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Russische wirtschaftsnews

Erstellt von dragonfire, 01.02.2011, 20:36 Uhr · 2.486 Antworten · 356.749 Aufrufe

  1. #251
    Avatar von Damien

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    Studie zur Wettbewerbsfähigkeit: Russland zieht an Euro-Krisenländern vorbei

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    Russland ist in der von der IMD Business School erstellten Rangliste der wettbewerbsfähigsten Länder um sechs Plätze nach oben geklettert und hat es auf Platz 42 von 60 geschafft. Experten finden jedoch weiterhin einige Schwachstellen in der russischen Wirtschaft, schreibt die Zeitung „Rossijskaja Gaseta“ am Freitag.


    Das Schweizer Wirtschaftsinstitut hat das Ranking nach folgenden Kriterien erstellt: Zustand der Volkswirtschaft, Wirtschaftseffizienz, Effizienz der Staatsverwaltung und Infrastruktureffizienz. Russland stieg im Ranking aufgrund seiner makrowirtschaftlichen Daten. Internationale Experten loben den stabilen Währungskurs, die gesunkene Inflationsrate und die niedrige Arbeitslosenquote in Russland (im ersten Quartal 2013 nur 5,8 Prozent).


    Doch bei den anderen Faktoren blieb alles beim Alten. „Ein hoher Beschäftigungsgrad bedeutet nicht, dass die Situation in der Wirtschaft ungetrübt ist“, sagte der Wirtschaftsexperte Alexej Wedew. Trotz der geringen Arbeitslosigkeit habe sich das Geschäftsklima in Russland kaum verbessert. Der Kapitalabfluss steigt, ausländische Investitionen fließen nicht ausreichend ins Land. „Man muss die Korruption ausrotten, das Eigentumsrecht und den Wettbewerb fördern“, sagte Wedew. Das seien zurzeit die größten Schwachstellen in der russischen Wirtschaft.


    Bei der IMD-Studie werden die Entwicklungsaussichten berücksichtigt. Russland hat sogar Italien, Spanien und Portugal hinter sich gelassen. Dies hängt mit der schleichenden Schuldenkrise in der Eurozone zusammen.
    In anderen Wirtschaftsrankings sind diese Länder weiter oben angesiedelt als Russland. Die Lage in Spanien sei zwar schlecht, doch das Geschäftsklima nach wie vor gut und die Mieten niedrig. Die Spanier hätten immer noch die Chance, dass sich die Lage zum Besseren wandelt, sagte Wedew.


    Die aufstrebenden Schwellenländer wurden sehr unterschiedlich bewertet. Russland befindet sich zwischen Lettland und Peru. China liegt auf Rang 21, Indien auf 40. Brasilien landete auf Platz 51, Südafrika auf 53. Schlusslicht ist Venezuela. Die wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften sind die USA, die Schweiz, Hongkong, Schweden und Singapur.

    Studie zur Wettbewerbsfähigkeit: Russland zieht an Euro-Krisenländern vorbei | Zeitungen | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Russland beginnt mit Umsetzung von riesigem Waffendeal mit Irak

    264178140.jpg

    Russland hat mit der Umsetzung des mehr als vier Milliarden Dollar schweren Waffendeals mit dem Irak begonnen. Bagdad hat bereits angezahlt, wie Sergej Tschemesow, Chef des russischen Technologiekonzerns Rostech, am Donnerstag mitteilte.

    Der Vertrag mit dem Irak sei in Kraft getreten und werde bereits erfüllt, sagte Tschemesow in Amman. Nach seinen Worten beinhaltet der Deal vor allem Kampfhubschrauber. Der russische staatliche Waffenexporteur Rosoboronexport gehört dem Technologiekonzern Rostech an.

    264655681.jpg

    Der Vertrag im Wert von 4,2 Milliarden US-Dollar, der Russland zum zweitgrößten Waffenlieferanten des Irak nach den USA machen soll, war im Oktober während eines Moskau-Besuchs des irakischen Premiers Nuri al-Maliki unterzeichnet worden. Das irakische Parlament legte den Deal wegen Verdachts auf Korruption zuerst auf Eis, gab jedoch schließlich grünes Licht.


    © RIA Novosti.
    Fla-Raketensystem Panzir-S



    Was genau geliefert wird, ist offiziell nicht bekannt. Nach Medienberichten bestellten die Iraker 48 Flugabwehrsysteme vom Typ Panzir-S und 36 Kampfhubschrauber Mi-28NE.

    http://de.rian.ru/security_and_milit...266217053.html

  2. #252
    Avatar von Lilith

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    Im Kreis der Mächtigen: 15 Jahre G8

    28. Mai 2013 Fjodor Lukjanow, Ogonjok
    Im Mai 1998 hatte Russland sein Debüt als Mitglied der G8 und trat in den vergangenen fünfzehn Jahren vielen internationalen Organisationen bei. Wie sieht die Bilanz aus?

    Vor fünfzehn Jahren, Mitte Mai 1998, fand in Birmingham zum ersten Mal ein Treffen der G8 statt – so nennt sich das informelle Forum der führenden Industrieländer der Welt, nachdem Russland sich diesem angeschlossen hat. In diesen anderthalb Jahrzehnten ist Moskau nicht nur Mitglied praktisch aller internationalen Gemeinschaften geworden, sondern konnte auch Erfahrungen mit der Präsidentschaft in den meisten dieser Gremien sammeln. Aber hat es (s)einen Platz im Kreis der führenden globalen Wirtschaftsmächte der Welt, den Ländern, die das Schicksal der Welt lenken, gefunden?

    Der schwere Weg an den großen Tisch
    Birmingham-98 war ein wichtiger Meilenstein für das moderne Russland. Seit dem Zerfall der Sowjetunion kämpfte der damalige russische Präsident Boris Jelzin darum, das Land zum Mitglied der elitärsten Gremien werden zu lassen und dadurch seinen symbolischen Status als Großmacht zurückzuerlangen.
    Russland musste jedoch bereits drei Monate nach seinem Debut in Birmingham seine Zahlungsunfähigkeit erklären und wurde von der größten wirtschaftlichen und politischen Krise in seiner jüngeren Geschichte erfasst. Die Illusion, den restlichen, alteingesessenen Mitgliedern der Achtergruppe auf Augenhöhe zu begegnen, verflüchtigte sich sehr schnell. Denn die russische Regierung war nicht nur gezwungen, eine kurzfristige finanzielle Unterstützung bei den westlichen Ländern zu erbitten, sie wurde darüber hinaus letzten Endes auch abgewiesen.
    Inzwischen fällt es schwer, sich daran zu erinnern. Russland hat sich von einem Nehmerland längst zu einem Geberland entwickelt und erörtert mit Ländern, die es früher einmal um Kredite angebettelt hatte, wie die europäische Einheitswährung oder einzelne Länder der Eurozone materiell unterstützt werden können. Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Mitgliedschaft Russlands in diesem prestigeträchtigsten Gremium der Welt sind schon lange nicht mehr laut geworden.
    Aber die Situation im Forum selbst und die Verhältnisse in dessen Umfeld haben sich seit dem Ende der Neunzigerjahre von Grund auf geändert – und nicht gerade zum Vorteil der Achtergruppe.

