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Kommunismus / Kapitalismus

Erstellt von Zurich, 27.10.2007, 02:38 Uhr · 364 Antworten · 17.322 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen


    - - - Aktualisiert - - -

    Granaten eilen zum date mit Mal

    Finde ich mieß das du Metla da mit reinziehst

  2. #52

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    10.420
    @ Izdajnik

    Und wie ich diskutieren kann Genosse!^^

    Der Markt regelt also alles was es zu regeln gibt? Na wenn das so einfach wäre, dann brauchen wir ja keinen Staat, keine Regulierungen (Regeln) , dann können wir uns ja voll und anz dem "Freien Markt" widmen und uns von der eh schon verschwindenden Sozialen Marktwirtschaft ganz verabschieden. Deine Beschreibung mit den Rebsorten ist ganz nett aber wozu dienst diese Beschreibung? Ein Vergleich? Leider umschreibt es nicht die ökonomischen Zwänge, die wir uns selbst auferlegt haben. Der Kapitalismus, das System, die Ökonomie , wie wir sie jetzt als herrschendes Wirtschaftssystem und politisches System haben, widerspricht der Natur des Menschen. Wer das "hier" , in unseren Gefilden, immer noch nicht begriffen hat , der ist selber Schuld. Mal hat in vielen Punkten einfach recht. Es setzt ein wenig logisches Denken vorraus, Beobachtungsgabe und die die richtigen Schlüsse aus allem zu ziehen. Das sollte zu schaffen sein, wenn man kein Realitätsverweigerer ist. Kapitalismus als Optimal, Ideal und als Vollkommenheit zu betrachten ist völlig verkehrt und falsch. Es ist wohl nur Ideal und Optimal für eine "spezielle" Minderheit auf der Welt.

    Male hat es erwähnt. Volksbewegungen von "unten" deren Zielsetzung es ist für die Allgemeinheit ein "Optimal" zu erreichen, ohne dabei auf Wirtschaftskriege, Ausbeutung, Ressourcenraub, Zerstörung der Umwelt und Kriege zu setzen, sind fortschrittlich. Bio und Fairtade etc. knabbern nur an Symptomen herum.

    Machen wir uns nichts vor Leute, wir sind schon längst in der NWO angekommen.

    Um gleich mal vorzubeugen. Ich wäre Verschwörungstheoretiker wenn ich behaupten würde, die Juden oder "Die" oder "Die" wären an allem Schuld oder hätten die Fäden in der Hand. Das ist natürlich Schwachsinn. Es ist ein Konglomerat aus den größten Konzernen, Banken und politischen Eliten auf der ganzen Welt, für die der Kapitalismus sehr dienlich ist. Das perfekte System für sie. Aber der Kapitalismus befindet sich so langsam im Endstadium.

    Ich habe Trauben , Maulbeeren und Feigen aus Dalmatien und Makedonien gegessen. Es gibt nix besseres.

    - - - Aktualisiert - - -


  3. #53
    Avatar von Lorne Malvo

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    5.973
    Naja weißt du, eure Definition von Kapitalismus ist wie eine Wolke, die gerade am Himmel vorbeizieht. Je nachdem in welcher Stimmung man gerade ist, sieht man was anderes darin. Wenn man gerade hungrig ist, sieht die Wolke aus wie ein Steak, wenn man gerade viel Lernstress hat, dann sieht die Wolke aus wie ein Buch. Verstehst du, was ich meine?

  4. #54
    Avatar von babyblue

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    4.386
    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung, wird sich zeigen


    Du entwertest es jetzt einfach so willkürlich auf Gewissensberuhigung des Konsumenten, und dass es ein Tropfen auf dem heißen Stein ist liegt zu einem großen Teil an den Konsumenten die sich icht darum scheren wollen (ich schließe mich da nicht aus).

    Das ist genau so wie die pauschale Entrüstung über gierige kapitalistisch-faschistische Unternehmen die alle aussaugen wollen, dabei sind es auch die Millionen Anleger weltweit, die für steigende Aktienkurse und Dividende über Leichen gehen würden. Nicht nur die Applemanager sind Schuld an der Ausbeutung der chinesischen Arbeiter sondern genau so die fanatischen iPhone-Käufer und Apple-Aktionäre, Leute wie du und ich.

