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Russische wirtschaftsnews

Erstellt von dragonfire, 01.02.2011, 20:36 Uhr · 2.486 Antworten · 356.698 Aufrufe

  1. #1451
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Augustinus von Hippo Beitrag anzeigen
    Der wirtschaftliche Kollaps hat nun offiziell begonnen. Russland wird nicht untergehen, aber auf die Bürger kommen harte Zeiten zu.
    So kommen wir zurück zu meinen point of view zurück. Was hat die ganze Krim/ Ukraine-Krise Russland gebracht?

  2. #1452
    Avatar von Lynes

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    So kommen wir zurück zu meinen point of view zurück. Was hat die ganze Krim/ Ukraine-Krise Russland gebracht?
    Immerhin weiß es jetzt wem es künftig nicht trauen darf.

  3. #1453
    Avatar von papodidi

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    Ich hoffe, Du meinst das nicht ironisch/sarkastisch???

    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Das ist auch das, worauf man abzielt in diesem Wirtschaftskrieg und insbesondere auf eine neue starke Welle von brain drain.
    Da passt mein letzter Beitrag wie Arsch auf Eimer:

    Nachrichten Russland

  4. #1454
    koelner
    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    So kommen wir zurück zu meinen point of view zurück. Was hat die ganze Krim/ Ukraine-Krise Russland gebracht?
    Meiner Einschätzung nach ein Punkt der oft übergangen wird:
    Putin ist 15 Jahre an der Spitze. Er ist jetzt 62 Jahre. Er hat jetzt einen Fokus, den man als jüngerer Mensch noch schwer nachvollziehen kann: was bleibt von ihm? Das war der Hauptgrund für die Eingliederung der Krim. Dafür wird er erinnert werden, in den russischen Geschichtsbüchern stehen. Gorbatschow und Jelzin haben das Land kleiner gemacht. Er macht es wieder größer.

    Und der besetzte Donbas hat nach wie vor den Zweck, die NATO draussen und die Zukunft der Ukraine von Moskau abhängig bleiben zu lassen.

  5. #1455
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von koelner Beitrag anzeigen
    Meiner Einschätzung nach ein Punkt der oft übergangen wird:
    Putin ist 15 Jahre an der Spitze. Er ist jetzt 62 Jahre. Er hat jetzt einen Fokus, den man als jüngerer Mensch noch schwer nachvollziehen kann: was bleibt von ihm? Das war der Hauptgrund für die Eingliederung der Krim. Dafür wird er erinnert werden, in den russischen Geschichtsbüchern stehen. Gorbatschow und Jelzin haben das Land kleiner gemacht. Er macht es wieder größer.

    Und der besetzte Donbas hat nach wie vor den Zweck, die NATO draussen und die Zukunft der Ukraine von Moskau abhängig bleiben zu lassen.
    Alles richtig. Hinzufügend möchte ich noch einen Punkt erwähnen. Ich glaube, dass er müde geworden ist. Er ist nicht mehr so scharfsinnig und hungrig wie früher.

  6. #1456
    Avatar von Lilith

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    Russlandexperten mal wieder unter sich

  7. #1457
    Avatar von Damien

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    Russischer Wirtschaftsminister prognostiziert für 2015 Inflation von 12 Prozent



    Das Wirtschaftsministerium Russlands hat die Prognose für die Wirtschaftsentwicklung im laufenden Jahr korrigiert.

    Es wird davon ausgegangen, dass der Rückgang der russischen Wirtschaft bei einem Ölpreis von 50 Dollar pro Barrel und einer Inflationsrate von 12 Prozent drei Prozent betragen wird, wie der russische Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew vor Journalisten sagte. „Wir haben eine Prognose für das Jahr 2015 abgegeben, die von einer Erhaltung der bestehenden Preiskonjunktur, d.h. 50 Dollar pro Barrel Öl für das ganze Jahr 2015, ausgeht. Obwohl die Konsensus-Prognosen einen höheren Wert zeigen, gehen wir von einem maximal konservativen Wert aus. Das bedeutet einen beträchtlichen BIP-Rückgang von drei Prozent“, äußerte Uljukajew.

    Der Änderung der Prognose über die BIP-Dynamik liegt dem Minister zufolge die Prognose über Investitionen ins Grundkapital zugrunde, nach der ein wesentlicher Rückgang von 13 Prozent erwartet wird.
    Gleichzeitig hat Uljukajew darauf verwiesen, dass das Ministerium einen Rückgang der Industrie von 1,6 Prozent im Jahr 2015 prognostiziert.

    „Wir gehen von dem gleichen Wert des Abflusses aus, wie die Bank Russlands. Wir schätzen ihn vorläufig auf 115 Milliarden US-Dollar“, so der Minister.

    Nach seinen Worten wird die Jahresinflation 2015 rund 12 Prozent betragen.

