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Russische wirtschaftsnews

Erstellt von dragonfire, 01.02.2011, 20:36 Uhr · 2.487 Antworten · 356.984 Aufrufe

  1. #811
    Avatar von Lilith

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  2. #812
    Avatar von Arbeiter

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  3. #813
    Avatar von Damien

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    Meine meinung dazu. Russland wird nicht zahlen. Die drohung Russisches Staatseigentum im Ausland dann zu verkaufen. Ist meiner meinung nach ein witz.
    Wenn dann ist das nur im EU raum möglich oder in Westlichen Ländern. Und mal erlich kommt dabei 50 MRD zusammen?

    So viel ich weiß gibt es noch andere Fälle wo das schon versucht wurde.
    Und da ging es nur um Mio und die summe haben die bis heute noch nicht zusammen bekommen.

  4. #814
    Avatar von Damien

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    Erwägt Russland einen Burgerkrieg?



    Moskau – Der Westen sanktioniert gegen Russland munter vor sich hin und wähnt sich ob der Spirale der Gewalt in der Ostukraine dazu im Recht. Zum Gegenwärtigen Zeitpunkt scheint jedoch niemand zu bedenken, was geschehen könnte, sollte sich der Spieß auf einmal umkehren. Eine diesbezügliche Erfahrung muss gerade der Fastfood-Primus Mc Donalds in Russland durchleben.

    Erinnern wir uns an den 31. Januar 1990. Die Welt hielt den Atem an, die Sowjetunion stand Kopf. Unglaubliches war geschehen: In Moskau eröffnete die erste Mc Donalds-Filiale jenseits des Eisernen Vorhangs. Das Ereignis war symbolträchtig, der Andrang grenzenlos. Mehr als 400 Angestellte bedienten sämtliche 30 Kassen des gut 700 Sitzplätze fassenden Schnellrestaurants am Puschkin-Platz, um den neugierigen Menschenmassen Herr zu werden. Abertausende standen indes stundenlang vor der Tür auf der Strasse und begehrten Einlass. Die Sensation war perfekt.

    Fast 25 Jahre später hat sich das Blatt gewandelt. Der Kalte Krieg, der damals mittels einer Frikadelle in einem klebrigen Brötchen gewonnen schien, ist in die Köpfe von Ost und West zurückgekehrt. Und wieder ist es die Systembulette mit dem gelben „M“, die an vorderster Front mitmischt. Als russland.RU Anfang Juli dieses Jahres davon berichtete, dass sämtliche der drei Mc Donalds-Restaurants auf der vermeintlich annektierten Krim das Schlachtfeld räumen mussten, konnten selbst wir noch nicht ahnen, wie sich das Gefecht an der Grillplatte ausweiten sollte.

    Vom kalten Krieg ins heiße Geschäft

    Der weltweite Marktführer, der insgesamt gut 28 Milliarden US-Dollar Umsatz bilanziert, betreibt inzwischen über 300 Filialen in Russland, landesweit gestreut zwischen Wladiwostok und Kaliningrad. Nun ist es offenbar vorbei mit dieser Herrlichkeit. Die russische Verbraucherschutzagentur „Rospotrebnadsor“ moniert laut Behördenchefin Anna Popowa Verstöße gegen Vorschriften zur Lebensmittelsicherheit und der Qualität. Ein entsprechendes Verfahren sei bereits eingeleitet worden. Zudem bestätigte ein Moskauer Gericht eine entsprechende Klage. Das könnte im Ernstfall bedeuten, dass Produkte verboten würden.

    Russland gehört jedoch zu den sieben wichtigsten Märkten des Unternehmens außerhalb der USA und Kanada. Das Unternehmen selbst zeigte sich zunächst noch ahnungslos angesichts der Vorwürfe. Am 13. August werde es eine erste Anhörung geben, so eine Moskauer Gerichtssprecherin. Im September könnte es dann zu einer Verhandlung kommen. Mc Donalds selbst, dessen Geschäftsphilosophie weitgehend auf einem Franchise-Modell basiert, wollte bislang zu den Anschuldigungen noch keine Stellung beziehen und enthält sich vorerst jeglichen Kommentars.

