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Russische wirtschaftsnews

Erstellt von dragonfire, 01.02.2011, 20:36 Uhr · 2.513 Antworten · 357.996 Aufrufe

  1. #381
    Avatar von Damien

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    Russland will weiter nach Arktis-Öl bohren



    MOSKAU, 26. September (RIA Novosti). Russland erschließt weiterhin Vorkommen auf dem arktischen Festlandsockel, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Donnerstag.
    Diese Absicht gab Präsident Wladimir Putin gestern auf einem internationalen Arktis-Forum im sibirischen Salechard zu verstehen. „Voriges Mal haben wir bereits darüber gesprochen, dass derzeit ein neues Kapitel in der Geschichte der Arktis beginnt, das sich als Epoche des industriellen Durchbruchs bezeichnen lässt, als intensive wirtschaftliche und infrastrukturelle Entwicklung“, betonte er. „Für uns ist offensichtlich, dass bei der Entwicklung der Arktis der Umweltschutz und die Wirtschaftsaktivitäten im Einklang stehen müssen. Besonders wichtig ist das in Bezug auf die Arktis mit ihren anfälligen Ökosystemen und ihrem sensiblen Klima, die das ökologische Gleichgewicht unseres Planeten bestimmen.“ Russland wisse von seiner Verantwortung für eine stabile Umwelt, beteuerte Putin.

    Laut dem Kreml-Chef ist die Nutzung der arktischen Bodenschätze mit vielen Vorbehalten verbunden. „Rechte zur Erdölförderung im Eis werden nur Unternehmen bekommen, die mit modernsten Technologien arbeiten und ihre Aktivitäten entsprechend finanzieren können“, so der russische Staatschef. Zugleich kündigte er eine Ausweitung der Naturschutzgebiete an, die derzeit mit 322 000 Quadratkilometern etwa sechs Prozent des russischen Arktis-Gebietes ausmachen.

    Der Umweltschutz sollte aber nicht die wirtschaftliche Entwicklung der Region bremsen, warnte Putin. Die Frage bestehe nur darin, wie die Erschließung der Arktis und die Minimierung der Umweltschäden zu vereinbaren seien. „Das ist natürlich schwierig, aber das müssen wir anstreben. Ich bin sicher, dass wir das schaffen“, ergänzte er.

    Große Zweifel an einer naturschonenden Erschließung der Arktis haben Umweltaktivisten. Wladimir Tschuprow von Greenpeace in Russland begrüßte Putins Aufruf zu „hohen Standards“ bei der Ölförderung in der Arktis. „Greenpeace wies die Behörden mehrmals darauf hin, dass viele Ölförderprojekte mit Gefahren verbunden sind“, sagte er. Als warnendes Beispiel sei die Bohrinsel „Prirazlomnaja“ angeführt worden, bei der 140 Quadratkilometer Gewässer verschmutzt werden könnten und Gazprom keinen geeigneten Plan zur Beseitigung der möglichen Folgen einer Ölpest habe.
    30 Greenpeace-Aktivisten waren in der vergangenen Woche an der russischen Ölbohrinsel „Prirazlomnaja“ im Nordpolarmeer während einer Protestaktion festgenommen worden. Ihnen drohen bis zu 15 Jahre Haft wegen „bandenmäßiger Piraterie“.

    Der Position von Greenpeace stimmt auch die Naturschutzorganisation WWF zu. Dem Direktor des WWF-Arktisprogramms, Alexander Schestakow, zufolge gibt es derzeit „keine Technologien zur Ölpestbeseitigung in Eisgebieten, so dass die mit den in der Projekten in der Arktis verbundenen Risiken kolossal sind.“ Dabei berief er sich auf die Ergebnisse einer Studie der Versicherungsgesellschaft Lloyd’s, deren Experten zu den gleichen Schlüssen gekommen seien.

