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Russische wirtschaftsnews

Erstellt von dragonfire, 01.02.2011, 20:36 Uhr · 2.488 Antworten · 357.131 Aufrufe

  1. #1281

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von HAL9000 Beitrag anzeigen
    Putin ist ja vor allem deswegen so beliebt bei vielen Russen, weil er großen Wohlstand für das Land gebracht hat. Dieser Wohlstand beginnt nun bei vielen Russen zu verschwinden und dieser Trend wird auch anhalten. Dank Rohstoffexporte hat Russland zwar eine positive Handelsbilanz, nimmt man Rohstoffe jedoch aus dieser Rechnung raus, wird offenbar, dass Russland extrem von Importen abhängig ist, v.a. im Bereich der Konsumgüter. Ikea, Opel, Apple, Chevrolet, und andere verkaufen nicht mehr in Russland und viele andere Unternehmen werden noch folgen. Aufgrund der hohen Inflation des Rubels werden sich die Russen viele Konsumgüter nicht mehr leisten können. Wie beliebt Putin wohl noch sein wird, wenn die Regale im Supermarkt sich leeren?

    Vielleicht schafft er es ja tatsächlich die Russen davon zu überzeugen, dass ja nur der Westen mit seinen fiesen Sanktionen daran schuld ist. Ich glaube aber nicht, ich denke nächstes Jahr um diese Zeit wird Putin Geschichte sein.
    Und dann? Ausserdem meinst du ernsthaft, die meisten Firmen halten sich an diesen "Sanktionen"?Wenn es ums Geld geht, findet man immer einen Weg

  2. #1282
    koelner
    Zitat Zitat von SAmo_JoSip Beitrag anzeigen
    Und dann? Ausserdem meinst du ernsthaft, die meisten Firmen halten sich an diesen "Sanktionen"?Wenn es ums Geld geht, findet man immer einen Weg
    Sie verkaufen nicht mehr weil sie entweder russischen Einfuhrbeschränkungen unterliegen und/oder weil der Absatzmarkt schrumpft wenn der Rubel so an Wert verliert.

  3. #1283

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    15.315
    Zitat Zitat von Yu-Rebell Beitrag anzeigen
    Ach so. Die Welt von heute besteht nur aus Westen?

    Ich genieße hier nichts, Blacky, ich trage dazu bei, damit sich manch ein User den ganzen Tag und die halbe Nacht im BF rumtreiben kann, weil er morgens nicht aufstehen muss. Du verstehen?
    Mensxhen wie du tragen zu nix bei. Du wirst etwas sinnvolles beisteuern, wenn die Lichter irgendwann mal ausgehen.

  4. #1284
    Avatar von papodidi

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    11.473
    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Und erkennt gleichzeitig dadurch den menschen in Russland ab sich eineeigene meinung bilden zu können.
    Als wären sie nicht selbst dazu in der lage.

    Die Menschen geben in Russland nicht etwa Putin die schuld an der Wirtschaftslage.
    Sondernder Westen wird dafür verantwortlich gemacht.

    ...
    Schonseit jahrzähnten wird gegen russland gehetzt wo es nur geht.
    ...
    Niemand erkennt den Menschen in RUS die Fähigkeit ab, sich eine eigene Meinung zu bilden, aber die Mehrzahl hat ja überhaupt nicht die Möglichkeit, da, wie schon weiter oben beschrieben, die russische Regierung ca. 95% der relevanten Medien (TV, Rundfunk, Zeitungen)kontrolliert...

    Wo Du nun die Behauptung her nimmst, dass gegen RUS seit Jahrzehnten„gehetzt“ wird, erschließt sich mir nicht...

    Die Menschen geben in Russland nicht etwa Putin die schuld an der Wirtschaftslage.

    Allein diese Aussage macht ja klar, wer diese (falsche) Meinung in RUS "macht", siehe oben...

    Seit 2000 verspricht Putin, die russische Industrie weltmarktfähig zumachen, um die Abhängigkeit von Rohstoffexporten zu vermindern, was auch angesichts der Preise für Öl etc. durchaus machbar gewesen wäre. Und, was ist passiert: Nichts!!!

