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Umfrageergebnis anzeigen: Ist es Gerecht, wenn Akademiker 3 Mal mehr verdient als tief-qualifizierte Leute?

Teilnehmer
12. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja das ist gerecht! Sonst würden viel weniger Leute studieren.

    7 58,33%
  • Nein!!! Arbeit ist Arbeit!

    5 41,67%
Seite 1 von 5 12345 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 47

Lohn-Schere bei Angestellten untereinander

Erstellt von Zurich, 28.06.2010, 18:54 Uhr · 46 Antworten · 3.020 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Zurich

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    18.089

    Lohn-Schere bei Angestellten untereinander

    Was sagt ihr zu der Lohnschere unter den Arbeitern bzw. Angestellten.
    Also nicht jetzt zwischen Arbeiter und Manager, der über eine Million im Jahr einsackt, sondern zwischen 2 Angestellten, die unterschiedliche Qualifikationen haben.

    Zum Beispiel ein Physiker, Chemiker oder Eletkroingeneur der im Monat 12-14 tausend Franken einsackt und jemand (aus der Gleichen Firma) aus der Produktion (also ein Fliessbandarbeiter), der 4 tausend Franken verdient.

    Generelle Frage: Sollte Akademiker überhaupt über 10'000 Franken monatlich verdienen dürfen???



    - Ich bin Chemie-Student, der momentan Semesterprüfungen hat und ich hab dieses wunderschöne Wochenende eingesperrt zu Hause verbracht, während andere die Sonne genossen! Ich reiss mir momentan den Arsch auf und quäle mich mit Lernen (zum Teil über 10 Stunden am Tag).
    Ich finde es gerecht, wenn diese Qual auch finanziell mal Früchte trägt. Darum würde ich selbst einen über 20'000-Monatslohn für Akademiker begrüssen!

  2. #2
    Ado

    Registriert seit
    01.03.2009
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    8.973
    Arbeiterselbstverwaltung ist das Stichwort


    Scheiss Kapitalismus

  3. #3
    Avatar von Zurich

    Registriert seit
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    18.089
    Zitat Zitat von Ado Beitrag anzeigen
    Arbeiterselbstverwaltung ist das Stichwort


    Scheiss Kapitalismus
    Schau.... ich finde die Manager-Löhne auch überrissen!!! Das sprengt nun mal alle Dimensionen.
    Aber die Akademiker-Löhne sind vollkommen in Ordnung! Wer sich jahrelang den Arsch aufreist und nicht das tun kann, was andere in seinem Alter alles tun können bzw. nicht in dem Ausmass (verdienen früh eigenes Geld, geniesen das Leben, jeden Fr und Sa in den Ausgang, in den Ferien verreisen und nicht arbeiten,...etc....etc...), dann soll er dafür später auch viel mehr verdienen dürfen!

    Mir ist das dieses Wochenende (welches ich bei 31°C zu Hause (SA und SO!!!) verbracht habe) klar geworden! Hab mich die ganze Zeit gefragt: "Wieso tue ich mir das an? Wieso mache ich das?"

  4. #4

    Registriert seit
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    Beiträge
    3.047
    Na klar ist dies richtig sonst wäre das ganze lernen doch umsonst und der Akademiker wäre dadurch unmotiviert und würde schlecht arbeiten

  5. #5
    Avatar von Zurich

    Registriert seit
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    18.089
    Zitat Zitat von MaKeDoNiJa e VeCnA Beitrag anzeigen
    Na klar ist dies richtig sonst wäre das ganze lernen doch umsonst und der Akademiker wäre dadurch unmotiviert und würde schlecht arbeiten
    Eben!!! Ich würde mir das sicherlich nicht antun, würde ich später nicht wohlhabend leben können. Und ich sage wohlhabend und nicht steinreich!
    Fleiss und Investition sollten im Leben belohnt werden!

    Und ich bin mir sicher, bei absoluter Lohngleichheit gäbe es viel weniger studierende (was wiederum schlecht für die Wirtschaft wäre).

  6. #6
    ökörtilos
    Natürlich erlaubt höhere Qualifikation auch eine bessere Entlohnung.Aber das selbstverständlich nur solange der Gehaltsunterschied in einem gesunden oder moralisch vertretbaren Rahmen bleibt.
    Doch meiner Meinung nach sind in der heutigen Gesellschaft bzw. in diesem System die Prioritäten falsch gesetzt.Denn letztlich ist es der physische Verschleiss am menschlichen Körper den eine bestimmte Tätigkeit mit sich bringt der die Lohnhöhe bemessen sollte.So kann es nicht angehen das beispielsweise ein Akademiker das x-fache Gehalt eines Maurers verdient.