    Nowgoroder Bakterien und patriotische Essgewohnheiten

    Im Konkreten wurden nach Behördenangaben in mehreren Filialen in der nordwestrussischen Region Nowgorod Bakterien im Salat, sowie in diversen Sandwiches und Burgern gefunden. Wie russischen Medien zu entnehmen ist, handele es sich dabei zwar nicht um das Schlachtschiff der Buletten-Flotte, den Big Mac, aber immerhin seien der Chickenburger, der Fischburger sowie Milchshakes beanstandet worden. In einigen dieser Produkte seien unangemessene Werte von „physikalisch-chemischen“ Substanzen gefunden worden. Auch der klassische Cheeseburger soll mit einem Bann belegt werden.

    Das jedoch wundert uns jetzt ein klein wenig, da der Big Mac ebenso mit Käse, dem in Verbindung mit den Fleischtalern Verletzungen der Nährstoffangaben zu Fett, Eiweißen und Kohlenhydraten zur Last gelegt wird, und annähernd genauso belegt ist wie sein kleinerer Kollege, der Cheeseburger. Das verstehe nun wer mag, jedoch drängt sich der Verdacht auf, dass es sich bei dem „Burgerkrieg“ dann doch wieder nur um ein Politikum zwischen dem Westen und dem Osten angesichts der Ukraine-Krise handeln mag.

    Bereits im April schon kam es im Moskauer Umland sowie anderen Städten zu Demonstrationen, die eine Schließung der Mc Donalds-Filialen in Russland forderten. In Brjansk beispielsweise skandierte die Menschenmenge, so will es zumindest die „Washington Post“ wahrgenommen haben, „Nieder mit dem amerikanischen Fastfood!“. Aktuellen Umfragen zufolge seien 62 Prozent der Russen auf der Strasse derselben Meinung. Hatte doch schon 2012 der Chefhygieneinspektor Gennadi Onischtschenko appelliert, sich patriotisch zu ernähren. Burger seien nun mal kein Essen für Russen.

    Doch der Wind bläst dem Unternehmen nicht nur vom russischen Bären harsch ins Gesicht. Hygienemängel durch vergammeltes Hähnchenfleisch beispielsweise wurden auch aus China vermeldet, in Deutschland werden die Arbeitsbedingungen der Angestellten und Aushilfen hart kritisiert. Die Chicken Mc Nuggets und der Mac Rib bestünden Verbraucherschützern zufolge sowieso nur aus gepressten Fleischabfällen. Die Luft wird eindeutig dünn für den Branchenprimus. Selbst im Mutterland des Hamburgers, den USA, gehen mittlerweile die Umsätze erdenklich zurück. Und nun auch noch Russland…

    [mb/russland.RU]
    Foto: M. Barth

    Erwägt Russland einen Burgerkrieg? | russland.RU

  5. #815
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen
    Meine meinung dazu. Russland wird nicht zahlen. Die drohung Russisches Staatseigentum im Ausland dann zu verkaufen. Ist meiner meinung nach ein witz.
    Wenn dann ist das nur im EU raum möglich oder in Westlichen Ländern. Und mal erlich kommt dabei 50 MRD zusammen?


    So viel ich weiß gibt es noch andere Fälle wo das schon versucht wurde.
    Und da ging es nur um Mio und die summe haben die bis heute noch nicht zusammen bekommen.
    Darum geht es überhaupt nicht, niemand will damit die Knete zurück. Aber beschlagnahmte Flugzeuge (Passagiermaschinen!!!), an die Kette gelegte Handelsschiffe etc. können schon peinlich bzw. störend sein, und das in allen WTO-Staaten...
    Unter diesen Umständen wäre dann evtl ein Vergleich angebracht und hilfreich...

    PS: Das Schicksal von McWürg und WurgerSchling geht mir übrigens glatt am Arsch vorbei, aber die Arbeitskräfte dort verlieren eben ihren Job...shit happens...

  6. #816
    Avatar von Damien

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Darum geht es überhaupt nicht, niemand will damit die Knete zurück. Aber beschlagnahmte Flugzeuge (Passagiermaschinen!!!), an die Kette gelegte Handelsschiffe etc. können schon peinlich bzw. störend sein, und das in allen WTO-Staaten...
    Unter diesen Umständen wäre dann evtl ein Vergleich angebracht und hilfreich...