    Das hier ist die Statistik über die Umsatzentwicklung für den Zeitraum von 2004 - 2014. Ist stark angestiegen, aber zuletzt bei EUR 5,9 Mrd weltweit. Ist mA ziemlich lächerlich.

    ? Umsatz mit Fairtrade-Produkten weltweit bis 2014 | Statistik


    Ich finde dieses Thema ua auch deswegen mühsam, weil es letztendlich immer nur auf "Schuld" reduziert wird. Aber ich lasse mir schon deswegen keine Schuld umhängen, nur weil ich alle 5 Jahre irgendwo ein Kreuz machen darf und im Supermarkt die Freiheit der Wahl habe....

    Das weitere Problem ist (so wie du es angesprochen hast), dass zwischen Real- und Finanzwirtschaft nicht unterschieden wird. Es gibt in diesen beiden Bereichen sowohl übereinstimmende als auch divergierende Interessenlagen. Manchmal überschneiden sie sich auch deswegen, weil Konzerne ebenso auf dem Finanzmärkten kräftig mitmischen und teilweise dort viel höhere Gewinne erzielen als mit ihren "Produktionseinheiten". Das wird in Zukunft zunehmend zu einem Problem werden.

    Und weil du gerade von Apple gesprochen hast. Sie sind mit einem Teil der Produktion wieder zurück in die USA. Wieviele Arbeitsplätze sind dabei geschaffen worden? In der Produktion gleich Null, da dort Roboter "arbeiten". Auch im Bereich der produktionsnahen Dienstleistung wird es in Zukunft immer weniger Arbeitsplätze geben, da diese aufgrund von technologischen Entwicklungen abgeschafft werden (können).


    Ich habe überhaupt nichts gegen Unternehmen. Und auch der Kapitalismus ist mir grundsätzlich egal, weil es dabei um nichts anderes als um eine Ökonomie(form) geht und diese in jeder Gesellschaft erforderlich ist. Und dass dort nach bestimmten Kriterien gearbeitet wird (gewinnorientiert etc.) ist auch ok. Ich finde aber, dass man nicht alle Bereiche nach marktorientierten Grundsätzen organisieren kann, da die Verwerfungen des Kapitalismus extrem problematisch sind, nicht zuletzt auch für diese Unternehmen selbst.

    So Leute wie Hall, die lediglich angebotsorientiert denken, wollen uns ständig einreden, dass man nur alles abschaffen muss, am besten auch die faulen Menschen gleich mit, dann komme das Paradies auf Erden. Wir werden schon sehen, wie dieses Paradies ausschauen wird.

  5. #55

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    öhm, neeee.

    Verstehst du was ich meine?

    Jamie Oliver gegen McDonald?s ? Was ist dran? - mimikama. Zuerst denken-dann klicken (ZDDK)

    https://m.facebook.com/photo.php?fbi...00000485225700

    Was Konzerne sich so alles leisten können, wenn die Wolken vorbeifliegen und sich die Chefs dieser Konzerne so allerhand vorstellen und sich von Wolkenbildern inspirieren lassen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Achtung Gift

    Der prominente Koch Jamie Oliver hat gegen McDonald´sein Gerichtsverfahren gewonnen, in dem er bewies, dass die Fast Food Kette anstatt Fleisch – Fett und Ammoniak – verwendet.

    Das ist keine Nahrung
    Der Chefkoch öffnete die erschreckende Wahrheit darüber, was in Wirklichkeit in die „leckeren“ Hamburger und Nuggets reinkommt.

    Nach den Aussagen von Jamie darf man das was McDonald´s serviert nicht als Nahrung bezeichnen.

    Was bezwecken die Massenattacken an Werbung, die Coca-Cola und Co. so hoch anpreisen?
    Man kann sich nur schwer vorstellen, welche Summen für solche Werbung ausgegeben werden. Was noch wichtiger ist – die Werbung richtet sich gezielt auf die Jugend. Es gibt bestimmte berühmte Persönlichkeiten, die die Jugendlichen als Autorität sehen und deren Verhalten nachahmen. Genau diese Leute verkaufen sich an Fast Food Ketten und helfen diesen, unsere Bevölkerung zu vergiften.
    Auch das „Fleisch“ soll über den Ozean zu uns her kommen!!! Bei uns produziert man dieses „Hackfleisch“ ja nicht. Und wenn doch, dann stellt man die Burger, egal in welchem Land mit Hilfe gleicher Technologien her, nämlich aus „gewaschenem“ Rinderfett. Dieses Rinderfett wird in Ammonium-Hydroxid gewaschen.