    Mehr Schein als Sein
    Mitte der Siebzigerjahre, als dieses Instrument zur informellen Absprache zwischen den fünf führenden Volkswirtschaften des Westens geschaffen wurde, beruhte dessen Erfolg darauf, dass die Teilnehmer unter sich waren und deshalb eine absolut offene und professionelle Diskussion über die aktuellen Probleme führen konnten. Mit der zunehmenden Erweiterung des Forums und einer wachsenden internationalen Aufmerksamkeit gegenüber den Gipfeltreffen verwandelten diese sich allmählich in eine politische Show.
    Je transparenter das Umfeld, desto gefährlicher ist eine offene Meinungsäußerung, selbst bei nichtöffentlichen, aber multilateralen Treffen

    – irgendwie dringt immer etwas nach außen. Ohne eine offene Diskussion verliert das Gremium jedoch seinen Sinn, zumindest den, den die Initiatoren dieser Gruppe bei ihrer Gründung vor Augen hatten.
    Andererseits hat die grundlegende Veränderung des Kräfteverhältnisses dazu geführt, dass die Treffen der Gruppe praktisch keine Ergebnisse mehr liefern. Früher oder später wurde allen Teilnehmern bewusst, dass eine Erörterung der globalen Wirtschaftsentwicklung ohne das Mitwirken Chinas wenig Sinn macht. Peking in die Achtergruppe aufzunehmen, erschien allerdings unangemessen, galt dieses Gremium doch als eine Gemeinschaft demokratischer Staaten.
    Die Gründung der G20 mitten in der Krise des Jahres 2008 löste dieses Problem. Jedoch hat sich die Zwanzigergruppe nicht zu einer internationalen Regierung entwickelt. Auch wenn sie zu Beginn der Krise noch eine recht positive Rolle spielte, da allein das Zusammentreffen von Vertretern der zwanzig führenden Volkswirtschaften schon eine beruhigende Wirkung hatte. Das Forum verlor sich jedoch mehr und mehr in Protokollfragen.
    Nichtsdestoweniger versucht jedes Land, das vorübergehend die Führung der G20 übernimmt, das Forum zu nutzen, um sich selbst als eine verantwortungsvolle, internationale Macht zu präsentieren. Gegenwärtig ist Russland an der Reihe.

    Die Kunst, sich selbst zu präsentieren
    In den vergangenen Jahren bot Russland mehrfach Initiativen zur Lösung globaler Probleme an, die allerdings nicht aufgegriffen wurden. Dafür gibt es zwei Gründe.
    Zum einen hat Russland immer noch nicht gelernt, wie man in der heutigen Welt seine Führungsrolle demonstriert. Das liegt vor allem im Zusammenbruch der Sowjetunion begründet. Seitdem verspürt das Land ein Minderwertigkeitsgefühl. Zum anderen haben die russischen Politiker eine wichtige Kunst bislang noch nicht erlernt, die ihre westlichen Kollegen aber auf hervorragende Weise beherrschen: das Verpacken der eigenen egoistischen Interessen in eine altruistische Hülle.
    Doch es gibt noch eine andere Seite. In der heutigen Welt funktionieren globale Initiativen einfach nicht mehr. Es fehlt sowohl die formale als auch die informelle Infrastruktur, um Vorhaben tatsächlich zu realisieren.
    Heutzutage ist es so, dass gerade die Entscheidungen, die auf globaler Ebene getroffen werden, am schlechtesten wirken. Das beste Beispiel dafür ist das Scheitern der UN-Initiativen im Kampf gegen die globale Erwärmung, während jedoch überall auf nationaler Ebene Technologien zur

    Verbesserung der Energieeffizienz und zum Senken des Treibhausgasausstoßes erfolgreich eingeführt werden – wohl weil diese mit konkreten Vorteilen verbunden sind und die Wettbewerbsfähigkeit stärken und nicht etwa der „Rettung der Menschheit" dienen.
    In den fünfzehn Jahren, während derer Boris Jelzin Russland erstmals in der Achtergruppe als vollwertiges Mitglied vertrat, hat das Land die von der damaligen Regierung gestellte Aufgabe, seinen internationalen Status zu festigen, erfüllt, wenn nicht sogar übererfüllt. Aber wie die Rolle des Landes sich in den kommenden Jahren gestalten wird, ist vollkommen unklar.
    Und wie bereits im Jahr 1998 ist für die Stellung Russlands in der Welt weniger bedeutend, wie sich das Land in internationalen Foren präsentiert, sondern vielmehr, wie es seine reale wirtschaftliche, politische und soziale Entwicklung gestaltet.

