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Russische wirtschaftsnews

Erstellt von dragonfire, 01.02.2011, 20:36 Uhr · 2.486 Antworten · 356.608 Aufrufe

  1. #81
    Avatar von Lilith

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    Axel Springer Verlag^^ Na ja gut, wer schon mal in einer Überschrift bei einem Bericht zu Gasverträgen vom Pakt mit dem Teufel spricht... Aber Hauptsache pöse Russen sind ja im Feindbild- und Kalte Krieg Denken verhaften geblieben

    Industriespionage in DE bzw. Europa betrieben und betreiben auch mal die ach so lieben Freunde aus den USA. Man informiere sich u.a. nur mal über die Hintergründe des SWIFT-Abkommens. Aber ja, sind ja die Guten

  2. #82
    Avatar von Josip Frank

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Axel Springer Verlag^^ Na ja gut, wer schon mal in einer Überschrift bei einem Bericht zu Gasverträgen vom Pakt mit dem Teufel spricht... Aber Hauptsache pöse Russen sind ja im Feindbild- und Kalte Krieg Denken verhaften geblieben

    Industriespionage in DE bzw. Europa betrieben und betreiben auch mal die ach so lieben Freunde aus den USA. Man informiere sich u.a. nur mal über die Hintergründe des SWIFT-Abkommens. Aber ja, sind ja die Guten
    Fühlste Dich angesprochen...golubek...? deine Tarnung...... Genossin und Heldin des SWR ist aufgeflogen.....

  3. #83
    Avatar von papodidi

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    Cool

    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Axel Springer Verlag^^ Na ja gut, wer schon mal in einer Überschrift bei einem Bericht zu Gasverträgen vom Pakt mit dem Teufel spricht... Aber Hauptsache pöse Russen sind ja im Feindbild- und Kalte Krieg Denken verhaften geblieben

    Industriespionage in DE bzw. Europa betrieben und betreiben auch mal die ach so lieben Freunde aus den USA. Man informiere sich u.a. nur mal über die Hintergründe des SWIFT-Abkommens. Aber ja, sind ja die Guten
    Wie ich w.o. schon geschrieben habe, ist D Ziel der internationalen Industriespionage. Deshalb ist es ja auch z.B. für mittelständische Betriebe so schwierig, die oft von den jeweiligen Regierungen vorgeschriebenen "Joint Ventures" einzugehen, weil sie damit ihr in jahrzehnte langer Arbeit erworbenes Know-How weggeben müssen. Von den Steuergesetzen und anderen (willkürlichen) Vorschriften mal abgesehen...
    Fair Trade sollte eben auch die Achtung geistigen Eigentums beinhalten, sonst wird dett nischt...

  4. #84
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
    Fühlste Dich angesprochen...golubek...? deine Tarnung...... Genossin und Heldin des SWR ist aufgeflogen.....


    Zitat Zitat von opadidi Beitrag anzeigen
    Wie ich w.o. schon geschrieben habe, ist D Ziel der internationalen Industriespionage. Deshalb ist es ja auch z.B. für mittelständische Betriebe so schwierig, die oft von den jeweiligen Regierungen vorgeschriebenen "Joint Ventures" einzugehen, weil sie damit ihr in jahrzehnte langer Arbeit erworbenes Know-How weggeben müssen. Von den Steuergesetzen und anderen (willkürlichen) Vorschriften mal abgesehen...
    Fair Trade sollte eben auch die Achtung geistigen Eigentums beinhalten, sonst wird dett nischt...
    Es ist nicht so, dass nur in Deutschland fähige Leute leben, die irgendwas im Kopf haben...

  5. #85
    Avatar von papodidi

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    Cool

    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen


    Es ist nicht so, dass nur in Deutschland fähige Leute leben, die irgendwas im Kopf haben...
    Das habe ich auch nie behauptet, zumal ja auch fähige Zuwanderer mithelfen, aber der Entwicklungsvorsprung in einigen Hitech-Bereichen ist vorhanden und nicht so leicht auf zu holen. Mit knapp über 80 Mio. Einwohnern halten wir locker mit China und den USA mit, und dabei müssen wir fast alle Rohstoffe importieren...

    Welthandel/Tabellen und Grafiken


    Fühl Dich nicht immer gleich angegriffen...

  6. #86
    Avatar von Lilith

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    Ich bin ein friedlicher Mensch^^

    Russlands Außenhandelsüberschuss 2012 auf 212,2 Mrd. Dollar gewachsen

    Russlands Außenhandelsüberschuss 2012 auf 212,2 Mrd. Dollar gewachsen
    © RIA Novosti. Mikhail Kutusow


    11:52 08/02/2013


    MOSKAU, 08. Februar (Prime/RIA Novosti).

    Der Aktivsaldo der Außenhandelsbilanz Russlands ist 2012 im Vergleich zu 2011 um 0,6 Prozent auf 212,2 Milliarden Dollar gewachsen, teilte der Föderale Zolldienst mit.
    „Es bildete sich ein Aktivsaldo der Handelsbilanz in Höhe von 212,2 US-Dollar heraus, was um 1,3 Milliarden USD mehr als 2011 ist“, heißt es in der Mitteilung.
    Der Import nach Russland stieg im vorigen Jahr gegenüber der Kennziffer von 2011 um 2,2 Prozent auf 312,5 Milliarden Dollar. Der russische Export vergrößerte sich um 1,6 Prozent auf 524,7 Milliarden Dollar.

