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Das Märchen von der Austerität

Erstellt von Lorne Malvo, 19.07.2015, 21:58 Uhr · 31 Antworten · 2.941 Aufrufe

  1. #11

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    Niemand sagt, dass Europa schuld ist an der Krise in GR. Ich sage nur die EU ist schuld an der ganzen Krise in Europa. Und nochmals zum Verständnis: Die EU ist NICHT = Europa! Die EU ist eine Bande von Politikern, die denken den ganzen Kontinent zu beherrschen.

    Griechenland hat keinen grossen Spielraum für eigene Reformen. Das einzige was übrig bleibt sind die Reformen zum Sparen. Investitionen, die zum Wachstum beitragen sind nicht erlaubt. Paradoxerweise darf dann wiederum beim Militär nicht gespart werden, wo eigentlich das grösste Potential besteht, weil NATO hat es befohlen, aus Angst vor einer Russlandinvasion. Die ganze Krise wird absichtlich verlängert.
    Nato: Jens Stoltenberg warnt Griechenland vor Rüstungskürzungen - SPIEGEL ONLINE

  2. #12
    Avatar von Achillis TH

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    Zitat Zitat von Nikos Beitrag anzeigen
    Ich sagte nicht, dass das Sparen Griechenland rettet. Ich sagte, dass in den Europäern die Schuldigen für die
    Krise zu sehen falsch ist.

    Die Europäer haben uns Kredite zu einem Zeitpunkt gegeben, als Griechenland vor dem Bankrott stand, uns niemand
    sonst Kredite gegeben hätte und das zu Konditionen von denen andere Länder nichtmal träumen.
    Nicht nur das. Man hat uns die Reformen, die Griechenland eigentlich selbständig schon seit Jahrzehnten hätte einführen
    müssen quasi diktiert.

    Das Sparen sollte kurzfristig Geld in die Kasse spülen, damit die Rückzahlung der Kredite auch gewährleistet ist.
    Ob das richtig war oder nicht, darüber kann man sich durchaus streiten. Da gebe ich dir auch Recht.

    Doch die eigentlichen Schuldigen sind die Politiker Griechenlands.

    Der Reformprozess ist ungenügend. Sprich die Wirtschaft kann nicht in fahrt kommen und das schon seit 5 Jahren, weil
    die Politiker ihre eigenen Interessen verfolgen. Papandreu war völlig überfordert, Samaras und Venizelos wollten keine
    Reformen sondern nur Tranchen um ihr System in Griechenland zu retten und Tsipras, der größte Trottel von allen ist erst
    nach 6 Monaten Regierung in der Realität angelangt.

    Dass es in Griechenland eine Krise gibt ist den griechischen Politikern zu verschulden. Hätten die Politiker Griechenlands
    mit dem Euro-Beitritt sich auf Reformen konzentriert, statt sich in den wirtschaftlich goldenen Jahren das eigene Konto
    in der Schweiz zu füllen, hätte Griechenland heute Norwegen sein können.
    Die Europäer haben angeblich Geld gegeben um ihren Arsch zu retten nicht uns und von diesen ach so tollen Geld hat der einfache Bürger nichts gesehen.

  3. #13
    Avatar von Nikos

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    8.462
    Zitat Zitat von Slawe Beitrag anzeigen
    Niemand sagt, dass Europa schuld ist an der Krise in GR. Ich sage nur die EU ist schuld an der ganzen Krise in Europa.
    Das wiederspricht sich selbst.

    Zitat Zitat von Slawe Beitrag anzeigen
    Und nochmals zum Verständnis: Die EU ist NICHT = Europa! Die EU ist eine Bande von Politikern, die denken den ganzen Kontinent zu beherrschen.
    Nein, die EU ist eine Gemeinschaft in der jeder in Europa eintreten kann, wer möchte.

    Zitat Zitat von Slawe Beitrag anzeigen
    Griechenland hat keinen grossen Spielraum für eigene Reformen.
    Dann kennst du Griechenland nicht. Griechenland ist strukturell gesehen sehr ineffizient.
    Ohne Reformen wird sich Griechenland nicht zu einem modernen Staat entwickeln können.

