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Russische wirtschaftsnews

Erstellt von dragonfire, 01.02.2011, 20:36 Uhr · 2.513 Antworten · 357.985 Aufrufe

  1. #161
    Avatar von Elk873

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    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Moskau ist die schlimmste Stau-Stadt der Welt

    Anhang 35639

    Mit seinen täglichen hundertkilometerlangen Verkehrsverstopfungen ist Moskau nach Angaben des GPS-Navigationsanbieters TomTom Nummer eins unter den schlimmsten Stau-Städten der Welt.

    Eine Stadtfahrt in der Hauptverkehrszeit dauerte 2012 in Moskau im Schnitt um zwei Drittel länger als in anderen Verkehrszeiten, stellt TomTom in seinem neuen Bericht „Annual Congestion Index“ fest. Das ist das schlimmste Abschneiden unter den 160 größten Städten der Welt mit einer Bevölkerungszahl von über 800 000. Jährlich verbringt ein durchschnittlicher Moskauer Autofahrer etwa 127 Stunden im Stau.

    Unter den Top Zehn landeten auch Istanbul, Warschau, Marseille, Palermo, Los Angeles und Sydney, aber auch Stuttgart, Paris und Rom.

    Moskau ist die schlimmste Stau-Stadt der Welt | Panorama | RIA Novosti

  2. #162
    Avatar von kewell

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    Russische Waffenexporte um 12 Prozent gestiegen

    Russland verdient mit Waffen mehr als Europas größte Bank

    Für die Deutschen sind es die Autos, für die Russen sind es ihre Waffen. Russische Waffensysteme erfreuen sich weltweit einer großen Beliebtheit. Die Nachfrage wird vor allem aus Asien und Afrika beflügelt. (Foto: cihan)

    05.04.2013 17:41
    Russland hat seine Waffenexporte 2012 um 12 Prozent gesteigert. Mit einem Anteil von 24 Prozent am weltweiten Waffenexport ist Russland der zweitgrößte Waffenhändler der Welt. Neben dem Export von fossilen Ressourcen ist der Waffenexport das Aushängeschild des riesigen Landes.

    Stolz präsentierte Präsident Wladimir Putin diese Fakten in dieser Woche. In seiner Rede vor der Kommission für Russlands militärtechnische Zusammenarbeit mit dem Ausland sagte er, dass der Wert der Exporte mittlerweile über 15,2 Milliarden Dollar beträgt. Damit verdient alleine die Rüstungssparte Russlands mehr als Europas größte Bank. Zum Vergleich: Die HSBC erwirtschaftete 2012 mit seinen knapp 300 000 Mitarbeitern 15 Mrd. Dollar.

    Russland verdient mit Waffen mehr als Europas größte Bank - DTJ ONLINE

  3. #163
    Avatar von Damien

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  4. #164
    Avatar von Damien

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    Bauarbeiten zum neuen Russischem Weltraumbanhof Kosmodrom Wostotschny


  5. #165
    Avatar von Damien

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    Duma stimmt für Elvira Nabiullina als neue russische Zentralbankchefin

    265901058.jpg

    Die Staatsduma (Parlamentsunterhaus) hat die ehemalige Wirtschaftsministerin Elvira Nabiullina zur neuen Vorsitzenden der russischen Zentralbank ernannt. Die 49-Jährige soll das neue Amt im Juni für vier Jahre antreten und den jetzigen Zentralbankchef Sergej Ignatjew ablösen.
    Für Nabiullina, die von Präsident Wladimir Putin nominiert wurde, stimmten 360 Abgeordnete, 20 waren dagegen bei einer Stimmenthaltung.
    In ihrer Ansprache hatte Nabiullina eine Kontinuität der Zentralbankpolitik und Ausgewogenheit zwischen Stabilität und Entwicklung versprochen. Als Hauptaufgabe der Geldpolitik bezeichnete sie ein Eindämmen der Inflation.

    Duma stimmt für Elvira Nabiullina als neue russische Zentralbankchefin | Politik | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Experte: Warenumsatz zwischen Russland und Deutschland dürfte 2013 um zehn Prozent wachsen

    265901719.jpg

    Der Warenumsatz zwischen Russland und Deutschland dürfte in diesem Jahr gegenüber 2012 um etwa zehn Prozent auf rund 88 Milliarden Euro wachsen.
    Das teilte Benno Bunse, Chef der GTAI-Agentur (Germany trade & invest) Journalisten am Dienstag am Rande der Hannover Messe mit. 2012 habe sich der Warenumsatz zwischen beiden Ländern auf knapp 80 Milliarden Euro belaufen. Davon hätten 42 Milliarden Euro auf Einfuhren aus Russland und 38 Milliarden Euro auf deutsche Ausfuhren entfallen, sagte er. Rund 70 Prozent der russischen Exporte nach Deutschland machen Rohstoffe aus, darunter auch von Gazprom geliefertes Gas.
    Bunse rechnet auch mit zunehmenden russischen Investitionen in Deutschland. Bislang gebe es in der Bundesrepublik fast 1000 russische Anleger, die fast 3,5 Milliarden Euro investiert hätten, davon die Hälfte in den IT- und den Software-Sektor, aber auch in Finanzbereich und Transport, sagte der Experte.

    http://de.rian.ru/trade_and_finance/20130409/265901661.html

  6. #166
    Avatar von Lilith

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    Eine Supertram für Moskau

    8. April 2013 Alexej Popowitsch, Russland HEUTE
    Auf der am 8. April beginnenden Hannover Messe präsentiert sich mit UralVagonZavod auch eines der größten und 
traditionsreichsten Maschinenbauunternehmen Russlands.


    Die modernen Trams für die russische Hauptstadt werden auf Basis von Flexity 2 produziert. Foto: PressebildRussland ist in diesem Jahr Partnerland der weltweit größten 
Industriemesse. Prominent vertreten sein wird dort auch UralVagonZavod (UVZ), eines der größten russischen Maschinenbauunternehmen. Gemeinsam mit dem kanadischen Konzern Bombardier Transportation mit Sitz in Berlin wird UVZ auf der Messe ein 1 : 1-Modell der Straßenbahnwagen Bombardier Flexity Outlook sowie verkleinerte Modelle von Straßenbahnen und U-Bahnwaggons ausstellen.
    Den Startschuss für die enge Kooperation des russischen und kanadischen Konzerns setzte eine im Juli 2012 in Jekaterinburg unterzeichnete Vereinbarung. Der Vertrag regelt die Nutzungsrechte der russischen Seite an modernen Produktionstechnologien, Personalschulungen in europäischen Bombardier-Werken und gemeinsame Entwicklungen.
    Bereits in der ersten Phase der Zusammenarbeit soll ein Lokalisierungrad von 50 Prozent erreicht werden. Die modernen Straßenbahnwagen und bald möglicherweise auch U-Bahnwaggons 
werden in einem der UVZ-Werke gefertigt. „Wir sind überaus erfreut, eine Vereinbarung mit einem Unternehmen wie UVZ unterzeichnet zu haben", sagt Germar Wacker, Präsident des Bereichs Straßen- und Stadtbahnen bei Bombardier Transportation. „Das Unternehmen ist Russlands größter Waggonhersteller. Wir sind sehr zuversichtlich, mit einem Partner diesen Formats unser Projekt zum Erfolg zu führen. Und wir stellen uns auf eine langfristige Zusammenarbeit ein."

    Ein Bedarf von 6500 Wagen
    Hans-Peter Engel, Verkaufsleiter bei Bombardier Transportation für Mitteleuropa und Russland, erläutert die Entscheidung für einen Eintritt auf den russischen Markt: „Gemeinsam mit den Experten von UVZ haben wir den russischen Markt eingehend erforscht und uns davon überzeugt, dass er für uns ein wichtiger strategischer Absatzmarkt ist. Als weltweit führender Hersteller im Segment Straßen- und Stadtbahnen sind wir sehr daran interessiert, unsere modernen Technologien in Russland auf den Markt zu bringen. Etwa 6500 Wagen sind erforderlich, um den bestehenden Fahrzeugpark zu erneuern."
    Alle Großstädte seien auf effiziente, ökologische und bequeme Transportmittel angewiesen, so Wacker. Diese Merkmale erfüllen seiner Auffassung nach ideal die Straßen- und U-Bahn. Moskau bildet da keine Ausnahme – vor allem angesichts der bevorstehenden Fußballweltmeisterschaft im Jahr 2018. Nach den Worten von Maxim Liksutow, stellvertretender Bürgermeister Moskaus und Leiter des Verkehrsdepartements, ist in den letzten beiden Jahren bereits die Hälfte des Fahrzeugparks auf Schienen modernisiert worden.
    Nun kommen auch Straßenbahnzüge von Bombardier nach Moskau: Im Dezember vergangenen Jahres gewannen UVZ und Bombardier eine Ausschreibung über 120 moderne Straßenbahnen mit einem Volumen von 200 Millionen Euro.

    Perspektive GUS
    UVZ stellte die breit gefächerte Produktlinie der Niederflurstraßenbahnen von Bombardier vor, die bereits in vielen europäischen Städten eingesetzt werden. Sie zeichnen sich durch hohen Komfort und Sicherheit aus und sind zudem dank geringer Wartungs- und Energiekosten im Unterhalt günstig.
    Der Generaldirektor von UVZ Oleg Sijenko ist überzeugt, dass Bombardier Transportation heute die weltweit besten und modernsten Straßenbahnzüge herstellt. „Entsprechend des Vertrags mit Bombardier werden wir uns auch an allen zukünftigen Ausschreibungen in den GUS-Staaten beteiligen", so Sijenko.

    Eine Supertram für Moskau | Russland HEUTE



  7. #167
    Avatar von Lilith

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    Russland auf der Hannover Messe: Viel Potenzial

    9. April 2013 Lothar H. Bluhm, für Russland HEUTE
    Das Fazit des Deutsch-Russischen Wirtschaftsgipfels zum Auftakt der Hannover-Messe 2013 fiel eindeutig aus: Trotz der vergangenen Krisen wird viel Potenzial für die Handelsbeziehungen gesehen.


    In diesem Jahr ist Russland zum zweiten Mal nach 2005 Partnerland der Hannover Messe. Foto: AFP / East NewsDas Handelsvolumen von rund 80 Milliarden Euro zwischen Deutschland und Russland im vergangenen Jahr bedeutet einen neuen Rekord der wirtschaftlichen Beziehungen der beiden Länder. „Und die Messe verleiht unserer Zusammenarbeit zusätzlichen Schwung“, unterstrich der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Dr. Eckhard Cordes, bei der Eröffnung des Forums mit Wirtschaftsführern und Politikern die Bedeutung der Industrieschau. Eine langfristige Perspektive sei durch offene Märkte für Handel und Investitionen gegeben. Der Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation WTO sei ein wichtiger Schritt in diese Richtung.
    Zum zweiten Mal nach 2005 ist die Russische Föderation Partnerland der repräsentativsten Veranstaltung in Bezug auf industrielle und wissenschaftlich-technische Innovationen weltweit. Über 170 russische Unternehmen beteiligen sich, darunter Firmen wie Gazprom, Rosnano, Russian Railway, Rosneft, Transnest, UralVagonZavod, RAO UES of Russia, Vnesheconombank, TMKGroup und Metalloinvest. Die Russische Föderation legt ihren Fokus auf Energie, industrielle Automation und neue Materialien mit Schwerpunkten wie Energieerzeugung und -transport sowie die Modernisierung der Verteilernetze. Vier Handelsabkommen sind dazu am Rande des Gipfels unterzeichnet worden.
    Wie Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler während des Treffens feststellte, sei das zehnprozentige Wachstum der bilateralen Handelsbilanz bisher überwiegend durch die Wirtschaftskraft in den Gebieten Moskau und Sankt Petersburg möglich geworden. Künftig gelte es, verstärkt in die Regionen zu gehen: „Der wirtschaftliche Erfolg muss sich auch vor Ort durchsetzen – unsere Unternehmen sind dazu bereit!“ Gemeinsam solle ein Mittelstand ausgebildet werden. „Die Wirtschaft soll zwischen Menschen gemacht werden und Deutschlands Wirtschaft ist ein guter Partner, auf den man sich verlassen kann“, stellte Rösler abschließend fest. „Dafür kann man die Hand ins Feuer legen.“

    Zum Auftakt der Hannover Messe 2013 fand am 8. April der Deutsch-Russische Wirtschaftsgipfel statt. Unter den 400 Teilnehmern waren Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler und sein russischer Kollege Denis Manturov, Minister für Industrie und Handel. Foto: Metz/Ost-Ausschuss


    Für Röslers russischen Kollegen, Denis Manturov, Minister für Industrie und Handel, zeichnet sich bereits jetzt der neue Trend ab, dass über 50 Prozent der russischen Firmen kleine und mittelständische Unternehmen sind. Es bestehen weite Möglichkeiten und ernsthafte Herausforderungen, die angenommen werden müssten. „Deutschland ist nicht nur Schlüsselpartner für Russland, sondern auch der wichtigste Handelspartner. Das Handelsvolumen wird bald 100 Milliarden Dollar erreichen“, prognostizierte der Minister. „Die Entwicklung der deutsch-russischen Wirtschaft ist gekennzeichnet durch enge Zusammenarbeit in verschiedenen Branchen.“
    Ein wichtiges Mittel zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung seien staatliche Förderprogramme, die bis 2020 und 2030 für Flugzeugbau und Schiffsbau, für Radioinnovationen, in der Pharmaindustrie sowie in allgemeiner Industrieentwicklung laufen. Dadurch sollen sich die beteiligten russischen Unternehmen an die WTO-Bedingungen anpassen: „Das Wachstumstempo und die Produktionsqualität sollen erhöht werden“, sagte Manturov abschließend.
    Zu dem Thema „Offene Märkte für Handel und Investitionen“ stellte Siemens-Vorstandschef Peter Löscher fest, dass sein Unternehmen bereits seit 160 Jahren eine vertrauensvolle Partnerschaft mit Russland habe. Durch weitere Diversifizierung seien auch künftig weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit gegeben. „Unsere Partnerschaft hat Arbeitsplätze geschaffen und entwickelt sie weiter.“
    Auf die wachsende Zahl von Beschäftigten ging auch Dmitry Pumpynasky von der CEO-OAO-TMK/Sinara Group, einem Unternehmen im Stahl- und Lokomotivbau, ein. Es seien bereits 3000 neuen Stellen geschaffen worden. „Unser Ziel sind insgesamt 4500 neue Arbeitsplätze.“ Immerhin sollen neue Produkte für den gemeinsamen Markt entwickelt werden. Pumpynasky kritisierte aber ganz deutlich die von der Europäischen Union festgeschriebenen hohen Importzölle.
    Die Dynamik der Märkte nannte das Vorstandsmitglied der e.on, Dr. Bernhard Reutersberg als Grund für die kontinuierliche Anpassung an fortschreitende Entwicklungen, und Oleg Sienko, Generaldirektor der OAO Ural/Vagon Zavod stellte heraus, dass durch deutsche Technologie und Werkzeugmaschinen Menschen vor Arbeitsplatzverlusten geschützt werden.
    Insofern vermittelte der deutsch-russische Wirtschaftsgipfel insgesamt durchaus das Gefühl, dass die beiderseitigen Handelsbeziehungen noch weiter intensiviert werden können. „Die große Zeit der Investitionen kommt noch“, wagte der Vorsitzende des Gesellschafterausschusses der Knauf-Gruppe, Nikolaus W. Knauf, einen Ausblick.