    Wenn dieser Prozess nicht stattfinden würde, dann könnte man das angebotene Menü im McDonald´s nicht ohne Tränen betrachten, sagt der Koch.

    Guten Hunger!

    Jamie´s weiteren Aussagen nach, nimmt die Fast Food Kette ein Ausgangsprodukt, das nicht mal ein Hund essen würde und macht daraus mit Hilfe von chemischer Bearbeitung eine Substanz die der Mensch essen kann.

    Nicht nur die Vortäuschung ist in dem Fall Aufsehen erregend – Ammonium Hydroxid ist giftig für den menschlichen Organismus.

    Die Farbe der Produkte ändert man auch mit Hilfe von Chemie.

    Während seines Interviews mit Daily Mail demonstrierte Jamie, wie man aus Fett, Haut und inneren Organen etwas herstellen kann, dass wie Fleisch aussieht und essbar ist. Dann warf er die Frage in den Raum:

    „Wie kann ein vernünftiger Mensch Kindern Fett mit Ammoniak servieren? Warum?“
    Die Mischung die man bei dem Experiment bekam, hat sehr nach rosa Schleim ausgesehen. Noch ein bisschen Geduld in irgend einer Fabrik – und es sieht nach Fleisch aus: Aussehen, Geschmack und Geruch.
    Zum Schluss muss man sagen, dass die Verwendung von Ammonium Hydroxid seitens des Ministeriums für Agrarwirtschaft der USA erlaubt ist und es keine Kennzeichnungspflicht dafür gibt.

    --------------------------------------------------------------------------------

    "Die beliebteste Fastfood Kette der Welt bekommt nun einen dicken Knacks weg. Wer immer noch gerne dorthin geht der kann nicht mehr ganz bei Trost sein.

    Es wurde mittlerweile festgestellt, dass die Füllstoffe und um mehr handelt es sich nicht bei dem was Mac Doof verkauft, nicht einmal verrotten. Das heiß sie sehen gelagert nach Jahren immer noch so aus wie sie produziert wurden, was wiederum heißt, dass Zeug taugt nicht mal als Nährboden für Schimmel.

    So etwas wird mit Gewinn verkauft! Dies vornehmlich an die Jugend die mit Spielzeugen aller Art geködert werden und über den Gewöhnungseffekt sich später nichts mehr dabei denken wenn sie diesen Dreck fressen, denn von essen kann man in diesem Fall nicht mehr reden.

    In Kombination mit den diversen Erfrischungsgetränken aus dem Hause Coca Cola möglichst in der light Version gespickt mit Aspartam, welches ein Rattengift ist und zufällig süßt, ist das alles ein wunderbarer Grundstock um krank zu werden. Dafür bietet dann ja die Pharmazie wieder ihre Mittel an, welche die Beschwerden lindern sollen und dabei noch abhängiger machen.

    Man kann es gar nicht so drastisch schreiben und darstellen wie es ist. REs ist davon auszugehen, dass BurgerKing auch nicht besser ist. PizaHut, Centuky Fried Chicken und Subway dürften in ihrer Qualität auch nicht echten Lebensmitteln entsprechen.

    All diese Ketten dienen nur dazu die Menschen zu vergiften und abhängig zu machen damit man damit Krankheiten erzeugen kann welche wiederum die Pharmalobby zum verdienen bringt.

    Möchten sie ein kleines Krebschen haben? Dann geht mal weiter dahin und ändert nichts an Euren Gewohnheiten."