    Russischer Wirtschaftsminister prognostiziert für 2015 Inflation von 12 Prozent / Sputnik Deutschland - Nachrichten, Meinung, Radio

    - - - Aktualisiert - - -

    Russische Regierung plant Zusatzgebühren für LKW-Transporte



    Die russische Regierung hat das Transportministerium sowie die Staatskorporation „RosTech“ beauftragt, Vorschläge für die Zahlung von Zusatzgebühren von LKW-Transporten über 12 Tonnen zu erarbeiten.

    Bereits zu einem früheren Zeitpunkt wurden diese Gedanken geboren, allerdings ging es dabei nur um Zusatzgebühren für die Nutzung von föderalen Trassen. Der jetzige Auftrag an die Verantwortlichen schließt auch eine Gebührenforderung für die Nutzung von regionalen Autostraßen vor. Auch die Nutzung von kommunalen Straßen durch Fahrzeuge über 12 Tonnen soll mit einer Gebühr belastet werden.

    In der Regierung gibt es weitere Pläne, zukünftig diese Zusatzgebühren auch auf Fahrzeuge mit einem Gewicht über 3,5 Tonnen auszuweiten.

    Mit den Gebühren sollen die Instandsetzungskosten für diese Straßen finanziert werden. In der Argumentation geht man davon aus, dass der größte Teil der Schäden auf diesen Straßen eben durch diese schweren Fahrzeuge verursacht werden.

    Die Nutzer von Fahrzeugen über 12 Tonnen sind bereits seit 15. November 2014 verpflichtet, für die Nutzung von föderalen Trassen die Zusatzgebühren zu bezahlen. Da aber das „Glonass-System“, welches die Fahrzeugbewegungen erfassen soll, nicht einsatzbereit war, wurde der Zeitpunkt für den Start der Gebührenerhebung um ein Jahr verlegt.

    http://kaliningrad-domizil.ru/portal...kw-transporte/

  8. #1458
    Avatar von Damien

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    Dreieck Russland-Indien-China: „Westen verliert Spitzenposition“



    Eine Allianz von Russland, Indien und China könnte zu einer neuen Sicherheits- und Finanz-Architektur in Asien und weltweit beitragen. Das sagen Experten im Hinblick auf das trilaterale Außenministertreffen in Peking.

    Das russisch-chinesische Verhältnis erlebt derzeit einen „beispiellosen Aufschwung“. Das sagte am Montag der russische Außenminister Sergej Lawrow bei einem Treffen mit seinem chinesischen Amtskollegen Wang Yi. Die beiden Länder seien daran interessiert, praktische Fortschritte in allen Kooperationsbereichen zu erzielen, so Lawrow weiter. Dann traf er auch mit der indischen Außenministerin Sushma Swaraj zusammen. Diesen Gesprächen folgte ein trilaterales Außenministertreffen. Das russische Außenamt teilte mit, zur Erörterung stehe insbesondere die Situation in der Welt im Hinblick auf die „zunehmenden Bedrohungen für die Stabilität und für die Sicherheit“ sowie in Bezug auf die „Schwierigkeiten in der Weltwirtschaft“. Von besonderer Bedeutung sei außerdem die Zusammenarbeit im Zuge der „Umgestaltung des globalen Verwaltungssystems“, wobei die internationale Rolle des Asien-Pazifik-Raums zunehme.

    Auf Agenda stünden auch die Situation in Afghanistan, die Ukraine-Krise, das iranische Atomprogramm sowie die Lage in Syrien und im Irak. Ein weiteres Thema sei Indiens Antrag auf den Beitritt zur Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, hieß es.
    Gleb Iwaschenzow, Experte der Denkfabrik Russian International Affairs Council, kommentierte im Gespräch mit der Tageszeitung „Kommersant“: „Das derzeitige russisch-indisch-chinesische Außenministertreffen erfolgt vor dem Hintergrund einer schnellen Umformatierung des ganzen Systems der internationalen Beziehungen. Der Westen und die euroatlantischen Gremien verlieren ihre Spitzenposition in den internationalen Angelegenheiten. Es steigt die Nachfrage nach alternativen Verfahren für die Krisenregelung. Eines davon könnte eine Allianz von Russland, Indien und China werden. Ohne diese Länder lässt sich kein globales Problem lösen.“

    Es gehe dabei nicht um ein militärpolitisches Bündnis, sondern eher um eine Partnerschaft der drei Länder, so Iwaschenzow weiter:

    „Diese Staaten sind multinational und multikonfessionell. Jeder von ihnen hat einen wesentlichen Anteil der muslimischen Bevölkerung und wird mit der Islamismus- und Separatismus-Gefahr konfrontiert. Mit Hilfe des trilateralen Formats könnten Russland, Indien und China sowohl ihre innere Sicherheit und Stabilität untermauern als auch an der Afghanistan-, Irak- und Syrien-Regelung aktiver teilnehmen, aber auch zur Cyber-Sicherheit und zu einer gerechteren wirtschaftlichen Weltordnung beitragen.“

    Nandan Unnikrishnan, Vizechef der in Neu-Delhi ansässigen Observer Research Foundation, sagte, das russisch-indisch-chinesische Format könne künftig ein „Fundament für eine neue Sicherheits-Architektur in Asien werden“. Eine Hürde sei allerdings der Gebietsstreit zwischen Indien und China, aber auch die wirtschaftliche Konkurrenz zwischen ihnen.