    Russland auf der Hannover Messe: Viel Potenzial | Russland HEUTE



  8. #168
    Avatar von Damien

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    Russland will seine Forstwirtschaft attraktiv für Investoren machen

    260906060.jpg

    Der russische Staat will für vorrangige Projekte zur Entwicklung der Forstwirtschaft mehr als 400 Milliarden Rubel (13 Milliarden US-Dollar) bereitstellen, wie Präsident Wladimir Putin am Donnerstag in Ulan-Ude (Hauptstadt der sibirischen Republik Burjatien) in einer Sitzung des Präsidiums des Staatsrates Russlands sagte.
    „Wir müssen durchsetzen, dass der Forstwirtschaftskomplex attraktiv für Investoren ist. Es ist geplant, mehr als 400 Milliarden Rubel (13 Milliarden US-Dollar) in 118 Projekte zu investieren, die als vorrangig anerkannt wurden“, so Putin.
    Laut dem Präsidenten sind bis jetzt nur 26 Projekte umgesetzt worden. Die übrigen würden erst auf dem Papier existieren bzw. sich im Tiefstart befinden.
    Das System der Projektauswahl sei auf Großproduktionen orientiert, so Putin. Er merkte zugleich an, dass in der Verarbeitungssphäre beliebige Betriebe, darunter auch kleine und mittlere, wichtig seien.
    Putin hat nach eigenen Worten am Donnerstag zwei solche Betriebe besucht und sich davon überzeugen können, dass sie ein großes Potential haben.
    Der Präsident betonte, es seien universelle Methoden zur Unterstützung all der Geschäftsstrukturen notwendig, die einen wirtschaftlichen und sozialen Nutzen bringen könnten. „Zurzeit gibt es keinen solchen Mechanismus“, konstatierte Putin. Die jetzt bestehenden Unterstützungsmechanismen seien nicht effektiv oder funktionieren überhaupt nicht, ergänzte der Präsident.

    Russland will seine Forstwirtschaft attraktiv für Investoren machen | Wirtschaft | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Putin: Brutale Waldvernichtung muss härter geahndet werden

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    Russlands Präsident Wladimir Putin hat eine wesentliche Verhärtung der Strafen für die brutale Vernichtung von Wäldern in Russland gefordert.
    „In erster Linie müssen ein exaktes Überwachungssystem eingerichtet sowie härtere Strafen für diejenigen festgelegt werden, welche den Wald brutal vernichten“, sagte Putin am Donnerstag in einer Staatsratssitzung.
    2012 sind Putin zufolge Ordnungsstrafen gegen 7000 Menschen für illegales Abholzen von Wäldern ausgesprochen worden. Der daraus entstandene Schaden habe zehn Milliarden Rubel (ca. 250 Millionen Euro) betragen, wovon nur zwei Prozent zurückerstattet worden seien.
    Die 49-jährigen Pachtverträge gestatten es, nur eine einzige Waldernte „einzubringen“, so Putin Was weiter geschehe, sei unklar. „Der Wald muss vor illegalem Abholzen bewahrt werden. In den zurückliegenden fünf Jahren ist dieses um 66 Prozent gestiegen und hat einen riesigen Umfang angenommen. Indessen ist der Absatz der gestohlenen Beute überhaupt unproblematisch.“
    Putin verwies zugleich darauf, dass die illegalen Abholzungen nur zu 60 Prozent aufgedeckt werden.

    http://de.rian.ru/business/20130411/265918064.html

  9. #169
    Avatar von Damien

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    Putin fordert Bau neuer Satelliten

