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Rohstoffe im Mittelmeer Israel möchte mit der Türkei zusammenarbeiten

Erstellt von TuAF, 28.03.2013, 15:56 Uhr · 4 Antworten · 1.114 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von TuAF

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    Rohstoffe im Mittelmeer Israel möchte mit der Türkei zusammenarbeiten

    Israel hat sich nach dem Mavimarmara Angriff bei der Türkei offziell entschuldigt wie die Türkei das von Israel wollte und als bedingung stellte.

    Israel würde gerne sein Gas über die Türkei aus exportieren und verkaufen und mit der Türkei enger zusammenarbeiten was die Rohstoffe im Mittelmeer angeht.

    Israel merkt ,das die Türkei als Regionalmacht unverzichtbar ist und sich in einer sehr guten geostrategischen Lage befindet.

    Die ersten zarten Gespräche zwischen Türken und Israelis sollen schon laufen.



    Israel and Turkey Explore Energy Ties

    TEL AVIV—Israel's apology to Turkey over a deadly 2010 raid will boost cooperation over Syria's civil war, but it also has a compelling economic incentive: the possible export of billions of dollars of Israeli natural gas to Turkey and beyond, say analysts and officials.
    Quiet contacts between Israel and Turkey over gas cooperation have been going on in recent months, but both sides knew nothing could progress before the dispute over the raid was resolved, said Alon Liel, a former Israeli envoy to Turkey with knowledge of the talks.

    "Even before the reconciliation, there were talks about the export of ...


    Israel and Turkey Explore Energy Ties - WSJ.com


  2. #2
    Avatar von Elk873

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    Schick

  3. #3
    Avatar von Exotic

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    Wirtschaftlich gut, persönlich nicht gut, vor allem nach der rede bei Davos habe ich gedacht jetzt ist endgültig Schluss mit Israel.

  4. #4
    Avatar von Marcin

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    Wirtschaft

    Pipeline für den Frieden

    Was die Annäherung zwischen Israel und der Türkei mit Erdgasfunden im Mittelmeer zu tun hat
    28.03.2013 – von Ulrich Sahm



    Wo, bitte, geht's nach Ankara? Erdgas-Pipeline
    © Thinkstock


    Die riesigen Gasvorkommen, die vor einiger Zeit im Mittelmeer vor der Küste Israels entdeckt wurden, können nicht nur die Energieversorgung des jüdischen Staates auf Jahrzehnte sichern, sondern Israel auch in einen der größten Erdgas-Exporteure der Welt verwandeln. Allerdings sorgt die Erschließung der Gasfelder Tamar (Dattel) und Leviatan (Walfisch) für innenpolitischen Zoff, für neue internationale Konflikte und – im Fall der Türkei – für einen Hebel, um die angespannten Beziehungen schleunigst wieder zu normalisieren.

    Die britische BP hat die Konzession erhalten, Gasfelder vor der Küste von Gaza zu erschließen. Die Profite würden den Palästinensern zugutekommen, heißt es. Potenziellen Streit und Kriegsdrohungen gab es inzwischen aus dem Libanon, weil die Seegrenzen zwischen Israel und Libanon niemals vertraglich abgesteckt worden sind. In den vergangenen Monaten führte Israel mit Zypern Gespräche über angrenzende Gasfelder und deren gemeinsame Ausbeutung. Dies rief die Türkei auf den Plan. Die hält den Norden Zyperns besetzt und stellt eigene Ansprüche auf Seegebiete, die das griechische Zypern wiederum für sich beansprucht.

    Entschuldigung Hier kommt die Politik ins Spiel. Die vom amerikanischen Präsidenten Barack Obama vermittelte »Entschuldigung« Israels für die neun getöteten Aktivisten auf der blockadebrechenden »Mavi Marmara« diente den politischen, militärischen und wirtschaftlichen Interessen aller Beteiligten, wie sich inzwischen herausstellt.