    Die ungekürzte Fassung dieses Beitrags erschien zuerst bei der Zeitschrift"Ogonjok".

    Im Kreis der Mächtigen: 15 Jahre G8 | Russland HEUTE



  3. #253
    Avatar von Lilith

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    Japan hails Russian shelf JV deal between Rosneft, INPEX

    May 31, 2013 Igor Belyaev, RBTH Asia
    Japan welcomes the signing of a joint shelf development agreement between INPEX Corporation and the Russian oil giant Rosneft and hopes to further deepen energy cooperation with Russia.

    Japan welcomes the signing of a joint shelf development agreementbetween INPEX Corporation and the Russian oil giant Rosneft and hopes to further deepen energy cooperation with Russia, Ichiro Takahara, Director General of Japan's Agency for Natural Resources and Energy, said in a meeting with Rosneft CEO Igor Sechin on 29 May.
    Related:

    "This agreement has become an important step towards opening a new page in the relations between Japan and Russia," Takahara was quoted as saying. "We look forward to fruitful cooperation." Rosneft is understood to have expressed its readiness to expand the scope of cooperation with Japan. In particular, one of the topics discussed at the meeting had to do with liquefied natural gas and electricity supplies to Japan.
    Sechin and INPEX President Tosiaki Kitamura signed a cooperation agreement on 29 May to jointly explore and develop the Magadan-2 and Magadan-3 offshore oil blocks on the Russian shelf of the Sea of Okhotsk. The combined recoverable reserves in the two blocks amount to 1,577 million tonnes of oil equivalent. INPEX will hold 33.33% in the project.
    The Magadan-2 and Magadan-3 blocks cover a total of 28,000 sq.km, with the water depth in the area varying between 120 and 180 m. They contain an estimated 3.4 billion barrels of oil, enough to cover three years of Japan's demand for crude. According to available information, exploration work on the blocks could begin in 2017, followed by the launching of development operations from mid-2020.
    Industry experts believe the Japanese government is committed to offering every support to the joint project. In particular, according to some reports, state-owned Japan Oil, Gas and Metals National Corporation (JOGMEC) is prepared to cover between 50% and 75% of all costs involved in the exploration phase. For this purpose JOGMEC could take out a loan from the Japan Bank for International Cooperation.

    Japan hails Russian shelf JV deal between Rosneft, INPEX | Russia Beyond The Headlines ASIA





  4. #254
    Avatar von BlackJack

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    ok, um mal nicht nur in den unzähligen Mazedonien-Informationsthreads zu spamen jetzt auch mal hier: Warum lasst ihr das nicht einfach oder schränkt es ein, so viel lesen nicht mal Moskauer über Russland wie ihr uns füttert ...

  5. #255
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    ok, um mal nicht nur in den unzähligen Mazedonien-Informationsthreads zu spamen jetzt auch mal hier: Warum lasst ihr das nicht einfach oder schränkt es ein, so viel lesen nicht mal Moskauer über Russland wie ihr uns füttert ...
    Hi^^

    Es ist ein Balkanforum, schon klar. Aber es ist ja schon auf Sammelthreads beschränkt. Das macht es "übersichtlicher" und nimmt im Endeffekt nicht so viel Platz. Wen es interessiert, der kann es lesen. Und Klicks sprechen dafür, dass der eine oder andere User oder Gast hier herein schaut,
    Warum soll ich es lassen?

    Mir persönlich allemal lieber und interessanter als "Wen kennt ihr" "Mit wem würdet ihr gern" usw. Und zur Zeit habe ich auch einfach keine Lust und keine Nerven etwa auf national-politisches-historisches Bashing usw.

