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Das Kapital von Karl Marx

Erstellt von BlackJack, 24.04.2016, 13:56 Uhr · 230 Antworten · 9.757 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
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    Beiträge
    69.746

    Das Kapital von Karl Marx

    Offenbar kennt jeder hier diesen 3000-seitigen Schinken ... oder gibt es hier irgend jemanden außer mir, der dieses bepisste "Kapital" nicht gelesen hat??



  2. #2
    Avatar von Grdelin

    Registriert seit
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    Beiträge
    22.138

  3. #3
    Avatar von Dinarski-Vuk

    Registriert seit
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    Beiträge
    12.446
    Black, ako nisi ovo djelo i stari zavjet bar jednom u zivotu procitao, nisi vrijedan spomena, ali posto ti pripadas omrzenoj burzoaziji nije ti ni potrebno
    Marksisticki hodocasnici bi takodjer barem jednom u zivotu treba li posjetiti jedan od starovrijemenskih pabova u Londonu, gdje su Marks i Engels skicirali svoja monumentalna djela.

    PS: Ja sam vise volio citao kriticka djela tog sistema Milovana Djilasa, pogotovo "Novu Klasu". Za svaku preporuku.

  4. #4
    Avatar von Methica

    Registriert seit
    23.05.2005
    Beiträge
    4.365
    Ich habe es in Auzügen gelesen und weiß nicht was daran "bepisst" sein soll.

    Wenn du es im vorvorherigen Jahrhundert in einem Land, wo es zur Ausbeutung und Verelendung der Massen gekommen ist, schreibst, ist es eine hervorragende Analyse der Situation und ein Hinschauen, wozu nackter, unkontrollierter Kapitalismus die Menschen hinführt.

    Wenn du obendrein hinzunimmst, dass die Monarchie diejenige war, die an der altmodischen Standesgesellschaft festhielt und bekämpfte, musste so ein Werk her, dass die Leute aufrührte.

    Wenn es solche Leute nicht gegeben hätte, würde so manch einer keinen Zugang zu höherer Bildung bekommen haben und zu sozialem Aufstieg.

    Das Establishment hält immer fest und nur wir selbst können dafür sorgen, dass es anders wird. Die sorgen gewiss nicht für Gerechtigkeit, sondern nur dafür, dass wir gerade so viel zu fressen kriegen, dass wir den Mund halten.

  5. #5
    Avatar von daro

    Registriert seit
    15.07.2015
    Beiträge
    11.267


    Für die die nicht gerne lesen

  6. #6
    Commodus
    Ein großer Mist von einem Betrüger. Mehr ist das nicht.

  7. #7
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
    11.10.2009
    Beiträge
    69.746
    Zitat Zitat von Methica Beitrag anzeigen
    Ich habe es in Auzügen gelesen und weiß nicht was daran "bepisst" sein soll.
    Weil es überall permanent erwähnt wird

    Wenn du es im vorvorherigen Jahrhundert in einem Land, wo es zur Ausbeutung und Verelendung der Massen gekommen ist, schreibst, ist es eine hervorragende Analyse der Situation und ein Hinschauen, wozu nackter, unkontrollierter Kapitalismus die Menschen hinführt.
    Und vor dem Kapitalismus floss wohl überall Milch und Honig

    Wenn du obendrein hinzunimmst, dass die Monarchie diejenige war, die an der altmodischen Standesgesellschaft festhielt und bekämpfte, musste so ein Werk her, dass die Leute aufrührte.
    Ohne dieses Werk hätte man dann also nicht gewusst wie Scheisse es einem ging

    Wenn es solche Leute nicht gegeben hätte, würde so manch einer keinen Zugang zu höherer Bildung bekommen haben und zu sozialem Aufstieg.
    Das Establishment hält immer fest und nur wir selbst können dafür sorgen, dass es anders wird. Die sorgen gewiss nicht für Gerechtigkeit, sondern nur dafür, dass wir gerade so viel zu fressen kriegen, dass wir den Mund halten.
    Also so vollgefressen wie heute waren wir Kapitalisopfer weltweit noch nie

  8. #8
    Avatar von Lorne Malvo

    Registriert seit
    25.06.2011
    Beiträge
    6.447
    Marx war für die modernen Gesellschaftswissenschaften quasi sowas wie Newton oder Einstein. Selbst wenn man sich nicht direkt mit seinen Werken beschäftigt wird man ihn überall wiederfinden, weil er alles was nach ihm kam so sehr beeinflusst hat. Selbst das Wort Kapitalismus ist eine Wortschöpfung von ihm.

  9. #9
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
    11.10.2009
    Beiträge
    69.746
    Er war 'ne Schwuchtel

  10. #10
    Avatar von Dinarski-Vuk

    Registriert seit
    20.06.2006
    Beiträge
    12.446
    Zitat Zitat von Methica Beitrag anzeigen
    Ich habe es in Auzügen gelesen und weiß nicht was daran "bepisst" sein soll.
    Wenn du es im vorvorherigen Jahrhundert in einem Land, wo es zur Ausbeutung und Verelendung der Massen gekommen ist, schreibst, ist es eine hervorragende Analyse der Situation und ein Hinschauen, wozu nackter, unkontrollierter Kapitalismus die Menschen hinführt.
    Wenn du obendrein hinzunimmst, dass die Monarchie diejenige war, die an der altmodischen Standesgesellschaft festhielt und bekämpfte, musste so ein Werk her, dass die Leute aufrührte.
    Wenn es solche Leute nicht gegeben hätte, würde so manch einer keinen Zugang zu höherer Bildung bekommen haben und zu sozialem Aufstieg.
    Das Establishment hält immer fest und nur wir selbst können dafür sorgen, dass es anders wird. Die sorgen gewiss nicht für Gerechtigkeit, sondern nur dafür, dass wir gerade so viel zu fressen kriegen, dass wir den Mund halten.
    Tja, nach dem Tod von Marx gingen vor allem seine Anhänger davon aus, dass der Kapitalismus die Überproduktionskrisen nur kurze Zeit durch Entdeckung oder Erfindung neuer Märkte bewältigen könnten. Und wie wir heute wissen, kam es anders. Am Anfang seines dritten langen Zyklus hat der Kapitalismus mutiert, sprich der neue Kampf um neue Kolonien näherte sich dem Ende, aber der Kapitalismus bewies weiterhin seine Anpassungsfähigkeit und schuf neue innere Märkte.

    Und selbstverständlich ist es ihm gelungen, bestimmte Merkmale des Marktes zu unterdrücken, um quasi sein "Überleben" zu sichern. Und Ende des 19. Jahrhunderts kündigten die Marxisten weiterhin den Untergang des Kapitalismus an, doch ihre Prognose erwies sich weiterhin als falsch. Auch dem Zusammenbruch der Weltwirtschaft (vor allem in den 20er und 30er Jahren) und ihrer anschliessenden Erholung hat die linke Wirtschaftstheorie blass und ratlos zurückgelassen und für den Rest des 20. Jahrhunderts blieb sie eigentlich mehr oder weniger orientierungslos.

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