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Russische wirtschaftsnews

Erstellt von dragonfire, 01.02.2011, 20:36 Uhr · 2.489 Antworten · 357.329 Aufrufe

  1. #571
    Avatar von Damien

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    SIPRI-Bericht: Russische Rüstungsindustrie holt beim Absatz auf



    Die Verkaufszahlen der 100 weltweit größten Waffenhersteller sind 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent auf 395 Milliarden Dollar zurückgegangen.
    Das ergab eine Studie des Stockholmer Friedensforschungsinstitut (SIPRI), die am Freitag veröffentlicht wurde. In der Studie wurden die Zahlen beim Verkauf von militärischen Erzeugnissen und Dienstleistungen im In- und Ausland berücksichtigt.

    Comeback der russischen Rüstungsindustrie

    SIPRI betonte in seinem Bericht, dass vor allem in den USA, Kanada und in den meisten westeuropäischen Ländern ein Rückgang der Waffenverkäufe zu verzeichnen sei. Gleichzeitig sei jedoch ein starkes Wachstum der Verkaufszahlen bei russischen Rüstungsunternehmen zu erkennen, so die Experten.

    In Russland sind die Exportzahlen weiter auf einem hohen Niveau, die Zunahme bei den Waffenverkäufen hängt jedoch vor allem mit dem Inlandsbedarf zusammen. „Die russische Rüstungsindustrie wird allmählich aus den Trümmern der sowjetischen Industrie wiederaufgebaut“, so SIPRI-Rüstungsexperte Sam Perlo-Freeman.

    Gleichzeitig leide die russische Rüstungsbranche weiterhin an veralteter Ausrüstung, ineffektiver Organisation und weit verbreiteter Korruption, wodurch die Wettbewerbsmöglichkeiten Russlands deutlich eingeschränkt werden.

    Nicht die beste Zeit für die USA

    Mitverantwortlich für den Rückgang der Verkaufszahlen bei den US-Waffenschmieden ist das Sparprogramm des Pentagons. Auch der Abzug der US-Truppen aus dem Irak Ende 2011 habe Konsequenzen für die Unternehmen gehabt, so Experten.

    In dem Bericht wurden erstmals Angaben über die Waffenverkäufe der Ukraine veröffentlicht. Chinesische Unternehmen wurden wegen des Fehlens zuverlässiger Zahlen nicht erwähnt. In dem Ranking 2012 sind Rüstungsfirmen aus 23 Ländern vertreten. In der Liste dominieren weiterhin die USA, Kanada und Westeuropa.

    Spitzenreiter ist wie vor zwei Jahren der US-Konzern Lockheed Martin. Auf Rang zwei folgt der US-Konzern Boeing. Auf Platz drei steht der britische Rüstungsriese BAE Systems.

    Auf Platz 14 (Platz 22 im Jahr 2011) kletterte das russische Konzern Almas-Antej. Unter den 25 erfolgreichsten Unternehmen sind drei russische zu finden: Almas-Antej, die Vereinigte Flugzeugbaukorporation OAK (Platz 18) und Russian Helicopters (stieg vom Platz 35 auf 25).

    Über SIPRI

    Die seit 1989 von SIPRI geführte Datenbank zur Rüstungsindustrie enthält Angaben zu den Finanzen und Tätigkeitsbereichen der Waffenhersteller. Seit 1990 gibt SIPRI ein Jahrbuch mit Angaben über Rüstungsfirmen heraus. Die nächste Veröffentlichung ist für Juni 2014 geplant. Das 1966 gegründete Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) analysiert und forscht in den Bereichen Konflikte, Aufrüstung, Rüstungskontrolle und Abrüstung.

    SIPRI-Bericht: Russische Rüstungsindustrie holt beim Absatz auf | Sicherheit und Militär | RIA Novosti

  2. #572
    Avatar von Damien

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    Money, Money – Gehälter in Russland



    Das mittlere Gehalt in Russland betrug im Jahre 2013 30.000 Rubel (666 Euro). Damit liegt das Durchschnittsgehalt 2013 mit 12,3 Prozent über dem Durchschnittsgehalt 2012.


    Das durchschnittliche Gehalt eines Arbeiters in Russland ist im Jahre 2013 um 12,3 Prozent im Vergleich zum Jahre 2012 angewachsen und betrug in absoluten Ziffern 29.940 Rubel, was einem Betrag von 666 Euro entspricht. Im Jahre 2012 belief sich das Durchschnittsgehalt noch auf 26.690 Rubel.


    Die Gehaltsentwicklung zwischen den Monaten des vergangenen Jahres war schwankend. Es gab Monate, wo das Durchschnittsgehalt noch über dem erreichten Durchschnittsgehalt des Jahres lag.