  6. #256
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Hi^^

    Es ist ein Balkanforum, schon klar. Aber es ist ja schon auf Sammelthreads beschränkt. Das macht es "übersichtlicher" und nimmt im Endeffekt nicht so viel Platz. Wen es interessiert, der kann es lesen. Und Klicks sprechen dafür, dass der eine oder andere User oder Gast hier herein schaut,
    Warum soll ich es lassen?

    Mir persönlich allemal lieber und interessanter als "Wen kennt ihr" "Mit wem würdet ihr gern" usw. Und zur Zeit habe ich auch einfach keine Lust und keine Nerven etwa auf national-politisches-historisches Bashing usw.
    ok, aber darum ging es mir wirklich nicht

  7. #257
    Avatar von Allissa

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Hi^^

    Es ist ein Balkanforum, schon klar. Aber es ist ja schon auf Sammelthreads beschränkt. Das macht es "übersichtlicher" und nimmt im Endeffekt nicht so viel Platz. Wen es interessiert, der kann es lesen. Und Klicks sprechen dafür, dass der eine oder andere User oder Gast hier herein schaut,
    Warum soll ich es lassen?

    Mir persönlich allemal lieber und interessanter als "Wen kennt ihr" "Mit wem würdet ihr gern" usw. Und zur Zeit habe ich auch einfach keine Lust und keine Nerven etwa auf national-politisches-historisches Bashing usw.
    sags ihm lilith....was mischt er sich auch überall ein

  8. #258
    economicos
    Ich finds interessant.

  9. #259
    Avatar von Lilith

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    Japan exploiting Russia's LNG ambitions

    June 1, 2013 Olga Senina, special to RBTH Asia
    Japanese businesses are investigating Russian liquefied national gas (LNG) projects

    Russia annually exports just 6.5 million tonnes of LNG to Japan, or around 8% of the market requirement.
    The gas comes from the Sakhalin-2 project, which is being jointly developed by Gazprom (50% plus one share), Shell (27.5%), Mitsui (12.5%) and Mitsubishi (10%).
    The project supplies LNG to customers in Japan (63.9%), South Korea (16.17%) and on the US western coast (19.94%).
    The importers are interested in increasing these volumes. Russian gas producers are eager to welcome Japanese companies to their LNG projects.
    None of these projects has a clear-cup future but Asian partners may raise their chances of success, both through potential investment and in the form of guaranteed paying demand for the end product.
    The Japanese closely follow the on-going race of LNG ambitions between Russia's state-run Gazprom and Rosneft, and wisely stake on both contenders.

    Marubeni Corporation, which signed a memorandum with Rosneft in mid-April to implement joint LNG projects in Russia's Far East, is considering joining a project to build an LNG plant within the Sakhalin-1 project (jointly developed by ExxonMobil with 30%, Rosneft with 20%, India's ONGC with 20%, and Japan's Sodeco with 30%).
    The memorandum was signed five days after Russian President Vladimir Putin's suggestion to process Sakhalin-1 gas at the existing Sakhalin-2 LNG facility. This recommendation effectively postponed Rosneft's own LNG project indefinitely.
    In actual fact, Japanese companies support both Sakhalin-1 and Sakhalin-2. "Sakhalin is the new LNG source, and it is located very close to Japan," Yasushi Yoshikai, a managing officer at Mitsui and Co. said at a presentation of Sakhalin Region in Tokyo in late April.
    "We want to expand our presence in Sakhalin by taking part in new projects." Hitoshi Nishizawa of Tokyo Electric Co., which imports 3 million tonnes of Sakhalin LNG, also hopes for the development of new projects in that region, saying that the Sakhalin supplies are the most profitable for Japan.
    Japanese importers are also interested in private Russian LNG projects. Novatek CEO Leonid Mikhelson commented after a meeting in Tokyo with representatives of Tokyo Gas, Tokyo Electric, Itochu, Mitsubishi and Mitsui, that the Japanes companies, which already hold shares in Sakhalin-2, are interested in joining the Yamal LNG project.
    Yamal LNG, jointly controlled by Novatek (currently 80% but prepared to lower the share to 51%) and Total (20%), envisages the construction of a gas liquefaction facility (to be jointly built by the French company Technip and JGC of Japan), a sea port near Sabetta in Russia's Yamal-Nenets Autonomous Area, and a fleet of ice class tankers.
    According to Russian Energy Minister Alexander Novak, Novatek's potential partners in Yamal LNG are Tokyo Gas, Tokyo Electric, Murabeni, Mitsui and Mitsubishi.

