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Russische wirtschaftsnews

Erstellt von dragonfire, 01.02.2011, 20:36 Uhr · 2.486 Antworten · 356.628 Aufrufe

  1. #1911
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Erwartungsgemäß wurden die Sanktionen wieder verlängert mit der papageienartigen Begründung "Minsker Abkommen"... Ein Schelm, wer dabei glaubt, dass es NICHT um die Ukraine geht. Und interessant, hier wird auch bestätigt, dass der Grund der Abschuss der MH 17 war. Obwohl bis heute kein Report, geschweige Gericht endgültig festgestellt hat, wer es war. Soviel zum fundamentalen Rechtsgrundsatz in dubio pro reo^^

    Entscheidung der EU: Sanktionen gegen Russland für sechs weitere Monate | tagesschau.de
    Hört auf zu kritisieren und ertragt die Sanktionen mit Würde. Wenn ihr als Volk eine Entscheidung getroffen habt, dann steht auch dazu.

  2. #1912
    Avatar von Damien

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    Iran wittert Chance auf Ersatz der Türkei im Handel von Agrarprodukten mit Russland



    Der Iran und Russland können ihren gegenseitigen Warenverkehr künftig um das Zehnfache steigern. Dabei hofft Teheran, den Platz der Türkei im Export von Agrarprodukten nach Russland einzunehmen, erklärte der ranghohe iranische Politiker Gholam Ali Haddad Adel gegenüber „Rossiya Segodnya“.

    „Der Iran ist mit seiner Natur und seinem Klima ein sehr mannigfaltiges Land. Das betrifft auch die Agrarproduktion – bei manchen Produkten ist der Iran der Hersteller Nr. 1 in der Welt. In dieser Sphäre besitzen wir ein sehr großes Potential und können vieles anbieten. Dabei sind unsere Produkte von höchster Qualität. Ich bin überzeugt, dass wir künftig neue Türen in den Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zu Russland öffnen können, gerade was den Export von Agrarprodukten betrifft“, sagte Adel.

    Der erste Schritt sei bereits getan, bemerkte er: Teheran exportiert Meeresprodukte nach Russland. Das könne als gutes Beispiel einer weiteren Zusammenarbeit vorangehen. „Wir können iranisches Obst und Gemüse (nach Russland — Anm. d. Red.) liefern und wir können jenen Import ersetzen, den Russland bislang aus anderen Ländern erhalten hat“, fügte Adel hinzu.

    Der iranische Politiker sagte auch, dass Russland und der Iran ihren Warenverkehr um das Zehnfache steigern können. „Unsere Zusammenarbeit in Handel und Wirtschaft entspricht nicht dem Niveau des politischen Zusammenwirkens“, bemerkte er.

    Die Beziehungen Russlands und der Türkei sind in einer Krise, nachdem ein türkischer Kampfjet am 24. November einen russischen Su-24-Bomber abgeschossen hatte. Der russische Präsident Wladimir Putin erließ daraufhin spezielle Maßnahmen zur Gewährleistung der nationalen Sicherheit und über spezielle ökonomische Maßnahmen gegenüber der Türkei. Die Regierung veröffentlichte die Anordnung über die Entwicklung dieses Erlasses. Russland hat ab 1. Januar 2016 den Import bestimmter türkischer Produkte verboten. „Was gerade diese Frage betrifft, hoffen wir, dass das wirklich eintritt“, erklärte Adel, als man ihn fragte, ob der Iran den Import der Agrarprodukte ersetzen könne, den früher die Türkei realisiert habe.

    Iran wittert Chance auf Ersatz der Türkei im Handel von Agrarprodukten mit Russland

  3. #1913
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Hört auf zu kritisieren und ertragt die Sanktionen mit Würde. Wenn ihr als Volk eine Entscheidung getroffen habt, dann steht auch dazu.
    Ich darf Sanktionen kritisieren, die selbst rechtlich fragwürdig sind. No joke, nationale Brille hin oder her.
    Aber wie ich schrieb, es hat ja auch niemand wirklich etwas anderes erwartet.

