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Russische wirtschaftsnews

Erstellt von dragonfire, 01.02.2011, 20:36 Uhr · 2.487 Antworten · 357.024 Aufrufe

  1. #1371
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Für einen Regimechange gibt es in Russland keinen Nährboden...

    Aber auch gezwungenermaßen steht die russischen Wirtschaft vor Strukturwandlungen, die schmerzhaft sein können und ziemlich sicher auch werden. Das ist etwas, was 20 Jahre lang versäumt wurde. Abwarten, wie sich das entwickelt. Und am Ende könnten sich die Sanktionen sogar als Katalysator durchaus positiver Entwicklungen erweisen, wenn "Diversifizierung der Wirtschaft" nicht nur schönen Wahlkampfreden sind.

    LG
    Was passiert, wenn sich die Putin treuen Oligarchen durch die Krise bedroht fühlen??? Ist ein solches Szenario undenkbar??? Genug Geld haben sie ja schon aus dem Land geschafft, und sie denken offensichtlich nicht daran, im eigenen Land mehr zu investieren, aber ob sie auf ihre Einnahmequellen auf Dauer verzichten wollen...

    Putin verspricht diese Diversifizierung seit 2000, und die hohen Öl- und Rohstoffpreise bis 2008 und nach 2010 hätten genutzt werden können, aber wenig bis nichts ist passiert.

    Die nach der Krise 2008 von Medewedew/Kudrin geforderten und dringend erforderlichen Reformen wurden nicht umgesetzt, weil Medwedew vor Putin eingeknickt ist.
    Bei allem Optimismus ist aktuell nicht zu sehen, wie und mit wem das unter den erschwerten Bedingungen gelingen soll...






    Da haste Dir aber einen echten Spezialisten ausgesucht:


    DPT Gerhard Schneider

    ~ Holistischer Therapeut, Methodenentwickler, Autor und Schlafberater

    ...

    RUSSLAND UND PUTIN VERAEPPELN DIE WELT UND VERDIENEN 20 MILLIARDEN DOLLAR DABEI | DPT Gerhard Schneider

  2. #1372
    Avatar von Josip Frank

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    Wegen Rubel-Absturz: Hier bleiben jetzt die Russen-Touristen aus - Wirtschaft - Bild.de

    wunderbar....die Hoteliers müssen mit den Preisen runter.....man bekommt mehr fürs Geld.....und hat im Hotel mehr Ruhe

  3. #1373
    Avatar von Yu-Rebell

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    Betrifft zwar die Ukraine, wusste aber nicht wohin sonst mit der Nachricht...

    http://rt.com/news/218807-ukraine-nuclear-plant-leak/

  4. #1374
    Avatar von Damien

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    Oberbürgermeister Sobjanin: Moskau hat höchste Entwicklungsdynamik in der Welt



    Moskau belegt weltweit in Bezug auf die Entwicklungsdynamik den ersten Platz und hat damit New York und Peking überholt, wie der Oberbürgermeister der russischen Hauptstadt, Sergej Sobjanin, mitteilte.

    „Im Ergebnis der letzten Jahre ist Moskau in Bezug auf die Entwicklungsdynamik unter den Weltstädten wie New York, London, Paris, Berlin, Peking, Shanghai und anderen auf dem ersten Platz gelandet, sagte Sobjanin am Dienstag in einer Sitzung der Moskauer Stadtregierung.

    Moskau stehe auf Platz eins hinsichtlich der Entwicklungsdynamik der Infrastruktur, vor allem der Verkehrsinfrastruktur, sowie in Bezug auf den Bau von Büros, Wohnhäusern. Er fügte hinzu, dass die Ergebnisse des Jahres 2014 „positiv und seit den letzten fünf Jahren die besten“ seien. Mitte Dezember erklärte Sergej Sobjanin bei der Eröffnung des Moskauer Urbanistik-Forums noch, dass Moskau in den vergangenen Jahren in Bezug auf die Entwicklungsdynamik unter allen Großstädten der Welt auf dem zweiten Platz nach Peking gelandet sei. Damals wies der Moskauer Bürgermeister darauf hin, dass der Abstand zwischen Moskau und Peking immer geringer werde.

    Oberbürgermeister Sobjanin: Moskau hat höchste Entwicklungsdynamik in der Welt / Sputnik Deutschland - Nachrichten, Meinung, Radio

  5. #1375
    Avatar von Damien

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    China hat am 29.12.14 seinen Handel mit Russland offiziel umgestellt. Der Handel beider Länder wird nicht mehr mit Dollar abgewickelt.

    In Russland erhoft man sich dadurch eine stärkung des Rubels.

    Ausserdem habe ich etwas davon gelesen das China auch verstärkt auf den Neuseeland Dollar
    setzen möchte.

    Experten erwarten dadurch auf längerer zeit eine schwächung des Dollars insgesamt.

