BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 12

Massenentlassung bei Schlecker

Erstellt von kewell, 29.03.2012, 22:18 Uhr · 11 Antworten · 1.177 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von kewell

    Registriert seit
    06.06.2011
    Beiträge
    8.225

    Massenentlassung bei Schlecker

    Es ist ein schwarzer Tag für die Schlecker-Mitarbeiter: Transfergesellschaften gibt es nicht, 10.000 Beschäftigte erhalten ihre Kündigung. Die Angestellten der Drogeriekette sind wütend auf die Politik und fürchten ein fatales Signal: "Man hat den Eindruck, dass unser Unternehmen nichts mehr wert ist."


    Hamburg - Es hätte ein schöner Tag für die Bundesregierung werden können. Mit etwas mehr als drei Millionen waren im März so wenige Männer und Frauen arbeitslos wie zuletzt vor 20 Jahren. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen rief einen "weiter stabilen Aufwärtstrend" aus. Doch nur wenige Stunden nach Bekanntgabe der Zahlen mussten Politiker eine schlechte Nachricht überbringen: Eine Transfergesellschaft für Beschäftigte von Schlecker ist gescheitert. Noch am Donnerstag verschickte Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz rund 10.000 Kündigungen.
    Gescheiterte Schlecker-Verhandlung

    FDP ist pleite

    11.000 Schlecker-Mitarbeiter stehen bald auf der Straße - und die FDP feiert das als ihren Erfolg. Die Liberalen haben mit der harten Haltung die Verhandlungen über eine Transfergesellschaft platzen lassen. Doch die taumelnde Rösler-Partei spielt mit dem kalten Manöver ein heikles Spiel.


    Berlin - Horst Seehofer ringt sichtlich um Fassung. "Unglaublich, unglaublich", murmelt der CSU-Chef, als er nach einer Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin vor Journalisten auftaucht. Seehofer ist sauer. Nicht etwa über den politischen Gegner, wie das sonst meistens der Fall ist. Nein, ausgerechnet sein Koalitionspartner treibt ihm an diesem Donnerstag die Zornesröte ins Gesicht: die FDP.Gescheiterte Schlecker-Verhandlung: FDP ist pleite - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    „Der Tag hat uns gezeigt, welche Wertstellung Frauenarbeit in Deutschland hat. Das ist bitter.“ Knapp 10 000 Mitarbeiter erhalten die Kündigung. Nun werde der Einsatz für die verbleibenden Mitarbeiterinnen der insolventen Drogeriekette aus Ehingen weitergehen. Dazu seien in den nächsten Tagen Gespräche mit der Gewerkschaft geplant. „Trotz allem und vielleicht auch gerade deswegen: Wir werden es schaffen“, sagte Hoffmann.Betriebsrat: Schlecker-Beschäftigte drohen mit Klagen - Handel + Dienstleister - Unternehmen - Handelsblatt

  2. #2
    Avatar von Paokara90

    Registriert seit
    15.10.2011
    Beiträge
    3.177
    Einfach nur bescheuert.....mir geht Schlecker am A*** vorbei....mir tun die Mitarbeiter/innen leid, die jetzt was neues Suchen müssen!

  3. #3

    Registriert seit
    14.12.2005
    Beiträge
    9.450
    Passiert.Eine Firma wird pleite und kann die Mitarbeiter nicht halten.Die Folge: die werden gekündigt.Was ist deren problem.PAssiert leider.Warum sollen die eine Sonderbehandlung bekommen.Ausserdem einerseits hab ich nur Mitleid mit denen gehabt als die da noch gearbeitet haben.Wurden ausgebeutet und haben für 2 oder 3 gearbeitet manchmal.Waren meist immer ganz allein in der Filiale.

  4. #4
    Avatar von Furyc

    Registriert seit
    12.03.2008
    Beiträge
    18.580
    Die Schlecker-Filia bei uns im (kleinen ) Ort existiert seit über 20 Jahren. Genau so lange arbeiten die netten drei Damen dort, die mittlerweile weit über 50 sind, also zu alt für den Einzelhandels-Arbeitsmarkt, zu jung für die magere Rente.

    Ich bin echt traurig, dass es unseren Schlecker bald nicht mehr geben wird. Und die Mitarbeiterinnen tun mir unendlich leid.

  5. #5
    Avatar von Climber

    Registriert seit
    12.01.2009
    Beiträge
    6.229
    Die FDP weiß wie man sich selber abschafft.

  6. #6
    economicos
    Ganz erlich, war das nicht vorhersehbar? Bei Schlecker war doch das Wort "Change-Management" ein Fremdwort. Die Konkurrenz war viel weiter, und sie haben in den letzten Jahren sich besser auf die Wünsche der Kunden orientiert, die Mitarbeiter sind auch besser geschult, die Prodtukpalette viel größer, die Gebäude viel moderner und größer etc.

    Bei Schlecker traf man immer auf motivierlose und unfreundliche Mitarbeiter, die von den ganzen Produkten wenig Ahnung hatten. Natürlich tun mir die Mitarbeiter leid, aber mit sowas hätte man in den letzten Jahren rechnen müssen. Die Schuld trägt der Inhaber, aber ihn wird es egal sein, er hat sein privates Vermögen/Geld.