    Die unter der Präsidentschaft Medwedew 2009 in Angriff genommenen Reformen (Wirtschaft, Justiz, Bildung etc.) verpufften weitestgehend,nur die Reform der Streitkräfte hatte Erfolg...

    Fakt ist, dass Russland nach wie vor von Rohstoffexporten abhängig ist und im Industriebereich außer Waffen nichts an zu bieten hat:

    Die russischen Exporte werden dagegen weiter von Rohstoffen dominiert.Allein die Exporte von Rohöl und Mineralölprodukten beliefen sich in den ersten elf Monaten 2012 auf 259,7 Mrd. US$. Das entspricht einem Anteil an den Gesamtausfuhren von 54,4%. Zusammen mit Gas,Steinkohle, Düngemittel, Holz und Metallen ergibt sich sogar ein Anteil von über 78%. Damit basieren vier Fünftel aller Exporte auf Russlands gigantischem Rohstoffreichtum.

    http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/maerkte,did=763264.html


    Daran ist selbstverständlich nur der „Westen“ schuld, oder?

  5. #1285
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
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    Beiträge
    10.946
    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Niemand erkennt den Menschen in RUS die Fähigkeit ab, sich eine eigene Meinung zu bilden, aber die Mehrzahl hat ja überhaupt nicht die Möglichkeit, da, wie schon weiter oben beschrieben, die russische Regierung ca. 95% der relevanten Medien (TV, Rundfunk, Zeitungen)kontrolliert...

    Wo Du nun die Behauptung her nimmst, dass gegen RUS seit Jahrzehnten„gehetzt“ wird, erschließt sich mir nicht...

    Die Menschen geben in Russland nicht etwa Putin die schuld an der Wirtschaftslage.

    Allein diese Aussage macht ja klar, wer diese (falsche) Meinung in RUS "macht", siehe oben...

    Seit 2000 verspricht Putin, die russische Industrie weltmarktfähig zumachen, um die Abhängigkeit von Rohstoffexporten zu vermindern, was auch angesichts der Preise für Öl etc. durchaus machbar gewesen wäre. Und, was ist passiert: Nichts!!!

    Die unter der Präsidentschaft Medwedew 2009 in Angriff genommenen Reformen (Wirtschaft, Justiz, Bildung etc.) verpufften weitestgehend,nur die Reform der Streitkräfte hatte Erfolg...

    Fakt ist, dass Russland nach wie vor von Rohstoffexporten abhängig ist und im Industriebereich außer Waffen nichts an zu bieten hat:

    Die russischen Exporte werden dagegen weiter von Rohstoffen dominiert.Allein die Exporte von Rohöl und Mineralölprodukten beliefen sich in den ersten elf Monaten 2012 auf 259,7 Mrd. US$. Das entspricht einem Anteil an den Gesamtausfuhren von 54,4%. Zusammen mit Gas,Steinkohle, Düngemittel, Holz und Metallen ergibt sich sogar ein Anteil von über 78%. Damit basieren vier Fünftel aller Exporte auf Russlands gigantischem Rohstoffreichtum.

    http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/maerkte,did=763264.html


    Daran ist selbstverständlich nur der „Westen“ schuld, oder?

    Damien ist das grösste propaganda-opfer putin`s.....
    man denkt sich so dumm kann man gar nicht sein und er schafft es trotzdem in seiner eigenen scheisse zu ersticken!!!

    wo die sanktionen ergriffen wurden war seine meinigung ,weil`s putin erklärt hatte diese russland nichts anhaben?????

    Wie lange reicht Russlands Devisenschatz?

    Russland kämpft gegen den Zerfall des Rubels. Dabei rächt es sich auch, dass der Rohstoffriese über Jahrzehnte neben dem Ölgeschäft kein zweites wirtschaftliches Standbein aufgebaut hat.