    Heute konnte er wieder nach einer kleinen talfahrt um 2,55 % zulegen der kurs beträgt aktuell 1€ = 68,7825 Rubel

  6. #1376
    Avatar von Lynes

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    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    China hat am 29.12.14 seinen Handel mit Russland offiziel umgestellt. Der Handel beider Länder wird nicht mehr mit Dollar abgewickelt.

    In Russland erhoft man sich dadurch eine stärkung des Rubels.

    Ausserdem habe ich etwas davon gelesen das China auch verstärkt auf den Neuseeland Dollar
    setzen möchte.

    Experten erwarten dadurch auf längerer zeit eine schwächung des Dollars insgesamt.

    Heute konnte er wieder nach einer kleinen talfahrt um 2,55 % zulegen der kurs beträgt aktuell 1€ = 68,7825 Rubel
    Das würde nicht bedeuten dass er "zugelegt" hat, sondern dass er wieder schwach wurde. Aber irgendwie lese ich hier nichts von 68 RUB - 1 USD: US-Dollar-Russischer Rubel | USD/RUB | Wechselkurs | aktueller Kurs | finanzen.net Wo haste das her?

  7. #1377
    Avatar von Lynes

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    Ach, du meintest 1 €. ^^

    Sorry, irgendwie hab ich da das Dollar-Zeichen gesehen gestern..

  8. #1378
    Avatar von Damien

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    Rubel am Jahresende 2014 auf Tiefstand



    Im scheidenden Jahr ist der Rubelkurs nach Angaben der Moskauer Börse im Endergebnis um 41 Prozent gegenüber dem US-Dollar und um 34 Prozent zum Euro gesunken.

    Am letzten Börsentag des Jahres wurden für einen US-Dollar 56 Rubel und für einen Euro 68,65 Rubel gezahlt. Ende 2013 waren es 32,84 beziehungsweise 45,33 Rubel.

    Der US-Dollar und die europäische Währung hatten am 16. Dezember mit 80,1 Rubel bzw. 100,74 Rubel ihren bisher höchsten Stand an der Moskauer Börse erreicht. Die Rubel-Abwertung lag damit bei 59 Prozent bzw. 55 Prozent im Vergleich zu Jahresbeginn.
    Als Hauptursache für den Rubelverfall gilt die drastische Talfahrt der Öl-Weltpreise, wie es sie seit mehreren Jahren nicht gegeben hat. Ein weiterer, nicht minder bedeutsamer Faktor ist die Konfrontation zwischen Russland und dem Westen wegen der Ukraine-Krise, die etliche Experten als neuen „kalten Krieg“ bezeichnet haben.

    Die vor mehreren Jahren gestartete „Schieferrevolution“ in den USA hat im Jahr 2014 eindrucksvolle Ergebnisse gebracht: Die USA belegten im ersten Halbjahr den ersten Platz bei der Ölgewinnung. Sie haben damit Saudi-Arabien und Russland überholt und den Import von Brennstoffen stark verringert. Die daraus resultierende weltweite Überproduktion von Erdöl hat die Ölpreise nach unten gezogen.

    Rubel am Jahresende 2014 auf Tiefstand / Sputnik Deutschland - Nachrichten, Meinung, Radio

  9. #1379
    Avatar von Damien

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    Eurasische Wirtschaftsunion mit Armenien



    Ab dem heutigen Freitag gehört Armenien als Vollmitglied zur Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU). Die EAWU war erst am Vortag, mit dem Beginn des Jahres 2015, aus der bisherigen Zollunion der drei Länder Russland, Kasachstan und Weißrussland offiziell hervorgegangen.
    Bis Jahresende ist die armenische Teilnahme an den EAWU-Exekutivorganen laut der russischen Nachrichtenagentur TASS aufgrund fortbestehender Vollmachten noch eingeschränkt. Der zugrunde liegende Beitrittsvertrag war im vergangenen Oktober unterzeichnet worden.

    Armenien hat jetzt bis 2022 Zeit, seine Zolltarife dem EAWU-Standard anzupassen. Im Gegenzug erhält das Land einen Anteil von 1,13 Prozent der gesamten EAWU-Einnahmen aus Zoll- und Mehrwertsteuer. Der Anteil der bisherigen Mitglieder reduziert sich entprechend auf 86,97 Prozent (Russland), 7,25 Prozent (Kasachstan) und 4,65 Prozent (Weißrussland).

    Parallel verhandelt Armenien in den kommenden Monaten mit der Welthandelsorganisation WTO mit dem Ziel der Anpassung armenischer WTO-Verpflichtungen an die EAWU-Mitgliedschaft.
    Konnte der Westen in den vergangenen Jahren die meisten europäischen Ex-Republiken der UdSSR — baltische Länder, Ukraine, Moldawien — in Form der EU-Assoziierung bzw. des EU- oder NATO-Beitritts in seinen Einflussbereich ziehen, so punktete Russland im Kaukasus. Nach einer Phase intensiven Flirtens mit der EU unternahm Armenien im Herbst 2013 eine Kehrtwende und entschied sich für das Zusammengehen mit Russland im Rahmen der Moskauer Eurasien-Politik.

