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Kleines Wirtschaftsrätsel

Erstellt von -Troy-, 22.02.2012, 16:50 Uhr · 17 Antworten · 1.697 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Lance Strongo

    Registriert seit
    16.07.2009
    Beiträge
    5.422
    Phase 1: Unterhosen stehlen.
    Phase 2: ?
    Phase 3: Profit!

  2. #12
    Ado

    Registriert seit
    01.03.2009
    Beiträge
    8.973
    Es gibt so ein Wort mit K. Ach.. K.. Ko.. Kongr... Konkurrenz!

  3. #13
    HNA

    Registriert seit
    03.01.2012
    Beiträge
    1.662
    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Mich würde mal eure Meinung zu folgendem wirtschaftlichen Modell interessieren. Es haben sich schon viele Leute mit diesem kleinen Wirtschaftsrätsel befasst und sind zu unterschiedlichen Ergebnissen gekommen. Mich würde interessieren wie Leute antworten, die sich damit im Grunde nur kurz beschäftigt haben.

    Folgendes Wirtschaftsmodell wird dafür zugrundegelegt:

    Es gibt eine beliebige Anzahl an Unternehmen. Diese Unternehmen kaufen Rohstoffe, bezahlen Arbeiter, die diese Rohstoffe weiterverarbeiten und verkaufen diese gewinnbringend weiter.

    Kurzes Beispiel:

    Ein Unternehmen kauft Holz als Rohstoff für 10.000 €, bezahlt eine gewisse Anzahl an Arbeitern 10.000 € um aus dieser Menge Holz Möbel anzufertigen. Nun verkauft das Unternehmen diese Möbel für 30.000 € und würde bei einem vollständigen Verkauf also 10.000 € Gewinn einstreichen.

    D. h. die Arbeiter steigern den Wert der Rohstoffe durch ihre Arbeit um 20.000 € bekommen aber nur 10.000 € ausbezahlt, denn das Unternehmen möchte schließlich einen Gewinn erzielen und muss ihnen weniger geben als die Wertsteigerung, die sie durch ihre Arbeit erreichen.

    Fakt ist nun. Wenn alle Arbeiter sich dazu entscheiden all ihre Produkte kaufen zu wollen, ihr Einkommen dann dazu nicht ausreichen würde. Zum einen wegen der Rohstoffkosten, aber selbst wenn diese 0 wären, könnten sie nicht alle Produkte kaufen, die sie erzeugen, weil es eben den Aufschlag der Unternehmen gibt, mit dem sie den Gewinn machen müssen.

    Wenn nun alle Arbeiter eines Unternehmens nicht all dessen Produkte kaufen können oder nur soviel, dass das Unternehmen immer noch Verluste macht, dann könnten in dem Wirtschaftsmodel nun alle Arbeiter von allen Unternehmen nicht alle Produkte kaufen, die sie erzeugen.

    Erst wenn ein Unternehmen seine Produkte nicht verkaufen kann und Verluste macht hat es seinen Arbeitern mehr Geld gegeben als es von anderen einnimmt, das dafür verwendet werden kann die Produkte der anderen Unternehmen zu kaufen, sodass diese Gewinne machen können.

    Heißt das also, dass die Gewinne des einen Unternehmens in diesem Model immer die Verluste des anderen Unternehmens bedeuten müssen?

    Macht euch mal eure Gedanken dazu und schreibt was auf.


    Ist das eine Polypole Marktform ?

    Wenn ja!

    Dann muss in dieser Marktform verlierer geben damit andere Unternehmen eine Gewinnmaximierung erzielen können.. Dann würde es natürlich bedeuten das die einen verluste machen müssen damit andere ihr gewinn mximieren können es sei denn die Unternehmen erschliessen neue märkte ohne die vorhandenen kundenresourcen der anderen zu berühren.

  4. #14
    Avatar von Indianer

    Registriert seit
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    24.863
    troy,
    wenn ein unternehmen 10000 an arbeiter zahlt.
    wie hoch sind die tatsächlichen personal kosten, welche dem unternehmen entstanden sind?

  5. #15
    Avatar von -Troy-

    Registriert seit
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    5.112
    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    troy,
    wenn ein unternehmen 10000 an arbeiter zahlt.
    wie hoch sind die tatsächlichen personal kosten, welche dem unternehmen entstanden sind?
    In diesem Modell mein Junge... schon mal was davon gehört? Ein Modell?

    In diesem einfachen Modell sind es die 10.000 € und nichts anderes.

    Es gibt keine Steuern, keine Kreidtkosten, keine Abschreibungen auf Anlagen und Immobilien, keine Drittanbieter...

    Denn diese Sachen würden nichts an der grundlegenden Fragestellung ändern. Und wenn sie aber irgendwie zur Lösung des Problems beitragen könnten, dann dürfen sie gerne genannt werden.

  6. #16
    Avatar von Indianer

    Registriert seit
    13.11.2010
    Beiträge
    24.863
    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    In diesem Modell mein Junge... schon mal was davon gehört? Ein Modell?

    In diesem einfachen Modell sind es die 10.000 € und nichts anderes.

    Es gibt keine Steuern, keine Kreidtkosten, keine Abschreibungen auf Anlagen und Immobilien, keine Drittanbieter...

    Denn diese Sachen würden nichts an der grundlegenden Fragestellung ändern. Und wenn sie aber irgendwie zur Lösung des Problems beitragen könnten, dann dürfen sie gerne genannt werden.

    dein modell ist aba eine milchmädchenrechnung.:klugscheiß:

    deine modell hat keine laufsteg

  7. #17

    Registriert seit
    29.12.2011
    Beiträge
    190
    Der Denkansatz ist falsch.

    Denn Unternehmen sind keine Personen. Den Lohn des Unternehmenbesitzers kannst du ja einfach zu den Arbeiterkosten dazu rechnen. Dann kannst du von mir aus 10t€ Rohstoffe, 10t€ normale Arbeiterlohn und 5t€ Chefetage rechnen. Für einen Gewinnzuschlag gibt es dann keinen Grund, und es sind 25t€ im Umlauf und gleichzeitig Waren im Wert von 25t. Und ob die Rohstoffe etwas kosten oder nicht ist irrelevant, denn die Rohstoffverkäufer werden ja mit ihrem verdienten Geld mit Sicherheit konsumieren.

    In diesem Modell wäre der Markt dann im gleichgewicht, weil alle Marktteilnehmer weder Gewinn noch Verlust machen. Es ist zwar Geld im Umlauf, das häufig den Besitzer wechselt, aber unterm Strich landen alle bei Null.

    Das gibt es in der Realität natürlich nicht und ist auch gar nich wünschenswert, aber hier geht es ja um eine Modellanalyse.

  8. #18
    Avatar von -Troy-

    Registriert seit
    21.05.2009
    Beiträge
    5.112
    Zitat Zitat von Dovakhin Beitrag anzeigen
    Der Denkansatz ist falsch.

    Denn Unternehmen sind keine Personen. Den Lohn des Unternehmenbesitzers kannst du ja einfach zu den Arbeiterkosten dazu rechnen. Dann kannst du von mir aus 10t€ Rohstoffe, 10t€ normale Arbeiterlohn und 5t€ Chefetage rechnen. Für einen Gewinnzuschlag gibt es dann keinen Grund, und es sind 25t€ im Umlauf und gleichzeitig Waren im Wert von 25t. Und ob die Rohstoffe etwas kosten oder nicht ist irrelevant, denn die Rohstoffverkäufer werden ja mit ihrem verdienten Geld mit Sicherheit konsumieren.

    In diesem Modell wäre der Markt dann im gleichgewicht, weil alle Marktteilnehmer weder Gewinn noch Verlust machen. Es ist zwar Geld im Umlauf, das häufig den Besitzer wechselt, aber unterm Strich landen alle bei Null.

    Das gibt es in der Realität natürlich nicht und ist auch gar nich wünschenswert, aber hier geht es ja um eine Modellanalyse.
    Endlich einer, der es kapiert.

    Die Antwort ist auch richtig.

    Leute wie Karl Marx, Rosa Luxemburg und andere Kommunisten sind an diesem Rätsel ihr ganzes Leben lang gescheitert.

    Anstatt einfach zu kapieren, dass das Geld der Unternehmen nicht einfach verschwindet, sondern z. B. durch die Einkommen der Unternehmer selbst wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückfließt, haben Marx und Co. die zwangsläufige Ausbeutung des Arbeiters und des regelmäßigen Bankrotts der freien Marktwirtschaft oder wie er sie nannte, dem Kapitalismus.

    Marx hatte als Lösung, dass der Staat ständig neues Geld schaffen müsste, damit alle Waren gekauft werden können. Andere sehen in diesem Modell, das einfach nur falsch betrachtet aber nicht falsch ist, die Ursache dafür, dass kapitalistische Länder ständig den Markt erweitern müssten um genug Kapital zu beziehen, damit alle Waren gekauft werden können. Somit der Imperialismus und die Ausbeutung anderer Staaten in der freien Marktwirtschaft seine Ursache habe.

    Ein venüftiger Mensch, löst dieses Rätsel in etwa 5 Minuten.
    In den USA und Großbritannien würden alle über 12 sofort den Fehler in der Betrachtung sehen. Denn diese Leute haben Ökonomie als Schulfach, während in Deutschland etwa 50% der Personen meinen, damit beweisen zu können, dass die freie Marktwirtschaft nicht funktioniert.

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