    Russland will weiter nach Arktis-Öl bohren | Zeitungen | RIA Novosti

  2. #382
    Avatar von Damien

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    Medwedew: Russland muss ernsthaften Schritt nach vorn tun



    Russland muss laut Regierungschef Dmitri Medwedew einen ernsthaften Schritt tun, um nicht in einen Abgrund zu stürzen.

    „Wir befinden uns im Grunde genommen am Scheideweg. Russland könnte sich sehr langsam mit einem Wirtschaftswachstum bewegen, das etwa bei Null liegt. Oder einen entscheidenden Schritt nach vorn unternehmen“, schreibt der Premier in einem mit „Die Zeit einfacher Lösungen ist vorbei“ überschriebenen Beitrag. Der Artikel wird in der Moskauer Wirtschaftszeitung „Wedomosti“ abgedruckt.

    „Der zweite Weg ist jedoch mit Risiken verbunden. Aber es wäre noch gefährlicher, den ersten Weg zu gehen und dabei zu glauben, dass der erreichte Wohlstand erhalten werden könnte. Das wäre ein direkter Weg zu seinem Verlust, das wäre ein Weg in einen Abgrund“, betont Medwedew.

    Medwedew: Russland muss ernsthaften Schritt nach vorn tun | Russland | RIA Novosti

  3. #383
    Avatar von Damien

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    Russland kurbelt Goldproduktion an



    Russische Affinerien haben im ersten Halbjahr 90,59 Tonnen Edelmetall produziert und damit 16,74 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie der Goldindustrieverband des Landes am Montag mitteilte.

    Die Goldförderung aus dem Boden wuchs um elf Prozent auf 76 Tonnen, während sich die Wiedergewinnung aus Reststoffen auf 6,3 Tonnen mehr als verdoppelte. Die Gewinnung von Gold als Nebenprodukt stieg um 4,9 Prozent auf fast 8,3 Tonnen.

    Im vergangenen Jahr war die Goldproduktion in Russland um 6,8 Prozent auf 225,8 Tonnen gewachsen.


    © RIA Novosti.
    Gold: Preise, Förderung, Vorräte



    Russland kurbelt Goldproduktion an | Wirtschaft | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Russland lässt indisches AKW Kudankulam im November ans Netz



    Der erste Reaktorblock des indischen Atomkraftwerks Kudankulam, das Russland im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu errichtet hat, soll in Kürze ans Netz gehen.
    Alle Anlagen werden getestet, der erste Energieblock werde bereits im November den kommerziellen Betrieb aufnehmen, berichten indische Medien. Ein informierter Sprecher bestätigte gegenüber RIA Novosti, dass alle Bestandteile des AKW geprüft würden.

    Das Atomkraftwerk mit zwei WWER-1000- Reaktoren und einer Gesamtleistung von 2000 MW, das vom russischen Atomunternehmen Atomstroyexport errichtet wurde, soll Tamil Nadu und den gesamten Süden Indiens mit Strom versorgen. Der erste Reaktorblock ist seit Juli in Betrieb.

    2010 schlossen Russland und Indien einen neuen Kooperationspakt für die Atomindustrie. Demnach wird Russland weitere Reaktorblöcke in Kudankulam sowie in Haripur (Bundesstaat Westbengalien) bauen.

    http://de.ria.ru/business/20130930/266981223.html

  4. #384
    Avatar von Lilith

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    Restylled Gazelle seeks to increase market share in Russia, Turkey

    September 24, 2013 Daniil Zhelobanov, special to RBTH
    This year one of Russia's leading truck producers launched production of its new model, the Gazelle Next. Experts predict a European debut is not far.