  7. #7
    Avatar von Grizzly

    Registriert seit
    23.04.2006
    Beiträge
    4.314
    Der alte Schlecker plus Frau, sein Sohn und seine Tochter haben die gottverdammte Pflicht, ihre Hosen runterzulassen und ihr gesamtes Vermögen bis auf den Hartz-IV-Selbstbehalt rauszurücken. Wenn Meike Sch. sagt, es sei nichts mehr da, dann lügt sie und muss dafür angemessen zur Rechenschaft gezogen werden.
    Trotz der Schlecker-Pleite bleibt die Familie von Firmengründer Anton Schlecker vermögend. Zwar habe der allein haftende Firmenpatriarch im Zuge der Insolvenz selbst den Zugriff auf sein einst milliardenschweres Privatvermögen verloren, schrieb das "Manager Magazin". Doch das Vermögen seiner Frau und seiner beiden Kinder Lars und Meike bleibe davon unangetastet.

    Das Blatt verweist auf Kenner der Familie, wonach den Schleckers monatlich etwa 70.000 Euro zum Leben blieben. Meike Schlecker hatte zuletzt betont: „Es ist nichts mehr da.“
    Auch der Insolvenzverwalter sprach davon, dass Anton Schlecker vor dem persönlichen Ruin stehe. Allerdings gehöre das Privatanwesen in Ehingen der Frau von Anton Schlecker, seine Kinder seien Eigentümer der Logistikfirma LDG, bestätigte ein Firmensprecher.

    welt.de
    Uns Linken hat man 1968 vorgebetet, die Unternehmer müssten so viel verdienen, weil sie das Risiko tragen. Jetzt sieht man, wie sie das tun, nämlich gar nicht. Wenn ich mit meiner Hausarztpraxis pleite gehen würde, hätte ich nichts mehr, ausser Hartz IV. Aber diese Drecksäcke leben in Saus und Braus.

  8. #8
    Mal
    Avatar von Mal

    Registriert seit
    28.07.2010
    Beiträge
    4.023
    Von allen Drogerie-Märkten hatte Schlecker die teuerste Preise auf jeder Hinsicht, dann ist es kein Wunder wenn man Pleite ist.

  9. #9
    Avatar von kewell

    Registriert seit
    06.06.2011
    Beiträge
    8.225


    Beck: Schlecker-Auffanglösung hätte Kosten gespart

    30. März 2012 | 10:25 Uhr Baden-Baden (dapd). Das Scheitern der Auffanglösung für Tausende Schlecker-Mitarbeiter wird die Kommunen aus Sicht des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck teuer zu stehen kommen. "Das wird ein x-faches kosten an Sozialleistungen", sagte der SPD-Politiker am Freitag im SWR. Es sei ein Skandal, dass die FDP die Bürgschaft der Länder für eine Auffanggesellschaft habe platzen lassen. Bei der Bürgschaft über gut 70 Millionen Euro sei es nicht einmal um bares Geld gegangen, erklärte Beck.

    Während der Bundestag über 700 Milliarden Euro für einen neuen Euro-Rettungsschirm debattiere, sei den Schlecker-Frauen Hilfe verweigert worden, sagte Beck. "Ich war selten auf Politik so wütend wie gestern", erklärte er. Die Bürgschaft hätte die betroffenen Frauen unterstützen sollen, nicht eine insolvente Firma.

    Beck widersprach der Ansicht, die 10.000 gekündigten Schlecker-Frauen hätten auch ohne Umschulung in einer Auffanggesellschaft gute Chancen auf neue Jobs im Einzelhandel. "Man kann nicht, wenn man 30 Jahre im Bereich eines Drogeriemarktes gearbeitet hat, dann einfach in den Bereich beispielsweise des Einzelhandels für Bekleidung gehen", sagte er.Beck: Schlecker-Auffanglösung hätte Kosten gespart | Boulevard Baden

  10. #10
    Avatar von Epirote

    Registriert seit
    08.09.2008
    Beiträge
    2.528
    Zitat Zitat von kewell Beitrag anzeigen


    Beck: Schlecker-Auffanglösung hätte Kosten gespart

    30. März 2012 | 10:25 Uhr Baden-Baden (dapd). Das Scheitern der Auffanglösung für Tausende Schlecker-Mitarbeiter wird die Kommunen aus Sicht des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck teuer zu stehen kommen. "Das wird ein x-faches kosten an Sozialleistungen", sagte der SPD-Politiker am Freitag im SWR. Es sei ein Skandal, dass die FDP die Bürgschaft der Länder für eine Auffanggesellschaft habe platzen lassen. Bei der Bürgschaft über gut 70 Millionen Euro sei es nicht einmal um bares Geld gegangen, erklärte Beck.

    Während der Bundestag über 700 Milliarden Euro für einen neuen Euro-Rettungsschirm debattiere, sei den Schlecker-Frauen Hilfe verweigert worden, sagte Beck. "Ich war selten auf Politik so wütend wie gestern", erklärte er. Die Bürgschaft hätte die betroffenen Frauen unterstützen sollen, nicht eine insolvente Firma.

    Beck widersprach der Ansicht, die 10.000 gekündigten Schlecker-Frauen hätten auch ohne Umschulung in einer Auffanggesellschaft gute Chancen auf neue Jobs im Einzelhandel. "Man kann nicht, wenn man 30 Jahre im Bereich eines Drogeriemarktes gearbeitet hat, dann einfach in den Bereich beispielsweise des Einzelhandels für Bekleidung gehen", sagte er.Beck: Schlecker-Auffanglösung hätte Kosten gespart | Boulevard Baden
    Irgendwann sollte man auch aufhören als Staat sich jedes mal in der freien Marktwirtschaft einzumischen. Der Staat trägt doch keine Verantwortung wenn die Unternehmer, das Unternehmen gegen die Wand fahren.

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte