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Neoliberalismus = Soziale Marktwirtschaft?

Erstellt von Yunan, 20.05.2013, 22:59 Uhr · 14 Antworten · 2.109 Aufrufe

  1. #11
    Yunan
    Geistes- und Sozialwissenschaften können zusammen aufgeführt werden. Darunter fallen auch die Wirtschaftswissenschaften. Die Wirtschaftswissenschaften bestehen zu einem großen Teil aus theoretischen Konstrukten und unrealistischen Annahmen. Ich selbst finde das nicht gut, nur leider diktieren auch dir die Wirtschaftswissenschaften direkt oder indirekt über wirtschaftliche Zwänge, was du zu tun und zu lassen hast.

    Wenn du selbst nicht den ganzen Tag Scheiße reden willst, dann macht es vielleicht Sinn, sich mit den theoretischen Grundlagen der Geistes- und Sozialwissenschaften auseinanderzusetzen um ihnen etwas entgegensetzen zu können. Um Dinge einfach als "Scheiße" abzutun, muss man kein Genie sein, jeder Bauarbeiter kann das. Um die Ablehnung zu begründen, bedarf es schon etwas mehr als leeres Dahergerede und dies ist der einzige Weg, auf dem anerkannte Theorien widerlegt werden können.

  2. #12
    Avatar von Гуштер

    Registriert seit
    07.06.2010
    Beiträge
    16.274
    Braucht beides kein Mensch, darum kann man es zusammen aufführen.

  3. #13
    Yunan
    Viele Strömungen, Ansichten und Herangehensweisen der Geistes- und Sozialwissenschaften sind fragwürdig aus mehreren Gründen. Irgendwie müssen wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge trotzdem diskutiert werden. Letztendlich sind aus diesen philosophischen Überlegungen heraus auch die Naturwissenschaften entstanden. Naturwissenschaften selbst eignen sich jedoch nicht um gesellschaftliche und ökonomische Fragen zu beantworten. Daher würde ich sagen, dass man schon einen Rahmen braucht, innerhalb dessen die drängenden Fragen dieser Art erörtert und diskutiert werden müssen. Die Form, in der das heute geschieht, halte ich aber klar für die falsche.

  4. #14
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
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    Beiträge
    65.473
    Was für ein Gelalle Sozialphilosophie ist, sieht man schon an der Beschreibung:
    Sozialphilosophie (auch Gesellschaftsphilosophie) beschäftigt sich mit Fragen zum Sinn und Wesen einer Gesellschaft. Insbesondere beleuchtet sie das Verhältnis zwischen dem einzelnenMenschen und der Gemeinschaft sowie die Strukturen des Zusammenlebens. Teilweise wird sie als eine Variante der Philosophie betrachtet, wenn diese sich mit der Soziologie berührt. Neben dergeisteswissenschaftlichen Perspektive wird der Begriff auch auf publizistische oder essayistische Arbeiten bezogen.

    Die Wirtschaftswissenschaft (auch Ökonomik aus griechisch οἶκος, oíkos „Haus"; νόμος, nomos „Gesetz" und dem Suffix -ική) ist die Lehre von der Wirtschaft (Ökonomie). Die Wirtschaftswissenschaft untersucht den rationalen Umgang mit Gütern, die nur beschränkt verfügbar sind.
    Ein bekannter Sozialphilosph: Joseph Beuys (prägte den „erweiterten Kunstbegriff“ Soziale Plastik, beziehungsweise soziale Skulptur, und fordert ein kreatives Mitgestalten an der Gesellschaft.) Und die Quintessenz: jeder kann dazu lallen wie er lustig ist.

  5. #15
    Yunan
    Die Sozialphilosophie ist ein Teilgebiet der Soziologie und Philosophie. Sie wird den Geistes- und Sozialwissenschaften zugerechtnet. Die Wirtschaftswissenschaft ist eine Sozialwissenschaft und sie beschäftigt sich ebenfalls mit gesellschaftlichen Verhältnissen und Entwicklungen, zumindest die Volkswirtschaftslehre. Du siehst also, dass es sich um ein- und die selbe Sache handelt, lediglich die Herangehensweise und Perspektive ist eine andere.

    Die wesentlichen Grundsteine der Wirtschaftswissenschaften fußen auf theoretischen Annahmen und Modellen, die allesamt aus der Luft gegriffen und zu größeren Teilen empirisch nicht belegbar bzw. nicht widerlegbar sind. Die verschiedenen Denkschulen der Ökonomik (Österreichische Schule, Chicagoer Schule, Londonder Schule etc.) sind durchsetzt von abstrusen und teils menschenfeindlichen Vorstellungen. Sie können, wie auch die kommunistische Ökonomik, zweifelsohne als Phantasterei bezeichnet werden, die weder Hand noch Fuß haben. Anstatt Pragmatismus zu entwickeln und die verschiedenen Probleme so zu lösen, werden naturwissenschaftliche Methoden auf Felder angewandt, die nicht naturwissenschaftlich beschreibbar sind um so Handlungsweisungen aus pseudomathematischen Modellen zu ziehen. Diese Vorgehensweise ist im Übrigen auch ein Grund für die Krisen der vergangenen 50 Jahre.

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