    @Damien:
    Cool, die Iraner sind willkommen

  4. #1914
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Ich darf Sanktionen kritisieren, die selbst rechtlich fragwürdig sind. No joke, nationale Brille hin oder her.
    Aber wie ich schrieb, es hat ja auch niemand wirklich etwas anderes erwartet.

    @Damien:
    Cool, die Iraner sind willkommen
    Es zeugt von Schwäche, wenn man zeigt, dass die Sanktionen treffen. Da wendest du dich lieber an den Kreml mit nem Brief. Die Wahrscheinlichkeit ist größer, dass man die Beziehungen zum Westen normalisiert.

    - - - Aktualisiert - - -

    Die sind doch selbst Nahrungsmittelimporteure, wie soll das gehen ?

  5. #1915
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Es zeugt von Schwäche, wenn man zeigt, dass die Sanktionen treffen. Da wendest du dich lieber an den Kreml mit nem Brief. Die Wahrscheinlichkeit ist größer, dass man die Beziehungen zum Westen normalisiert.

    - - - Aktualisiert - - -

    Die sind doch selbst Nahrungsmittelimporteure, wie soll das gehen ?
    Ich denke nicht in solchen eher männlichen Kategorien wie Konkurrenz und stark/ schwach... Mich widert das an, weil es genau die Probleme bereitet, die wir haben. Und nicht nur ich habe davon geschrieben bzw. Artikel dazu gepostet zu den Auswirkungen der Sanktionen, dass diese natürlich auch treffen. Noch sind Zeit und Ressourcen da, sich umzustellen und das passiert auch. Und letztlich ist es v.a. auch gut, wenn man von der Ressourcenabhängigkeit weg kommt und gezwungen ist, sich mal etwas Köpfchen zu machen, wie und wo man sich umstellen sollte Teils funzt das auch ganz. Teils natürlich nicht so, wie auch vorgestellt.

    Warum soll es nicht gehen. Meines Wissens nach importiert selbst die Türkei Lebensmittel.

  6. #1916
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Ich denke nicht in solchen eher männlichen Kategorien wie Konkurrenz und stark/ schwach... Mich widert das an, weil es genau die Probleme bereitet, die wir haben. Und nicht nur ich habe davon geschrieben bzw. Artikel dazu gepostet zu den Auswirkungen der Sanktionen, dass diese natürlich auch treffen. Noch sind Zeit und Ressourcen da, sich umzustellen und das passiert auch. Und letztlich ist es v.a. auch gut, wenn man von der Ressourcenabhängigkeit weg kommt und gezwungen ist, sich mal etwas Köpfchen zu machen, wie und wo man sich umstellen sollte Teils funzt das auch ganz. Teils natürlich nicht so, wie auch vorgestellt.

    Warum soll es nicht gehen. Meines Wissens nach importiert selbst die Türkei Lebensmittel.
    OK, diese Antwort habe ich jetzt nicht erwartet.

    Jo, die Iraner importieren fast alle ihre Nahrungsmittelerzeugnisse aus dem Ausland. Wollen das kostbare Wasser nicht für Landwirtschaft "verschwenden", jedenfalls war es früher so. Wenn Sputnik so einen Artikel gebracht hat, werden sie wohl doch einige Erzeugnisse liefern können. Werde mal gucken, was sich so entwickelt hat bei den Acemiten.

  7. #1917
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    OK, diese Antwort habe ich jetzt nicht erwartet.