    Zitat Zitat von Slawe Beitrag anzeigen
    Das einzige was übrig bleibt sind die Reformen zum Sparen. Investitionen, die zum Wachstum beitragen sind nicht erlaubt.
    So ein Schwachsinn.

    1. Das Sparen soll, wie gesagt, die Rückzahlung der Kredite garantieren. Dass es nicht der wirtschaftlichste Weg ist,
    stimmt und darüber kann man sich auch streiten.

    2. Wer sagt, dass Investitionen für Wachstum nicht erlaubt sind? Wo liest man so einen Scheiß? Die Reformen sollen
    Investitionen anlocken, damit es wirtschaftlich wieder bergauf geht. In das momentane Griechenland inverstiert niemand
    ohne Reformen und schon gar keine anderen Staaten.

    Zitat Zitat von Slawe Beitrag anzeigen
    Paradoxerweise darf dann wiederum beim Militär nicht gespart werden
    Das ist wieder so ein Schwachsinn. Forderung der Europäer im momentanen Programm ist die Rüstungsausgaben zu kürzen.
    Dagegen hat sich die griechische Regierung (zurecht wie ich finde) drastisch gewehrt.

    Tut mir leid, aber ich kann dir bei nichts folgen.

  4. #14

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    1.193
    Zitat Zitat von Nikos Beitrag anzeigen
    Das wiederspricht sich selbst.
    Nö. Ich gib dir einen Tipp: Kopf einschalten!


    Zitat Zitat von Nikos Beitrag anzeigen
    Nein, die EU ist eine Gemeinschaft in der jeder in Europa eintreten kann, wer möchte.
    double-face-palm.jpgmaxresdefault.jpgdemotivational-posters-quadruple-facepalm.jpg

  5. #15
    Avatar von Lorne Malvo

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    5.975
    Zitat Zitat von Slawe Beitrag anzeigen
    Die Grafik sollte man auch lesen können. Nominal hat Griechenland europaweit am meisten gespart. Es wird aber nur der öffentliche und nicht der private Sektor gezeigt. Wie geht's den Menschen auf der Strasse? Wie viele sind arbeitslos? Wie vielen wurde der Lohn gekürzt? Wie viele haben die Wohnung verloren? Wie viele wurden betrieben, weil sie den Kredit nicht zurückzahlen konnten?

    Ein Teil spiegelt sich dann in der Grafik nieder, wenn dem Staat die Einnahmen (z.b. Steuern) mehr absinken, als die Ausgaben sinken. Dann hat das Sparen nichts gebracht, weil die Bilanz dann letztlich trotzdem negativ ausfällt. Das sind alles Folgen der Austeritätspolitik.



    Die Reallöhne sind in Griechenland seit Anfang der Krise um 36% gesunken.
    Das Haushaltsdefizit ist von 15% im Jahre 2009 auf 3.5% im Jahre 2014 gesunken. Kein anderes Land in Europa hat mehr gespart als GR.
    In den letzten 5 Jahren wurden etwa 16Mia. € Ausgaben gestrichen. Dabei wurden oft die Renten und Löhne der öfft. Angestellten gekürzt.
    ...

    Erzähl doch bitte nicht einfach etwas, wovon du keine Ahnung hast.



    Der Sesselfurzer Schäuble und das Ferkel sind wirklich nicht an einer Lösung interessiert. Das einzige was sie interessiert ist, wie viel die Banken oder andere Geldgeber sie schmieren, damit sie einen TExt ablesen und nach Skript schauspielern. Ferkel setzt sich nur für ihre Geldgeber ein, Verantwortung hat sie noch nie getragen. Als Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg Reparationszahlungen entrichten musste, waren es die Europäer die gesagt haben in Deutschland müsse endlich investiert werden und die Sparpolitik müsse beendet werden. Die Amerikaner sahen dafür einen eigenen Aufbauplan für Westeuropa, den sogenannten Marshallplan - siehe Wikipedia

