hätte ich davon?
    Innovation = mehr Umsatz / weniger Kosten = mehr Gewinn?

  7. #17
    Avatar von Toruko-jin

    Registriert seit
    22.04.2012
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    21.043
    Zitat Zitat von Dissention Beitrag anzeigen
    Innovation = mehr Umsatz / weniger Kosten = mehr Gewinn?
    Nur ein Auszug dessen, was es umfasst.

    Effizienz, Unweltfreundlichkeit und der Wille zur Problemlösung spielt eine wesentliche Rolle.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Gesellschaftliche Anerkennung. Was praktisch z.B. bedeuten könnte, dass man bei Frauen mehr Chancen hätte.
    Nicht Grund genug um Strapazen auf sich zu nehmen.

    Die andere Frage wäre, ob Mittel zur Forschung vorhanden sind und wie die Auslese funktionieren soll.

  8. #18

    Registriert seit
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    3.346
    Also, um meine Meinung darüber kurz zu fassen:

    Ich glaube schon, dass der Kapitalismus produktiver ist und schnelleren Fortschritt bringen kann als wahrscheinlich jedes anderes System. Trotzdem sehe ich das nicht als das entscheidende Merkmal. Viel wichtiger ist, dass ein System nachhaltig ist, und die Zeichen sind bisher, dass der Kapitalismus das nicht sein kann. Das kann aus meiner Sicht nur mit welcher Form von Planwirtschaft erreicht werden, egal wie man das nennt. Dafür kann man etwas an Produktivität und Fortschritt opfern.

    Man kann es natürlich so gestalten, dass was in unteren Ebene entschieden werden kann, auch da bleibt. Auf der oberen Ebene muss man nur koordinieren, dass alles im Rahmen des Plans funktioniert. Innovation und Phantasie müssen natürlich ermutigt werden, aber nicht mit Weisen, die die soziale oder natürliche Bilanz gefährden könnten.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Die andere Frage wäre, ob Mittel zur Forschung vorhanden sind und wie die Auslese funktionieren soll.
    Welche Auslese meinst du?

  9. #19
    Avatar von Toruko-jin

    Registriert seit
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    Beiträge
    21.043
    Welche Auslese meinst du?
    Wer entscheidet, wer an was forscht?

  10. #20
    Avatar von Dissention

    Registriert seit
    25.02.2010
    Beiträge
    9.968
    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Nur ein Auszug dessen, was es umfasst.

    Effizienz, Unweltfreundlichkeit und der Wille zur Problemlösung spielt eine wesentliche Rolle.
    Nun höherer Umsatz / niedrigere Kosten lassen sich durch verschiedenartige Innovation erreichen:

    -> Zeitersparnis (dazu gehört dann die Effizienz -> welche wieder aufgebrochen werden kann in Innovation durch Synergieeffekte, Analysen von Arbeitsabläufen und innovative Verbesserung dieser etc. )
    -> Kostenersparnis (eine innovative Art zu produzieren kann die Effizienz steigern -> weniger Reste, bessere Ausbeute von Investitionskapital ... )
    -> der Vergleich mit anderen / Benchmarking -> wenn ich besser werde als meine Mitbewerber erhöhe ich meinen Gewinn

    Umweltfreundlichkeit ist eigentlich auch nur ein Werkzeug der oben genannten Punkte (Umweltfreundlichkeit -> bessere Außendarstellung -> erhöhter Marketing- und Werbeeffekt -> Geld ^^)

    Wille zur Problemlösung ergibt sich aus den oberen Punkten.

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