    Jo, die Iraner importieren fast alle ihre Nahrungsmittelerzeugnisse aus dem Ausland. Wollen das kostbare Wasser nicht für Landwirtschaft "verschwenden", jedenfalls war es früher so. Wenn Sputnik so einen Artikel gebracht hat, werden sie wohl doch einige Erzeugnisse liefern können. Werde mal gucken, was sich so entwickelt hat bei den Acemiten.
    Ich bin ja nicht realitätsfern. Wir sind ein Schwellenland und noch dazu krisengeschüttelt. All die positiven Dinge, die westliche Lebensart, Denkweise ausmachen, wünsche ich mir auch mehr bei uns. Und letztlich würde ich mir auch wünschen, dass man die ganze Militärrhethorik etc. nicht braucht. Aber mein Volk wird sich nie wieder überfallen lassen mit einem Vernichtungskrieg, der 25 Millionen Menschen das Leben kostete. Mein Land soll wie die SU tot gerüstet werden und es soll in die Knie gewzungen werden als Gesellschaft, wie wir sie in den 90ern hatten. Dabei würde ich mir vielmehr wünschen, dass der Westen nicht mit dem Faustrecht des Stärkeren Menschen seine Sichtweisen aufzwingen wird, sondern so überzeugen. Und das passiert bei sehr vielen Ländern außerhalb westlicher Hemisphäre zunehmend weniger, man kehrt sich im Gegenteil immer mehr ab. Weil "werteorientierte" Außenpolitik schon lange diesen Namen nicht verdient, vielleicht nie verdient hat. Für mich ist das Schlimmste zu sehen, wie selbst gebildete, weltoffene Moskauer immer mehr in antiwestliche, v.a. antiamerikanische bis nationalistische Stimmung verfallen. Von unserer Politik erwarte ich nicht so viel. Aber dass demokratische Staaten selbst Demokratie aufgrund von Machtpolitik und Heuchelei und Doppelmoral ihrerseits ad absurdum führt, darüber werde ich nicht so gut fertig.

    Iyi geceler

  8. #1918
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Ich bin ja nicht realitätsfern. Wir sind ein Schwellenland und noch dazu krisengeschüttelt. All die positiven Dinge, die westliche Lebensart, Denkweise ausmachen, wünsche ich mir auch mehr bei uns. Und letztlich würde ich mir auch wünschen, dass man die ganze Militärrhethorik etc. nicht braucht. Aber mein Volk wird sich nie wieder überfallen lassen mit einem Vernichtungskrieg, der 25 Millionen Menschen das Leben kostete. Mein Land soll wie die SU tot gerüstet werden und es soll in die Knie gewzungen werden als Gesellschaft, wie wir sie in den 90ern hatten. Dabei würde ich mir vielmehr wünschen, dass der Westen nicht mit dem Faustrecht des Stärkeren Menschen seine Sichtweisen aufzwingen wird, sondern so überzeugen. Und das passiert bei sehr vielen Ländern außerhalb westlicher Hemisphäre zunehmend weniger, man kehrt sich im Gegenteil immer mehr ab. Weil "werteorientierte" Außenpolitik schon lange diesen Namen nicht verdient, vielleicht nie verdient hat. Für mich ist das Schlimmste zu sehen, wie selbst gebildete, weltoffene Moskauer immer mehr in antiwestliche, v.a. antiamerikanische bis nationalistische Stimmung verfallen. Von unserer Politik erwarte ich nicht so viel. Aber dass demokratische Staaten selbst Demokratie aufgrund von Machtpolitik und Heuchelei und Doppelmoral ihrerseits ad absurdum führt, darüber werde ich nicht so gut fertig.

    Iyi geceler
    Sana da

  9. #1919
    Avatar von Damien

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    Lagarde: Russland unter zehn größten IWF-Teilnehmern



    Nach der vom US-Kongress gebilligten Reform des Internationalen Währungsfonds (IWF) werden Russland, Brasilien, Indien und China unter seinen zehn größten Teilnehmern Platz finden. Das geht aus einer auf der Website des Fonds veröffentlichten Erklärung der geschäftsführenden IWF-Direktorin, Christine Lagarde, hervor.