    GAZ Group plans to export the Gazelle Next to Europe. Source: ITAR-TASS

    GAZ Group in April unveiled the second generation of its light commercial vehicle (LCV), the Gazelle Next. And even if the new model doesn’t turn out to be the nationwide best-seller in Russia that its predecessor was, it has come to the market at the right time.
    “The market was waiting for something new,” says Airat Khalikov, a Moscow-based Veles Capital analyst. “The previous Gazelle was outdated and was being ousted by foreign makes, [such as] Ford and others.”
    GAZ broke into the LCV market in the post-Soviet era of the early 1990s, when there was no LCV market to speak of. The few dozen thousand such vehicles that were produced were mostly used as special-purpose vehicles. However, the number of small companies in Russia mushroomed and the undemanding, cheap commercial vehicle offered by GAZ proved popular.
    With some parts poached from the Volga car also made by GAZ, simplifying servicing the vehicle, the Gazelle became a success. Over the next 20 years, more than 1.5 million Gazelles were produced and the brand entered the Russian language as a word for “light truck.” A few spin-offs appeared, too — the Sobol people carrier and the medium-heavy Valdai truck, for example.
    Still the unchallenged leader in the LCV segment, by 2012 some 90,200 Gazelle LCVs had been sold, according to the Association of European Businesses. But as the Gazelle dated and buyers became more demanding, GAZ lost market share to foreign rivals — in 2012, Volkswagen, Ford, Peugeot and Fiat sold 44,800 LCVs in Russia, with Volkswagen increasing its sales by 31 percent (to 16,100). Gazelle sales, meanwhile, stayed the same.
    And so the Gazelle, which initially used only domestically made parts, went through several modifications, at a total cost of five billion rubles ($150 million).
    The result is a complete restyling: it has a diesel engine from Cummins, ZF steering, Mando dampeners, Anvis anti-vibration parts, Bosch and Mando brake elements, a CSA Castellon adjustable steering column, a Sachs clutch, Takata safety belts, a Delphi climate system and an Isringhausen driver’s seat.
    Both the old and the new models will be assembled on the same line. “Our models have a great future both inside the country and, I hope, abroad… We are working to make such changes in all the production spheres, and GAZ is an absolute example for all the other sectors,” said Prime Minister Dmitry Medvedev at the launch of the new Gazelle.

    GAZ is already pushing ahead with exports. In autumn 2012, GAZ Group President Bo Andersson said the CIS accounts for about 15–20 percent of its sales. In addition, the company plans to export to Europe, where the Cummins engine, which matches the Euro-5 standard, should be quite competitive.
    “A very strong argument in favor of buying Gazelles is that all our vehicles are getting more and more parts from various European suppliers,” says Mr. Andersson.
    In November 2012, GAZ began exporting Gazelles to Turkey. And with the launch of the more competitive Gazelle Next the company will target Poland and Germany.
    Its producer points out that the Gazelle Next offers the best guarantee terms in its class: now in Russia it includes three years or 150,000 kilometers. “Priced at €19,000, the vehicle is in a class of its own, because European and American LCVs cost at least 30 percent more,” said GAZ Group in a statement.

    Restylled Gazelle seeks to increase market share in Russia, Turkey | Russia Beyond The Headlines



  5. #385
    Avatar von Lilith

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    Will Lada's joint venture with Renault-Nissan save Russia's car industry?

    September 24, 2013 Mikhail Volkov, special to RBTH
    Russian-branded cars will soon regain their international roots with a debut in Western Europe following a painstaking modernization by partners Renault-Nissan.


    Experts believe Lada may be the best-known Russian brand outside of the country. Source: PhotoXPress“

    My friend had one which I liked so much, I just had to have one of my own,” says Neil Chowney of Winchester in the U.K., illustrating the devotion Lada owners around the world have for their vehicles. That was seven years ago. Now Mr. Chowney has two Ladas - a 1.7-liter fuel injection Niva off-roader and a 1.5-liter Riva four-door saloon.
    “What I like the most about them is their rugged simplicity,” says Mr. Chowney, who for the past three years has been running a business importing spare parts for the cars. “You can fix them at the side of the road without any special tools.”
    And he really enjoys taking his Niva - also sold as the 4x4, Bognor Diva, Job, Taiga, Sport, Bushman and VAZ-2121 in various markets world-wide - off-road. “It may not be very fast but it’s very good off-road,” says Mr. Chowney.
    While Lada may be the best-known marque outside of the country, Russian car making stretches back to Tsarist times when vehicles based on German designs were hand-produced in Riga in modern-day Latvia.