  6. #56
    Avatar von Zeus

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    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    Ja Zeus, leider haben wir auch in China einen Kapitalismus. Und wenn man sich mal anschaut warum dort so viel Smog entsteht, muss man sich nur mal die vielen vielen Fabriken ansehen, in denen die Millonen von Smartphones und Computer , Laptops etc. für den westlichen Markt hergestellt werden. Auch begünstigt durch Verträge mit westlichen Firmen. Dh. auch westliche Firmen lassen in China herstellen.
    Gab es denn bisher jemals richtigen Kommunismus auf der Welt? Welches (heutige) Land führt den Kommunismus am besten aus, findest du?
    Zitat Zitat von Mal Beitrag anzeigen
    200 Jahre Kapitalismus und trotz all den technischen Fortschritt den dieses System verspricht immernoch Armut auf der Welt.
    Ich würde nicht so tun, als hätte der Kapitalismus, beginnend bei der Industriellen Revolution, gar nichts für den Menschen gebracht.

    Figure 4. Female Life Expectancy in Developed Countries: 1840-2009




    Quelle: https://www.nia.nih.gov/research/pub.../living-longer

    Durch den wirtschaftlichen Aufschwung kam es nun einmal zu einem höheren Lebensstandard. Libertäre benutzen den Satz „Sozialismus funktioniert so gut, dass die Menschen ihr Leben riskieren, um davon zu fliehen.“ ziemlich gerne.

  7. #57
    Avatar von Holzmichl

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    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    @ Izdajnik

    Und wie ich diskutieren kann Genosse!^^

    Der Markt regelt also alles was es zu regeln gibt? Na wenn das so einfach wäre, dann brauchen wir ja keinen Staat, keine Regulierungen (Regeln) , dann können wir uns ja voll und anz dem "Freien Markt" widmen und uns von der eh schon verschwindenden Sozialen Marktwirtschaft ganz verabschieden. Deine Beschreibung mit den Rebsorten ist ganz nett aber wozu dienst diese Beschreibung? Ein Vergleich? Leider umschreibt es nicht die ökonomischen Zwänge, die wir uns selbst auferlegt haben. Der Kapitalismus, das System, die Ökonomie , wie wir sie jetzt als herrschendes Wirtschaftssystem und politisches System haben, widerspricht der Natur des Menschen. Wer das "hier" , in unseren Gefilden, immer noch nicht begriffen hat , der ist selber Schuld. Mal hat in vielen Punkten einfach recht. Es setzt ein wenig logisches Denken vorraus, Beobachtungsgabe und die die richtigen Schlüsse aus allem zu ziehen. Das sollte zu schaffen sein, wenn man kein Realitätsverweigerer ist. Kapitalismus als Optimal, Ideal und als Vollkommenheit zu betrachten ist völlig verkehrt und falsch. Es ist wohl nur Ideal und Optimal für eine "spezielle" Minderheit auf der Welt.

    Male hat es erwähnt. Volksbewegungen von "unten" deren Zielsetzung es ist für die Allgemeinheit ein "Optimal" zu erreichen, ohne dabei auf Wirtschaftskriege, Ausbeutung, Ressourcenraub, Zerstörung der Umwelt und Kriege zu setzen, sind fortschrittlich. Bio und Fairtade etc. knabbern nur an Symptomen herum.

    Machen wir uns nichts vor Leute, wir sind schon längst in der NWO angekommen.

    Um gleich mal vorzubeugen. Ich wäre Verschwörungstheoretiker wenn ich behaupten würde, die Juden oder "Die" oder "Die" wären an allem Schuld oder hätten die Fäden in der Hand. Das ist natürlich Schwachsinn. Es ist ein Konglomerat aus den größten Konzernen, Banken und politischen Eliten auf der ganzen Welt, für die der Kapitalismus sehr dienlich ist. Das perfekte System für sie. Aber der Kapitalismus befindet sich so langsam im Endstadium.

    Ich habe Trauben , Maulbeeren und Feigen aus Dalmatien und Makedonien gegessen. Es gibt nix besseres.
    Ich habe nicht gesagt, dass der Markt alles regelt. Aber der Markt reagiert auf alles, wenn also falsch gesteuert wird, so wie es die EU, zu Lasten anderer tut, dann ist das nicht gut. Der Staat sollte möglichst kleine und mittelständische Betriebe fördern, direkt oder indirekt und weniger privatisieren.