    Zu groß waren die Abhängigkeiten vom mächtigen Nachbarn im Norden, der in der Vergangenheit der wichtigste — und oft auch einzige — Verbündete des christlichen Armeniens war. Gerade vor dem Hintergrund des aufstrebenden Islams — im Süden und Osten umgeben von der Türkei, dem Iran und Aserbaidschan — erscheint vielen Armeniern der russische Partner verlässlicher als das immer säkularer werdende Westeuropa.

    Keine geringe Rolle spielt auch das russische Angebot preisgünstiger Gaslieferungen. Die englischsprachige Moscow Times zitierte schon vor geraumer Zeit den Ökonomen Alexander Knobel, demzufolge Moskau den Armeniern als Gegenleistung für den EAWU-Beitritt einen Gaspreis von 170-180 US-Dollar je tausend Kubikmeter versprochen hat.

    Im Mai stößt auch das zwischen Kasachstan und China liegende Kirgistan als fünftes EAWU-Mitglied hinzu. Den Kirgisen dürfte die Entscheidung für den Beitritt noch am schwersten gefallen sein, auch wenn dort nicht die EU als Konkurrent auftrat. Das entlang der historischen Seidenstraße in den Tälern des Tianschan-Gebirges gelegene Land gehört seit altersher auch zum chinesischen Einflussbereich. Während der Han-Dynastie vor zweitausend Jahren waren die Städte entlang der Handelswege in die westlich gelegene Wüste jahrhundertelang den Chinesen tributpflichtig.

    Der Beitritt kommt die Kirgisen in der Tat teuer zu stehen. Noch zählen die Märkte in der Hauptstadt Bischkek zu den bedeutendsten in ganz Zentralasien — sie sind der erste Anlaufplatz für chinesische Waren, die ungehindert und zollfrei über die Grenze kommen. Angeblich 400.000 Kirgisen leben vom florierenden Handel mit dem Reich im Osten.

    Der Beitritt zur EAWU schiebt dem zollfreien Import bald einen Riegel vor. Der kirgisische Präsident Almasbek Atambajew hat Ende Dezember angedeutet, das der Beitritt auch ein zivilisatorisches Bekenntnis spiegele. Nach den Erfahrungen der Uiguren — Turkmenen und Muslime wie die Kirgisen — im angrenzenden Xinjiang mit der chinesischen Herrschaft wähnt die kirgisische Elite sich in der Allianz mit Russland offensichtlich in besseren Händen.

    Eurasische Wirtschaftsunion mit Armenien | Deutsch-Russische Wirtschaftsnachrichten

  10. #1380
    Avatar von Damien

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    Deutlicher Inflationsanstieg 2014 in Russland



    Im ausgeklungenen Jahr 2014 hat die Inflation in Russland nach offiziellen Angaben einen Rekordstand von 11,4 Prozent erreicht.

    Im Jahr 2013 waren es 6,5 Prozent. In den vorherigen Jahren 2012 und 2011 wurde eine Inflationsrate von 6,6 Prozent bzw. 6,1 Prozent verzeichnet. In den Jahren 2010 und 2009 waren es je 8,8 Prozent. Die bisher höchste zweistellige Inflationsrate (13,3 Prozent) wurde im Jahr 2008 registriert.

    Die Gesamtinflation im Jahr 2014 hat die offizielle Prognose der Zentralbank, die zunächst fünf Prozent vorgesehen hatte, um mehr als das Doppelte überschritten.

    Ein drastischer Anstieg der Verbraucherpreise war Mitte Dezember, nach einer Rubel-Abwertung, zu beobachten. Innerhalb einer Woche – vom 16. Bis 22. Dezember – beschleunigte sich die Inflation bis auf 0,9 Prozent. Laut dem russischen Amt für Statistik (Rosstat) haben sich viele Nahrungsmittel im Dezember um 3,3 Prozent und im Jahr 2014 insgesamt um15,4 Prozent verteuert (gegenüber 7,3 Prozent im jahr 2013).

    Die Preise für die Industriekonsumwaren sind im Dezember um 2,3 Prozent und im Jahr insgesamt um 8,1 Prozent gestiegen (gegenüber 4,5 Prozent im Jahr 2013).
    Die Dienstleistungen haben sich im Dezember durchschnittlich um 2,2 Prozent und im Jahr 2014 insgesamt um 10,5 Prozent verteuert (gegenüber 8,0 Prozent im Jahr 2013).

    Deutlicher Inflationsanstieg 2014 in Russland / Sputnik Deutschland - Nachrichten, Meinung, Radio

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