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Österreicher sind auf Albanien scharf

Erstellt von Kusho06, 10.05.2007, 10:55 Uhr · 1 Antwort · 1.089 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    15.01.2006
    Beiträge
    12.080

    Österreicher sind auf Albanien scharf

    Niedere Steuern, gute Arbeitskräfte und keine Probleme mit der Bürokratie. Mit diesen Vorzügen wirbt Albanien, immer noch eines der ärmsten Länder Europas, um österreichische Investoren.

    Albanien wirbt heftig für mehr Engagement österreichischer Unternehmen in dem 3,5-Millionen-Einwohner-Land. "Wir haben Investoren aus Österreich großes Potenzial anzubieten", so Ministerpräsident Sali Berisha in Richtung Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl. An der Spitze einer Delegation von rund 25 österreichischen Firmen setzte sich Leitl in Tirana für eine stärkere Kooperation mit Albanien ein. Ein Schwerpunkt der Gespräche war das Tourismusprojekt des Hoteliers Robert Rogner im Süden Albaniens. Gemeinsam mit anderen Investoren aus Österreich will Rogner die Südküste für den Fremdenverkehr erschließen. Ein Investitionsvolumen von 300 Millionen Euro ist unter anderem für den Bau eines Ferienresorts und infrastrukturelle Erschließung in Aussicht genommen.

    Österreich drittgrößter Investor


    Der albanische Ministerpräsident warb mit niedrigen Steuern, guten Arbeitskräften und mit Entbürokratisierung. So will die Regierung das One-stop-shop-Prinzip einführen und ab dem kommenden Jahr die Unternehmenssteuern auf zehn Prozent senken. Albanien hatte laut WKÖ im Vorjahr ein Wirtschaftswachstum von fünf Prozent. Das BIP pro Kopf war mit 2.307 Euro nach wie vor eines der niedrigsten in Europa. Die Arbeitslosigkeit lag bei knapp 14 Prozent. Österreich liegt als direkter Auslands- Investor hinter den Spitzenreitern Griechenland und Italien. Im Vorjahr beliefen sich die österreichischen Exporte nach Albanien auf knapp 33 Mio. Euro. Neben dem Banken-Sektor mit Raiffeisen ist Österreich auch im Bereich Bau, Versicherungen und Energie aktiv. (Ag.)

    http://www.diepresse.com/home/wirtsc...chaft/index.do

  2. #2
    cro_Kralj_Zvonimir
    Oberösterreicher sind auf Albanien scharf Albanien, früher das Armenhaus Europas, wird auch für Österreichs Investoren interessant. Mode-Vertreiber Wolfgang Kucik aus St. Marien schaut sich um. Banner-Linz liefert Autobatterien und der Mühlviertler Fleischer Greisinger Berner-Würstl. DCM in Wien hat sich mit Linzer Hilfe eine Chrom-Mine gesichert. Die Strabag baut. Der Putzhersteller Röfix aus dem Ländle errichtet ein Werk. Immobilien-Soravia in Wien liebäugelt mit einem Hotel am Meer.

    Banner startet Mercedes & Co.

    Mercedes, für Albaner ein besonderes Symbol für Wohlstand, fahren viele durch Tirana. Hier herrscht die höchste Mercedes-Dichte im Balkan, weiß der Banner-Exportmanager Erwin Kaufmann. Banner hat 2006 in Albanien 7000 Autobatterien verkauft. Kaufmann war kürzlich mit einer Wirtschaftsdelegation mit Kammer-Präsident Christoph Leitl in Tirana, bei der auch das neue Marketing-Büro der Außenhandelsorganisation eröffnet wurde.

    Ob alle Mercedes legal in das Land kamen? Das bezweifelt auch Georg Krauchenberg, Südosteuropamann der Außenhandelsorganisation. Das zeigt auch der "BMW-Index". 15 BMW X5 sind in Albanien gemeldet, gut 300 fahren im Land.

    40 Prozent Schattenwirtschaft

    Wie es viele illegal ins Land gekommene Autos gibt, gibt es auch jede Menge Schwarzarbeit. Auf 40 Prozent schätzt Walter Koren, Leiter der WK-Außenwirtschaft, den Anteil der Schattenwirtschaft.

    Investoren freilich pochen darauf, eine weiße Weste zu haben, auch wenn es Mitarbeiter erstaune, dass alles offiziell bezahlt werde. Franz Rozman ist für den Fertigputz- und Trockenbetonhersteller Röfix in Vorarlberg für das Osteuropa-Geschäft zuständig. Röfix nascht am Bauboom in Albanien mit. Da das Werk in Tirana mit 30.000 Tonnen Produktion aus allen Nähten platzt, wird unweit davon auf 18.000 Quadratmeter um vier Millionen Euro neu gebaut.

    Das Problem bei Grundstückskäufen in Albanien? Längst nicht alles ist katastermäßig erfasst. Obendrein sind die Parzellen so zersplittert, dass man sich mit Großfamilien einigen muss.

    Die Rechtsunsicherheit bei Grund und Boden sieht auch Hanno Soravia als Problem. Der Immobilienentwickler will an einer 300-Millionen-Euro-Investition an der Küste dabei sein, ein Hotel plus Casino von Novomatic und ein Golfplatz. Mit ins Boot soll Robert Roger, der seit Mitte der 90er-Jahre in Tirana ein Hotel betreibt.

    Österreicher sind aber auch auf Rohstoff scharf. DCM in Wien hat in Albanien Chromabbaurechte gekauft. Der Vermittler: Berater Horst Wiesinger aus Linz.

    Auf wachsenden Wohlstand setzt auch Samir Mane. Der Albaner lebte 14 Jahre in Österreich. Er hat in Tirana das Einkaufszentrum QTU mit 45 Shops von Mango bis Esprit plus "Saturn"-Zwilling Neptun und Supermarkt Euromax gebaut. Im Regal: Berner-Würstl von Greisinger in Münzbach.

    http://www.nachrichten.at/wirtschaft/547076

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