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Kroatien und Serbien - Es boomt gewaltig! 07:47 27.06.07

Erstellt von TigerS, 28.06.2007, 19:35 Uhr · 2 Antworten · 640 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von TigerS

    Registriert seit
    04.11.2005
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    7.474

    Kroatien und Serbien - Es boomt gewaltig! 07:47 27.06.07

    Kroatien und Serbien - Es boomt gewaltig! 07:47 27.06.07




    Lieber Geldanleger,

    momentan führt kaum ein Weg an Serbien vorbei. Sportfans nahmen mit Erstaunen zur Kenntnis, dass bei den French Open erstmals drei ser-bische Spielerinnen und Spieler in den Halbfinals standen.

    Musikliebhaber in Europa waren begeistert über den Beitrag der Serbin Marija Serifovic und machten sie zur Siegerin beim Eurovision Song Contest. Kaum weniger beeindruckend ist die Entwicklung des serbischen Aktienmarktes: Der nationale BELEX-Aktienindex hat in den vergangenen 52 Wochen um fast unglaubliche 180 Prozent zugelegt. Damit ist Serbien auch bei den Finanzmärkten weltweit die Nummer eins!

    Nun gibt es endlich Zertifikate mit denen Anleger an diesem Boom profitieren können...

    ... bisher hat es sich immer ausgezahlt, früh auf neue Märkte mit EU-Beitritts-Fantasie zu setzen. Nachdem zum 1.1. 2007 auch Bulgarien und Rumänien aufgenommen worden sind, wird die Auswahl aber immer geringer.

    ... die besten Chancen, als Nächster aufgenommen zu werden, hat aktuell wohl Kroatien. Gemeinsam mit Serbien gehört das Land prompt zu den Top-Performern der vergangenen 52 Wochen an den weltweiten Aktienmärkten. Die Börse in Belgrad hat beispielsweise in den letzten 52 Wochen unglaubliche 180 Prozent zugelegt.

    Werfen wir einen Blick zurück: Der CECE-Index, der an der Wiener Börse berechnet wird und die wichtigsten Aktien Tschechiens, Polens und Ungarns abbildet, legte in den zwölf Monaten vor dem EU-Beitritt dieser Länder (1. Mai 2004) über 40 Prozent zu. Bis dato hat er weitere 130 Prozent Aufschlag verbucht. Doch ein Vergleich der Kursentwicklung mit Indizes aus etablierten Märkten, wie beispielsweise dem DAX zeigt inzwischen eine deutliche Annäherung beim Kursverlauf. In den letzten Monaten hat der Index stagniert.

    *Die neue Generation der Emerging Markets

    Wer wirklich außergewöhnliche Renditen einfahren möchte, der ist beim CECE-Index nicht (mehr) richtig. Im Gegenteil: In den letzten sechs Monaten hat der CECE sogar deutlich schlechter performt als viele Börsenbarometer aus etablierten Ländern Europas, beispielsweise dem Deutschen Aktienindex DAX. Abgelöst als "Performance-Wunder" wurde der erste Osteuropa-Index nun vom SETX-Index. Dieser bildet die Märkte Rumänien (39% Gewichtung), Slowenien (38%), Kroatien (22%) und Bulgarien (1%) ab.

    Der SETX entwickelte sich mit einem Kurszuwachs von 58 Prozent in den letzten 52 Wochen nicht nur über 20 Prozent besser als der CECE, sondern auch noch besser als der ohnehin schon exzellent laufende DAX.

    Doch echte Osteuropa-Profis gehen noch einen Schritt weiter. Denn die EU-Beitritts-Fantasie ist beim SETX bekanntlich nun zum Großteil erloschen. Wirklich "hot" sind die Märkte, die sich erst auf dem Weg dorthin befinden. Namentlich: Serbien und Kroatien! Kroatien ist seit 2004 Bewerberland und strebt den Beitritt zur Europäischen Union für 2010 an.

    Serbien hat dagegen noch einen weiteren Weg vor sich. Ziel ist es hier zunächst ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit den EU-Ländern zu schließen. Im Juni wurden die Verhandlungen hierzu wieder aufgenommen. Im Rahmen des deutschen EU-Rats-Vorsitzes traf sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem serbischen Präsidenten Boris Tadic. Merkel lobte im Gespräch, dass die serbische Regierung mit dem Internationalen Strafgerichtshof zusammengearbeitet hat, um Kriegsverbrechen aus dem Bürgerkrieg aufzudecken.

    Bei einem Wirtschaftswachstum von rund sechs Prozent per anno und einer Inflationsrate von offiziell nur 2,3 Prozent ist derzeit vor allem die hohe Arbeitslosigkeit (15,9 Prozent im April 2007) in Kroatien noch weit von den Konvergenzkriterien der EU entfernt. Der Brutto-Durchschnittslohn lag im März bei 948 Euro.

    In Serbien lag Ende 2006 die Arbeitslosigkeit bei 20,9 Prozent und die Inflationsrate bei rund sieben Prozent. Der Brutto-Durchschnittslohn betrug 2006 nur rund 500 Euro. Zudem birgt Serbien immer noch einiges an politischem Zündstoff in sich. Die neue, im November verabschiedete Verfassung sieht den Kosovo weiter als integralen Bestandteil Serbiens an und sieht nur geringe Autonomierechte der serbischen Provinz Vojvodina (Hauptstadt Novi Sad) vor.

    Die Story ist aber letztlich in beiden Ländern die gleiche: Der wirtschaftliche Aufholprozess ist in vollem Gange und beschleunigt sich zusehends. Steigende Einkommen und mit fortschreitender Konvergenz gleichzeitig fallende Zinsen sorgen für starkes Wirtschaftswachstum. Besonders Konsumwerte, Finanzinstitute und Telekommunikationsunternehmen spielen in Kroatien und Serbien eine wichtige Rolle.

    *Hoher Konjunkturoptimismus in Osteuropa

    Der konjunkturelle Optimismus ist dabei in Zentral- und Osteuropa fast schon beängstigend gut. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim, bekannt durch den monatlichen Konjunktur-Indikator für Deutschland, erstellt diesen nun auch für Osteuropa. 131 Finanzexperten aus sechs Ländern Osteuropas plus Deutschland und Österreich werden dabei befragt, wie sie die Entwicklung von Konjunktur, Inflation, Zinssätzen, Aktienindizes und Wechselkursen einschätzen.

    62 Prozent der Befragten beurteilen dabei in der aktuellen Monatsumfrage die Konjunktur als gut. Das ist nicht überraschend. Interessant ist dagegen, dass 25 Prozent eine weitere konjunkturelle Verbesserung erwarten, aber nur sieben Prozent von einer Verschlechterung ausgehen. Lediglich für Ungarn ist eine gewisse Skepsis auszumachen, weil dort die Sanierung des Staatshaushaltes das Wachstum beeinträchtigt.

    Noch extremer fällt die Prognose für die weitere Kursentwicklung bei einem weiteren Osteuropa-Aktienindex, dem NTX, aus. 80 Prozent erwarten hier weiter steigende Kurse. Nur vier Prozent gehen von sinkenden Kursen aus.


    http://www.stock-world.de/analysen/2..._gewaltig.html

  2. #2
    Grasdackel
    So eine Unverschämtheit.

  3. #3

    Registriert seit
    12.04.2007
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    16.107
    wie geld doch alles zusammenbringt.

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