    In Dalmatien kenne ich ein deutsches Ehepaar, dass sich einen netten Garten angelegt hat. Immer wenn sie fort sind, bitten sie den Nachbarn sich um die Pflanzen zu kümmern. Wenn sie wieder kommen, ist die Hälfte der Pflanzen kaputt. Der dreiste Dalmatiner weigert sich nämlich zu gießen, was da nicht hingehört. Und wenn er gießt, dann nur wenig, damit die Pflanzen tiefe Wurzeln schlagen. auch ein simples Beispiel. Letztlich bedeutet es: Die Svabos pflanzen nutzlose Pflanzen, statt nützliche und verschwenden dann auch noch das kostbare Wasser für diesen Luxus.

    Das sicherste Mittel im Kapitalismus, um zu überleben ist die Vielfalt. Offene Systeme überleben, alles, was sich verschließt, wird untergehen. Deswegen sind die USA und China auch so stark.

    Wir haben Rebsorten, die es nur bei uns gibt, die nötigen Böden und das Klima. Rotwein in Dalmatien und Weißwein in Istrien. Seit Jahren kommt das Weingeschäft in Fahrt, Plavac Maili, Posip und andere Sorten gehen gut, die Winzer haben gut losgelegt. Kurioser Weise kommen viele aus den USA und Australien mit diesem Wissen, also Diaspora. Während also die Küstenwinzer alles aus dem rausholen, was es zu holen gibt und gutes Geld machen, kacken wir Hinterländler mal wieder ab, weil wir spritzen und es nicht aushalten können, wenn es irgendwo was umsonst gibt und sofort zugreifen. Anschließend wundern wir uns, dass wir Liefersklaven für Lidl werden, die darüber entscheiden, ob wir die Ware loswerden oder nicht, knallhart.

    Mals Meinung ist mir mittlerweile egal, der Typ steht doch schon mit schlechter Laune auf. Ich hab den Kapitalismus früher so gehasst, dass ich den Mist sogar studiert habe. Fakt ist: Man kann labern oder aktiv werden. Den Kapitalismus wirst du nicht abschaffen können, dazu ist er viel zu logisch. Und das ist auch gar nicht notwendig. (Übrigens sollte man lieber einige Großkonzerne zerschlagen oder Steueroasen bekämpfen). Niemand wird gezwungen bei Aldi oder Lidl zu kaufen oder Tiefkühlpizza zu essen.

    Ich bin ein Vertreter den Kleinstaaten. Das Regionale ist das wichtige, wir müssen sehen, dass wir möglichst für uns selbst sorgen und das auch realistisch, ohne Subventionen und Überproduktion. Diesen Beitrag können wir leisten und versuchen uns unsere eigene Freiheit zu erkämpfen, der Rest spielt nur den Bösen in die Hände.

  8. #58

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    Zitat Zitat von Zeus Beitrag anzeigen
    Gab es denn bisher jemals richtigen Kommunismus auf der Welt? Welches (heutige) Land führt den Kommunismus am besten aus, findest du?


    Ich würde nicht so tun, als hätte der Kapitalismus, beginnend bei der Industriellen Revolution, gar nichts für den Menschen gebracht.

    Figure 4. Female Life Expectancy in Developed Countries: 1840-2009




    Quelle: https://www.nia.nih.gov/research/pub.../living-longer

    Durch den wirtschaftlichen Aufschwung kam es nun einmal zu einem höheren Lebensstandard. Libertäre benutzen den Satz „Sozialismus funktioniert so gut, dass die Menschen ihr Leben riskieren, um davon zu fliehen.“ ziemlich gerne.
    Nein Zeus, Kommunismus gab es eigentlich noch nicht. Es gab den Realsozialismus. Der Sozialismus ist ja auch die Vorstufe des Kommunismus.
    Der Kommunismus strebt die Klassenlose Gesellschaft Weltweit an, wo kein Mensch von einem anderen Menschen mehr ausgebeutet werden soll. Und wo der Staat, als Herrschaftsinstrument überflüssig wird und sich auflöst, eben weil die Klassengegensätze abgeschaft werden.
    In einer kapitalistischen Demokratie dient der Staat eben als Herrschaftsinstrument, der die Klassengegensätze aufrecht erhält, durch sein Gewaltmonopol.
    Fortschritt, Forschung, Technik, Innovation etc. sind nicht abhängig zu machen vom jeweiligen Wirtschaftssystem. Warum waren die Sowjets die ersten im Kosmos? (Realsozialismus)
    Wie kann es sein, dass es in den USA heute immer noch keine geregelte und flächendeckende Krankenversorgung für alle Bürger dieses Landes gibt? Im Totalkapitalismus! WTF!

    Die Libertären faseln immer was von Vertragsfreiheit und Eigentumsrechten und etwas vom "wirklichen Freien Markt" etc. aber Libertäre sind Realitätsverweigerer und sie ziehen augenscheinlich die Falschen Rückschlüsse aus der Ökonomie und der gesamten sozio-ökonomischen Geschichte der Menschheit und sie negieren dabei die Naturgesetze, denen der Mensch unterworfen ist. Sie begreifen nicht , das das kapitalistische System mit dem ideologischen Überbau, dem Leben des Menschen auf diesem Planeten, ein Widerspruch ist.
    Libertäre sind armselige Gestalten die ein stark vezerrtes Bild von Ökonomie predigen und dabei die Augen vor der Welt verschließen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Izdajnik Beitrag anzeigen
    Ich habe nicht gesagt, dass der Markt alles regelt. Aber der Markt reagiert auf alles, wenn also falsch gesteuert wird, so wie es die EU, zu Lasten anderer tut, dann ist das nicht gut. Der Staat sollte möglichst kleine und mittelständische Betriebe fördern, direkt oder indirekt und weniger privatisieren.

    In Dalmatien kenne ich ein deutsches Ehepaar, dass sich einen netten Garten angelegt hat. Immer wenn sie fort sind, bitten sie den Nachbarn sich um die Pflanzen zu kümmern. Wenn sie wieder kommen, ist die Hälfte der Pflanzen kaputt. Der dreiste Dalmatiner weigert sich nämlich zu gießen, was da nicht hingehört. Und wenn er gießt, dann nur wenig, damit die Pflanzen tiefe Wurzeln schlagen. auch ein simples Beispiel. Letztlich bedeutet es: Die Svabos pflanzen nutzlose Pflanzen, statt nützliche und verschwenden dann auch noch das kostbare Wasser für diesen Luxus.

    Das sicherste Mittel im Kapitalismus, um zu überleben ist die Vielfalt. Offene Systeme überleben, alles, was sich verschließt, wird untergehen. Deswegen sind die USA und China auch so stark.

    Wir haben Rebsorten, die es nur bei uns gibt, die nötigen Böden und das Klima. Rotwein in Dalmatien und Weißwein in Istrien. Seit Jahren kommt das Weingeschäft in Fahrt, Plavac Maili, Posip und andere Sorten gehen gut, die Winzer haben gut losgelegt. Kurioser Weise kommen viele aus den USA und Australien mit diesem Wissen, also Diaspora. Während also die Küstenwinzer alles aus dem rausholen, was es zu holen gibt und gutes Geld machen, kacken wir Hinterländler mal wieder ab, weil wir spritzen und es nicht aushalten können, wenn es irgendwo was umsonst gibt und sofort zugreifen. Anschließend wundern wir uns, dass wir Liefersklaven für Lidl werden, die darüber entscheiden, ob wir die Ware loswerden oder nicht, knallhart.

    Mals Meinung ist mir mittlerweile egal, der Typ steht doch schon mit schlechter Laune auf. Ich hab den Kapitalismus früher so gehasst, dass ich den Mist sogar studiert habe. Fakt ist: Man kann labern oder aktiv werden. Den Kapitalismus wirst du nicht abschaffen können, dazu ist er viel zu logisch. Und das ist auch gar nicht notwendig. (Übrigens sollte man lieber einige Großkonzerne zerschlagen oder Steueroasen bekämpfen). Niemand wird gezwungen bei Aldi oder Lidl zu kaufen oder Tiefkühlpizza zu essen.

