Betroffen sind Italien, Portugal, Spanien, Malta, die Slowakei und Slowenien. Großbritannien, Frankreich und Österreich behielten ihr Spitzenrating, die Prognose wurde aber von „stabil" auf „negativ" gesenkt. Deutschland blieb verschont.


Die Ratingagentur Moody’s hat in der Nacht zum Dienstag die Kreditwürdigkeit von sechs Staaten der Eurozone herabgestuft. Betroffen sind Italien, Portugal, Spanien, Malta, die Slowakei und Slowenien. Großbritannien, Frankreich und Österreich behielten ihr Spitzenrating, die Prognose wurde aber von „stabil“ auf „negativ“ gesenkt. Die Börsen in Asien reagierten auf die Herabstufung zunächst uneinheitlich. Der Euro verlor gegenüber dem Dollar an Wert. Als Gründe für den Schritt nannte Moody’s die Unsicherheit über die Reformen in der Eurozone, zunehmend schwache Wirtschaftsaussichten in Europa und die Auswirkungen dieser Faktoren auf die Märkte. Eine solche Herabstufung bedeutet im allgemeinen, dass ein Staat bei der Ausgabe von Staatsanleihen höhere Zinsen zahlen muss.
Die Herabstufung durch Moody’s war allerdings weniger hart als jene der Ratingagentur Standard & Poor’s, die im Januar unter anderem Frankreich und Österreich die Top-Bonität entzog.



Ratingagentur Moody´s - Moody's senkt sechs Mal den Daumen - Großbritannien im Visier - Wirtschaft - Hamburger Abendblatt




Kommt mir alles sehr bekannt vor.