    Möglicherweise werden noch Milliarden von Devisenreserven eingesetzt werden müssen, um die Talfahrt des Rubels zu stoppen: Wartende vor einer Wechselstube in St. Petersburg. (17. Dezember 2014) Bild: Dmitry Lovetsky/Keystone

    20.12.2014










    Ein üppiger Devisenschatz von rund 400 Milliarden Dollar ist die Lebensversicherung Russlands gegen eine Staatspleite. Trotz der akuten Rubel-Krise darf die Reserve daher keinesfalls leichtfertig vergeudet werden, mahnt Präsident Wladimir Putin. Doch die Notenbank hat dieses Jahr bereits rund 80 Milliarden Dollar aus dem Topf abgezogen, um die rasante Talfahrt des Rubel zu stoppen. Und laut Regierung sollen noch zig Milliarden in die Schlacht geworfen werden, um die Währung vor Spekulanten zu schützen.




    Wie lange kann Russland diesen Kampf durchstehen und letztlich die Pleite abwenden, fragen sich viele Beobachter. Nach Ansicht des US-Ökonomen Anders Aslund reichen die Devisenreserven höchstens zwei Jahre. Der Forscher am Peterson Institut in Washington rechnet vor, dass das angeschlagene Schwellenland in den beiden kommenden Jahren unter dem Strich jeweils rund 100 Milliarden Dollar ausgeben muss, um seine Auslandsschulden zu begleichen. Damit wäre nach seiner Kalkulation der Devisenschatz des Landes dann restlos aufgebraucht.
    Die offiziell ausgewiesene Summe von mehr als 400 Milliarden Dollar stehe nur in den Büchern und könne lediglich zur Hälfte in flüssige Mittel umgewandelt werden. Allein 45 Milliarden Dollar des Schatzes besteht aus Gold, das nicht ohne weiteres in grösseren Mengen auf den Markt geworfen werden kann. Weitere zwölf Milliarden Dollar sind beim Internationalen Währungsfonds (IWF) fest gebunden. Zudem sind mehr als 170 Milliarden Dollar in zwei Vermögensfonds angelegt, die Russland für schlechte Zeiten vorhält. Nach Ansicht Aslunds sind diese Gelder keine klassischen Devisenreserven.

    Staatsfirmen sind auf Milliarden angewiesen
    Die Notreserve könnte dennoch zur Linderung der jetzigen Krise beitragen. Russland braucht nicht nur Devisen, um den trudelnden Rubel vor dem Sturz ins Bodenlose zu bewahren. Der Staat muss auch Banken und Firmen mit Milliardensummen flüssig halten. Viele Geldhäuser und Unternehmen sind wegen der westlichen Sanktionen im Zuge der Ukraine-Krise de facto von den internationalen Kreditmärkten abgeschnitten.
    Analysten der französischen Grossbank BNP Paribas schätzen, dass dieses Jahr bereits 72 Milliarden Dollar vom Staat an die Institute geflossen sind. Das russische Parlament bewilligte überdies am Freitag 16,5 Milliarden Dollar zur Stützung des Bankensektors. Die meisten russischen Firmen haben nach Ansicht von Experten genügend Barmittel, um ihre 2015 auflaufenden Schulden begleichen zu können und damit die akute Krise zu überstehen. Doch der freie Fall des Ölpreises trifft viele Unternehmen im wichtigen Energiesektor hart - und damit auch für den russischen Staat.
    Vom schwarzen Gold abhängig
    Der Ölpreis fiel aufgrund des weltweiten Überangebots seit Sommer um etwa die Hälfte. Die Zentralbank des Landes hatte sich jüngst mit einer drastischen Zinserhöhung gegen die Turbulenzen und eine massive Kapitalflucht gestemmt. Das Öl- und Gasgeschäft macht 70 Prozent der Einkünfte der gesamten Exportwirtschaft aus. Der Staat bezieht daraus immerhin die Hälfte seiner Einnahmen. Falls der Ölpreis so niedrig bleibt und die westlichen Sanktionen noch erweitert werden sollten, kann der Devisenschatz auch nicht mehr entsprechend aufgefüllt werden.
    Dabei rächt es sich, dass der Rohstoffriese Russland über Jahrzehnte kein zweites wirtschaftliches Standbein aufgebaut hat. Das Land ist auf Gedeih und Verderb vom Ölpreis abhängig. Diese Erkenntnis dämmert nun auch Putin, der eine breitere Aufstellung der Wirtschaft unter dem Schlagwort Diversifizierung fordert. Kritiker wenden jedoch ein, dass Putin diesen Wandel in seinen 15 Jahren im Kreml trotz hehrer Worte nicht forciert hat. Notenbankchefin Elwira Nabiullina stehe daher trotz Staatsreserven in dreistelliger Milliardenhöhe auf verlorenem Posten, meint Ökonom Aslund: «Die Notenbank wirkt nicht nur hilflos, sie ist es auch.» (thu/sda)
    (Erstellt: 20.12.2014, 19:53 Uhr)

    Wie lange reicht Russlands Devisenschatz? - News Wirtschaft: Geld - tagesanzeiger.ch


  6. #1286
    Avatar von Yu-Rebell

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Hi.
    Ich habe sicher nichts dagegen, wenn unser Land seine Interessen wahrnimmt, versucht zu verteidigen usw. Natürlich ist gerade die hohe Politik kein Kuschelverein oder was. Aber man kann ja sehr gut sehen, die angewendeten Mittel waren oder sind definitiv nicht die richtigen. Sie sind nicht geeignet, unsere Interessen langfristig zu wahren. Das kann man u.a. an der NATO-Zuwendung der Ukraine sehen und ich verstehe diese auch. Und wie gesagt. Man kann hundertmal grummeln, was andere ungestraft an Recht brechen. Gegenwärtig sind sie in einer anderen Position und das wird sich auch nicht ändern. Und damit leb ein guter Teil der Welt auch ganz gut, das ist auch anzuerkennen.
    Das meinte ich mit Momentaufnahme, Lilith:

    Wirtschaftskrise in Russland: Peking verspricht Moskau Hilfe - heute-Nachrichten

  7. #1287
    Avatar von Damien

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Niemand erkennt den Menschen in RUS die Fähigkeit ab, sich eine eigene Meinung zu bilden, aber die Mehrzahl hat ja überhaupt nicht die Möglichkeit, da, wie schon weiter oben beschrieben, die russische Regierung ca. 95% der relevanten Medien (TV, Rundfunk, Zeitungen)kontrolliert...

    Wo Du nun die Behauptung her nimmst, dass gegen RUS seit Jahrzehnten„gehetzt“ wird, erschließt sich mir nicht...

    Die Menschen geben in Russland nicht etwa Putin die schuld an der Wirtschaftslage.

    Allein diese Aussage macht ja klar, wer diese (falsche) Meinung in RUS "macht", siehe oben...

    Seit 2000 verspricht Putin, die russische Industrie weltmarktfähig zumachen, um die Abhängigkeit von Rohstoffexporten zu vermindern, was auch angesichts der Preise für Öl etc. durchaus machbar gewesen wäre. Und, was ist passiert: Nichts!!!

    Die unter der Präsidentschaft Medwedew 2009 in Angriff genommenen Reformen (Wirtschaft, Justiz, Bildung etc.) verpufften weitestgehend,nur die Reform der Streitkräfte hatte Erfolg...

    Fakt ist, dass Russland nach wie vor von Rohstoffexporten abhängig ist und im Industriebereich außer Waffen nichts an zu bieten hat:

    Die russischen Exporte werden dagegen weiter von Rohstoffen dominiert.Allein die Exporte von Rohöl und Mineralölprodukten beliefen sich in den ersten elf Monaten 2012 auf 259,7 Mrd. US$. Das entspricht einem Anteil an den Gesamtausfuhren von 54,4%. Zusammen mit Gas,Steinkohle, Düngemittel, Holz und Metallen ergibt sich sogar ein Anteil von über 78%. Damit basieren vier Fünftel aller Exporte auf Russlands gigantischem Rohstoffreichtum.

    http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/maerkte,did=763264.html


    Daran ist selbstverständlich nur der „Westen“ schuld, oder?
    Und wieder hast du nichts verstanden.

    Und stellst deine Kultur und das Wissen von euch das über andere.