    Ich bin ein Vertreter den Kleinstaaten. Das Regionale ist das wichtige, wir müssen sehen, dass wir möglichst für uns selbst sorgen und das auch realistisch, ohne Subventionen und Überproduktion. Diesen Beitrag können wir leisten und versuchen uns unsere eigene Freiheit zu erkämpfen, der Rest spielt nur den Bösen in die Hände.
    Ja, da haste viele Argumente gebracht die mir auch einleuchten und die ich auch so unterschreiben würde. Ich finde aber nicht das der Kapitalismus und der ideologische Überbau des Kapitalismus logisch ist, er ist in meinen Augen vielmehr effizient und lukrativ für eine Minderheit und brutal , erbarmungslos und inhuman für den Rest der Menschen auf unserem Planeten. Vielfalt , offene Systeme, Forschung und Fortschritt nd die Möglichkeiten für andere Länder , sich zu entwickeln etc. könnten dem entgegenwirken. Wir stehen schon am Abgrund, das Endstadium ist langsam erreicht. Wir haben keine andere Wahl , wir müssen "ES" und "Uns" ändern. Deswegen ist es auch absolut notwendig auch auf das "Regionale" zu schauen und zu gucken, daran arbeiten wie wir uns selbstversorgen können und eben auch mehr Alternativen finden, selbständiger werden. Damit fängt man ja schon an Großkonzerne zu zerschlagen und das völlig Gewaltfrei.

    Ein Freund von mir der hat auch schon angefangen was neues auszuprobieren. Er hat en Stück Land in der Herzegowina und er baut dort en Haus, will bald veruchen zu 98% autark, als Selbstversorger dort zu leben. Immer mehr Menschen schließen sich auch in kleinen Kollektiven zusmmen , um das zu tun.

  9. #59
    Mal
    Avatar von Mal

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    Zitat Zitat von Zeus Beitrag anzeigen
    Gab es denn bisher jemals richtigen Kommunismus auf der Welt? Welches (heutige) Land führt den Kommunismus am besten aus, findest du?


    Ich würde nicht so tun, als hätte der Kapitalismus, beginnend bei der Industriellen Revolution, gar nichts für den Menschen gebracht.

    Figure 4. Female Life Expectancy in Developed Countries: 1840-2009




    Quelle: https://www.nia.nih.gov/research/pub.../living-longer

    Durch den wirtschaftlichen Aufschwung kam es nun einmal zu einem höheren Lebensstandard. Libertäre benutzen den Satz „Sozialismus funktioniert so gut, dass die Menschen ihr Leben riskieren, um davon zu fliehen.“ ziemlich gerne.
    Was hat der Kapitalismus damit zu tun? Für den Anstieg der Lebenserwartung sind diese Menschen verantwortlich



    Während heute jede Erfindung und jede Entscheidung einzig und alleine der Geldmaximierung dient, haben diese Professoren aus Lust am Fach und für die Verbesserung der Lebensumstände der Menschheit geforscht. Sie haben nicht nach Profitgier gestrebt und ihnen gebührt der Erfolg über die Verbesserungen der Lebensqualität und nicht dem Kapitalismus. Der Neoliberalismus hingegen bringt diese Kreaturen zur Welt: Manager hebt Preis für Aids-Medikament um 5000 Prozent an | WAZ.de

    Übrigens hat sich kein geringerer als Albert Einstein über diese Thematik in einem Essey geäußert. Den ganzen Text findet ihr im Internet, ich zitiere nur wenige Zeilen:

    Albert Einstein: Warum Sozialismus (1949)

    Ist es ratsam für jemanden, der kein Experte auf dem Gebiet ökonomischer und sozialer Fragen ist, sich zum Wesen des Sozialismus zu äußern? Ich denke aus einer Reihe von Gründen, dass dies der Fall ist.

    (...)

    Es betrifft das Verhältnis des Individuums zur Gesellschaft. Das Individuum ist sich seiner Abhängigkeit von der Gesellschaft stärker bewusst als je zuvor. Aber es erfährt diese Abhängigkeit nicht als etwas Positives, Organisches, als Schutzgewalt, sondern eher als eine Bedrohung seiner naturgegebenen Rechte oder sogar seiner ökonomischen Existenz. Außerdem ist seine Stellung in der Gesellschaft derart, dass seine egoistischen Triebe ständig hervorgehoben werden, während seine von Natur aus schwächeren sozialen Triebe schwächer werden und immer mehr verkümmern. Alle Menschen leiden unter diesem Prozess der Verschlechterung - ganz gleich welche Stellung sie in der Gesellschaft innehaben. Als unwissentliche Gefangene ihrer eigenen Ichbezogenheit fühlen sie sich unsicher, einsam und des ursprünglichen, einfachen und schlichten Lebensgenusses beraubt. Der Mensch kann den Sinn seines kurzen und bedrohten Lebens nur innerhalb der Gesellschaft finden.
    Die ökonomische Anarchie der heutigen kapitalistischen Gesellschaft ist meiner Meinung nach die eigentliche Ursache des Übels. Vor uns sehen wir eine riesige Gemeinschaft von Produzenten, deren Mitglieder unaufhörlich bestrebt sind, einander die Früchte ihrer kollektiven Arbeit zu berauben - nicht mit Gewalt, aber im Allgemeinen in getreuer Einhaltung der gesetzlich feststehenden Regeln.