    Unter den Top-10 der größten Mitglieder seien auch die USA, Japan, Frankreich, Deutschland, Italien und Großbritannien. Im Zuge der Reform würden europäische Länder ihre Vertretung beim Fonds zugunsten Entwicklungsländern reduzieren.

    Die Reform des IWF war von der G20-Ländergruppe bereits vor fünf Jahren beschlossen worden. Aber wegen der Position der Republikaner im US-Kongress wurde die Verwirklichung der Reform immer wieder hinausgeschoben.
    Die Länder der BRICS-Gruppe (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) hatten bei ihrem Treffen in Antalya im vergangenen November ein weiteres Mal auf die Notwendigkeit hingewiesen, die erste Etappe der IWF-Reform so schnell wie möglich zum Abschluss zu bringen. Lagarde, die seit langem für die Änderung der Beteiligungsquoten plädiert, versprach sogar, einen Bauchtanz vorzuführen, wenn dies zur Ratifizierung des Abkommens beiträgt.

    Lagarde: Russland unter zehn größten IWF-Teilnehmern

    Der IWF hatte wohl angst das die Länder wohl langsam von dort abhauen und ihre eigenen Währungsfonds gründen.
    Was sie ja auch taten.

  10. #1920
    Avatar von Damien

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    Gabriel verteidigt Nord-Stream: Wirtschaftlich für alle EU-Länder vorteilhaft



    Das Pipelineprojekt Nord Stream 2 ist aus Sicht des deutschen Vizekanzlers und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel sowohl für Deutschland als auch für die anderen EU-Mitgliedsstaaten wirtschaftlich vorteilhaft, schreibt die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.

    Somit habe Gabriel die zuvor geäußerte Sichtweise von Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstützt. „Erdgas kommt aus Russland direkt nach Deutschland, ohne die Ukraine: Das ist der Plan der Gas-Pipeline ‚Nord Stream 2‘. Daran gibt es heftige Kritik aus der EU – und von Außenpolitikern in Deutschland. Doch der Wirtschaftsminister findet das Projekt nötig“, schreibt die Zeitung. „Nord Stream 2 liegt im deutschen Interesse, da bin ich mir mit der Bundeskanzlerin einig“, zitiert die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Gabriel. Das Projekt sei zudem für Frankreich und andere EU-Länder wirtschaftlich bedeutend.

    Dem Vizekanzler zufolge muss Russland jedoch gewisse politische Bedingungen erfüllen. Vor allem solle Moskau auch nach 2019 die Transitpipeline durch die Ukraine in ausreichendem Umfang aufrechterhalten, die Versorgungssicherheit in Osteuropa sollte garantiert sein. Die europäischen und deutschen Regeln müssten bei der Umsetzung des Projektes beachtet werden.

    Nach einem Gespräch mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin ist Gabriel nach eigenen Worten zu dem Schluss gekommen, Russland akzeptiert diese Bedingungen und sucht nach konstruktiven Lösungen. Die EU-Mitgliedsstaaten habe Gabriel dazu aufgerufen, dem Beispiel Russlands zu folgen und auf „ideologische Scheingefechte“ zu verzichten.

    Zuvor hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Unterstützung für das Projekt Nord Stream 2, das aus Sicht einiger EU-Regierungschefs und US-Politiker von Moskau zur Untergrabung der politischen und wirtschaftlichen Stabilität der Ukraine genutzt wird, geäußert. Merkel zufolge handelt es sich um ein kommerzielles Projekt, mit dem sich private Investoren beschäftigen.

    Gabriel verteidigt Nord-Stream: Wirtschaftlich für alle EU-Länder vorteilhaft

    - - - Aktualisiert - - -

    Schon witzig die anderen Länder haben auf druck South Stream abgelähnt und haben jetzt finanzielle verluste zu tragen.
    Der lachende dritte ist jetzt Deutschland. Über das jetzt die gasversorgung Europas abgewickelt werden soll.


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