    Das braucht Griechenland: INVESTITIONEN, damit es mehr Beschäftigung gibt, damit mehr Einnahmen generiert werden und damit der Haushalt endlich gewinnbringend wird und nicht defizitär durch das Kaputt-SPAREN der zentralistischen, undemokratischen EU Diktatur Brüssel!
    Der einzige Grund, warum Griechenland mehrere Hilfspakete bekommen hat ist der, dass Griechenland bzw. die griechische Politik viele der Reformen gar nicht durchgesetzt haben, und viele von den Reformen die durchgesetzt wurden kamen in der Realität nie an, weil viele Beamte sie nicht umsetzen. Dazu kamen noch gigantische Streiks im privaten Sektor. Griechenland hat sich in aller erster Linie selbst zerstört.

    Sinn dieses Threads war es jedenfalls zu zeigen, dass es keine europäische Austeritätspolitik gibt. Es ist die Realität, die die Südländer zum Sparen zwingt. Man kann nun mal nicht auf ewig auf Pump leben. Die Hilfskredite ermöglichen es den Südeuropäer deutlich weniger zu sparen, als sie es ohne diese tun müssten. Ansonsten wären sie ziemlich schnell auf das Niveau von 2000 und früher gestürzt.

    Nur mal um zu rekeapitulieren, wie es zum dritten Hilfspaket gekommen ist:

    Tsipras kommt an die Macht, die Griechen bezahlten ihre Steuern nicht, weil sie hoffen, dass Tsipras die Steuern senkt. Griechenland kommt deswegen in Finanznot. Die Finanznot hat eine Kapitalflucht zur Folge: Die Leute versuchen möglichst viel ihres Geldes außer Landes oder nach Hause zu schaffen. Die griechischen Banken drohen unter dieser Kapitalflucht zu kollabieren. Die Banken schließen einige Zeit, was Milliardenschäden an der Wirtschaft anrichtet. Griechenland braucht wieder Hilfe.

    Woran genau siehst du jetzt die Schuld von irgendwelchen ausländischen Regierungen an dieser Entwicklung. Die Griechen verhalten sich seit Jahren hysterisch und unkooperativ, und wundern sich, dass sie nicht aus der Krise kommen (im Gegensatz zu z.B. Irland).

    Merkel und v.a. Schäuble sind Europäer, die haben den ESM errichtet, was ein großer Schritt Richtung europäischem Föderalismus ist. Nur kann so ein föderaler Staat niemals funktionieren, wenn es nicht soetwas wie ein Gemeinschaftsgefühl gibt. Zu so einem Gemeinschaftsgefühl gehört auch Solidarität. Deswegen ist man bereit, diese zu zeigen. Alles was die Empfängerländer tun müssen ist, sicher zu stellen, dass sie nicht wieder in finanzielle Schwierigkeiten kommen werden. Das hat bei Griechenland schon zwei mal nicht geklappt. Nun ist man schon beim dritten Hilfspaket, und das gibt man nun nicht mehr allzugerne her. Denn so langsam zeigt sich, wer hier nur wegen dem Geld ist, und wer wirklich an Europa interessiert ist. Eine Schmarotzerunion ist Europa nicht und wird es auch nie werden, davor wird das Projekt beendet. Das ist aber die griechische Version von Europa, Deutsche zahlen griechische Renten. Das sollten sie sich endlich mal aus dem Kopf schlagen, sonst landet das Land nämlich ganz schnell dort, wo es vor dem Euroeintritt war, und man spricht zwar gerne von "humanitärer Katastrophe", in Wahrheit ist der Lebensstandard der Griechen aber immer noch deutlich höher, als vor dem Euroeintritt. Hier war sogar mal im Forum darüber diskutiert worden, wie scheiße das Leben vor dem Euro war, und die Griechen wissen es auch, sonst würden sie sich nicht mit aller Macht an dem Euro klammern.

  6. #16
    Avatar von Poliorketes

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    Zitat Zitat von Nikos Beitrag anzeigen
    Das wiederspricht sich selbst.