    (...)

    Die Produktion ist für den Profit da - nicht für den Bedarf. Es gibt keine Vorsorge dafür, dass all jene, die zu arbeiten fähig und bereit sind, immer Arbeit finden können. Es gibt fast immer eine "Heer von Arbeitslosen". Der Arbeiter lebt dauernd in der Angst, seinen Job zu verlieren. Da arbeitslose und schlecht bezahlte Arbeiter keinen profitablen Markt darstellen, ist die Produktion von Konsumgütern beschränkt, und große Not ist die Folge. Technologischer Fortschritt führt häufig zu mehr Arbeitslosigkeit statt zu einem Milderung der Last der Arbeit für alle. Das Gewinnmotiv ist in Verbindung mit der Konkurrenz zwischen den Kapitalisten für Instabilität in der Akkumulation und Verwendung des Kapitals verantwortlich, und dies bedeutet zunehmende Depressionen. Unbegrenzte Konkurrenz führt zu einer riesigen Verschwendung von Arbeit und zur Lähmung des sozialen Bewusstseins von Individuen

    (...)

    Diese Lähmung des Individuums halte ich für das größte Übel des Kapitalismus. Unser ganzes Bildungssystem leidet darunter. Dem Studenten wird ein übertriebenes Konkurrenzstreben eingetrichtert und er wird dazu ausgebildet, raffgierigen Erfolg als Vorbereitung für seine zukünftige Karriere anzusehen.
    Ich bin davon überzeugt, dass es nur einen Weg gibt, diese Übel loszuwerden, nämlich die Errichtung eines sozialistischen Wirtschaftssystems, begleitet von einem Bildungssystem, das sich an sozialen Zielen orientiert. In solch einer Wirtschaft gehören die Produktionsmittel der Gesellschaft selbst und ihr Gebrauch wird geplant. Eine Planwirtschaft, die die Produktion den Bedürfnissen der Gemeinschaft anpasst, würde die Arbeit auf alle verteilen, die arbeiten können. Sie würde jedem Mann, jeder Frau und jedem Kind einen Lebensunterhalt garantieren. Die Bildung hätte zum Ziel, dass die Individuen zusätzlich zur Förderung ihrer eigenen angeborenen Fähigkeiten und anstelle der Verherrlichung von Macht und Erfolg in unserer gegenwärtigen Gesellschaft Verantwortung für ihre Mitmenschen entwickeln.
    Doch ist daran zu erinnern, dass eine Planwirtschaft noch kein Sozialismus ist. Eine Planwirtschaft als solche kann mit der totalen Versklavung des Individuums einhergehen. Die Verwirklichung des Sozialismus erfordert die Lösung einiger äußerst schwieriger sozialpolitischer Probleme: Wie kann angesichts weitreichender Zentralisierung politischer und ökonomischer Macht eine Bürokratie daran gehindert werden, allmächtig und maßlos zu werden? Wie können die Rechte des Individuums geschützt und somit ein demokratisches Gegengewicht zur Bürokratie gesichert werden?
    In unserem Zeitalter des Übergangs ist Klarheit über die Ziele und Probleme des Sozialismus von größter Bedeutung. Da unter den gegenwärtigen Umständen die freie und ungehinderte Diskussion dieser Probleme einem machtvollen Tabu unterliegt, halte ich die Gründung dieser Zeitschrift [Monthly Review] für ausgesprochen wichtig.
    Aber ja, Einstein ist ein linker Spinner und Ökonomen sind die schlausten Menschen der Welt

  10. #60

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    Bäm Mal, einfach nur Bäm!

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