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Russische wirtschaftsnews

Erstellt von dragonfire, 01.02.2011, 20:36 Uhr · 2.486 Antworten · 356.915 Aufrufe

  1. #1511
    Avatar von Toruko-jin

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    Umdenken, vermehrt endlich auf eigene Forschung und Entwicklung setzen. Unsere Naturwissenschaftler, Ingenieure sind nicht auf den Kopf gefallen. Und dann pfeif aufs Ausland.
    Das ist das Patentrezept eines jeden Schwellenlandes. Allerdings ist das leichter gesagt als getan. Ich sehe eine derartige Entwicklung nicht. Man hätte die 15 Jahre gut dafür nutzen können.

  2. #1512
    Avatar von Damien

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Das ist das Patentrezept eines jeden Schwellenlandes. Allerdings ist das leichter gesagt als getan. Ich sehe eine derartige Entwicklung nicht. Man hätte die 15 Jahre gut dafür nutzen können.
    In den letzten 15 Jahren wurde mehr gemacht als so manchem hier bewusst ist.

    - - - Aktualisiert - - -

    Wachstumsmotor Sotschi

    Die Olympischen Spiele in Sotschi sollten der russischen Wirtschaft Vorschub leisten. Allerdings haben Sanktionen und fallende Ölpreise diesen Effekt zunichte gemacht.



    Im Jahr 2014 besuchten die Region Krasnodar, in der mit Sotschi die Winterspiele 2014 ausgetragen wurden, insgesamt 13 Millionen Touristen, teilte die russische Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die regionale Verwaltung mit. Dortige Behörden führen die Beliebtheit Sotschis auf den „Effekt von Olympia“ zurück. Die Olympischen Spiele hätten der russischen Wirtschaft etwa 0,3 Prozent BIP-Wachstum beschert, sagt der Analyst der Investmentgesellschaft FINAM Timur Nigma-tullin. „Das Projekt hat sich im Bezug auf die Effektivität staatlicher Investitionen als recht erfolgreich erwiesen“, meint er. Nach seiner Aussage stieg die Anzahl der Touristen, die Sotschi 2014 besuchten, um 31 Prozent und betrug fünf Millionen Menschen. Zehn Prozent von ihnen kamen aus dem Ausland. Allerdings, fügt der Experte hinzu, hätten die Sanktionen den wirtschaftlichen Nutzen der Spiele zunächst einmal zunichte gemacht.

    Katalysator für Strukturreformen


    Der Kerneffekt der Veranstaltung sollte ein BIP-Wachstum im Jahresmittel sein. Laut Erwartungen der russischen Zentralbank hätte das BIP um 1,5 bis 1,8 Prozent steigen müssen. Zudem hätten die Olympischen Spiele nach Prognosen von Merrill Lynch zu einem Katalysator für Strukturreformen werden können. Diese sind zur Beschleunigung wirtschaftlichen Wachstums und zur Optimierung staatlicher Regulierungsmechanismen in Russland notwendig.

    Aufgrund der Sanktionen und fallenden Ölpreise sank das BIP-Wachstum 2014 allerdings auf 0,6 Prozent gegenüber 1,3 Prozent im Vorjahr. Darüber hinaus wuchs die Wirtschaft am langsamsten seit 2009. Zum Vergleich: 2012 stieg das russische BIP um 3,4 Prozent, 2011 um 4,3 Prozent und 2010 um 4,5 Prozent. „Die Winterolympiade 2014 war in erster Linie ein politisches Vorhaben, weswegen anfänglich niemand ernsthaft davon ausging, dass das Projekt sich voll und ganz auszahlt“, sagt Sergej Bespalow vom Zentrum für öffentliche Politik und Staatsführung am Institut für Gesellschaftswissenschaften der Russischen Akademie für Wirtschaft und Verwaltung. Seinen Angaben zufolge wurde der größte Teil der Ausgaben dabei nicht in Stadien, sondern in den Ausbau der Infrastruktur von Sotschi investiert, dem wichtigsten Urlaubsort Russlands.


    Zukunftsaussichten

    Nach Einschätzung von Timur Nigmatullin schaffte das gute Voraussetzungen, um den Fremdenverkehr sukzessive anzukurbeln. Die Schwäche des Rubels sei im Moment der Motor für die wachsende Binnennachfrage im Reisesektor. „Das erfolgreiche Formel-1-Rennen in Sotschi im Herbst 2014 ist ebenfalls der Olympiade zu verdanken: Die Rennstrecke wurde im Olympischen Park gebaut“, sagt Sergej Bespalow. Ihm zufolge bewirken allein die publikumswirksamen Formel-1-Veranstaltungen, dass zumindest ein Teil der enormen Ausgaben für Olympia wieder hereinkomme. „In Zukunft wird Sotschis Attraktivität für ausländische und russische Touristen davon abhängen, ob die Behörden es schaffen, große internationale Wettkämpfe, allen voran die Wintersportweltmeisterschaften, nach Sotschi zu holen.