    Nein, die EU ist eine Gemeinschaft in der jeder in Europa eintreten kann, wer möchte.



    Dann kennst du Griechenland nicht. Griechenland ist strukturell gesehen sehr ineffizient.
    Ohne Reformen wird sich Griechenland nicht zu einem modernen Staat entwickeln können.



    So ein Schwachsinn.

    1. Das Sparen soll, wie gesagt, die Rückzahlung der Kredite garantieren. Dass es nicht der wirtschaftlichste Weg ist,
    stimmt und darüber kann man sich auch streiten.

    2. Wer sagt, dass Investitionen für Wachstum nicht erlaubt sind? Wo liest man so einen Scheiß? Die Reformen sollen
    Investitionen anlocken, damit es wirtschaftlich wieder bergauf geht. In das momentane Griechenland inverstiert niemand
    ohne Reformen und schon gar keine anderen Staaten.



    Das ist wieder so ein Schwachsinn. Forderung der Europäer im momentanen Programm ist die Rüstungsausgaben zu kürzen.
    Dagegen hat sich die griechische Regierung (zurecht wie ich finde) drastisch gewehrt.

    Tut mir leid, aber ich kann dir bei nichts folgen.
    Ich blick bei dir gar nicht mehr durch. Zu Anfang aus meiner Sicht eher ein neutraler user dann ein XA Anhänger und jetzt sowas. Jeder weiß selbst Schäuble das durch das sparen allein keine Kredite zurück gezahlt werden können du brauchst diesen Stuss gar nicht zu wiederholen auch wenn du anmerkst das es nicht der "wirtschaftlichste weg" ist. Investitionen werden sicher auch nicht angelockt durch diese brutalen Sparmaßnahmen die Agenda 2010 hoch 10 sind.

  7. #17
    Avatar von Nikos

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    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Ich blick bei dir gar nicht mehr durch. Zu Anfang aus meiner Sicht eher ein neutraler user dann ein XA Anhänger und jetzt sowas.
    Demnächst werde ich KKE.

    Bin nicht gerade jemand, der sich an Sachen klammert. Wenn ich das Gefühl habe, dass ich auf dem Holzweg bin oder das etwas anderes besser
    ist, dann switche ich auch.

    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Investitionen werden sicher auch nicht angelockt durch diese brutalen Sparmaßnahmen die Agenda 2010 hoch 10 sind.
    Das sollten ja die Reformen tun, die aber nicht umgesetzt worden sind. Mit welchem Geld soll man denn Renten, Löhne, etc. erhöhen?
    Ohne Wirtschaftswachstum geht das nicht. Ohne Reformen kein Wirtschaftswachstum. Es liegt an der Regierung diese Umzusetzen.

  8. #18
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von Palaiologos XI Beitrag anzeigen
    Ich blick bei dir gar nicht mehr durch. Zu Anfang aus meiner Sicht eher ein neutraler user dann ein XA Anhänger und jetzt sowas. Jeder weiß selbst Schäuble das durch das sparen allein keine Kredite zurück gezahlt werden können du brauchst diesen Stuss gar nicht zu wiederholen auch wenn du anmerkst das es nicht der "wirtschaftlichste weg" ist. Investitionen werden sicher auch nicht angelockt durch diese brutalen Sparmaßnahmen die Agenda 2010 hoch 10 sind.
    Merkwürdig, kurz bevor Tsipras an die Macht gekommen ist hatte Griechenland noch eine wachsende Wirtschaft und einen Primärüberschuss, und gute Wachstumsprognosen für die Zukunft. Man könnte auch sagen, viel mühselige Arbeit wurde zerschlagen und das Land noch weiter zurückgeworfen.

    Ein strukturelles Arbeitslosigkeitsproblem hatte Südeuropa schon immer, in Spanien war die Arbeitslosigkeit kurz vor Euroeintritt sogar noch höher als heute und auch in Griechenland war die Jugendarbeitslosigkeit in den 90ern fast so hoch wie heute. Mit dem Euro haben diese Länder Blasen finanziert, die Jobs geschaffen haben, die aber nicht von Bestand waren, weil die Blase geplatzt ist. Jetzt stehen diese Länder eben in etwa dort, wo sie vor ihren Blasen standen.