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    Präsident Wladimir Putin hat den Ausbau der russischen Satellitengruppe gefordert. Auch müssten neue Trägerraketen und Triebwerke entwickelt werden, sagte der Präsident in einer Besprechung zur Entwicklung der Raumfahrtindustrie.
    „Die Gruppierung der russischen Satelliten sozialökonomischer Zweckbestimmung ist derzeit deutlich kleiner, als die entsprechenden Gruppierungen anderer Weltraumnationen“, konstatierte Putin. Vor allem müssten neue Technologien entwickelt werden, um Weltraumapparate von Weltniveau zu bauen.
    Der Staatschef verwies darauf, dass der Markt für Weltraum-Leistungen, der gegenwärtig auf 300 bis 400 Milliarden US-Dollar im Jahr geschätzt werde, bis 2030 laut Experten auf 1,5 Billionen wachsen könnte. Russland müsste dieses Potenzial nutzen, um „im 21. Jahrhundert den Status als führende Weltraummacht beizubehalten“, sagte Putin. Bis 2020 gibt die russische Regierung ihm zufolge etwa 1,6 Billionen Rubel (ca. 40 Milliarden Euro) für die Raumfahrt aus.

    Putin fordert Bau neuer Satelliten | Politik | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Putin: Weltraumbahnhof Wostotschny ist für internationale Kooperation gedacht

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    Russlands Präsident Wladimir Putin rechnet damit, dass den Weltraumbahnhof Wostotschny auch andere Länder benutzen werden.
    „Ich rechne sehr damit, dass er nicht nur von unseren Fachleuten, sondern auch von unseren Kollegen aus den USA, Europa und anderen Ländern benutzt wird. Wir haben vor, von hier aus auch bemannte Raketen zu starten und ferne Welten zu erforschen“, sagte Putin am Freitag.
    „Hier ist ein sehr guter Startplatz. Wir haben danach gesucht, nun entfaltet sich die Arbeit hier in vollem Umfang.“
    Die ersten unbemannten Starts seien für 2015 und die bemannten für 2018 geplant, so Putin.
    „Die nächste Etappe ist, gegen das Jahr 2020 mit Starts von überschweren Raketen zu beginnen. Anfangs war von 55 Tonnen die Rede, Fachleute sind aber der Auffassung, man müsste eine größere Masse anstreben“, sagte Putin.
    „Baikonur werden wir auch nutzen“, fügte Putin hinzu. Aber dieser Weltraumbahnhof, der zur Sowjetzeit gebaut wurde, sei physisch und moralisch überholt.
    Auf dem Kosmodrom Wostotschny „lässt sich alles viel effektiver machen“, so der russische Staatschef.

    http://de.rian.ru/politics/20130412/265922824.html

    - - - Aktualisiert - - -

    Russlands Präsident schließt Bildung von Raumfahrt-Ministerium nicht aus

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    Der russische Präsident Wladimir Putin hat ein neues mögliches Ministerium speziell für die Leitung der Raumfahrtbranche angekündigt.
    „Faktisch alles in der Raumfahrtbranche gehört dem Staat bzw. wird vom Staat als Kontrollpaketbesitzer verwaltet. Ich schließe im Prinzip nicht aus, dass (…) in diesem Bereich ein Ministerium gebildet werden könnte“, sagte Putin am Freitag in Blagoweschtschensk (fernöstliches Gebiet Amur) in einer Beratung zur Entwicklung der Raumfahrtbranche.
    Der Chef der russischen Weltraumagentur (Roskosmos), Wladimir Popowkin, hatte in der Beratung vorgeschlagen, den Personalbestand der von ihm geleiteten Behörde zu vergrößern und die Gehälter auf das Niveau eines Ministeriums anzuheben sowie für alle Staatsbediensteten, die im Bereich der Raumfahrt beschäftigt sind, einen Zuschlag von 50 Prozent einzuführen.
    Roskosmos sei im Jahr 1991 gegründet worden, so Popowkin. Der Agentur waren damals vier Betriebe (heute sind es 93) mit insgesamt 250 Beschäftigten unterstellt. Die jüngste Personalkürzung, bei der 191 Mitarbeitern gekündigt wurde, erfolgte in diesem Jahr. Gemäß den Kriterien des Ministeriums für Arbeit benötige Roskosmos 700 Beschäftigte, so Popowkin.

