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Russische wirtschaftsnews

Erstellt von dragonfire, 01.02.2011, 20:36 Uhr · 2.501 Antworten · 357.653 Aufrufe

  1. #1431
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Augustinus von Hippo Beitrag anzeigen
    Merkel und Co. können sich (und den armen Schweinen im Osten die jetzt die Arschkarte gezogen haben) ja weiter einreden, dass South Stream irgendwann doch gebaut wird. In der EU-schen Überheblichkeit realisiert man wohl nicht mehr dass Russland ein anderes Kaliber ist als z. B. die Balkan-Bananenstaaten, die man verarschen kann wie man will und sie am Ende doch angekrochen kommen.
    Da hast du offensichtlich etwas ziemlich falsch verstanden. Russland will die Leitungen, die Energie nach Europa liefern, in Sicherheit wissen und zudem noch die Piplines in den jeweiligen Ländern unter Kontrolle wissen. Die Türkei soll als Transitland dienen. Europa bleibt zwangsläufig Kunde Nr. 1

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    Der russische Minister für Staatsfinanzen, Anton Shulianov, hat bekannt gegeben, dass der Verlust seit Beginn der Ukraine-Krise 200 MRD beträgt.

    Außerdem sagte er, dass die Inflation bei 12,5% liegt und die Regierung dieses Problem angehen muss.

  2. #1432
    Avatar von Damien

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    Anti-Krisenplan: Russland begrenzt Ausgaben und beschließt Reformen



    Angesichts der Wirtschaftskrise hat die russische Regierung einen Plan beschlossen, der Ausgaben begrenzt und Strukturreformen vorsieht. Laut Finanzminister Anton Siluanow will die Regierung die Reserven nicht verpulvern.

    „Der Anti-Krisenplan wurde gestern angenommen“, teilte Finanzminister Anton Siluanow am Dienstag in Moskau mit. Dieser Plan sähe vor, dass die Haushaltsausgaben nicht weiter wachsen. Zudem seien Strukturreformen geplant. Das Ziel sei es, bis zum Jahr 2017 wieder einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen – bei einem durchschnittlichen Erdölpreis von 70 Dollar je Barrel (159 Liter). „Der Plan sei für ein Jahr angelegt“, sagte der Minister weiter. Die Strukturreformen, die der Staatsverwaltung und dem Haushalt eine neue Qualität bringen sollen, könnten jedoch länger dauern. Die Regierung werde die Staatsreserven „nicht leichtfertig vergeuden“.

    Anti-Krisenplan: Russland begrenzt Ausgaben und beschließt Reformen / Sputnik Deutschland - Nachrichten, Meinung, Radio

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Da hast du offensichtlich etwas ziemlich falsch verstanden. Russland will die Leitungen, die Energie nach Europa liefern, in Sicherheit wissen und zudem noch die Piplines in den jeweiligen Ländern unter Kontrolle wissen. Die Türkei soll als Transitland dienen. Europa bleibt zwangsläufig Kunde Nr. 1

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    Der russische Minister für Staatsfinanzen, Anton Shulianov, hat bekannt gegeben, dass der Verlust seit Beginn der Ukraine-Krise 200 MRD beträgt.

    Außerdem sagte er, dass die Inflation bei 12,5% liegt und die Regierung dieses Problem angehen muss.
    Russlands Außenhandel 2014 rückläufig



    Der russische Außenhandel ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 5,7 Prozent auf 793,8 Milliarden US-Dollar zurückgegangen, wie der russische Vize-Wirtschaftsminister Alexej Lichatschow am Dienstag sagte.

    Die Ausfuhren sanken dabei um 3,8 Prozent auf 507,2 Milliarden Dollar. Die Einfuhren schrumpften um 8,9 Prozent auf 286,8 Milliarden Dollar.

    2014 sei „eines der schwierigsten Jahre“ gewesen, so Lichatschow. Dies sei unter anderem auf den Rubel-Kursverfall sowie auf zahlreiche äußere Ursachen bzw. Herausforderungen zurückzuführen. Dazu nannte er vorläufige Angaben des Wirtschaftsministeriums:

    Der Export in die EU-Länder sank um 7,1 Prozent auf 263,2 Milliarden US-Dollar. Der Import aus der EU schrumpfte um 12,2 Prozent auf 117,9 Milliarden Dollar. Der Handelsumsatz ging um 8,8 Prozent auf 381 Milliarden Dollar zurück.

