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Russische wirtschaftsnews

Erstellt von dragonfire, 01.02.2011, 20:36 Uhr · 2.488 Antworten · 357.072 Aufrufe

  1. #311
    Avatar von Damien

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  2. #312
    Avatar von Damien

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    Autoproduktion in Russland nimmt ab



    Die Produktion von Pkw in Russland ist im ersten Halbjahr 2013 gegenüber dem Vergleichzeitraum des Vorjahres um 2,7 Prozent zurückgegangen. Das Staatskomitee für Statistik (Rosstat) gibt die Zahl der von Januar bis Juni hergestellten Fahrzeuge mit 928 000 an.

    Im selben Zeitraum wurden 95 100 Lastkraftwagen (einschließlich Fahrgestell) gebaut. Das ist um 4,8 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2012.
    Die Produktion von Bussen hat sich um 2,9 Prozent auf 24 600 verringert.

    Autoproduktion in Russland nimmt ab | Wirtschaft | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Russland bietet Ägypten Getreidehilfe an



    Russland ist bereit, Ägypten humanitäre Hilfe in Form von Getreidelieferungen zu leisten, falls ein diesbezüglicher Antrag gestellt werden sollte.

    „Allen Anzeichen nach ist die Situation mit der Getreideversorgung dort nicht gerade gut“, so der stellvertretende Landwirtschaftsminister Ilja Schestakow am Montag auf einer Pressekonferenz bei RIA Novosti.

    Wie der Vize-Minister ausführte, müssen gemeinsam mit der Weltgemeinschaft humanitäre Hilfslieferungen an Ägypten erwogen werden.

    Aus einem aktuellen Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Uno (FAO) geht hervor, dass die Unruhen und die Erschöpfung der Währungsreserven in Ägypten die Lebensmittelsicherheit im Land ernsthaft bedrohen.

    „Sollte die ägyptische Seite einen diesbezüglichen Antrag stellen, werden wir diesen sicherlich erörtern“, so Schestakow. Er verwies darauf, dass der russische Landwirtschaftsminister Nikolai Fjodorow Ko-Vorsitzender der zwischenstaatlichen Kommission für Handels- und Wirtschaftskooperation mit Ägypten ist.

    Das Getreide könnte dem staatlichen Interventionsfonds Russlands entnommen werden, in dem derzeit 1,2 bis 1,3 Millionen Tonnen Getreide akkumuliert sind. Es liege nun an der ägyptischen Seite, eine solche Hilfe zu beantragen. Die russische Führung würde eine definitive Entscheidung darüber treffen, so Schestakow.

    Der Vize-Vorsitzende der Staatsverwaltung für Rohstofflieferungen Ägyptens, Mamdouh Abdel Fattah, hatte der Agentur Reuters am vergangenen Freitag mitgeteilt, dass die ägyptischen Behörden angesichts der saisonbedingten Steigerung der Preise für Getreide und dessen hinlänglicher Vorräte im Land in nächster Zeit keine Getreidekäufe planen.

    Ägypten war früher einer der größten Abnehmer von russischem Getreide.

    http://de.ria.ru/politics/20130715/266486966.html

    - - - Aktualisiert - - -

    Russland will Getreideimport auf die Hälfte senken



    Das russische Landwirtschaftsministerium veranschlagt laut Vizeminister Ilja Schestakow eine Senkung der Getreideeinfuhren in der laufenden Saison (Juli 2013 bis Juni 2014) gegenüber der vorangegangenen Saison auf die üblichen 700 000 bis 800 000 Tonnen.
    Nach Expertenschätzungen lagen die russischen Getreideeinfuhren im vergangenen Wirtschaftsjahr bei 1,7 Millionen Tonnen. Ein Jahr zuvor hatten sie 960 000 Tonnen betragen.
    Diese aktuelle Importprognose setze allerdings voraus, dass der diesjährige Ernteertrag 95 Millionen Tonnen erreichen würde, so der Vizeminister. Ein Jahr zuvor waren es 70,9 Millionen Tonnen gewesen.
    Das Ministerium peilt einen Getreideexport in Höhe von 20 Millionen Tonnen – gegenüber 16 Millionen Tonnen in der vorigen Saison – an.
    Die Getreide-Anfangsbestände hatten nach dem Stand vom 1. Juli 2013 bei 7,2 Millionen Tonnen gelegen und waren damit auf den niedrigsten Wert der letzten Jahre gesunken. Die laufende Saison kann nach Schätzungen der Landwirtschaftsbehörde mit den Beständen von 12,8 Millionen Tonnen zu Ende gehen.