    Ich würde mal sagen wir haben genau solche chancen wie ihr sie habt. Die medien unterscheiden sich in der Berichterstattung wie ich schon sagte nicht wesentlich von euren.
    Der einzige unterschied liegt darin wem sie gehören.

    English wird bei uns schon seit langer zeit beigebracht. Hat man eine Satellitenschüssel kann man auch Ausländische Sender empfangen oder entsprechende zeitungen kaufen.
    Doch solte man auch bedenken das es so etwas wie heimatgefühl gibt. In fast jedem Land.
    Deshalb sieht ein Deutscher sein Land immer anders als z.b ein Russe Deutschland zieht.

    Vielleicht hat da jeder im bezug auf sein Land auch die Rosarote Brille auf. Und nimmt deshalb im bezug auf sein Land das ganze nicht so kritisch auf. Wie ein außenstehender das tut.
    Auch must du uns das recht zugestehen.

    Das wir viel näher dran sind als ihr es seid. Und in diesem Land jeden Tag Wohnen und Leben. Es deshalb besser kennen als ihr es jemals könntet.
    Und wäre die Lage bei uns im Land nur zur hälfte wirklich so wie eure Medien es tag ein tag aus predigen.

    Und gebe es keinen Vortschritt bei uns der durchaus auch sichtbar ist.

    Gebe es schon Lange die Demonstrationen bei uns die ihr euch so sehr wünscht und herbeisehnt!
    Doch darüber habt nicht ihr zu entscheiden und das zu berurteilen sondern nur das Russische Volk.

    Und um zu den Medien zurück zu kommen. Wenn du die medien Hetze nicht sehen kannst die eure Medien gegen Russland seit Jahrzähnten betreiben dann bist du tut mir leid Blind.
    So ein großes Medien interesse die eure medien an Russland haben und betreiben. Könnte man schon fast als Stalking betrachten.

    Über fast kein Land wird so oft ihn euren medien und das schon seit Jahrzähnten geschrieben.
    Als wären wir das einzige Land auf der Welt mit problemen.

    Mit der wirtschaftlichen entwicklung da gebe ich dir recht.
    Aber würde ich nicht behaupten das Putin das ganze Geld unter sein Kompfkissen gesteckt und nichts damit gemacht hat.

    Ich weiß ja nicht was für ein verständnis du hast wie es in Russland ausgesehen hat nach der Jelzin Ära.
    Unsere Infrastruktur lag pracktisch am boden. Verkommene Platenbauten wohin man gesehen hat.
    Von das mal die Heizung und das Wasser im Winter richtig funktioniert hat ganz zu schweigen.

    Was die Infrastruktur angeht so haben wir doch alle bei uns einen und bedeutenden fortschritt erleben dürfen.
    Zum einen natürlich vor allem in den Städten aber auch außerhalb hat sich doch einiges verbessert. Natürlich nicht überall.
    Aber so das man es doch wahrnimmt.

    Diese veränderung bekommt ihr natürlich nur sehr schwer mit. Doch hat die geringe Arbeitlosigkeit und der aufbau doch ganz sicherlich einiges an geld gekostet.
    Ob nun falsch investiert ich glaube kaum.

    So verlangt man von Russland ein umdenken vom alleinigen export von Rostoffen was sicherlich so auch richtig ist.
    Wir müssen weg davon kommen nur alleine auf Rostoffe zu setzen.

    Doch so etwas entwickelt sich nicht von heute auf morgen. Zum einen ist der Weltmarkt auch schwierig und die Konkurenz groß.
    Die ja auch einen erheblichen technischen wie auch Finanziellen vorsprung haben dürfte.

    Also bleibt erstmal nur den eigenbedarf im eigenen Land zu decken.

    Aber die ganze verantwortung nur auf den Staat abzuwälzen und zu sagen mach mal.
    Wenn man im anderen augenblick doch die massive einmischung des Staates in Russland und die Verstaatlichung von allem kritisiert.

    Darfst gerne vorschläge bringen.

  8. #1288
    koelner
    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    So ein großes Medien interesse die eure medien an Russland haben und betreiben. Könnte man schon fast als Stalking betrachten.