    Russlands Handel mit China verbuchte ebenfalls einen Rückgang, und zwar um 0,8 Prozent, und betrug 88,1 Milliarden Dollar. Die Ausfuhren nach China nahmen dabei um 5,4 Prozent auf 37,5 Milliarden Dollar zu.

    Der russisch-ukrainische Handelsumsatz wies einen Rückgang um 28,8 Prozent auf und lag bei 28,2 Milliarden Dollar. Der Export in die Ukraine sank dabei um 26,4 Prozent auf 17,5 Milliarden Dollar. Der Import aus der Ukraine ging um 32,5 Prozent auf 10,7 Milliarden Dollar zurück.

    http://de.sputniknews.com/wirtschaft...300821648.html

  3. #1433
    Avatar von Lynes

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    Und das Jahr für den der Plan ausgelegt ist beginnt sobald der Ölpreis auf 70 Dollar ist, oder wie?

  4. #1434
    Avatar von Damien

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    Weg vom Dollar: Russland und Iran wollen in nationalen Währungen handeln



    Russland und der Iran haben vor, ein gemeinsames Konto für gegenseitige Verrechnungen in ihren nationalen Währungen zu eröffnen, wie der iranische Botschafter in Moskau, Mehdi Sanai, in einem Interview mit RIA Novosti mitteilte.

    Nach seinen Worten entwickeln sich die Beziehungen zwischen Moskau und Teheran „aktiv“. „2014 war sehr produktiv“ für beide Länder, betonte er. Dennoch sollten „im Interesse der weiteren Entwicklung der Beziehungen einige Probleme geregelt werden“, so der Diplomat. Eines davon sei „die Frage der Verrechnungen und Transfers“.

    „Beide Seiten haben vor, eine gemeinsame Bank zu gründen beziehungsweise ein gemeinsames Konto anzulegen, um die gegenseitigen Verrechnungen in Rial und Rubel abzuwickeln. Außerdem war die Bildung einer Arbeitsgruppe im Gespräch“, sagte Mehdi Sanai.

    Weg vom Dollar: Russland und Iran wollen in nationalen Währungen handeln / Sputnik Deutschland - Nachrichten, Meinung, Radio

  5. #1435
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Weg vom Dollar: Russland und Iran wollen in nationalen Währungen handeln



    Russland und der Iran haben vor, ein gemeinsames Konto für gegenseitige Verrechnungen in ihren nationalen Währungen zu eröffnen, wie der iranische Botschafter in Moskau, Mehdi Sanai, in einem Interview mit RIA Novosti mitteilte.
    Nach seinen Worten entwickeln sich die Beziehungen zwischen Moskau und Teheran „aktiv“. „2014 war sehr produktiv“ für beide Länder, betonte er. Dennoch sollten „im Interesse der weiteren Entwicklung der Beziehungen einige Probleme geregelt werden“, so der Diplomat. Eines davon sei „die Frage der Verrechnungen und Transfers“.
    „Beide Seiten haben vor, eine gemeinsame Bank zu gründen beziehungsweise ein gemeinsames Konto anzulegen, um die gegenseitigen Verrechnungen in Rial und Rubel abzuwickeln. Außerdem war die Bildung einer Arbeitsgruppe im Gespräch“, sagte Mehdi Sanai.

    Weg vom Dollar: Russland und Iran wollen in nationalen Währungen handeln / Sputnik Deutschland - Nachrichten, Meinung, Radio
    Gute Idee, der Rubel und der Rial verlieren so schnell an Wert, so dass die Entwertung sich wieder ausgleichen sollte

  6. #1436
    Avatar von Damien

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    Zitat Zitat von Augustinus von Hippo Beitrag anzeigen
    Und das Jahr für den der Plan ausgelegt ist beginnt sobald der Ölpreis auf 70 Dollar ist, oder wie?
    Nein das bedeutet es nicht es wird von einem durchschnitt von 70 Dollar im Jahr gesprochen und das bis 2017.
    Der Plan wurde angenommen also wird er jetzt auch durchgesetzt.