  9. #19
    Avatar von Methica

    Registriert seit
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    4.286
    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Merkwürdig, kurz bevor Tsipras an die Macht gekommen ist hatte Griechenland noch eine wachsende Wirtschaft und einen Primärüberschuss, und gute Wachstumsprognosen für die Zukunft. Man könnte auch sagen, viel mühselige Arbeit wurde zerschlagen und das Land noch weiter zurückgeworfen.

    Ein strukturelles Arbeitslosigkeitsproblem hatte Südeuropa schon immer, in Spanien war die Arbeitslosigkeit kurz vor Euroeintritt sogar noch höher als heute und auch in Griechenland war die Jugendarbeitslosigkeit in den 90ern fast so hoch wie heute. Mit dem Euro haben diese Länder Blasen finanziert, die Jobs geschaffen haben, die aber nicht von Bestand waren, weil die Blase geplatzt ist. Jetzt stehen diese Länder eben in etwa dort, wo sie vor ihren Blasen standen.
    Das ist nicht richtig.

    Bereits 1995 war es bekannt, dass Griechenland und ein paar andere Länder Zahlen geschönt haben. Man hat im Interesses der Durchsetzung des Euros alle Augen zugemacht. V.a. Kohl. Das war nämlich seine und Mitterands Idee, er wollte als großer Vereiner der Deutschen und Europäer in die Geschichte eingehen.

    Das hat also nichts mit den neuen Herren in Griechenland zu tun.

  10. #20
    Avatar von Temeteron

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    Zitat Zitat von Nikos Beitrag anzeigen
    Demnächst werde ich KKE.

    Bin nicht gerade jemand, der sich an Sachen klammert. Wenn ich das Gefühl habe, dass ich auf dem Holzweg bin oder das etwas anderes besser
    ist, dann switche ich auch.



    Das sollten ja die Reformen tun, die aber nicht umgesetzt worden sind. Mit welchem Geld soll man denn Renten, Löhne, etc. erhöhen?
    Ohne Wirtschaftswachstum geht das nicht. Ohne Reformen kein Wirtschaftswachstum. Es liegt an der Regierung diese Umzusetzen.
    Und ohne Geld, erstrecht kein Wirtschaftswachstum. Oder wie willst du Wirtschaftswachstum ohne Investitionen generieren? Aber vorallem solche Reformen wie: Mehrwertsteuer erhöhen fördert ja die Wirtschaft erheblich.

    Griechenland braucht Staatsreformen. Und keine Steuererhöhungen..
    Der Staat muss effektiver sein, in allen Bereichen!

    Bisschen Bildung über Wirtschaft wäre jetzt langsam mal angebracht..

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Merkwürdig, kurz bevor Tsipras an die Macht gekommen ist hatte Griechenland noch eine wachsende Wirtschaft und einen Primärüberschuss, und gute Wachstumsprognosen für die Zukunft. Man könnte auch sagen, viel mühselige Arbeit wurde zerschlagen und das Land noch weiter zurückgeworfen.

    Ein strukturelles Arbeitslosigkeitsproblem hatte Südeuropa schon immer, in Spanien war die Arbeitslosigkeit kurz vor Euroeintritt sogar noch höher als heute und auch in Griechenland war die Jugendarbeitslosigkeit in den 90ern fast so hoch wie heute. Mit dem Euro haben diese Länder Blasen finanziert, die Jobs geschaffen haben, die aber nicht von Bestand waren, weil die Blase geplatzt ist. Jetzt stehen diese Länder eben in etwa dort, wo sie vor ihren Blasen standen.
    Griechenland hat eine Deflation. Erkundige dich mal, was eine Deflation alles anrichten kann. So einfach ist eine Deflation NICHT zu bekämpfen..

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