    „Aber die Eskalation der geopolitischen Spannungen und die Sanktionen werden zuzeit kaum dazu beitragen, dass die wirtschaftlichen Voraussetzungen, die durch die Olympischen Spiele geschaffen wurden, in vollem Umfang zum Tragen kommen“, sagt Bespalow. Zugleich könne man aber, wenn sich die Situation entspanne, damit rechnen, dass große Investoren bei ihren Entscheidungen hinsichtlich Russlands die positiven Erfahrungen von Sotschi berücksichtigten.

    Wachstumsmotor Sotschi | Russia Beyond the Headlines

    - - - Aktualisiert - - -

    Sotschi: Ein Jahr nach Olympia

    Anfragen gäbe es genug für Sotschi – doch die Betten sind ausgebucht, die Lifte überfüllt. Unkenrufe, das olympische Gelände stände in Zukunft leer, haben sich nicht bewahrheitet.

    Internationale Medien haben prophezeit, dass Sotschi nach den Olympischen Winterspielen zu einer Geisterstadt mutiere. Heute, ein Jahr nach den Spielen, hat sich die Prognose nicht bewahrheitet. Erstaunlich, aber wahr: Ausgerechnet in der Wirtschaftskrise wachsen die Ski-Resorts, die für die Spiele errichtet wurden.

    Der Klub „Treugolnik“ in Adler, der südlichen Vorstadt von Sotschi unweit des Flughafens, ist voll wie eine Sardinenbüchse. Es ist Januar. Zum ersten Mal seit vier Jahren ist in Sotschis Küstenregion Schnee gefallen. Die langen russischen Neujahrsferien neigen sich dem Ende zu.

    Der schwache Rubel, der Appell von Präsident Putin, die Ferien in der Heimat zu verbringen, und die neuen 
Sporteinrichtungen, die sich sehen lassen können, treiben immer mehr Touristen in die Region. Menschenmassen stürmen auf die 40 Kilometer langen Bergpisten und reizen das Tageslimit von 10.500 Skifahrern bis an die Grenzen aus.

    Mehr zum Thema: Sotschi wird zur nächsten Glücksspielzone


    Sotschis Geschäftsleute können ihr Glück kaum fassen. Jedenfalls die, die ihre Häuser oder ihr Eigentum im Zuge der kontrovers diskutierten Zwangsaufkäufe beim Bau der olympischen Stätten nicht verloren haben. Es ist noch nicht lange her, dass die Medien warnten, Sotschi würde eine Geisterstadt werden, wenn der olympische Zirkus einpackt und wegzieht.

    Doch nicht alles ist so rosig. Der Küsten-Cluster, das Herzstück der Spiele, bleibt außerhalb von Feiertagen geradezu unheimlich still, und manche Wohnhäuser stehen halb fertig da.

    Dmitrij Bogdanow, Direktor des Sanatoriums „Znanie“, bedauert, dass die Stadt nicht noch mehr Besucher aufnehmen kann. „Das ganze Land braucht neue Tourismuseinrichtungen. Wegen fehlender Erfahrungen beim Managen solcher touristischer Riesenprojekte gibt es heute einige Probleme mit den Kapazitäten und nachhaltiger Rentabilität“, sagt er. „Ich erinnere mich an die Sowjetzeiten, als über 1,5 Millionen Menschen im Jahr kamen. Vor ein paar Jahren waren es gerade mal 50.000. Klar, wir haben noch einiges Wachstumspotenzial.“


    Leoparden im Bolschoj-Eispalast

    Der Cluster um das Olympische Stadion, das schon während des Baus als Fehlinvestition bezeichnet wurde, scheint die meiste Zeit über leer zu stehen. Doch Andrej Ponomarenko, Geschäftsführer des G8-Sprachendienstes und eng in die internationale Öffentlichkeitsarbeit von Sotschi eingebunden, sagt, der Schein trüge. „Bei den Spielen des lokalen Eishockey-Teams, der Sotschi-Leoparden, kommen im Bolschoj-Eispalast zwischen 7000 und 9500 Fans zusammen. Im September hat dort der Channel One Cup mit Mannschaften aus aller Welt stattgefunden. Der Schaiba-Eispalast beherbergt im Februar den Cirque du Soleil, und in der Eisberghalle lief sechs Monate lang ein Musical mit fünf Vorstellungen pro Woche.“

    Das Sprachtalent erläutert: „Im Speed-Skating-Zentrum ist seit fast einem Jahr eine Tennis-Akademie. An anderen Veranstaltungsorten fanden unterschiedliche Events statt: die Schachweltmeisterschaft, Wirtschaftsforen, Ausstellungen. Interessanterweise waren die Küstenhotels während der Olympischen Spiele nicht komplett belegt, wohl aber im letzten Herbst beim russischen Formel-1-Grand-Prix.“

    In Krasnaja Poljana war die Überfüllung das größte Problem in diesem Winter. Die Hotels waren lange vor den Neujahrsferien ausgebucht. Die Preise für einen sechstägigen Skipass wurden auf 13.500 Rubel (170 Euro)

    angehoben, am Ende konnten nur noch Hotelgäste den Pass ergattern. Die Stadtregierung ließ im Dezember Werbespots im Fernsehen laufen, um die einheimische Bevölkerung davon abzubringen, im Januar in die Berge zu fahren.