  7. #1437
    Avatar von Lynes

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Da hast du offensichtlich etwas ziemlich falsch verstanden. Russland will die Leitungen, die Energie nach Europa liefern, in Sicherheit wissen und zudem noch die Piplines in den jeweiligen Ländern unter Kontrolle wissen. Die Türkei soll als Transitland dienen. Europa bleibt zwangsläufig Kunde Nr. 1
    Russland wendet sich doch immer mehr Richtung Osten, ich habe gepostet welche Pipelines zwischen Russland und China gebaut werden.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Nein das bedeutet es nicht es wird von einem durchschnitt von 70 Dollarn gesprochen und das bis 2017.
    Der Plan wurde angenommen also wird er jetzt auch durchgesetzt.
    Uff, also ich würde da erst mal abwarten ob er in nächster Zeit überhaupt wieder so hoch steigt. Auch 60 wäre schon hoch angesetzt, in der jetzigen Situation.

  8. #1438
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Augustinus von Hippo Beitrag anzeigen
    Russland wendet sich doch immer mehr Richtung Osten, ich habe gepostet welche Pipelines zwischen Russland und China gebaut werden.
    Diese Pläne sind eher langfristiger Natur. China hat zwar sehr große Reserven, kann Europa dennoch nicht ersetzen. Schon gar nicht in der kommenden Dekade.

  9. #1439
    Avatar von Damien

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    Klassisches Wodka-Land Russland senkt Ausstoß von Hochprozentigem um ein Fünftel



    Das klassische Wodka-Land Russland hat die Produktion seines Nationalgetränks im vergangenen Jahr um 22,3 Prozent auf 66,6 Millionen Dekaliter (dal) gesenkt, verglichen mit 2013. Das teilte das Statistikamt Rosstat am Mittwoch in Moskau mit.

    Der Ausstoß von Bier habe sich um 8,6 Prozent auf 816 Millionen dal, die von Kognak um sieben Prozent auf 6,9 Millionen dal und die von Tafelweinen um 5,3 Prozent auf 32,1 Millionen dal verringert, hieß es.
    Dagegen nahm die Produktion zuckerhaltiger karbonisierter Getränke um vier Prozent auf 342 Millionen dal zu.


    Im vergangenen Jahr wurden in Russland 355 Milliarden Zigaretten hergestellt, 8,8 Prozent weniger als 2013.

    Klassisches Wodka-Land Russland senkt Ausstoß von Hochprozentigem um ein Fünftel / Sputnik Deutschland - Nachrichten, Meinung, Radio

    Das ganze hat natürlich auch mit einem anstieg der schwarzbrennerei zu tun.
    Aber für die dumbeutel nein es wird wohl mit sicherheit jetzt nicht so viel mehr schwarz gebrannt das sie das Defiziet auffangen könnten.

    Denn dazu müste wohl jeder haushalt in Russland eine schwarzbrennerei betreiben.

    Der konsum ist wirklich gesunken.

  10. #1440
    Avatar von Damien

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    Zitat Zitat von Augustinus von Hippo Beitrag anzeigen

    Uff, also ich würde da erst mal abwarten ob er in nächster Zeit überhaupt wieder so hoch steigt. Auch 60 wäre schon hoch angesetzt, in der jetzigen Situation.
    Ich gehe davon aus das der Ölpreis sich wohl in nächster zeit wieder etwas einpendeln wird.

    Erst vor kurzem ist eine Freaking Firma in den USA pleite gegangen.

    Erste Fracking-Opfer in den USAWird Russland Sieger des Öl-Preiskampfs?

    Von Kai Stoppel
    Der Rohstoff Öl ist so günstig wie lange nicht mehr - manche sehen den Wertverlust als Ergebnis eines globalen Wirtschaftskrieges der Fördernationen USA und Russland. Das wäre aber wohl ein ungleicher Kampf.




    Der Absturz der Ölpreise fordert erste Opfer. Nein, es ist nicht die russische Staatsführung unter Präsident Wladimir Putin, die aufgrund des derzeit billigen Öls und des darum abstürzenden Rubel die Segel streicht. Es ist zum Beispiel das kleine Unternehmen WBH Energy aus Texas, das vor rund zwei Wochen pleite gegangen ist. Was daran so besonders ist? WBH Energy war in der zuletzt boomenden US-Schieferölindustrie - die mittels des sogenannten Frackings Rohöl fördert - tätig.