    Die Inflation lag bei 6%.

    Money, Money

  3. #573
    Avatar von Damien

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    Megatonnen zu Megawatt: Russland kassiert $12 Mrd. aus Uran-Deal mit USA



    Insgesamt zwölf Milliarden US-Dollar hat Russland aus dem Programm HEU-LEU erwirtschaftet. Im Rahmen des Programms wurden 500 Tonnen Uran aus russischen Atomwaffen in amerikanischen Atomkraftwerken in Strom umgewandelt.

    Die gesamten Einnahmen Russlands haben mehr als zwölf Milliarden US-Dollar ausgemacht, teilte der Rechnungshof in Moskau am Dienstag mit. Die russische Seite habe ihre Pflichten aus dem Programm völlig erfüllt: Die letzte Uranlieferung sei im Dezember in die USA geschickt worden, sagte der Wirtschaftsprüfer Alexander Schdankow. Das 1993 vereinbarte Programm habe die russische Atomindustrie vor einer Destabilisierung bewahrt und ein Fundament für den Uran-Handel zwischen den beiden Staaten gelegt, hieß es.

    Russland und die USA haben 1993 ein Regierungsabkommen geschlossen, das inoffiziell „Megatonnen zu Megawatt“ hieß. Im Rahmen des auf 20 Jahre ausgelegten Deals wurden 500 Tonnen hoch angereichertes Uran (sogenanntes HEU) aus russischen Atomsprengköpfen zu schwach angereichertem Uran (LEU) verarbeitet und zur Energieerzeugung in die USA geliefert. Nach russischen Angaben haben US-Atomkraftwerke mehr als sieben Billionen Kilowatt Strom aus dem russischen Uran erzeugt.

    Megatonnen zu Megawatt: Russland kassiert $12 Mrd. aus Uran-Deal mit USA | Wirtschaft | RIA Novosti

  4. #574
    Avatar von Damien

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    Rosneft rechnet bis 2017 mit mehr als 100 Milliarden US-Dollar Gewinn



    Russlands größter Ölkonzern Rosneft will nach Worten von Vorstandschef Igor Setschin bis 2017 aus den bereits bestehenden Verträgen einen Gewinn von rund 100 Milliarden US-Dollar schlagen.

    In einer Stellungnahme zu Prognosen von Experten, die den Gesamtgewinn in den nächsten vier Jahren auf 100 Milliarden Dollar geschätzt hatten, sagte Setschin am Donnerstag vor der Presse in Botscharow Rutschej bei Sotschi: „Ich weiß nicht, wie sie kalkuliert und was sie mit berücksichtigt haben. Wir werden alles verkaufen, was wir gewinnen. Ich denke, dass die Zahl mehr sein wird als 100 Milliarden Dollar.“

    Rosneft rechnet bis 2017 mit mehr als 100 Milliarden US-Dollar Gewinn | Wirtschaft | RIA Novosti

  5. #575
    Avatar von Damien

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    Russland und Spanien erwägen gemeinsame Energie- und Infrastrukturprojekte



    Russland und Spanien prüfen nach Angaben des Kabinetts in Moskau die Möglichkeit, gemeinsame Projekte in Energie und Infrastruktur zu realisieren.

    Dahin gehende Fragen seien von Russlands Vizeregierungschef Arkadi Dworkowitsch und Spaniens Industrie- und Energieminister Jose Manuel Soria erörtert worden, teilte die russische Regierung am Samstag auf ihrer Internetseite mit. Auf der Tagesordnung der Unterredung standen unter anderem gemeinsame Projekte im Bereich erneuerbarer Energien und der Einstieg spanischer Unternehmen in russische Infrastrukturprojekte.

    Beide Länder könnten bei der Einführung von LTE-Netzen in Russland und Spanien sowie bei der Realisierung eines Programms des internationalen Studentenaustauschs kooperieren, hieß es.

    Russland und Spanien erwägen gemeinsame Energie- und Infrastrukturprojekte | Wirtschaft | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Klassisches Wodkaland Russland: Konsum von Hochprozentigem schrumpft um sieben Prozent



    Das klassische Wodkaland Russland hat den Konsum seines Nationalgetränks wie auch von sonstigem Hochprozentigem im vergangenen Jahr gegenüber 2012 statistischen Angaben zufolge um sieben Prozent auf 129,1 Millionen Dekaliter (dal) gesenkt.

    Im vergangenen Dezember seien die Verkäufe um 8,6 Prozent auf 15,5 Millionen dal geschrumpft, hieß es in der jüngsten Veröffentlichung des statistischen Amtes Rosstat. Der Absatz von Weinen verringerte sich 2013 im Vergleich zu 2012 um 0,1 Prozent auf 61,7 Millionen dal, wobei sich der Rückgang im Dezember auf drei Prozent auf 6,5 Millionen dal beschleunigte.

    Die Verkäufe von Sekt und Schaumweinen nahmen im Dezember 2013 um 1,8 Prozent auf 5,7 Millionen dal und im Laufe des Jahres um 1,6 Prozent auf 28,8 Millionen dal zu.
    Der Konsum von Bier ging 2013 um 1,2 Prozent auf 1,006 Billionen dal zurück, während im Dezember ein Wachstum um 1,4 Prozent auf 85,4 Millionen dal registriert wurde.

    Die Verkäufe von Cognac, Brandy und Calvados stiegen im vergangenen Jahr um 0,1 Prozent auf 12,4 Millionen dal. Allerdings wurde im Dezember ein Rückgang um 2,6 Prozent auf 1,6 Millionen dal registriert.
    Der Umsatz von Getränken mit geringem Alkoholgehalt (bis neun Prozent) verringerte sich in dem Berichtszeitraum um 6,2 Prozent auf 25,2 Millionen dal. 2012 war ein Rückgang um 14,4 Prozent registriert worden.



    © RIA Novosti.
    Regelung von Alkoholverkauf und -Werbung in Europa und der GUS

    http://de.ria.ru/business/20140208/267791693.html

  6. #576

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    Zitat Zitat von Ohrid Beitrag anzeigen
    Das Geld fliesst ja sowieso in die Taschen der korrupten Oligarchen Russlands... Das Volk verarmt regelrecht und besäuft sich bis zum Tod...
    dein traum,nicht wahr?

  7. #577
    Avatar von Damien

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    Putin: Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und Japan helfen bei Lösung komplizierter Fragen



    Die Entwicklung der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und Japan schafft laut Präsident Wladimir Putin Voraussetzungen für die Lösung der komplizierten zwischenstaatlichen Fragen.

    „Die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen erweitern sich. Im vorigen Jahr ist der Außenhandelsumsatz um fast sechs Prozent gestiegen. All das schafft gute Voraussetzungen für die Lösung der kompliziertesten zwischenstaatlichen Fragen“, sagte Putin bei einem Treffen mit dem japanischen Premierminister Shinzo Abe.

    Nach Worten des russischen Präsidenten entwickeln sich die Beziehungen zwischen den beiden Ländern im Ganzen fortschreitend. Besonders hob er die Zusammenarbeit zwischen den Außen- und Verteidigungsministerien der beiden Staaten hervor, die für die Erhöhung des Vertrauens sehr wichtig sei.

    Zwischen Tokio und Moskau gibt es immer noch Spannungen, denn Japan erhebt Anspruch auf die vier Südkurileninseln Iturup, Kunaschir, Schikotan und Habomai und beruft sich dabei auf das bilaterale japanisch-russische Traktat über Handel und Grenzen von 1855. Die Position Moskaus besteht darin, dass die Südkurileninseln nach dem Zweiten Weltkrieg und der bedingungslosen Kapitulation der japanischen Armee in den Staatsverband der damaligen Sowjetunion aufgenommen wurden, deren Nachfolger Russland ist. Die russische Souveränität über diese Inseln sei völkerrechtlich belegt und könne nicht angezweifelt werden, hieß es in Moskau.

    Putin: Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und Japan helfen bei Lösung komplizierter Fragen | Politik | RIA Novosti

  8. #578
    Avatar von Damien

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    NOVATEK stockt Reserven um 1,2 Prozent auf 12,5 Milliarden Barrel Öläquivalent auf



    Russlands größter privater Gaskonzern NOVATEK hat seine Reserven im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben um 1,2 Prozent auf 12,5 Milliarden Barrel Öläquivalent nach SEC aufgestockt.

    Die bewiesenen Gasreserven hätten 1,74 Billionen Kubikmeter und die Reserven von Öl und Gaskondensat 143 Millionen Tonnen betragen. Die Zunahme der Reserven liege somit 32 Prozent über der Förderung, hieß es.

    Die Reserven des Konzerns waren vom Unternehmen DeGolyer & MacNaughton bewertet worden. Die nachgewiesenen Mengen würden für die Förderung im Laufe von 29 Jahren ausreichen.