    http://de.rian.ru/science/20130412/265923047.html

  10. #170
    Avatar von Damien

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    Russlands Wirtschaftsministerium senkt Prognose für BIP und Industrieproduktion

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    Das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung Russlands hat ihre Prognose für das Wachstum beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2014 von bislang 4,3 Prozent auf 3,7 Prozent gesenkt.
    Das teilte das Ministerium am Freitag auf seiner Internetseite mit. 2015 dürfte das BIP-Wachstum 4,1 Prozent statt bislang 4,5 Prozent betragen und 2016 bei 4,2 Prozent liegen.
    Ebenfalls gesenkt wurde der Ausblick für die Industrieproduktion, Investitionen und den Handelsumsatz. So werde die Industrieproduktion 2014 und 2015 jeweils um 3,4 Prozent statt bislang um 3,7 Prozent wachsen. 2016 dürfte sich das Wachstum auf drei Prozent weiter verlangsamen.
    Die Investitionen in das Anlagevermögen werden 2014 laut Prognose um 6,6 Prozent statt bislang um 7,3 Prozent zunehmen. Für 2015 erwartet das Ministerium ein Wachstum von 7,2 (7,9) Prozent und für 2016 von 7,6 Prozent.
    Der Einzelhandelsumsatz dürfte im nächsten Jahr um 4,9 (5,8) Prozent, 2015 um 5 (5,8) und 2016 um fünf Prozent zunehmen. Für das laufende Jahr prognostiziert das Ministerium ein Wachstum beim BIP von 2,4 Prozent, bei der Industrieproduktion von zwei Prozent, bei den Investitionen in das Anlagevermögen von 4,6 Prozent und beim Einzelhandelsumsatz von 4,3 Prozent.

    Russlands Wirtschaftsministerium senkt Prognose für BIP und Industrieproduktion | Wirtschaft | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Lada-Bauer AvtoVAZ vervierfacht Reingewinn

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    Russlands größter Pkw-Hersteller AvtoVAZ (Lada) hat 2012 seinen Reingewinn nach den internationalen Rechnungslegungsstandards (IAS) auf das 4,4fache auf 29,2 Milliarden Rubel (730 Millionen Euro) aufgestockt.
    Der Erlös wuchs um 8,6 Prozent auf 190 Milliarden Rubel, das EBITDA um vier Prozent auf 10,8 Milliarden Rubel, wie der Konzern mitteilte. Seit dem vergangenen Jahr 2012 rollen in den AvtoVAZ-Werken die neuen Modelle Lada Granta und Lada Largus (Dacia Logan MCV) vom Fließband. In die Produktion der neuen Modelle hat der Konzern 2012 mehr als 20 Milliarden Rubel investiert.
    AvtoVAZ ist einer der größten Autohersteller in Osteuropa. Die Produktionskapazitäten des Konzerns mit rund 66 000 Beschäftigten reichen für die Montage von bis zu 800 000 Fahrzeugen im Jahr aus. 2012 hat AvtoVAZ 718 000 Autos hergestellt. Der Verkauf der Ladas schrumpfte dabei um 4,1 Prozent auf 608 200 Stück.
    Mitten in der Krise 2009 musste der russische Staat mit massiven Finanzspritzen und Schutzzöllen eingreifen, um den Konzern vor der Pleite zu bewahren. Im Herbst 2009 gab AvtoVAZ in einem Businessplan zum ersten Mal zu, Fahrzeuge von extrem schlechter Qualität herzustellen, erklärte das aber mit mangelhaften Zulieferteilen.

    http://de.rian.ru/business/20130412/265927039.html

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