    Die WBH-Energy-Pleite könnte erst der Anfang sein - es gibt weitere Anzeichen für ein Abflauen des Fracking-Booms. Der australisch-britische Rohstoffkonzern BHP Billiton etwa fährt seine Aktivitäten in den USA zurück: "Im Ölgeschäft haben wir schnell auf die niedrigen Preise reagiert, und werden die im US-Geschäft an Land betriebenen Ölprojekte bis Ende des Geschäftsjahres um knapp 40 Prozent reduzieren", sagte BHP-Chef Andrew Mackenzie. Zudem ist die Zahl der aktiven Bohrlöcher in den USA zuletzt deutlich zurückgegangen.

    Wer hat das bessere Ende für sich - Russland oder die USA?

    Der Rohstoffmarkt für das schwarze Gold, so scheint es, hat sich zum Schlachtfeld eines geopolitsichen Wirtschaftskrieges entwickelt. Konfklifktparteien sind Russland, die Opec - innerhalb der Saudi-Arabien und andere Golfstaaten eine eigene Rolle einnehmen - auf der einen Seite, und die USA mit ihrer Schieferöl-Industrie auf der anderen.

    Immer wieder verweist etwa Saudi-Arabien auf den Fracking-Boom als Ursache des Preisverfalls - die Weigerung des Saudis, einer Fördermengen-Reduktion der Opec zuzustimmen, wird deshalb auch als Versuch gewertet, die Fracking-Industrie in den USA kaputt zu fördern - auch wenn es Spekulationen gibt, dass es nach dem Tod des Monarchen Abdullah eine Änderung dieser Strategie geben könnte. Andere wiederum sehen Saudi-Arabien sogar auf der Seite der USA und als verdeckten Agenten innerhalb der Opec, mit dem Ziel, Russland durch den niedrigen gehaltenen Ölpreis zu schaden.

    Doch wer wird am Ende den Preiskampf gewinnen - das USA-, oder das Russland-Lager? Die Putin-Regierung ist auf einen Ölpreis von etwa 105 Dollar pro Barrel angewiesen, um einen ausgeglichenen Staatshaushalt zu erreichen. Die politische Elite in den USA und Europa reibt sich womöglich bereits die Hände, angesichts eines unausweichlich scheinenden Bankrotts des Systems Putin - die russische Wirtschaft ist auf Gedeih und Verderb auf die Öl-Industrie angewiesen, rund drei Viertel der russischen Exporte hängen am Ölpreis.

    Doch der Fall der kleinen, pleite gegangenen Fracking-Firma in den USA könnte ein erstes Zeichen dafür sein, dass am Ende nicht die USA, sondern Russland als Sieger aus dem Preiskampf hervorgeht - wie etwa Leonid Bershidsky von Bloomberg prognostiziert.

    Ein ungleiches Ringen?

    Sein Argument: Bei dem Preiskampf handele es sich um eine Auseinandersetzung zwischen ungleichen Gegnern: Auf der einen Seite stünden Staaten, die ein vitales Interesse an ihrer Ölindustrie hätten, wie die Opec-Länder und Russland - für sie ist der Erhalt ihrer Ölförderung überlebenswichtig und sie würden zur Not auch ihre Staatshaushalte bemühen, um diese zu erhalten.

    Auf der anderen Seite stünde die US-Fracking-Industrie, eine Ansammlung von Privatunternehmen, die schlichtweg - wie der Fall von WBH Energy zeigt - pleite gehen können. Und die erste Pleite in der Fracking-Industrie könnte kein Einzelfall bleiben, mutmaßt Bershidsky: Die Produzenten des "shale oil" würden bei einem Ölpreis von unter 40 Dollar erheblich Probleme bekommen - so jedenfalls sagt es eine Analyse des Beratungsunternehmens Wood Mackenzie vorher. Laut ihr würde es zunächst zu einer Schließung bestimmter Förderprojekte etwa von Ölsanden in Kanada kommen, auch die Fracking-Industrie in den USA wäre betroffen. Und dass der Ölpreis bis auf 40 Dollar fällt, davon sind so manche überzeugt, wie etwa die US-Investmentbank Goldman Sachs.

    "Der Sieger wird der sein, der am meisten einstecken kann"

    Die weltweite Fördermenge würde durch diese ersten Schließungen auf den amerikanischen Kontinent fallen, die übrigen US-Fracking-Firmen müssten jedoch kräftig weiter fördern, da sie einen gigantischen Schuldenberg von 200 Milliarden US-Dollar zu bedienen hätten. Allerdings, so Bershidsky, sei es für die Firmen unmöglich, diese Schulden zu finanzieren, wenn das Fracking aufgrund des niedrigen Ölpreises unprofitabel wird. Viele weitere fremdfinanzierte Unternehmen würde dies folglich in die Pleite treiben - was allerdings wieder die weltweite Ölproduktion senken würde.