    Bogdanow sagt, dass die Schwäche des Rubels gegenüber dem Euro, dem Dollar und Pfund ein Geschenk des Himmels sei, gibt aber zu bedenken, dass dies nicht von langer Dauer so sein könnte. „Die Menschen gaben uns diesen Winter eine Chance, weil die 
Finanzen eine wesentliche Rolle bei ihrer Reiseplanung spielten. Jetzt kommt es darauf an, Ihnen einen Service zu bieten, der sie davon überzeugt, auch wiederzukommen. Das ist die große Herausforderung.“

    http://de.rbth.com/wirtschaft/2015/0...pia_32717.html

  3. #1513
    Avatar von Lilith

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    BRICS Bank to finance “green” projects - Russian ecology minister

    February 13, 2015 Alessandro Belli, specially for RIR
    The first meeting of the BRICS Environment Ministers in Moscow in April promises to be a milestone in promoting intra-BRICS cooperation in pursuit of sustainable development. In this interview with RIR, Russia’s Minister of Natural Resources and Ecology Sergey Donskoy spoke about the issues on the agenda of the ministerial meeting, BRICS cooperation in the area of green economy, the ‘Clean India’ campaign and the initiatives Moscow plan to bring to the table at the Paris Climate Conference later this year.


    weiter hier:

    BRICS Bank to finance ?green? projects - Russian ecology minister | Russia & India Report

  4. #1514
    Avatar von Damien

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    Echo des Sanktionskrieges: Russland steigert Produktion von Käse – Statistikamt


    Die russischen Käsehersteller haben im Januar 2015 laut dem Statistikamt Rosstat die Produktion dieses Milcherzeugnisses um mehr als 35 Prozent gegenüber dem gleichen Monat 2014 gesteigert, als noch keine Einschränkungen für die Einfuhr von Lebensmitteln nach Russland gegolten hatten.

    Die Produktion von konserviertem Gemüse ist im Januar fast um die Hälfte gestiegen. Die Herstellung von Wurstwaren, Fleisch, Geflügel und Fisch verzeichnete ebenfalls ein Wachstum.

    Die EU und die USA waren Ende Juli 2014 von Einzelsanktionen gegen Privatpersonen und Unternehmen in Russland zu Strafmaßnahmen gegen ganze Sektoren der russischen Wirtschaft übergegangen. Die russischen Behörden erklärten, sie würden eine Politik von Sanktionen und Gegenmaßnahmen nicht akzeptieren. Im August 2014 verhängte Russland ein Importverbot für Lebensmittel aus den USA, Kanada, der EU, Australien und Norwegen. Unter das Verbot fielen Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch, Wurstwaren, Fisch, Gemüse, Obst, Molkereierzeugnisse und eine Reihe von anderen Lebensmitteln. Laut Rosstat ist die Produktion von Mineraldünger mitteln im Januar 2015 um 7,3 Prozent auf zurückgegangen. Das ist um 3,5 Prozent weniger als im Dezember vorigen Jahres.

    Laut Rosstat ist die Fleischproduktion um 20,9 Prozent auf 160.000 Tonnen und die Produktion von Geflügelfleisch um 13,3 Prozent auf 348.000 Tonnen im Vergleich zum Januar 2014 gewachsen.

    Bei der Produktion von Mineraldünger ist im Januar ein Rückgang um 7,3 Prozent auf,16 Millionen Tonnen gegenüber dem Vormonat registriert worden.



  5. #1515
    Avatar von Josip Frank

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    Davon träumen die Russen....da wird die Kartoffelschale zum Gaumenschmaus....nach dem Obere Schicht alles weggefressen hat...

  6. #1516
    Avatar von Damien

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    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
    Davon träumen die Russen....da wird die Kartoffelschale zum Gaumenschmaus....nach dem Obere Schicht alles weggefressen hat...
    So wie deine Gehirnzellen?

  7. #1517
    Avatar von Josip Frank

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    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    So wie deine Gehirnzellen?

    Frag mal Lilith....die steht stundenlang an....und weiss nicht , ob es morgen noch reicht....

  8. #1518
    Avatar von Damien

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    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
    Frag mal Lilith....die steht stundenlang an....und weiss nicht , ob es morgen noch reicht....
    Ja ich muss auch immer lange anstehen.



    Ist es bei dir aber ähnlich wenn du bei Der Tafel schlange stehen must?
    Oder kommt man da mit Lebensmittelkarten gleich dran?


  9. #1519
    Avatar von Lynes

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    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
    Frag mal Lilith....die steht stundenlang an....und weiss nicht , ob es morgen noch reicht....
    In Kroatien (und zahlreichen anderen Ländern) sieht's ja so viel anders aus.

  10. #1520
    Avatar von Josip Frank

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    Zitat Zitat von Augustinus von Hippo Beitrag anzeigen
    In Kroatien sieht's ja so viel anders aus...
    Stehst Du an ?

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