    Die bewiesenen und prognostischen Reserven von NOVATEK nach PRMS-Standards beliefen sich Ende 2013 auf 23,085 Milliarden Barrel Öläquivalent. Davon entfielen 3,125 Billionen Kubikmeter auf Gas und 314 Millionen Tonnen auf flüssige Kohlenwasserstoffe. Das ist um 730 Millionen Barrel Öläquivalent mehr als am 31. Dezember 2012.

    Im vergangenen Jahr steigerte NOVATEK die Gewinnung von Erdgas um 8,5 Prozent auf 62,22 Milliarden Kubikmeter, verglichen mit 2012. Die Förderung von Öl und Gaskondensat nahm um 11,4 Prozent auf 4,774 Millionen Tonnen zu.

    NOVATEK ist der größte unabhängige Gasproduzent Russlands und liegt auf Platz zwei nach Gazprom. Das 1994 gegründete Unternehmen ist auf Erkundung, Förderung und Verarbeitung von Gas und flüssigen Kohlenwasserstoffen spezialisiert. NOVATEK hat seine Vorkommen und Förderlizenzen für Felder im Autonomen Bezirk der Jamal-Nenzen. In dieser Region lagern fast 16 Prozent der weltweiten Gasvorräte und knapp 83 Prozent des gesamten russischen Gases.

    15,6 Prozent der NOVATEK-Anteile sind im Besitz der französischen Total, die ihr Paket künftig auf 19,4 Prozent aufstocken will. Konzernchef Michelson hält 24,75 Prozent der Aktien. 9,99 Prozent der Anteile gehören Gazprom. 23,49 Prozent der Aktien werden vom Fonds Volga Resources des russischen Unternehmers Gennadi Timtschenko kontrolliert.

    NOVATEK-Aktien werden an der Moskauer MICEX-RTS-Börse, an der Londoner Wertpapierbörse (LSE) und im System NASDAQ PORTAL gehandelt.

    NOVATEK stockt Reserven um 1,2 Prozent auf 12,5 Milliarden Barrel Öläquivalent auf | Wirtschaft | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Putin: Förderung von Wachstum russischer Wirtschaft Hauptanliegen von Diplomatie



    Die Schaffung von Bedingungen für das Wachstum der nationalen Wirtschaft und die Unterstützung russischer Unternehmen im Ausland sind laut Präsident Wladimir Putin das Hauptanliegen der russischen Diplomatie.

    Dazu gehörten auch die Erhöhung des Lebensstandards der Bürger Russlands sowie der Schutz der Rechte und Interessen von Landsleuten im Ausland, betonte Putin am Montag in seiner Grußbotschaft an die Mitarbeiter und Veteranen des russischen Außenministeriums anlässlich des Tages des Diplomaten (10. Februar).

    „Dank den Anstrengungen russischer Diplomaten war es gelungen, Fortschritte (bei der Lösung) des Syrien- und des Iran-Problems zu erzielen. Darüber hinaus wird der Prozess der eurasischen Integration immer schneller“, hieß es in dem Grußschreiben.

    Der Tag des Diplomaten war am 31. Oktober 2002 im Zusammenhang mit dem 200-jährigen Bestehen des Außenministeriums Russlands gestiftet worden. Russland unterhält die diplomatischen Beziehungen zu fast 200 Ländern, hat weltweit mehr als 140 Botschaften und 14 Vertretungen bei internationalen Organisationen. Das Außenamt beschäftigt rund 10 000 Mitarbeiter, darunter 3000 in der Moskauer Zentrale und 7000 im Ausland.

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  9. #579
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    Putin setzt auf beschleunigte wissenschaftlich-technische Entwicklung Russlands



    Russland ist nach Ansicht von Präsident Wladimir Putin auf eine beschleunigte wissenschaftlich-technische Entwicklung angewiesen, die das Land konkurrenzfähig machen würde.

    Die Wissenschaft entwickele sich stürmisch, modernste Technologien änderten die Wirtschaft, die Lebensweise und das Kräfteverhältnis auf der Weltkarte, sagte der Staatschef am Dienstag beim Verleihen von Präsidentenprämien an junge Forscher. „Wir werden neue wissenschaftliche Leader großziehen und Bedingungen dafür schaffen, dass starke Forschungsteams und besonders talentierte, vor allem junge Wissenschaftler die besten Möglichkeiten für ihre Arbeit hätten“, sagte Putin.

    Die Zeremonie findet normalerweise am Tag der russischen Wissenschaft (8. Februar) statt. Aber wegen der Olympischen Winterspiele in Sotschi wurde die Verleihung in diesem Jahr um einige Tage hinausgeschoben.