    PS: Das Schicksal von McWürg und WurgerSchling geht mir übrigens glatt am Arsch vorbei, aber die Arbeitskräfte dort verlieren eben ihren Job...shit happens...
    Und das ist legal ja? Und wenn das legal ist? Glaubst du nicht das Russland nicht das gleiche machen könnte würde?
    Die Westlichen Sanktionen verstoßen an sich gegen das WTO recht. Russland hat da schon klage eingereicht und wurde dabei auch von anderen WTO mitglieder unterstützt so viel zu allen WTO-Staaten...

    Ja um MC doof und co ist es wohl wirklich nicht schade. Aber dadurch verlieren nicht nur in Russland menschen ihre Arbeit. Durch die Westlichen Sanktionen verlieren auch dort und besonders in Deutschland wohl tausende ihre Arbeit.

    In dieser hinsicht ist die ganze sanktionspolitk an sich ein Doppelschneidiges Schwert.

    Und wird von der EU nur auf drängen der USA durchgeführt. Die EU möchte zwar Russland als handelspartner auch nicht verlieren aber mit den USA sind die Handelsbeziehungen eben sehr viel größer.
    So das die EU eben jetzt auch gezwungen ist verluste einzugehen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Lukoil verkauft ukrainisches Tankstellengeschäft an Österreicher



    Lukoil wird sein Retailgeschäft in der kriegsgebeutelten Ukraine los: Die 240 Tankstellen und sechs Ölspeicher, die Russlands größtem privatem Ölproduzenten gehören, sollen an die österreichische AMIC Energy Management GmbH verkauft werden.

    Der Verkauf der ukrainischen Tochter PII Lukoil-Ukraina sei bereits vereinbart worden, teilte das russische Unternehmen am Donnerstag mit. Die Partner wollen demnächst einen Vertrag unterzeichnen. Zum Volumen des Deals machte Lukoil keine Angaben.

    In der Ukraine dauern seit April Gefechte zwischen der Regierungsarmee und Volksmilizen an. Die nationalistisch geprägte Übergangsregierung, die im Zuge des Februar-Umsturzes die Macht in Kiew übernommen hatte, schickte Truppen in die östlichen Industrie-Regionen Donezk und Lugansk, die den Machtwechsel nicht anerkannt und „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Bei den Gefechten setzt die Regierungsarmee Luftwaffe, Artillerie und Mehrfachraketenwerfer ein.

    http://de.ria.ru/business/20140731/269157276.html

  7. #817
    Avatar von Damien

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    EU belegt russische Großbanken mit Sanktionen



    Die Europäische Union hat fünf vom Staat geführte russische Großbanken mit Sanktionen belegt. Den Geldhäusern Sberbank, VTB, Gazprombank, Vnesheconombank (VEB) und Rosselkhozbank sei der Zugang zu den Kapitalmärkten der EU erschwert worden, hieß es in einer am Donnerstag im EU-Amtsblatt veröffentlichten Mitteilung.

    Die 28 EU-Regierungen hatten die Wirtschaftssanktionen der Europäischen Union gegen Russland am Donnerstag offiziell beschlossen. Die Sanktionen gelten auch für alle Töchter der obengenannten Banken, an denen diese jeweils mehr als 50 Prozent der Anteile kontrollieren, aber auch für Organisationen, die im Namen dieser Banken bzw. auf ihre Anweisung hin agieren.

    Mit den Sanktionen soll Russlands Präsident Wladimir Putin dazu bewogen werden, die moskautreuen Milizen in der Ostukraine nicht länger zu unterstützen.

    EU belegt russische Großbanken mit Sanktionen | Politik | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Trotz Sanktionen: Flüssiggasprojekt Jamal-LNG läuft nach Plan



    Das Projekt Jamal-LNG zur Verflüssigung von Erdgas auf der Halbinsel Jamal wird ungeachtet westlicher Sanktionen gegen Russland strikt nach Plan realisiert. Das sagte Leonid Michelson, Chef und Haupteigner des russischen Gaskonzerns NOVATEK, der 60 Prozent der Anteile an dem Projekt hält, am Donnerstag in einer Telefonkonferenz.

    „Wir und unsere Partner analysieren derzeit den möglichen Einfluss der Sanktionen. Ich bin der Ansicht, dass wir in der Lage sein werden, den Terminplan einzuhalten“, fuhr der Topmanager fort.