    Mehr hier, der Artikel ist wirklich lesenswert
    Will Lada's joint venture with Renault-Nissan save Russia's car industry? | Russia Beyond The Headlines


  6. #386
    Avatar von Lilith

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    Investment in infrastructure to fuel economic growth

    September 27, 2013 Olga Kuvshinova, Vedomosti
    Acceleration of economic growth to 3–3.3 percent in 2014–2016 will be assisted by the investment of oil revenues into infrastructure, an easing of monetary policy, and growth in private investment, the Russian Ministry of Economic Development hopes.


    The government should support the acceleration of investment by investing in the key infrastructure projects: the high-speed highway from Moscow to Kazan, development of the Baikal-Amur Mainline and the Trans-Siberian Railway. Source: ITAR-TASSInvestments will become the main driving force of the economy in 2014–2016: Russia does not possess any other sources of acceleration in growth, says the Ministry of Economic Development in its updated macroeconomic forecast for 2014–2016.
    The Ministry stipulates that a number of conditions must coincide to provide for any acceleration. First, improving the business climate and reducing external risks should lead to a reduction of capital outflow and to a resumption of capital inflow from 2016.
    Then, businesses, having positively assessed growth in domestic and external demand, will increase demand for credit; the Central Bank will start to cut its interest rates, which, in turn, will accelerate growth in lending to companies from the current 14 percent to 16–17 percent in 2014. Finally, credit funds will be used to invest in import substitution and in improving the competitiveness of products.

    The government should support the acceleration of investment by investing in the key infrastructure projects: the high-speed highway from Moscow to Kazan, development of the Baikal-Amur Mainline and the Trans-Siberian Railway, and the Central Ring Road project in Moscow Region.
    The Ministry admits that a risk to the baseline scenario is the assumption that investment growth will increase to 3.9–6 percent (minus 1.3 percent in the period of January–August 2013, the forecast for the year is 2.5 percent). There is a greater chance that economic growth will be lower than predicted than the chance of higher growth.
    However, investment can, in any case, stimulate economic growth at least over the next year, due to technical reasons.



    Bei Interesse hier weiter, lesenswert
    Investment in infrastructure to fuel economic growth | Russia Beyond The Headlines


    Das ist der Originalartikel auf Russisch

    ÂÅÄÎÌÎÑÒÈ - Çà ñ÷åò ÷åãî áóäåò ðàñòè ýêîíîìèêà Ðîññèè


  7. #387
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    Automobilindustrie in Russland tritt aufs Gaspedal

    30. September 2013 Andrej Schkolin, für Russland HEUTE
    Die Produktion von Autoteilen nimmt in Russland stark zu, da die internationalen Automobilkonzerne in den schnell wachsenden Markt des Landes investieren.


    Foto: Viktor Wasenin / Rossijskaja Gaseta

    Jeden Morgen kommt ein riesiges Containerschiff im Hafen von Kaliningrad, Russlands winziger Enklave an der Ostsee, an. An Bord befinden sich Hunderte BMWs, die in den Vereinigten Staaten montiert wurden.
    Motoren, Spiegel, Stoßstangen und Räder sind in Deutschland abgebaut worden. In Kaliningrad werden diese Komponenten jetzt wieder hinzugefügt. Die Fahrzeuge werden mit der Aufschrift „Made in Russia“ versehen und können nun als ein einheimisches Produkt in einem Land, das sich schon sehr bald zu Europas größtem Kraftfahrzeugmarkt entwickeln wird, verkauft werden.
    Einheimische Herstellung soll zukünftig mehr als nur ein Etikett sein
    Doch die Situation wird sich ändern, und zwar dahingehend, dass Tricks wie dieser bald für viele Hersteller nicht mehr nötig sein werden. Die internationalen Kraftfahrzeugkonzerne bringen ihre Technologie und Herstellungskapazitäten nach Russland, denn nach dem Beitritt des Landes zur Welthandelsorganisation ist Russland äußerst lukrativ: Der Markt für Kraftfahrzeuge wird auf bis zu 50 Milliarden Euro geschätzt.
    „Das gegenwärtige Ziel besteht darin, die komplette Herstellung der Kraftfahrzeugproduktion – von der Windschutzscheibe bis zum Motor – komplett in Russland anzusiedeln und so auch die dafür benötigte Technologie in das Land zu bringen”, sagt Kirill Tatschennikow, ein UBS-Analyst aus Moskau.
    Als Ford vor elf Jahren der erste internationale Konzern war, der ein Werk in Russland aufbaute, wurde die Jahresproduktion von 25 000 Autos noch fast vollständig aus vorgefertigten Komponenten zusammenmontiert.
    Gemäß einer Vereinbarung mit der russischen Regierung soll die Fabrik ihre Produktionszahlen bis 2018 auf jährlich bis zu 600 000 Autos steigern, wobei 60 Prozent der Teile aus einheimischer Fertigung stammen sollen.
    Volkswagen und Renault-Nissan, die erst später nach Russland kamen, sind von Beginn an durch entsprechende Verträge an ähnliche Ziele gebunden: 30 Prozent der in ihren Fabriken gefertigten Fahrzeuge sollen bis 2018 mit russischen Motoren ausgestattet werden.
    Zulieferer sind zurzeit noch im Nachteil gegenüber ausländischen Wettbewerbern
    „Seitdem wir unsere Fabrik in Betrieb genommen haben, importieren wir den Großteil der Fahrzeugkomponenten”, sagt Sergej Kirillow, Vizepräsident des Joint Ventures Ford Sollers. „Ich würde sagen, dass der Grund nicht darin liegt, dass russische Lieferanten schlechter sind als ausländische. Unsere Partner kennen dieses Geschäft momentan noch besser und wissen, wie sie in die Produktionsprozesse integriert werden können.”
    „Das Problem mit russischen Lieferanten bestand traditionell in der Qualitätskontrolle”, sagt Wladimir Bespalow, Kapitalanalyst von VTB in Moskau. „In der Vergangenheit haben sich die internationalen Unternehmen, die hier operieren, lediglich bei einfachen Komponenten, wie Reifen oder Plastikteilen, auf russische Zulieferer verlassen und die höherwertigen Komponenten aus dem Ausland bezogen.“
    Aber das ändert sich nun. Russlands GAZ Group wird in diesem Jahr die Fertigung von Mercedes-Benz-Motoren in ihrem Jaroslawler Werk aufnehmen, während die kanadische Magna International mit der Regierung vereinbart hat, in Zusammenarbeit mit verschiedenen russischen Herstellern bis zu sechs Werke für den kompletten Montagezyklus aufzubauen. Zusätzlich werden 15 Werke zu Fertigung ihrer eigenen Automobilteile in Russland angesiedelt. Damit soll eine Produktion von bis zu 250 000 Fahrzeugen bis zum Jahre 2018 realisiert werden.


    Weiter hier
    Automobilindustrie in Russland tritt aufs Gaspedal | Russland HEUTE



  8. #388
    Avatar von Damien

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    Russland will 2013 keine roten Zahlen schreiben



    Der russische Haushalt wird in diesem Jahr laut Finanzminister Anton Siluanow möglicherweise ohne Defizit schließen.