    Alon Liel, ehemaliger israelischer Botschafter in Ankara, verriet, dass schon »seit Monaten« stille Verhandlungen zwischen Israel und der Türkei über den Bau einer Gas-Pipeline liefen. Zwei Wochen vor der »Versöhnung« und dem Obama-Besuch berichtete die »Financial Times« von Gesprächen zwischen dem amerikanischen Unternehmen Nobel Energy und der israelischen Delek-Gruppe mit den entsprechenden Partnern in der Türkei und sogar in Jordanien. Nobel und Delek haben die Lizenz, Israels Gasfelder zu erschließen. Liel sagte dem »Wallstreet Journal«: »Zypern kollabiert wirtschaftlich. Israel hat verstanden, dass es seine Exportpläne nicht mit der Hilfe Zyperns umsetzen kann.«

    Zypern Bisher hatten die israelischen Medien über eine mögliche Kooperation mit Zypern berichtet, ein Flüssiggas-Terminal zu errichten, zumal vor Obamas Besuch nicht zu erwarten war, dass es in absehbarer Zeit zu einer erneuten Annäherung mit der wirtschaftlich und geostrategisch viel wichtigeren Türkei kommen könnte. Plötzlich hat sich das Blatt gewendet. Die befürchtete Staatspleite Zyperns dürfte zusätzlich zur Annäherung zwischen Ankara und Jerusalem beigetragen haben. Israelischen Experten zufolge geht es um einen umfangreichen Liefervertrag.

    Nach Angaben des Wallstreet Journal schätzt der israelische Energieexperte Amit Mor den möglichen Umsatz durch den Gas-Export auf jährlich drei bis vier Milliarden Dollar, bei aktuellen Preisen. Die Kosten für den Transport durch eine Pipeline in die Türkei machten nur ein Fünftel dessen aus, was Lieferungen via Zypern kosten würden. Unklar ist noch der Verlauf der künftigen Pipeline von Israel in die Türkei. Denn Israel befindet sich noch im Kriegszustand mit dem Libanon, und die Türkei pflegt keine diplomatischen Beziehungen mit Zypern.

    Milliardengewinne Der amerikanische Erdöl-Experte Steve Levine behauptete auf dem Online-Dienst Quartz, dass die plötzliche Bereitschaft des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan, sich mit der kurdischen PKK zu vertragen, auch mit potenziellen Erdgaslieferungen aus dem kurdisch kontrollierten Nord-Irak in die Türkei zusammenhingen.

    Die Erschließung der Erdgasfelder vor der Küste Israels hatte während des Wahlkampfes zu öffentlichen Kontroversen geführt, weil, wie es hieß, wieder einmal viel zu niedrig besteuerte Oligarchen Milliardengewinne machen könnten, während der Staat und die Bevölkerung Israels von dem erwarteten Goldsegen viel zu wenig profitieren würden. Die Öl-Unternehmen konterten, dass sie ganz allein das Risiko der außerordentlich teuren Entdeckung und Erschließung der Erdgasfelder trügen. Bei Diskussionen in den Knesset-Ausschüssen verlautete, dass die Verteilung der Gewinne internationalen Standards entsprächen.

    Jüdische Allgemeine / ISRAEL / Wirtschaft - Pipeline für den Frieden

  5. #5
    Avatar von TuAF

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    Israel möchte so schnell wie möglich mit der Türkei kooperieren.


    Reichtum aus dem Meer könnte in Zukunft Israel und die Türkei näher zusammenbringen. (Symbolbild)
    Foto: Cipiota / Wikipedia | CC-BY-SA 3.0


    Israelisches Gas für die Türkei

    JERUSALEM / ANKARA (inn) – Riesige Gasvorkommen im Mittelmeer vor der Küste Israels können nicht nur die Energieversorgung des jüdischen Staates auf Jahrzehnte sichern, sondern Israel auch in einen der größten Erdgas-Exporteure der Welt verwandeln. Gleichzeitig sorgt die Erschließung der Gasfelder für innenpolitischen Zoff, für neue internationale Konflikte und im Fall der Türkei für einen Anlass, die angespannten Beziehungen schleunigst beizulegen.