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  10. #580
    Avatar von Damien

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    Gute Bedingungen in Russland
    Das neue Silicon Valley liegt kurz vor Moskau




    Damit Innovation gelingt, kommt es nicht nur darauf an, wer forscht, sondern auch wo geforscht wird. Russland etabliert sich gerade als neuer Innovationstandort.

    In der IT-Branche gilt eine Regel ganz besonders: Innovate or die. Wer heute nicht schon die Ideen für die Innovationen von morgen in der Schublade hat, droht schnell den Anschluss zu verlieren. Daher investieren die Großen der Branche besonders stark in Forschung und Produktentwicklung. Doch die Resultate bleiben oft hinter den Erwartungen zurück.

    Damit die Innovationsbemühungen zum Erfolg führen, reicht es heute nicht mehr, möglichst viele qualifizierte Mitarbeiter in der Forschung zu beschäftigen. Es kommt vielmehr darauf an, die Innovationsprozesse offener zu gestalten und Forschungsstandorte aufzubauen, die Zugang zu Fachkräften bieten und nah an den Absatzmärkten sind.


    Offen für Zusammenarbeit

    So haben sich zum einen in den letzten Jahren neue Modelle der Zusammenarbeit etabliert, bei denen sich Firmen für Innovatoren von außerhalb öffnen. Denn die klugen Köpfe arbeiten nicht alle bei demselben Unternehmen – sie sitzen auch bei Start-Ups, an Universitäten oder gar bei der Konkurrenz.

    Der andere entscheidende Aspekt ist, wo Forschung stattfindet. Die wichtigsten Absatzmärkte liegen heute oft in den Schwellenländern, in denen Forschung und Entwicklung noch keine herausragende Bedeutung zukommt. Diese Rollenteilung ändert sich, denn Innovationsleistungen finden heute im globalen Kontext statt. Bisher konnte vor allem Asien von der geographischen Ausdehnung der Innovationsbasis vieler Unternehmen im Westen profitieren. Doch einen nicht nur geographisch, sondern auch von den strukturellen Rahmenbedingungen naheliegenden Kandidaten, haben viele lange übersehen: Russland.


    Russland wandelt sich

    Bisher prägen in Wirtschaftskreisen noch Themen wie Rechtsunsicherheit oder die wenig innovative staatliche Wirtschaft das Bild von Russland. In den letzten Jahren gab es aber zahlreiche Initiativen, diesen Vorbehalten zu begegnen und aufzuholen. Dieser Prozess wurde durch den WTO-Beitritt des Landes weiter gestärkt. Gerade für die Forschung von IT-Unternehmen sind die Bedingungen mittlerweile hervorragend.

    Zum einen verfügt Russland über gut ausgebildete Fachkräfte, insbesondere in den Natur- und Ingenieurswissenschaften. Das geht vor allem auf die über viele Jahrzehnte hinweg etablierte Forschungs- und Hochschulinfrastruktur zurück, ein großer Vorteil gegenüber anderen BRIC-Staaten.


    Skolkowo als Forschungs-Cluster

    Weiterhin hat der russische Staat in den letzten Jahren seine Ausgaben für Forschung und Bildung erhöht und mit Leuchtturmprojekten wie dem Innovationszentrum Skolkowo das nötige Umfeld für Forschung und Entwicklung im Land geschaffen. In diesem Zentrum kommen Privatwirtschaft, akademische Forschung und Start-Ups zusammen, um gemeinsam den Nährboden für die Ideen von Morgen zu bereiten. Dabei ist das Ziel, nicht nur herausragende Grundlagenforschung zu betreiben, sondern auch für den Markt relevante Geschäftsmodelle abzuleiten. Wie viele andere IT-Unternehmen hat auch SAP dort ein Forschungszentrum errichtet, um von den Vorteilen zu profitieren.

    Ganz besonders die lebendige Start-Up-Szene in Skolkowo vor den Toren Moskaus liefert wertvolle Impulse für die Produktentwicklung und für neue Anwendungsbereiche vorhandener Technologien. Dabei sind nicht nur die Ideen der jungen Gründer interessant, sondern auch ihre Kenntnisse der lokalen Besonderheiten. Obwohl wir in einer globalisierten Welt leben, ist solches Wissen doch immer noch mit entscheidend für den Erfolg von komplexen Produkten.

    Angesichts dieser Ausgangslage wird sich Russland weiter als wichtiges Glied in den globalen Innovationsketten großer Unternehmen etablieren. Von dieser neuen Rolle werden aber nicht nur die ausländischen Firmen, sondern vor allem auch die russische Wirtschaft selber profitieren.




    Gute Bedingungen in Russland: Das neue Silicon Valley liegt kurz vor Moskau - Michael Kleinemeier - FOCUS Online - Nachrichten

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