    Ursprünglich wollte NOVATEK bis zu 70 Prozent der für die Realisierung des Projekts erforderlichen Investitionen in Höhe von 26,9 Milliarden US-Dollar in Form von Krediten aufnehmen. „Jetzt prüft NOVATEK pessimistischere Varianten. Ich denke, dass wir als Mehrheitseigner es schaffen werden, mehr Eigenmittel locker zu machen, um den Bauplan einzuhalten“, sagte Michelson.

    2011 hatte der französische Energieriese Total für 425 Millionen Dollar 20 Prozent der Anteile am Projekt Jamal-LNG übernommen. Bislang legten die Partner 2,6 Milliarden Dollar in das Vorhaben an. Im September 2013 stieg auch der chinesische Energiegigant CNPC mit 20 Prozent der Anteile ein.

    Das Projekt Jamal-LNG hat zum Ziel, das Gasfeld Juschno-Tambejskoje auf der Halbinsel Jamal im Norden Westsibiriens zu erschließen und ein LNG-Werk mit einer Jahresleistung von 16,5 Millionen Tonnen vor Ort zu bauen. Geplant sind drei Verflüssigungsanlagen mit einer Leistung von je 5,5 Millionen Tonnen, die erste davon wird voraussichtlich 2017 in Betrieb gehen. Vorgesehen ist auch der Bau eines Seehafens in der Siedlung Sabetta auf Jamal sowie von eisgängigen Tankschiffen.

    http://de.ria.ru/business/20140731/269164052.html

    - - - Aktualisiert - - -

    Winzer auf der Krim ersuchen Moskau um Einschränkung von Weineinfuhren aus EU



    Winzer auf der Krim haben den russischen Präsidenten Wladimir Putin ersucht, die Einfuhren von Weinen aus EU-Ländern einzuschränken, die Sanktionen gegen Russland verhängt hatten. Das teilte das Krimer Büro für Weinbau und Winzerei am Donnerstag in der Hauptstadt Simferopol mit.

    Unter diese Sanktionen fallen auch die führenden Winzereien der Schwarzmeer-Halbinsel, darunter Massandra, Nowy Swet, die Brennerei Asow und die Produktionsvereinigung Magaratsch. Die Krim-Winzer sind der Ansicht, dass derartige Verbote neben politischen Hintergründen auch deutliche Merkmale einer unlauteren Konkurrenz haben.

    „Bislang hatten die nun auf der Sanktionsliste stehenden Krimer Unternehmen auf dem europäischen Markt Erzeugnisse von internationalem Qualität, aber zu einem niedrigeren Preis angeboten“, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung des Büros

    „In diesem Zusammenhang bitten wir Sie, die Einfuhr von Weinen aus Ländern einzudämmen, die Sanktionen gegen einzelne Sektoren der russischen Wirtschaft verhängt haben. Dieser gerechter Schritt würde es den Winzern auf der Krim gestatten, negative Folgen der EU-Sanktionen abzufedern. Zudem würde die Winzerei in Russland zur weiteren Entwicklung angespornt“, hieß es in dem Schreiben.

    Seit dem Zerfall der Sowjetunion waren die mit Reben bebauten Flächen auf der Krim von 175 000 auf derzeit rund 31 000 Hektar geschrumpft.

    http://de.ria.ru/society/20140731/269165582.html

  8. #818
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von Damien;4093368[B
    ]Und das ist legal ja? [/B]...

    Ja um MC doof und co ist es wohl wirklich nicht schade. Aber dadurch verlieren nicht nur in Russland menschen ihre Arbeit. Durch die Westlichen Sanktionen verlieren auch dort und besonders in Deutschland wohl tausende ihre Arbeit.

    In dieser hinsicht ist die ganze sanktionspolitk an sich ein Doppelschneidiges Schwert.
    ....
    So das die EU eben jetzt auch gezwungen ist verluste einzugehen.
    Ja, so ist das eben im unbegrenzten Kapitalismus, dem ja RUS auch frönt. Auch Staaten können pleite gehen, siehe aktuell Argentinien... Ich will es mal vorsichtig formulieren, weil ich weder anti-slawisch noch anti-russisch bin, aber die Aneignung der Krim war ein Fehler, und das Rum-Eiern im Konflikt um die Ukraine war der nächste!!!