    Alexander Gabujew, Leiter des Asien-Programms des Carnegie Moscow Center, sieht eher schwarz für das Dreieck Russland-Indien-China. Er sagte dem Blatt: „China braucht keine russische Vermittlung für seinen Dialog mit Indien. Das Potenzial trilateraler Wirtschaftsprojekte ist ebenfalls begrenzt. China braucht dieses Format vor allem als weitere Plattform, um eine Reform der weltweiten Finanz-Architektur ins Gespräch zu bringen.“


  9. #1459
    Amarok
    Dreieck Russland-Indien-China: „Westen verliert Spitzenposition“
    Erinnert mich eher an Game of Thrones.

    Davon abgesehen das China und Indien immer wieder Streit um Wasserquellen und Territorien haben und man Indien eigentlich mehr ausbeuten wird als irgendwie helfen. Wir reden hier von einem Land mit 500 Millionen armen Menschen. Würde dort nur Russland-China stehen hätte ich nichts gesagt.

  10. #1460
    Avatar von Damien

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    Russland wappnet sich mit Gold gegen Währungskrieg



    Russlands Zentralbank hat zwischen Januar und November 2014 insgesamt 152 Tonnen Gold für 6,1 Milliarden Dollar gekauft. Das ist der größte Goldkauf seit Sowjetzeiten, schreibt die Zeitung "Nowyje Iswestija" am Montag.

    Außerdem macht diese Menge fast ein Drittel von dem aus, was die Zentralbanken weltweit (461 Tonnen) gekauft haben.

    Experten führen Russlands Aktivitäten auf dem Goldmarkt auf die Notwendigkeit zurück, die Abhängigkeit der nationalen Reserven vom US-Dollar und vom Euro abzubauen. Die britische "Financial Times" verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass Russland während seiner Finanzkrise 1998 insgesamt 118 Tonnen Gold verkaufen musste, um sein Finanzdefizit zu decken. Ob Moskau auch jetzt auf diese Möglichkeit zurückgreift?

    „Das ist unwahrscheinlich“, findet Analyst Matthew Turner von der Bank Macquarie, der größten Investitionsbank Australiens. „Die aktuelle Situation ist für Russland nicht so dramatisch.“

    Der deutsche Experte Alexander Daniels sagte seinerseits, dass der Boykott des Westens negative Folgen für die Zahlungsfähigkeit der Russen habe.

    „Dank seinen Goldreserven kann Russland alles, was es braucht, bei freundschaftlich gesinnten Ländern schnell kaufen. Gold dient in Krisen wie eine international anerkannte Währung, die jederzeit gegen ausländische Währungen oder gegen Lebensmittel getauscht werden kann“, betonte er.

    In diese Logik passt auch die Tatsache, dass Russland 2014 insgesamt 272 Tonnen Gold selbstständig gefördert hat: mehr als Australien (269,7 Tonnen). Nur China, seit 2077 der globale Spitzenreiter auf diesem Gebiet, hat mit 465,7 Tonnen mehr Gold gewonnen.

    Insgesamt wurden im vergangenen Jahr weltweit 3109 Tonnen Gold gefördert – mehr als je zuvor. Formell ist Gold schon seit 1971 kein richtiges Synonym für Geld: Nach der Abschaffung des „goldenen Standards“ ist keine einzige Währung der Welt an Gold gebunden. Dennoch sind die Goldreserven einzelner Länder ein wichtiges Merkmal für ihre Stärke.

    Besonders auffallend ist das in Zeiten von wirtschaftlichen Turbulenzen: Krisen verursachen stets einen Preisaufschwung bei Gold. Dabei steigt die Nachfrage nicht nur seitens der Zentralbanken, sondern auch seitens einzelner Branchen wie Flugzeugbau, Raumfahrt, Schmuckindustrie und Medizin.

    Der Chefanalyst der Deutschen Bank in Russland, Jaroslaw Lissowolik, hält Gold für „eine der wichtigsten Komponenten der Währungsreserven“. „Großenteils sind diese Reserven in Russland in Dollar und Euro konzentriert. Gold ist ein Mittel für ihre Diversifizierung. Wenn sich die Wirtschaftssituation im Land verschlechtert, wird der Preis für dieses Metall immer höher und seine Rolle dementsprechend wichtiger“ so der Branchenkenner.


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