25. April 2007, 7:28
Keine Investitionen in die Ungewissheit
Bescheidener Handel zwischen Schweiz und dem Kosovo
Der Handel zwischen der Schweiz und dem Kosovo liegt auf geringem Niveau. Handel und Investitionen tätigen vor allem die im Ausland lebenden Kosovarinnen und Kosovaren, 200'000 von ihnen wohnen in der Schweiz.
Nach Angaben der Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa gibt es praktisch keine Handelsbeziehungen zu Firmen im Kosovo. Die Handelsbilanz des Kosovo mit der Schweiz ist daher defizitär.
Während die Schweiz laut dem Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) im vergangenen Jahr Waren im Wert von rund 17 Millionen Franken exportierte, gelangten bloss Güter für rund 310'000 Franken aus dem Kosovo in die Schweiz.
Wenig Produktion
Trotz vermehrter Privatisierung herrscht vielerorts Subsistenzwirtschaft. Es werde praktisch nichts produziert, dass dann auch exportiert werden könne, sagt Rodolfo Laub, Leiter der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen Europa/Zentralasien im seco.
Wegen der fehlenden Gesetze sind die Bedingungen für Firmen zwar sehr liberal und die Unternehmensbesteuerung günstig, bringt für Investoren aber auch Nachteile.
Eigentumsrechte nicht geklärt
Beispielsweise seien die Eigentumsrechte nicht geklärt, sagte Stefan Klötzli, Stellvertretender Sektionschef in der politischen Abteilung I im EDA, an einer Veranstaltung des Forums Ost-West. Und ohne Mindestmass an Rechtssicherheit würden keine Investitionen getätigt.
Zu einem bedeutenden Teil investieren im Ausland lebende Kosovarinnen und Kosovaren in ihrer Heimat. In den Statistiken sind diese Gelder aber nicht genau erfasst. Klötzli betont, dass bei einer stabileren Wirtschaftslage noch mehr Investitionen aus der Diaspora eingehen würden.
Die Schweiz will den Handel und die Investoren im Kosovo langfristig fördern. Nach Einschätzung Laubs wird sich die Handelsbilanz mit dem Kosovo trotzdem wohl nicht so rasch verbessern.
(sda/koua)25. April 2007, 7:28
Keine Investitionen in die Ungewissheit
Bescheidener Handel zwischen Schweiz und dem Kosovo
Der Handel zwischen der Schweiz und dem Kosovo liegt auf geringem Niveau. Handel und Investitionen tätigen vor allem die im Ausland lebenden Kosovarinnen und Kosovaren, 200'000 von ihnen wohnen in der Schweiz.
Nach Angaben der Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa gibt es praktisch keine Handelsbeziehungen zu Firmen im Kosovo. Die Handelsbilanz des Kosovo mit der Schweiz ist daher defizitär.
Während die Schweiz laut dem Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) im vergangenen Jahr Waren im Wert von rund 17 Millionen Franken exportierte, gelangten bloss Güter für rund 310'000 Franken aus dem Kosovo in die Schweiz.
Wenig Produktion
Trotz vermehrter Privatisierung herrscht vielerorts Subsistenzwirtschaft. Es werde praktisch nichts produziert, dass dann auch exportiert werden könne, sagt Rodolfo Laub, Leiter der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen Europa/Zentralasien im seco.
Wegen der fehlenden Gesetze sind die Bedingungen für Firmen zwar sehr liberal und die Unternehmensbesteuerung günstig, bringt für Investoren aber auch Nachteile.
Eigentumsrechte nicht geklärt
Beispielsweise seien die Eigentumsrechte nicht geklärt, sagte Stefan Klötzli, Stellvertretender Sektionschef in der politischen Abteilung I im EDA, an einer Veranstaltung des Forums Ost-West. Und ohne Mindestmass an Rechtssicherheit würden keine Investitionen getätigt.
Zu einem bedeutenden Teil investieren im Ausland lebende Kosovarinnen und Kosovaren in ihrer Heimat. In den Statistiken sind diese Gelder aber nicht genau erfasst. Klötzli betont, dass bei einer stabileren Wirtschaftslage noch mehr Investitionen aus der Diaspora eingehen würden.
Die Schweiz will den Handel und die Investoren im Kosovo langfristig fördern. Nach Einschätzung Laubs wird sich die Handelsbilanz mit dem Kosovo trotzdem wohl nicht so rasch verbessern.
(sda/koua)

http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/...e_ungewissheit

es ist einfach traurig was die serbische politik in bezug auf kosova alles in kauf nimmt ich beziehe mich auch auf die serbischen bürger kosovas.
seit jahren wird eine verhinderungs&blockierpolitik betrieben die jeglichen wirtschaftlichen aufschwung verunmöglichen lässt.