    „Wir haben praktisch ein minimales Defizit", sagte Siluanow am Dienstag auf einem Investmentforum in Moskau. „Die Durchführung des Haushalts wird in diesem Jahr defizitlos sein“. „Auch in den drei kommenden Jahren erwarten wir ein Haushaltsdefizit von unter einem Prozent des BIP“, so der Minister weiter. Er betonte die Wichtigkeit der durchdacht konservativen Haushaltspolitik, die die Kapazitäten nicht überschreitet. „Wir nehmen kein spekulatives Kapital auf.“

    Mitte September teilte das Finanzministerium mit, dass das Haushaltsdefizit in diesem Jahr mit 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,1 Prozentpunkt niedriger als ursprünglich geplant ausfallen werde. Der dreijährige Haushaltsplan, der seit Montag der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) zur Diskussion vorliegt, geht in den Jahren 2014, 2015 und 2016 von einem Haushaltsdefizit von 0,5, 1 bzw. 0,6 Prozent des BIP aus. Im vergangenen Jahr hatte das Haushaltsloch 0,06 Prozent betragen.


    Russland will 2013 keine roten Zahlen schreiben | Wirtschaft | RIA Novosti

    Sollten sich einige Länder mal ein beispiel daran nehmen

  9. #389
    Avatar von Lilith

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    In Russia, the consumer reigns supreme

    October 1, 2013 Natalia Orlova, special to RBTH
    How Russia's macroeconomics indicate it's a booming consumer, not oil, economy.


    Click to enlarge the image. Drawing by Julia Platonova

    Although Russian economic growth slowed to a mere 1.4 percent year-on-year in the first half of 2013, the domestic consumer trend remains solid.
    Russia’s current economic growth model relies heavily on consumption. There is good reason to expect this trend to continue, thanks to low unemployment, strong income growth, retail lending expansion, and the social focus of the Russian state budget.
    Indeed, retail trade expanded 3.8 percent in the first seven months, supported by faster-than-expected real disposable income growth of 4.3 percent and a strong real wage increase of 5.5 percent.

    The first and key reason why the consumer trend looks likely to continue is rapid income growth, resulting from a sharp decline in unemployment.
    Russia’s strong economic performance in 2001-2008 was in part due to the 6 percent increase in its labor force, to a peak of 76 million people.
    However, since then the figure has been stable, contributing to a decline in the unemployment rate to a historical low of 5.1 percent at the end of last year. Companies have therefore been forced to increase wages, despite slower economic growth.
    There is little reason to expect the labor market to turn more favorable for companies. Based on official demographic forecasts, the workforce is set to shrink by 2 million people, or 3 percent, by 2017 owing to the demographic decline of the 1990s.
    The number of young people under 20 dropped to 30 million in 2012, from 44 million in 1989, limiting the number of new entrants to the labor market. Therefore not only is income growth strong, but it is likely to remain so.
    The social focus of Russia’s budget policy is also an important factor behind the strong consumer sentiment.

    Social expenditures make up 33 percent of consolidated budget spending in 2013, versus 24 percent in 2007, a share that will likely rise in future. Of the country’s population of more than 140 million, the state takes care of around 40 million pensioners and 18 million public-sector employees, meaning a substantial 40 percent of the population relies directly on state support.

    Finally, retail lending is still expanding at a pace of 30-35 percent year-on-year.
    The combination of relatively high income growth and a strong preference for consumption opens up new opportunities on the consumer market, despite the slowing economy.
    Natalia Orlova is Chief Economist at Alfa Bank in Moscow.

    In Russia, the consumer reigns supreme | Russia Beyond The Headlines



  10. #390
    Avatar von Lilith

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    Medvedev details plans for post-crisis economy

    October 1, 2013 Gleb Fedorov, RBTH
    Russian Prime Minister Dmitry Medvedev speaks out about what actions the government is going to take in the Russian economy’s post-crisis state of affairs.

    RBTH presents the basic theses of Medvedev’s article, which was originally published in the business edition of Vedomosti on Sept. 27.
    How did Russia struggle with the financial crisis?
    The Bank of Russia moderately reduced the rate of its national currency and greatly expanded the tools for refinancing commercial banks. This allowed it to preserve the confidence in the ruble and to prevent a sharp outflow of deposits from the banking system.
    The government has substantially changed the structure of fiscal expenditure, increasing its funding priorities. Economic recovery and prevention of a sharp drop in domestic demand were directly dependent on them.
    Large companies were provided extra credit and warranty support. As a result, they were able to restructure the old debts for a longer period and avoid mass bankruptcies.