    Tokyo is interested in buying gas at the lowest possible price. At present it buys LNG at $550 per 1,000 cu.m., whereas the price for European consumers stands at $365.
    Japan saw a hike in LNG demand following the Fukushima-1 disaster in March 2011, but the importers have recently started demanding a discount, including from Gazprom.
    The Russian gas giant is not prepared to discuss a lowering of prices at the moment, according to a Gazprom source.
    The Japanese partners have been asking to consider the possibility of underwater pipeline deliveries but Gazprom is sceptical about the feasibility of such a project.
    Once Tokyo has accumulated a collection of proposals from state- and private-run exporters in Russia and elsewhere, it will be able to request discounts, says Valery Nesterov with Sberbank Investment Research. Japan, South Korea and China are in the middle of revising the established gas pricing formulae ahead of the expected massive supplies of cheap LNG to Asia.
    The gas price is historically linked to the price of oil, but US companies trading in shale gas base their pricing on spot values. It is possible that more expensive gas will have difficulty getting to the Asian markets.
    One thing is clear: an abundance of potential suppliers provides customers with a greater choice.

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  10. #260
    Avatar von Damien

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    Russland versorgt Europa mit Mehl, Zucker und Wodka

    Kürzlich rief Landwirtschaftsminister Nikolaj Fjodorow die russischen Lebensmittelerzeuger auf, den Export von Fertigerzeugnissen in die europäischen Länder zu forcieren: „Russland darf nicht länger nur Rohstoffe, sondern muss auch Fertigwaren exportieren.“



    Ob in Industrie oder im Agrarsektor: Die Europäer beziehen immer noch überwiegend Rohstoffe aus Russland. Bei den Nahrungsgütern sind das tiefgefrorener Fisch, Meeresfrüchte oder Weizen. Nach Angaben des Zollamtes hat die Russische Föderation im Zeitraum von Januar bis März 2013 in die Länder des „fernen Auslands“, d. h. in die Nicht-GUS-Staaten, Lebensmittel und landwirtschaftliche Rohstoffe im Umfang von 3,2 Milliarden US-Dollar exportiert. Das entspricht gerade einmal zwei Prozent des Außenhandelsvolumens Russlands. Der Anteil der Fertigerzeugnisse daran wurde bisher nicht gesondert erfasst. Die Regierung will das jetzt ändern.
    Lediglich zwölf Unternehmen - zum Teil Töchter großer internationaler Konzerne - liefern heute Lebensmittel ins "ferne Ausland". Zu diesen zwölf Exporteuren gehören Wimm-Bill-Dann, seit 2011 ein PepsiCo-Ableger, das Säfte und Milchprodukte produziert, der Speiseeisfabrikant Russkij Cholod ("Russische Kälte"), der Umfänge seiner Produktion bis in die USA liefert, sowie die Kaliningrader Produzenten Dejwa und Soweren, die Fisch- und Fleischkonserven exportieren. Obwohl sie alle über die nötige Lizenz für den Lebensmittelexport auf ausländische Märkte verfügen, umfassen ihre Lieferungen für die europäischen Märkte nicht mehr als ein paar hundert Tonnen pro Jahr.
    Einer der wesentlichen Gründe besteht darin, dass die für den Export zertifizierten russischen Unternehmen ausgerechnet in solchen Bereichen tätig sind, für die im Westen kaum Nachfrage besteht. Dmitrij Rylko, Analyst für das Geschäftsklima des Agrarmarktes in der Assoziation der Kommunikationsagenturen Russlands (AKAR) unterstellt, dass die Europäer gezielt solche Produktgruppen zertifizieren, für die die russischen Erzeugnisse keine Konkurrenz darstellen.