    Die britische Energieunternehmen BP hat die Konzession erhalten, Gasfelder vor der Küste von Gaza zu erschließen. Die Profite würden den Palästinensern zugute kommen. In den vergangenen Monaten führte Israel mit Zypern Gespräche über angrenzende Gasfelder und deren gemeinsame Erschließung. Dies wiederum rief die Türkei auf den Plan. Die hält den Norden Zyperns besetzt und stellt eigene Ansprüche auf Seegebiete, die das griechische Zypern für sich beansprucht. Potentiellen Streit und Kriegsdrohungen gab es auch schon aus dem Libanon, weil die Seegrenzen zwischen Israel und Libanon niemals vertraglich abgesteckt worden sind. Es geht um Gasfelder wie „Tamar“ (Dattel) oder „Leviathan“ (Wal).
    Die vom amerikanischen Präsidenten Barack Obama vermittelte „Entschuldigung“ Israels wegen der neun getöteten IHH-Aktivisten auf der blockadebrechenden Mavi Marmara diente politischen, militärischen und wirtschaftlichen Interessen aller Beteiligten, wie sich inzwischen herausstellt.
    Alon Liel, ein ehemaliger israelischer Botschafter in Ankara, verriet, dass schon „seit Monaten“ stille Verhandlungen zwischen Israel und der Türkei über den Bau einer Gas-Pipeline liefen. Zwei Wochen vor der „Versöhnung“ und dem Obama-Besuch berichtete die „Financial Times“ von Gesprächen zwischen dem amerikanischen Unternehmen Nobel Energy und der israelischen Delek-Gruppe mit den entsprechenden Partnern in der Türkei und sogar in Jordanien. Nobel und Delek haben die Lizenz, Israels Gasfelder zu erschließen. Liel sagte dem „Wallstreet Journal“: „Zypern kollabiert wirtschaftlich. Israel hat verstanden, dass es seine Exportpläne nicht mit der Hilfe Zyperns umsetzen kann.“
    Annäherung an Türkei unerwartet

    Bisher hatten die israelischen Medien eher über eine Kooperation mit Zypern berichtet, ein Flüssiggas-Terminal zu errichten, zumal vor Obamas Besuch nicht zu erwarten war, dass es in absehbarer Zeit zu einer erneuten Annäherung mit der wirtschaftlich und geostrategisch viel wichtigeren Türkei kommen könnte. Plötzlich hat sich das Blatt gewendet. Die befürchtete Staatspleite Zyperns dürfte zusätzlich zur Annäherung zwischen Ankara und Jerusalem beigetragen haben.

    Nach Angaben des „Wallstreet Journal“ schätzt der israelische Energieexperte Amit Mor den möglichen Umsatz durch den Gas-Export auf jährlich 3 bis 4 Milliarden Dollar, bei aktuellen Preisen. Die Kosten für den Transport durch eine Pipeline in die Türkei machten nur ein Fünftel dessen aus, was Lieferungen via Zypern kosten würden. Unklar ist noch der Verlauf der künftigen Pipeline von Israel in die Türkei. Denn Israel befindet sich noch im Kriegszustand mit dem Libanon und die Türkei pflegt keine diplomatische Beziehungen mit Zypern.
    Der amerikanische Erdöl-Experte Steve Levine behauptete beim Online-Dienst „Quartz“, dass die plötzliche Bereitschaft des türkischen Premierminister Recep Tayyip Erdogan, sich mit der kurdischen PKK zu vertragen, auch mit potentiellen Erdgaslieferungen aus dem kurdisch-kontrollierten Nord-Irak in die Türkei zusammenhänge.
    Die Erschließung der Erdgasfelder vor der Küste Israels hatte während des israelischen Wahlkampfes zu öffentlichen Kontroversen geführt, weil wieder einmal viel zu niedrig besteuerte Oligarchen Milliardengewinne machen könnten, während der Staat und die Bevölkerung Israel von dem erwarteten Goldsegen viel zu wenig profitieren. Die Öl-Unternehmen konterten, dass sie ganz allein das Risiko der außerordentlich teuren Entdeckung und Erschließung der Erdgasfelder trügen. Bei Diskussionen in den Knesset -Ausschüssen hieß es, dass die Verteilung der Gewinne internationalen Normen entspreche.

    http://www.israelnetz.com/wirtschaft.../#.UVVPNzfQ_vY







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