    Active programs have been implemented in order to support employment and small businesses, including those in single-industry towns.
    In parallel with the implementation of the anti-crisis policy, we continued to implement the national projects of priority: We began the updating of school systems, as well as primary and high-tech medical care.
    We have maintained and indexed the payment of the maternity capital. All this helped to keep the birth rate up and prevent depopulation.
    What is the government's forecast for GDP growth?
    Next year, we will have to have a total reduction of expenses amounting to up to five percent from the previously expected levels. However, a balanced budget and an absence of sharp fluctuations are more important.
    The growth rate of GDP in the current year is not likely to exceed two percent. Note, for the first time since 2009, it is lower than in the global economy as a whole.
    What allows the economy to develop?
    The increase in production is supported almost entirely by the implementation of major investment projects involving the state and its controlled companies, the increase of incomes of public sector employees, and the expansion of subsidies to agriculture and other industries, given high oil prices.
    Why is there little investment in Russia?
    Investors maintain their irrational fears of working in a strange and sometimes unpredictable Russia. The distrust in public institutions is also quite understandable.
    The saddest thing is that this includes the judiciary system and the law enforcement agencies. As Fyodor Dostoevsky wrote, “Capital likes external and internal tranquility; otherwise, it hides.”
    One reason for this is that many officials, judges, police officers (though, of course, not all) still believe that public ownership (and hence the state-owned companies) has the special rights to defense, incomparably greater than the individuals.
    What determines the growth of the Russian regions?
    The rate of development of the regions is essentially independent of the stock of natural resources. The main factor is the ability of regional and local elite leaders to promote their territory without waiting for any assistance and to seek support for their initiatives—both in society and within the framework of the federal stimulus program.
    What is needed in order to improve the efficiency of the Russian economy?
    1. It is necessary to improve the efficiency of labor in the public sector and to stimulate late retirement of skilled workers.
    2. Entrepreneurial freedom and a healthy competitive environment are essential for modernization and innovative development.
    3. We need to lead our education system to a new level of basic and applied science, return it to a leading position, and eliminate the digital divide.
    4. We need a system of reproduction for commercially sought new technologies that increase productivity and improve environmental safety and convenience for consumers. The main obstacle is the quality of our regulatory environment. In the coming months, we will complete the formation of the necessary legal framework.
    5. The duty on scientific equipment and materials should be zeroed.
    6. Our large companies and investors need to be investing in science more actively, creating their own high schools. Gazprom, Lukoil, Rusal and Rosneft should run their own universities, or, at least, departments.
    How will small business be supported?
    1. There will be an adjustment to the decision to increase the immediate and mandatory insurance payments significantly. Rates will increase gradually.
    2. Benefits to small businesses in the field of information technology will be extended. Starting from 2014, they will be given to companies employing at least seven people; previously, it had been at least 30 people.
    3. It is appropriate to allow the regions and local authorities to introduce tax breaks for new small businesses in certain areas of activity, especially in manufacturing.
    4. Financial support for small and medium businesses will be expanded. Vnesheconombank will begin funding investment loans to small and medium-sized companies from the National Welfare Fund’s deposit. The Bank of Russia will be refinancing these securitized loans.
    5. As part of the procurement of large, state-owned companies, quotas for the purchase of goods and services from small and medium-sized businesses should be defined.
    This is abridged version of the article first published in Russian inVedomosti.

    Medvedev details plans for post-crisis economy | Russia Beyond The Headlines

    Ist eine Kürzung des Gastbeitrages von Medwedew, den man hier im Original lesen kann
    ÂÅÄÎÌÎÑÒÈ - Äìèòðèé Ìåäâåäåâ: Âðåìÿ ïðîñòûõ ðåøåíèé ïðîøëî


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