    Dieser Ansicht ist auch Alexej Alexejenko, Pressesprecher von Rosselchosnadsor, der russischen Aufsichts- und Inspektionsbehörde des Landwirtschaftsministeriums: „Niemand lässt gerne seinen Markt von ausländischen Erzeugnissen überschwemmen. Die uns am nächsten gelegenen Nachbarn aus der Europäischen Union haben uns sehr hohe Auflagen für die Produktion gemacht. So darf zum Beispiel bei der thermischen Verarbeitung pflanzlicher Erzeugnisse eine Temperatur von 80 Grad weder über- noch unterschritten werden.“ Nach den Worten Rylkos sind mit dem Beitritt Russlands zur WTO diese Hürden sogar noch höher geworden.
    Diesem Trend will das Landwirtschaftsministerium nun vorbeugen. Russland könnte seinen Agrarexport mit typisch russischen Erzeugnissen, wie zum Beispiel Wodka, tüchtig ankurbeln. Gegenwärtig werden alkoholische Getränke im Umfang von etwa 500 000 Hektoliter pro Jahr in das Nicht-GUS-Ausland exportiert. Davon entfallen allein ungefähr 100 000 Hektoliter auf den Wodka-Produzenten Russkij Standart.
    Dieses Unternehmen ist von allen russischen Alkoholerzeugern am stärksten auf den Export orientiert. Laut Wadim Drobis, Leiter des Marktforschungszentrums für föderale und regionale Alkoholmärkte (ZIFRRA), braucht Russland für die Steigerung des Exports von Lebens- und Genussmitteln bessere staatliche Rahmenbedingungen. Nur so könne es gelingen, beispielsweise Wodka als typisch russisches Erzeugnis im ausländischen Einzelhandel zu etablieren.
    Als Vorbild stellt Dobris die Vorgehensweise Japans, Schottlands oder Frankreichs heraus, denen es gelang, ihre alkoholischen Nationalgetränke – Sake, Whiskey, Kognak und Champagner – auf internationaler Ebene markenrechtlich zu schützen. Drobis macht sich deswegen auch dafür stark, den Begriff "russischer Wodka" als internationale Marke registrieren zu lassen: „Damit wird es Russland viel leichter fallen, seine eigenen Marken zu vertreiben und in den Ländern der Europäischen Union gegen den Verkauf pseudorussischer und illegal erzeugter Produkte vorzugehen. Im Gegenzug bieten wir den Europäern auch eine reichhaltige Auswahl von Wodkas in den verschiedensten Preissegmenten.“


    Außer Wodka haben auch andere Erzeugnisse gute Exportaussichten: Mehl, Öl- und ölhaltige Nahrungsmittel sowie Zucker, Rübensirup und Süßwaren. AKAR-Experte Rylko konstatiert, dass diese Exporte in den letzten Jahren schon um ein Vielfaches gesteigert wurden: „Immerhin wird heute schon ein Drittel aller verarbeiteten Ölprodukte Russlands exportiert“, sagt der Experte. „Die kompletten Produktionsüberschüsse aus diesem Erzeugerbereich werden in die Länder der Europäischen Union ausgeführt. Das Gleiche gilt für Zuckerrüben.“
    Auch seinen Mehlexport könnte Russland leicht auf das Doppelte steigern, meint Rylko. Allerdings stünde dem eine Besonderheit des Marktes entgegen. Denn traditionell hat Mehl nur einen Anteil von zehn Prozent am globalen Weizenmarkt. Und die großen Exportnationen haben sich schon längst auf diesen Umstand eingeschossen und exportieren im Grunde nur unverarbeitetes Getreide.

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