    Über fast kein Land wird so oft ihn euren medien und das schon seit Jahrzähnten geschrieben.
    Als wären wir das einzige Land auf der Welt mit problemen.
    Der Effekt ist als Attentional Bias bekannt. Da deine Aufmerksamkeit stark auf die Berichte zu Russland in den Deutschen Medien gerichtet ist, erscheint es dir, als wäre das das Hauptthema. Ich kann das nicht bestätigen. (-> mein Attentional Bias)

    Russland ist ein Thema. Aber wenn nicht gerade eine Krise ist wie zur Zeit des Georgienkrieges, der Gas-Krise oder jetzt, ist es nach meinem Eindruck lange nicht das Gesprächsthema Nummer eins. Dazu ist es zu weit weg. Ich kann auch nicht bestätigen dass die Deutsche Presse Russland außerhalb dieser Krisen besonders negativ darstellen würde. Zur Zeit gibt es eine erkennbar Tendenz dazu. Aber das war nach meinem Eindruck keineswegs immer so. Die hierzulande bekanntesten Russland-Journalisten Gerd Ruge und Gabriele Krone-Schmalz haben vielmehr versucht, eine positive Neugier auf das Land bei den Deutschen zu wecken.

  9. #1289
    Avatar von BlackJack

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    So ist es, Damien ist derzeit wie eine Schwangere, die lauter andere Schwangere um sich sieht

  10. #1290
    Avatar von Damien

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    So ist es, Damien ist derzeit wie eine Schwangere, die lauter andere Schwangere um sich sieht
    Vielleicht haben wir auch einfach nur alle zu viel gegessen

    - - - Aktualisiert - - -

    Russische Getreideexporteure: Ausfuhrstopp besser als Ausfuhrzölle



    Ein zeitweiliger Ausfuhrstopp für Getreide aus Russland wäre unter den gegenwärtigen Bedingungen besser als die Einführung von Exportzöllen. Zu diesem Schluss gelangten Experten der Nationalen Vereinigung der Exporteure von Agrarerzeugnissen Russlands, wie die Organisation am Montag in Moskau mitteilte.

    Vizeregierungschef Arkadi Dworkowitsch hatte am Montag gesagt, dass das Kabinett binnen 24 Stunden Vorschläge zur Einführung von Exportzöllen auf Getreide vorlegen wird. Diese Erklärung wurde vor dem Hintergrund steigender Getreideausfuhren aus Russland wegen der anhaltenden Rubel-Schwäche abgegeben. Der wachsende Export könnte eine Reduzierung der für die eigenen Belange bestimmten Reserven zur Folge haben und Risiken für die Lebensmittelsicherheit Russlands herbeiführen, hieß es in Moskau.

    Experten der Vereinigung sind der Ansicht, dass eine Einmischung der Regierung auf dem Getreidemarkt aus der Notwendigkeit resultiert, dessen Gleichgewicht wiederherzustellen und die Verkaufspreise für Getreide nach unten zu drücken. „Aber unter den gegenwärtigen Bedingungen wäre ein Ausfuhrstopp optimaler als Ausfuhrzölle.“

    Ihre Position erklärten Getreideexperten damit, dass ein Lieferstopp den Prinzipien der Welthandelsorganisation (WTO) voll und ganz entsprechen würde. „Der Markt würde unverzüglich reagieren, und das gewünschte Ziel würde binnen kürzester Zeit erreicht“, hieß es in einem Schreiben der Vereinigung an das Kabinett.

    „Ein Ausfuhrstopp für Getreide wäre für die Exporteure besser, weil es sich dabei um einen Umstand höherer Gewalt handeln würde“, sagte der Präsident des Russischen Verbandes der Getreideproduzenten, Arkadi Slotschewski. „Dadurch können eventuelle Vertragsstrafen vermieden werden. Derzeit sind etwas mehr als zwei Millionen Tonnen Getreide (von ausländischen Kunden) vertraglich gebunden“, sagte er.