  7. #7
    Avatar von Zurich

    Registriert seit
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    Beiträge
    18.089
    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    Natürlich erlaubt höhere Qualifikation auch eine bessere Entlohnung.Aber das selbstverständlich nur solange der Gehaltsunterschied in einem gesunden oder moralisch vertretbaren Rahmen bleibt.
    Doch meiner Meinung nach sind in der heutigen Gesellschaft bzw. in diesem System die Prioritäten falsch gesetzt.Denn letztlich ist es der physische Verschleiss am menschlichen Körper den eine bestimmte Tätigkeit mit sich bringt der die Lohnhöhe bemessen sollte.So kann es nicht angehen das beispielsweise ein Akademiker das x-fache Gehalt eines Maurers verdient.
    Ja, aber es kommt drauf an, was dieses X ist.
    Das 3-fache finde ich für einen Akademiker in Ordnung im Vergleich zum Fliessband-Arbeiter.
    Ein Manager, der aber das 100-fache oder gar noch extremer viel mehr verdient, das ist dann allerdings nicht in Ordnung. Denn das sind dann schon gigantische Lohnexesse und hat nichts mehr mit höherer Bildung zu tun. Man kann unmöglich 100 Mal höher gebildeter sein als ein anderer Mensch. Kein Mensch hat einen IQ von 1000 oder ist 500 Jahre in die Schule gegangen.


    Und noch was.... bei Lohngleicheit gäbe es viel weniger Studierende, und das wäre ganz ganz schlecht für die Wirtschaft, denn Akademiker bringen ein Land voran!

  8. #8
    curica
    Sprichst du von Brtto- oder Nettogehältern?

  9. #9
    Ado

    Registriert seit
    01.03.2009
    Beiträge
    8.973
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Schau.... ich finde die Manager-Löhne auch überrissen!!! Das sprengt nun mal alle Dimensionen.
    Aber die Akademiker-Löhne sind vollkommen in Ordnung! Wer sich jahrelang den Arsch aufreist und nicht das tun kann, was andere in seinem Alter alles tun können bzw. nicht in dem Ausmass (verdienen früh eigenes Geld, geniesen das Leben, jeden Fr und Sa in den Ausgang, in den Ferien verreisen und nicht arbeiten,...etc....etc...), dann soll er dafür später auch viel mehr verdienen dürfen!

    Mir ist das dieses Wochenende (welches ich bei 31°C zu Hause (SA und SO!!!) verbracht habe) klar geworden! Hab mich die ganze Zeit gefragt: "Wieso tue ich mir das an? Wieso mache ich das?"
    Arbeiterselbstverwaltung =/= Kommunismus

    Schliesslich gab es in Jugoslawien zahlreiche Studenten, wobei man auch sagen muss, dass dies ebenfalls mit Titos vorbildlichen Bildungspolitik zu tun hat.

    ..erst jetzt wird einem klar, wie ausgereift der jugoslawische Neomarxismus war..

  10. #10
    curica
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Was sagt ihr zu der Lohnschere unter den Arbeitern bzw. Angestellten.
    Also nicht jetzt zwischen Arbeiter und Manager, der über eine Million im Jahr einsackt, sondern zwischen 2 Angestellten, die unterschiedliche Qualifikationen haben.

    Zum Beispiel ein Physiker, Chemiker oder Eletkroingeneur der im Monat 12-14 tausend Franken einsackt und jemand (aus der Gleichen Firma) aus der Produktion (also ein Fliessbandarbeiter), der 4 tausend Franken verdient.

    Generelle Frage: Sollte Akademiker überhaupt über 10'000 Franken monatlich verdienen dürfen???



    - Ich bin Chemie-Student, der momentan Semesterprüfungen hat und ich hab dieses wunderschöne Wochenende eingesperrt zu Hause verbracht, während andere die Sonne genossen! Ich reiss mir momentan den Arsch auf und quäle mich mit Lernen (zum Teil über 10 Stunden am Tag).
    Ich finde es gerecht, wenn diese Qual auch finanziell mal Früchte trägt. Darum würde ich selbst einen über 20'000-Monatslohn für Akademiker begrüssen!

    Andere reißen sich genauso den Arsch auf indem sie 5-6 Mal die Woche jeden Morgen zwischen 6-7 aufstehen und in die Arbeit gehen! Und der Großteil von ihnen kriegt grad mal 'nen Mindestlohn und jetzt willst du allen Ernstes behaupten, dass 20.000 Franken, umgerechnet also um die 14.000 Euro im MONAT ein gerechtfertigtes Gehalt wären?
    Ich hab nichts dagegen, dass Akademiker mehr verdienen sollen, aber so eine riesen Disparität zwischen den Bezügen ist eine Frechheit, egal was und wie lange man studiert hat.

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