    © RIA Novosti.
    Welthandel mit Getreide


    http://de.ria.ru/business/20130715/266486926.html

    - - - Aktualisiert - - -

    Russlands Industrieproduktion steigt



    Die Industrieproduktion in Russland hat im Juni 2013, nach einer zweimonatigen Talfahrt, ihr Wachstum fortgesetzt.
    Wie das Staatsamt für Statistik (Rosstat) am Montag berichtet, ist die Industrieproduktion im Juni im Jahresabstand um 0,1 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat 2012 und um 0,9 Prozent seit Mai 2013 gestiegen.
    Das Industriewachstum im ersten Halbjahr 2013 betrug 0,1 Prozent gegenüber 3,1 Prozent im Vergleichszeitraum 2012.
    Im zweiten Quartal 2013 ist die Industrieproduktion um 0,3 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012 und um 1,4 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2013 gestiegen. (Im zweiten Quartal vorigen Jahres wurden 2,3 Prozent Wachstum verzeichnet.)
    Die Industrieproduktion hatte sich im vierten Quartal 2012 deutlich verlangsamt und zeigte im Januar und Februar 2013 einen Rückgang um 0,8 bzw. 2,1 Prozent im Jahresabstand.
    Das russische Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Handel rechnet damit, in diesem Jahr eine Rezession vermeiden zu können, ist sich aber über die bestehenden Risiken im Klaren. Laut einer Prognose des Ministeriums soll sich das Industriewachstum bis Ende 2013 auf zwei Prozent verlangsamen (2,6 Prozent im Jahr 2012) und sich im Jahr 2014 auf bis zu 3,4 Prozent beschleunigen.

    http://de.ria.ru/business/20130715/266488004.html

    - - - Aktualisiert - - -

    Noch eine gute Nachricht

    Russland beendet Geheimnistuerei um Öl- und Gasreserven



    Russland behandelt Informationen über die Öl- und Gasvorräte künftig nicht mehr als Verschlusssache, schreibt die Zeitung „Rossijskaja Gaseta“ am Montag.
    „Ich nenne diese Zahlen erstmals öffentlich“, sagte Naturressourcen-Minister Sergej Donskoi Ende der vergangenen Woche. Ihm zufolge beliefen sich Russlands Ölreserven der Kategorie ABC1 (so genannte bewiesene Ressourcen) am 1. Januar 2012 auf 17,8 Milliarden Tonnen und die der Kategorie C2 (potenzielle Vorräte außerhalb der erschlossenen Vorkommen) auf 10,9 Milliarden Tonnen. Die Gasreserven beliefen sich auf 48,8 beziehungsweise 19,6 Billionen Kubikmeter.
    Bisher mussten die Experten ihre Prognosen zur Öl- und Gasförderung anhand inoffizieller Zahlen aufstellen.
    „Es ist offensichtlich, dass die Daten über Vorräte an Erdöl und Erdgas in der offenen modernen Welt, im Zeitalter des Ringens um Investitionen ein wichtiger Wettbewerbsvorteil sind“, so der Minister. Die Verheimlichung dieser Informationen habe negative Folgen für die Investitionsattraktivität des russischen Brennstoff-Energie-Komplexes gehabt.
    Die russischen Energiereserven seien anhand der Berichte der öl- gasfördernden Betriebe zusammengefasst worden, so der Analyst Grigori Birg (Investcafe). Da die meisten Energiekonzerne an der Börse vertreten sind und Interessierte mit solchen Informationen versorgt werden, sei doch klar, dass Geheimnistuerei in diesem Fall ein Anachronismus sei, den man hätte viel früher loswerden müssen.