    Wenn die Regierung doch noch Einfuhrzölle beschließen wird, sollten diese bis zum 1. März 2015 hinausgezögert werden. „Das würde es den Marktakteuren gestatten, sich der Arbeit unter neuen Konditionen besser anzupassen“, begründeten Experten ihre Position.

    http://de.ria.ru/russia/20141222/270258906.html

    - - - Aktualisiert - - -

    Putin: Gasgewinnung auf Jamal wird dank neuen Kapazitäten um die Hälfte steigen



    Die Inbetriebnahme neuer Kapazitäten auf dem Feld Bowanenkowo auf der Halbinsel Jamal wird es gestatten, die Gasgewinnung in der Region auf rund 90 Milliarden Kubikmeter um die Hälfte zu steigern. Das betonte Russlands Präsident Wladimir Putin am Montag in einer Videoschaltung nach Bowanenkowo beim offiziellen Start einer zweiten Förderstätte an diesem Gasfeld.

    „Ich möchte dem gesamten Kollektiv zu diesem großen Ereignis, zur Inbetriebnahme neuer Gas fördernder Kapazitäten auf einem der wichtigsten und größten Felder Russlands gratulieren… Die derart rapide Steigerung der Gasgewinnung wird es gestatten, die Energiesicherheit nicht nur in der Region, sondern auch im ganzen Land zu erhöhen sowie den Export von Erdgas notfalls auch aufzustocken“, sagte Putin.

    Der Vorstandschef des Konzerns Gazprom, Alexej Miller, teilte dem Präsidenten mit, dass sich moderne einheimische Technologien im Bowanenkowo-Feld als effizient bewährt hatten. „Das Pipelinesystem Bowanenkowo-Uchta gestattet es, Kapazitäten für den Export von Gas nach China zu schaffen. Somit wird China nicht nur über die östliche, sondern auch über die neue westliche Route mit russischem Gas versorgt.“
    Miller zufolge wird die Gasförderung in Bowanenkowo in drei Jahren auf 115 Milliarden und später auf 140 Milliarden Kubikmeter wachsen.

    Das Gaskondensatfeld Bowanenkowo ist die größte Lagerstätte dieser Art auf Jamal. Die erkundeten Reserven belaufen sich auf 4,9 Billionen Kubikmeter Gas. Die industriemäßige Gewinnung auf dem Feld begann 2012. 2015 sollen in Bowanenkowo weitere 32 Bohrungen niedergebracht werden.

    http://de.ria.ru/business/20141222/270258758.html

    - - - Aktualisiert - - -

    Putin erstaunt über gewachsenen Handelsumsatz Russlands mit USA



    Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich erstaunt gezeigt über den gewachsenen Handelsumsatz zwischen Russland und den USA. „Dagegen war der Warenumsatz zwischen Russland und der Europäischen Union um 4,3 Prozent geschrumpft“, sagte Putin am Montag in Moskau bei einem Treffen mit Vertretern der Föderativen Versammlung.

    Mit einigen EU-Ländern sei ein Rückgang um sieben, acht oder zehn Prozent registriert worden. „Aber es gibt auch positive Momente, darunter eine siebenprozentige Zunahme des Warenumsatzes mit den USA. Die Importe aus den Vereinigten Staaten wuchsen sogar um 23 Prozent… Von Ländern der asiatisch-pazifischen Region ganz zu schweigen: der Handel steigt ebenfalls. Aber in den Beziehungen zu unserem wichtigsten Partner Deutschland ist eine Degradierung zu verzeichnen: der Warenumsatz verringerte sich um 3,9 Prozent, die Importe aus Deutschland gingen ebenfalls zurück“, sagte der russische Präsident.

    http://de.ria.ru/business/20141222/270257499.html

    - - - Aktualisiert - - -

    Der Rubel stabilisiert sich weiter.

    Heute legte er um 5,13 % zu damit bekamm man für einen Euro 68,3095 Rubel
    1 Dollar = 54,9995 Rubel

    Der Russische Aktienindex RTS erholte sich ebenso um 5,59 % auf
    811,03 Zähler

    Der Ölpreis sank dagegen um 3,6% auf 60,04 Dollar

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