    Euer Präsident müsste einfach mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück kommen, ohne die EU und D wird RUS keine entscheidende Fortschritte bei der Diversifizierung der Wirtschaft machen können! Nur eine Verstärkung der Investitionen in die Rüstungsindustrie hilft keinem, vor allem nicht den russischen Menschen...

    Wir in der EU werden wohl einige Verluste ertragen müssen, aber bei uns bekommt ein Arbeitsloser immer noch mehr Geld, als bei Euch ein Wissenschaftler/Lehrer/Arzt etc.. Andererseits sind in Eurer Region in den letzten 15 Jahren so viele Milliardäre aufgestiegen, dass man sich schon fragen muss, wie das möglich war...

  9. #819
    Avatar von kewell

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    Russische Börse legt trotz Sanktionen zu

    30.07.2014, 11:08 Uhr
    Die Moskauer Börse bleibt unbeeindruckt von den verschärften Sanktionen gegen Russland und befindet sich weiter im Aufwind: Die Leitindizes stiegen, auch der Rubel stabilisierte sich. Nach gaben nur einzelne Kurse.

    Börse Moskau: Russische Börse legt trotz Sanktionen zu - Börse + Märkte - Finanzen - Handelsblatt

  10. #820
    Avatar von Damien

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    500 Mio Dollar Deal: Rosneft schließt Kauf von Weatherford-Aktiva ab



    Der russische Ölkonzern Rosneft hat den Kauf der Aktiva des schweizerischen Ölförder-Dienstleisters Weatherford International in Russland und Venezuela abgeschlossen, teilte der russische Energieriese am Freitag mit.

    Wie Weatherford zuvor mitgeteilt hatte, sieht der Vertrag den Kauf von acht Landbohrturm- und Workover-Betriebe des Unternehmens in Russland und Venezuela für 500 Millionen US-Dollar vor.

    Die Übernahme „gestattet es, die Positionen von Rosneft auf dem Markt der Workover-Dienstleistungen sowie der Reparatur bzw. Grundreparatur von Bohrlöchern zu festigen wie auch das Spektrum an Auftragnehmern von Serviceleistungen zu erweitern“, heißt es in der Mitteilung. Dies soll „zur Effektivitätssteigerung der Erdölbohrungen und der Gewinnung von Kohlenwasserstoffen beitragen und finanzielle Kennzahlen steigern“.

    500 Mio Dollar Deal: Rosneft schließt Kauf von Weatherford-Aktiva ab | Wirtschaft | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Sberbank zu EU-Sanktionen: Genug Ressourcen für Arbeit unter neuen Bedingungen



    Die Sberbank hat ihr Bedauern über die Verhängung von EU-Sanktionen gegen mehrere russische Geldinstitute mit staatlicher Kapitalbeteiligung zum Ausdruck gebracht und betont, dass sie über ausreichende Ressourcen für die Fortsetzung ihrer Arbeit unter den entstandenen Bedingungen verfügt.

    Die Sberbank ist weiterhin in der Lage, „unter den entstandenen Bedingungen erfolgreich zu arbeiten und ihre Verpflichtungen gegenüber den russischen und internationalen Kunden und Partnern unter Einhaltung der russischen und der internationalen Normen bedingungslos zu erfüllen“, heißt es in einer Mitteilung der größten russischen Bank.

    Zugleich wird darauf verwiesen, dass die Sberbank in keiner Beziehung zu geopolitischen Prozessen steht. Insofern würden mit dem Beschluss, dieses Geldinstitut auf die Sanktionsliste zu setzen, „die Grundlagen des Funktionierens des globalen Finanzsystems zerstört“. Dieser Schritt „trägt in keiner Weise zur Regelung der europäischen Krise im Zusammenhang mit der Situation in der Ukraine bei“.

    Die EU hatte am Donnerstag offiziell Sanktionen gegen mehrere russische Geldinstitute verhängt. Vom 1. August an wird für sie der Zugang zu den europäischen Kapitalmärkten beschränkt. Neben der Sberbank stehen VTB, Gazprombank, Rosselchosbank und Vnesheconombank auf der Sanktionsliste.

    Sberbank zu EU-Sanktionen: Genug Ressourcen für Arbeit unter neuen Bedingungen | Politik | RIA Novosti

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