    Die öffentliche Bekanntgabe der Öl- und Gasreserven habe aber einen weiteren wichtigen Aspekt, fügte Donskoi hinzu. „Russland wird oft vorgeworfen, dass es jedes Jahr mehr Öl und Gas fördere als neue Vorräte entdecke. Jetzt müssen wir nicht mehr die Erfolge unserer Unternehmen verschweigen, dank derer die entdeckten Rohstoffreserven seit acht Jahren die Fördermenge übertreffen“, so der Minister.
    Im Jahr 2012 wurden in Russland 49 neue Öl- und Gasfelder ausfindig gemacht. Damit sind die Reserven um 650 Millionen Tonnen Öl und 800 Milliarden Kubikmeter Gas gewachsen.

    http://de.ria.ru/zeitungen/20130715/266486043.html

  3. #313
    Avatar von Damien

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    Rosneft-Chef: Arktis-Schelf birgt 14 Mrd. Tonnen Öl



    Rosneft-Chef Igor Setschin rechnet damit, dass am Arktis-Schelf Ostsibiriens und des Fernen Ostens Erdölvorräte von bis zu 14 Milliarden Tonnen lagern.
    „Rosneft hat am Arktis-Schelf Ostsibiriens und des Fernen Ostens insgesamt 20 Lizenzabschnitte, an denen heute umfassende geologische Erkundungsarbeiten geleistet werden“, sagte Setschin bei einer Videokonferenz, die Russlands Präsident Wladimir Putin von der Plattform „Orlan“ im Ochotskischen Meer durchführte.
    Er erläuterte, dass gegenwärtig am Schelf von Magadan die geologischen Erkundungsuntersuchungen im Rahmen der Projekte Magadan-1, Magadan-2 und Magadan-3 vorgenommen werden.
    „Es erfolgen geologische Erkundungsarbeiten am Schelf von Sachalin. Wir hoffen, dass sich im Ergebnis all dieser Arbeiten die Prognosen über die Erdölvorräte in Höhe von bis zu 14 Milliarden Tonnen bestätigen“, so Setschin.

    Rosneft-Chef: Arktis-Schelf birgt 14 Mrd. Tonnen Öl | Wirtschaft | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Rosneft will mehr als 23 Mrd. Euro in Ölprojekte in Ostrussland investieren



    Russlands größter Ölproduzent Rosneft will in den nächsten fünf Jahren bis zu einer Billion Rubel (23,5 Milliarden Euro) in Ölprojekte in Ostsibirien und im Fernen Osten investieren.

    Voraussetzung hierfür ist eine stabile Tarif- und Steuerpolitik, wie der Chef des Staatskonzerns Igor Setschin am Dienstag auf der Bohrinsel „Orlan“ im Ochotskischen Meer während einer Videokonferenz mit Staatspräsident Wladimir Putin mitteilte.

    Rosneft wird mehrheitlich vom russischen Staat kontrolliert. Durch die Übernahme des russisch-britischen Öl-Joint-Ventures TNK-BP im März wurde Rosneft zum weltgrößten Energiekonzern.

    Rosneft will mehr als 23 Mrd. Euro in Ölprojekte in Ostrussland investieren | Wirtschaft | RIA Novosti

  4. #314

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    Russland sollte in noch stärkerem Maße die Rohstoffe nutzen, um in produzierende Industrie zu investieren.

    Das know how ist prinzipiell da, vor allem wegen der Rüstungsindustrie. Man muss jetzt nur die Einnahmen aus dem Rohstoffhandel nutzen.

  5. #315
    Avatar von Damien

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    Zitat Zitat von Ümit_Karhan Beitrag anzeigen
    Russland sollte in noch stärkerem Maße die Rohstoffe nutzen, um in produzierende Industrie zu investieren.

    Das know how ist prinzipiell da, vor allem wegen der Rüstungsindustrie. Man muss jetzt nur die Einnahmen aus dem Rohstoffhandel nutzen.
    So ist es =)!

    Gazprom: Baubeginn für Gaspipeline "Sibirische Kraft" erst nach Unterzeichnung von Vertrag mit China



    Der russische Gasmonopolist Gazprom hat seine Pläne für den Bau der Gaspipeline "Sibirische Kraft" nach China bekräftigt.
    "Der Bau beginnt aber erst nach der Unterzeichnung bindender Verträge über die Lieferung von russischem Gas nach China", sagte der stellvertretende Gazprom-Vorstandschef Witali Markelow am Mittwoch in Moskau. Gazprom habe immer am Prinzip festgehalten, dass Gas zuerst verkauft und erst dann gewonnen und transportiert werde.
    "Die Leitung 'Sibirische Kraft' erfordert immense Investitionen. Derzeit projektieren wir Förderobjekte in der Teilrepublik Jakutien und die Pipeline selbst", sagte der Topmanager.
    Am Mittwoch hatte die Moskauer Wirtschaftszeitung "Wedomosti" berichtet, dass Gazprom mit dem Bau der Leitung im November beginnt, ohne den Abschluss der bindenden Gaslieferverträge mit China abzuwarten. Laut vorläufigen Plänen werden Gazprom und der chinesische Energiekonzern CNPC diese Verträge bis Ende 2013 unterzeichnen. Die Durchsatzkapazität der künftigen Leitung nach China beträgt dem Gazprom-Chef Alexej Miller zufolge rund 38 Milliarden Kubikmeter im Jahr und kann später erhöht werden.

    Gazprom: Baubeginn für Gaspipeline "Sibirische Kraft" erst nach Unterzeichnung von Vertrag mit China | Wirtschaft | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Einwohnerzahl Russlands um gut 41 000 gestiegen



    Die Bevölkerungszahl in Russland hat seit Anfang des Jahres um 41 100 zugenommen und beträgt nach dem Stand vom 1. Juni 143,4 Millionen Menschen, teilte die russische Statistikbehörde Rosstat am Mittwoch mit.
    Im gleichen Zeitraum des Vorjahres war ebenso eine Zunahme um 60 600 Einwohner bzw. 0,04 Prozent zu verzeichnen gewesen, so die Behörde.

    „Der natürliche Rückgang der Bevölkerung von Januar bis März 2013 nahm gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012 um 2900 Menschen zu. Die migrationsbedingten Neuzugänge glichen die zahlenmäßigen Verluste der Bevölkerung vollständig aus und übertrafen diese um 68,8 Prozent“, heißt es in der Mitteilung.

    In 33 Regionen sei von Januar bis Mai eine Zunahme der Anzahl der Neugeborenen registriert worden, während in 41 Regionen ein Anstieg der Zahl von Verstorbenen festgestellt wurde.
    „Von Januar bis Mai 2013 hat die Gesamtzahl der Verstorbenen die der Neugeborenen um 7,9 Prozent (Januar bis März 2012 – um 7,6 Prozent) übertroffen“, heißt es im Bericht. In 18 föderalen Subjekten war die Sterblichkeitsrate 1,5 bis 1,9-mal so hoch wie die Geburtenrate.
    Die häufigsten Todesursachen in den zurückliegenden elf Monaten waren Herz-Kreislauf- sowie Krebserkrankungen, die 449 800 bzw. 120 600 Tote forderten.

    Ein natürlicher Zuwachs der Bevölkerung war von Januar bis Mai 2013 in 30 föderalen Subjekten registriert worden. Im berechneten Zeitraum des Vorjahres waren es hingegen 33 Regionen.

    Einwohnerzahl Russlands um gut 41 000 gestiegen | Wirtschaft | RIA Novosti

  6. #316
    Avatar von Damien

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    Roskosmos gibt Ursache des Proton-Absturzes bekannt



    Mehr als zwei Wochen nach dem Absturz einer Proton-M-Rakete hat die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos die Ursache des Fehlstarts bekannt gegeben
    Mehrere Winkelgeschwindigkeitssensoren der Rakete seien falsch eingebaut worden, teilte Alexander Lopatin, Roskosmos-Vize und Vorsitzender einer Ermittlungskommission, am Donnerstag in Moskau mit. Das habe die Havarie verursacht.
    Die Telemetrie und andere Untersuchungen hätten ergeben, dass mehrere der Sensoren um 180 Grad verschoben installiert worden seien. Der Fehler sei bereits am 16. November 2011 begangen worden, als sich die Rakete noch beim Hersteller Chrunitschew-Zentrum befand. Die Installierung der Sensoren beim Hersteller werde nicht von der militärischen Abnahmekommission kontrolliert.
    Eine Proton-M-Rakete war am 2. Juli wenige Sekunden nach dem Start vom Raumbahnhof Baikonur in Kasachstan außer Kontrolle geraten und abgestürzt. Verletzt wurde dabei niemand. Die Rakete sollte drei Satelliten für das russische Navigationssystem Glonass in den Orbit bringen.
    Kurz danach teilte Roskosmos-Chef Wladimir Popowkin mit, dass die Rakete aus bisher ungeklärter Ursache 0,4 Sekunden früher abgehoben sei.
    Bereits im Dezember 2010 war eine Proton-M-Rakete mit drei Glonass-M-Satelliten in den Pazifik gestürzt. Im August 2012 verfehlten zwei Kommunikationssatelliten, die mit einer Proton-M-Rakete gestartet wurden, ihre Umlaufbahnen.

    Roskosmos gibt Ursache des Proton-Absturzes bekannt | Raumfahrt | RIA Novosti

  7. #317
    Avatar von Damien

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    Russlands Automarkt wirft den Verkaufsturbo an



    Der russische Automarkt wird bis 2020 um sechs Prozent jährlich wachsen und die Marke von 4,4 Millionen verkauften Fahrzeugen erreichen, schreibt die Zeitung „Wedomosti“ am Freitag.
    Wie es in einer Zukunftsstudie der Boston Consulting Group (BCG) weiter heißt, klettert Russland damit vom siebten auf den fünften Platz nach der Zahl abgesetzten PKW.
    2012 wurden in Russland nach Angaben der Association of European Businesses (AEB) 2,9 Millionen Neuwagen verkauft. Bis 2016 könnte Russland an Deutschland vorbeiziehen, sagte Stefan Mauerer von Boston Consulting Group der „Wedomosti“.
    Der Analyst von VTB Capital, Wladimir Bespalow, ist der Ansicht, dass die Zahl der verkauften Fahrzeuge in den kommenden Jahren um vier bzw. fünf Prozent und 2020 auf vier bis 4,3 Millionen steigen wird. Die Prognose des Geschäftsführers der Autostat Sergej Udalow ist bescheidener: 3,75 bis 3,85 Millionen.

    Die russische Autoindustrie rechnet damit, dass die Verkaufszahlen bei PKW und LCV-Autos bis 2020 auf 3,95 Millionen steigen. Die Chancen, bis 2016 Deutschland als das am stärksten automobilisierte Land zu überholen, sind ziemlich hoch.
    Die Autohersteller in Russland haben die Finanz- bzw. Wirtschaftskrise von 2008 dank staatlicher Unterstützung – darunter höhere Zölle für Importfahrzeuge und Werkseröffnungen von ausländischen Konzernen – relativ gut überstanden. 2013 verzeichnet der russische Markt einen Rückgang von sechs Prozent. Das sei ein kurzfristiger Trend, so Experte Mauerer. Russlands Potenzial sei riesig, denn auf 1000 Bürger kommen 290 Fahrzeuge. In Ost- und Westeuropa kommen auf 1000 Bürger 400 bzw. 560 und in den USA 740 Autos.
    Dass der russische Markt mittel- und langfristig wachsen wird, glauben auch Bespalow und Udalow. Dafür müssen die Autobauer aber beträchtliche Mittel in den Produktionsausbau investieren, besser mit den Zulieferern kooperieren und die Produktionskosten senken, die in Russland um 15 bis 20 Prozent höher sind als im Westen.

    Laut BCG-Prognose wird Russland bis 2020 die meisten Fahrzeuge nach wie vor importieren.
    Vertreter der Autobauer GAZ und General Motors waren gestern für Stellungnahmen zu den Marktaussichten nicht zu erreichen. Auch Renault verweigerte einen Kommentar. Das russische Industrie- und Handelsministerium antwortete nicht auf die Anfrage der Zeitung „Wedomosti“.

    Russlands Automarkt wirft den Verkaufsturbo an | Zeitungen | RIA Novosti

  8. #318
    Avatar von Damien

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    BRICS-Notenbanken erwägen gemeinsamen Stabilitätsfonds


    © RIA Novosti. Wladimir Astapkowitsch

    Die Notenbankchefs der zur BRICS-Gruppe gehörenden Länder (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) erwägen einen gemeinsamen Stabilitätsfonds.
    Das teilte Russlands Finanzminister Anton Siluanow bei einem Treffen in Moskau mit. Ein Stabilitätsmechanismus in einem Volumen von 100 Milliarden US-Dollar war 2012 von Brasilien vorgeschlagen worden. Das Ziel besteht darin, die Zahlungsbilanz eines Mitgliedslandes im Fall ihrer Verschlechterung zu stützen. Beiträge zum Fonds sollen von den Zentralbanken der BRICS-Länder entrichtet werden.

    "Die Notenbankchefs prüfen jetzt Konditionen für die Gewährung von Mitteln, die Rolle des Internationalen Währungsfonds (IWF) bei der Lösung dieser Probleme sowie die Abstimmung der Politik des Fonds und des IWF", sagte Siluanow.
    Auf dem BRICS-Gipfel im südafrikanischen Durban vom vergangenen März hatten sich die Partner auf ihre Anteile an dem Fonds geeinigt: China wird mit rund 41 Milliarden Dollar aufkommen. Südafrika entrichtet 5 Milliarden und die anderen Länder jeweils 18 Milliarden Dollar.

    Zur künftigen Entwicklungsbank der BRICS-Gruppe sagte der russische Finanzminister, dass bereits eine Arbeitsgruppe gebildet wurde, die über die Höhe des Kapitals der Bank und über den Modus für die Verwaltung dieses Geldinstituts entscheiden soll. "Bislang wurden aber keine Beschlüsse gefasst. Es gibt noch ziemlich viele unbeantwortete Fragen", sagte Siluanow. Zuvor hatte Russland vorgeschlagen, die Entwicklungsbank mit einem Kapital von 10 Mrd. Dollar ins Leben zu rufen.

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  9. #319
    Avatar von Damien

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    Ägypten will wieder russischen Weizen kaufen


    © RIA Novosti. Valery Titievsky

    Ägypten will laut dem neuen Versorgungsminister Mohammed Abu Shadi in nächster Zeit mit Russland über die Wiederaufnahme der Weizenimporte verhandeln.
    „In den kommenden Tagen werden wir mit Russland die Preise, den Umfang des Imports sowie eventuelle Ermäßigungen, etwa einen Zahlungsaufschub, behandeln“, zitiert die ägyptische Zeitung „Al-Ahram“ Shadi.
    Zugleich zeigte er sich verwundert über das Angebot der russischen Seite, Ägypten „humanitäre Hilfe“ mit Weizen zu erweisen.