    Am Ende blieben zwei Szenarien: Entweder, die Ölpreise steigen wieder so weit an, dass sich die US-Fracking-Industrie erholt. Oder die Förderung von Schieferöl in den USA wird schlichtweg den Bach runter gehen. Dann hätte Russland das bessere Ende für sich.

    Allerdings hat auch die russische Öl-Industrie mit Schulden zu kämpfen: Der staatliche kontrollierte größte russische Ölproduzent Rosneft sitzt auf einem Milliarden-Schuldenberg, allein bis April dieses Jahres sollen laut Bloomberg rund 21 Milliarden Dollar fällig sein. Allerdings habe Putin bereits signalisiert, dem Konzern, wenn nötig, zu helfen. Bereits im vergangenen August hatte Rosneft den russischen Staat um Hilfe ersucht. Für stützende Maßnahmen der vor allem unter den westlichen Sanktionen leidenden russischen Großkonzerne verfügt Russland zwar immer noch über gigantische Währungsreserven in Höhe von 388,5 Milliarden Dollar - aber auch diese schmelzen langsam, aber sicher dahin.
    Bershidsky schätzt den Ausgang des Ölpreis-Kampfes so ein: "Der Sieger wird der sein, der am meisten einstecken kann."

    Erste Fracking-Opfer in den USA: Wird Russland Sieger des Öl-Preiskampfs? - n-tv.de

    - - - Aktualisiert - - -

    LUKoil steigert Ölproduktion um sieben Prozent auf 97 Millionen Tonnen



    Russlands größter privater Ölkonzern LUKoil hat die Ölgewinnung im vergangenen Jahr gegenüber 2013 um sieben Prozent auf 97,2 Millionen Tonnen gesteigert. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch in Moskau mit.

    86,3 Millionen Tonnen seien in Russland und die restlichen 10,9 Millionen Tonnen im Ausland gefördert worden. Dabei erinnerte LUKoil daran, dass 2014 im irakischen Feld West Qurna-2 mit industriemäßiger Ölgewinnung begonnen wurde.

    2014 setzte der Konzern 15,2 Millionen Tonnen Ölprodukte und Produkte der Gasaufbereitung ab. In Russland nahm der Verkauf von LUKoil-Ölprodukten um sechs Prozent auf 9,7 Millionen Tonnen zu. Im vergangenen Jahr entdeckte LUKoil 14 Lagerstätten und erhielt 18 Förderlizenzen.

    http://de.sputniknews.com/wirtschaft...300853450.html

    - - - Aktualisiert - - -

    Panzir-S1: Brasilien hofft auf Raketendeal mit Russland



    Brasilien, das seit Jahren mit Russland über Lieferung von Flugabwehr-Raketensystemen des Typs Panzir-S1 verhandelt, hofft noch in der ersten Jahreshälfte 2015 einen Kaufvertrag zu unterzeichnen.

    „Wir hoffen sehr, dass der Vertrag bis Ende dieses Semesters unterzeichnet wird“, sagte der brasilianische Botschafter in Moskau Antonio José Vallim Guerreiro am Mittwoch in einem Interview der Nachrichtenagentur RIA Novosti. Er verwies darauf, dass die Verhandlungen seit Jahren andauern und dass Vertreter von Heer, Kriegsmarine und Luftwaffe Brasiliens bereits mehrmals Russland besucht haben, um Details des Deals zu erörtern.

    Das 1994 entwickelte und seitdem mehrfach modifizierte Panzir-S-System ist in der Lage, anfliegende Luftziele in einem Umkreis von 20 Kilometern und in bis zu 15 Kilometern Höhe zu bekämpfen. Das System kann je nach Modifikation auf Rad- oder Kettenfahrzeugen beweglich beziehungsweise stationär sein. Es ist für die Verteidigung kleinerer Militär-, Industrie- und Verwaltungsanlagen vor Flugzeugen, Hubschraubern, Flügelraketen und Präzisionswaffen bestimmt. In Russland werden mit Panzir-S auch Abschussorte der Flugabwehrraketen größerer Reichweite wie S-300 und S-400 geschützt.

    http://de.sputniknews.com/militar/20...300853216.html

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