    Der russische Vize-Landwirtschaftsminister Ilja Schestakow hatte am 15. Juli erklärt, Russland sei bereit, Ägypten humanitäre Hilfe in Form von Getreidelieferungen zu leisten, wenn ein diesbezüglicher Antrag gestellt werden sollte.
    „Niemand erweist Hilfe mit Getreidelieferungen. Das Hilfsangebot aus Russland kam für uns recht unerwartet, denn Russland ist in erster Linie ein großer Handelspartner Ägyptens“, so der Minister.
    Bis Ende des Finanzjahres 2013/2014 wolle Ägypten seinen strategischen Weizenvorrat von den heutigen 4,2 Millionen auf 6,5 Millionen Tonnen aufstocken, was für ein halbes Jahr ausreichen würde. Dies sei erreichbar unter anderem dank der Finanzhilfe in Höhe von 12 Milliarden Dollar, die Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuweit gewähren.

    Die Einstellung der Weizenimporte bezeichnete Shadi als einen der größten strategischen Fehler der Regierung unter Ex-Präsident Mohammed Mursi.
    Im Februar hatte Ägypten angekündigt, die Weizeneinfuhr stark zu reduzieren und wegen des Budgetdefizits den Bedarf an Weizen größtenteils aus eigener Produktion zu decken. Bis Juli wurden im Ausland nur 500 000 Tonnen Weizen gekauft. Dabei hatte Ägypten, der größte Weizenimporteur der Welt, normalerweise rund zehn Millionen Tonnen pro Jahr eingeführt. Der größte Weizenlieferant war dabei Russland.

    Ägypten will wieder russischen Weizen kaufen | Wirtschaft | RIA Novosti

  10. #320
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Ägypten will wieder russischen Weizen kaufen


    © RIA Novosti. Valery Titievsky

    Ägypten will laut dem neuen Versorgungsminister Mohammed Abu Shadi in nächster Zeit mit Russland über die Wiederaufnahme der Weizenimporte verhandeln.
    „In den kommenden Tagen werden wir mit Russland die Preise, den Umfang des Imports sowie eventuelle Ermäßigungen, etwa einen Zahlungsaufschub, behandeln“, zitiert die ägyptische Zeitung „Al-Ahram“ Shadi.
    Zugleich zeigte er sich verwundert über das Angebot der russischen Seite, Ägypten „humanitäre Hilfe“ mit Weizen zu erweisen.

    Der russische Vize-Landwirtschaftsminister Ilja Schestakow hatte am 15. Juli erklärt, Russland sei bereit, Ägypten humanitäre Hilfe in Form von Getreidelieferungen zu leisten, wenn ein diesbezüglicher Antrag gestellt werden sollte.
    „Niemand erweist Hilfe mit Getreidelieferungen. Das Hilfsangebot aus Russland kam für uns recht unerwartet, denn Russland ist in erster Linie ein großer Handelspartner Ägyptens“, so der Minister.
    Bis Ende des Finanzjahres 2013/2014 wolle Ägypten seinen strategischen Weizenvorrat von den heutigen 4,2 Millionen auf 6,5 Millionen Tonnen aufstocken, was für ein halbes Jahr ausreichen würde. Dies sei erreichbar unter anderem dank der Finanzhilfe in Höhe von 12 Milliarden Dollar, die Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuweit gewähren.

    Die Einstellung der Weizenimporte bezeichnete Shadi als einen der größten strategischen Fehler der Regierung unter Ex-Präsident Mohammed Mursi.
    Im Februar hatte Ägypten angekündigt, die Weizeneinfuhr stark zu reduzieren und wegen des Budgetdefizits den Bedarf an Weizen größtenteils aus eigener Produktion zu decken. Bis Juli wurden im Ausland nur 500 000 Tonnen Weizen gekauft. Dabei hatte Ägypten, der größte Weizenimporteur der Welt, normalerweise rund zehn Millionen Tonnen pro Jahr eingeführt. Der größte Weizenlieferant war dabei Russland.

    Ägypten will wieder russischen Weizen kaufen | Wirtschaft | RIA Novosti
    Einer der Kornkammer dieser Welt ist auf Weizenimporte angewiesen. Man, was läuft nur schief?

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