    Russlands Außenhandelsüberschuss 2012 auf 212,2 Mrd. Dollar gewachsen | Wirtschaft | RIA Novosti

    Russlands Kupferexporte 2012 drastisch gewachsen

    Russlands Kupferexporte 2012 drastisch gewachsen
    © RIA Novosti/Avrora Ewgenij Fatkin, Igor Belogurow


    20:08 08/02/2013


    MOSKAU, 08. Februar (RIA Novosti).

    Russland hat die Ausfuhr von Kupfer im vergangenen Jahr gegenüber 2011 um 39,6 Prozent auf 254 000 Tonnen gesteigert.

    Das teilte die föderale Zollbehörde am Freitag in Moskau mit. Der Export von Nickel sei um 11,7 Prozent auf 219 000 Tonnen gewachsen. Wertmäßig hätten die Kupferlieferungen ans Ausland um 19,4 Prozent auf 1,923 Milliarden US-Dollar zugenommen, während der Wert von ausgeführtem Nickel um 17 Prozent auf 3,721 Milliarden Dollar geschrumpft sei.

    Fast die gesamten Ausfuhren beider Metalle waren für Länder außerhalb der Ex-Sowjetunion bestimmt gewesen. Länder der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) bezogen in dem Berichtszeitraum nur 8 900 Tonnen Kupfer und 500 Kilogramm Nickel.

    Russlands Kupferexporte 2012 drastisch gewachsen | Wirtschaft | RIA Novosti

    Gazprom will nach Gewinnrückgang wieder mehr Gas verkaufen

    Gazprom will nach Gewinnrückgang wieder mehr Gas verkaufen
    © RIA Novosti. Artem Schitenew


    19:54 08/02/2013


    MOSKAU, 08. Februar (RIA Novosti).

    Der russische Gasmonopolist Gazprom will nach zuletzt deutlichen Gewinneinbußen den Gasverkauf 2013 wieder drastisch steigern.

    Das berichtete das Internetportal FinanzNachrichten.de am Freitag unter Berufung auf russische Medien. 2012 habe das Unternehmen wegen der schwachen Konjunktur in Europa etwa 38 Milliarden US-Dollar Gewinn erwirtschaftet, das waren rund 15 Prozent weniger als 2011, sagte ein Gazprom-Vertreter in Moskau. Der Umsatz dürfte im vergangenen Jahr von 158 Milliarden auf 150 Milliarden Dollar geschrumpft sein.

    Für 2013 rechne das Unternehmen aber mit einer besseren Konjunktur und wolle dann 151,8 Milliarden Kubikmeter Gas ins Ausland pumpen, verglichen mit 138,8 Milliarden Kubikmeter im vergangenen Jahr. Bei der Fördermenge korrigierte Gazprom seine Prognose aber nach unten: Statt der ursprünglich geplanten 507,7 Milliarden Kubikmeter wolle der Konzern in diesem Jahr 495,7 Milliarden Kubikmeter gewinnen, sagte der Sprecher. Dies wären 8,7 Milliarden mehr als 2012.

    2012 lag der Durchschnittspreis bei 402 Dollar pro 1000 Kubikmeter. Ein Viertel des europäischen Gasverbrauchs wird von Gazprom sichergestellt. Mit Abstand größter Abnehmer ist Deutschland mit jährlich etwa 34 Milliarden Kubikmeter.

    Gazprom will nach Gewinnrückgang wieder mehr Gas verkaufen | Wirtschaft | RIA Novosti




  7. #87
    Avatar von Lilith

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    Investitionsklima in Russland verbessert sich

    12. Februar 2013 Andrej Kirillow, Rating.RBC.ru
    Beim Ranking der Weltbank um das beste Geschäftssklima hat Russland den 112. Platz belegt und damit seine Position um acht Plätze verbessert. Aber Putins Ziel ist weitaus ehrgeiziger.


    Die Verfasser des Welbank-Reports haben in Russland Verbesserungen bei der Einhaltung vertraglicher Verpflichtungen verzeichnet. Foto: Shutterstock / Legion MediaDas Ranking der Weltbank beurteilt seit zehn Jahren das Geschäftsklima in verschiedenen Ländern der Welt, im Jahr 2012 gehörten 185 Staaten dazu. Alle Länder werden nach zehn Kriterien bewertet, die die Arbeitsbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) am 
besten charakterisieren.
    Das Ergebnis für Russland ist nicht schlecht, aber das Wachstumstempo entspricht nicht der von Präsident Wladimir Putin gestellten Forderung: Die
    lautet, bis 2018 im Ranking unter die ersten 20 Länder zu kommen. Dafür müsste Russland sich jährlich um zwölf bis 14 Positionen verbessern.
    In Russland hat vor allem ein „Sprung" bei der Besteuerung zur Verbesserung seiner Position geführt. 2012 belegte das Land hier den 64. Platz – gegenüber dem 105. im Jahr zuvor. Die Verbesserung kam dadurch zustande, dass russische Unternehmer laut Studie nicht mehr 290 Stunden pro Jahr für die Entrichtung ihrer Steuern aufwenden, sondern nur noch 177. Diese drastische Verbesserung hat ihre Ursache in erster Linie in der Einführung der elektronischen Steuererklärung und der Erleichterung des Verfahrens für die Mehrwertsteuerrückerstattung.
    Die Verfasser des Reports haben auch Verbesserungen bei der Einhaltung vertraglicher Verpflichtungen verzeichnet, was aber nur zu einem Aufstieg um zwei Positionen geführt hat – vom 13. Platz auf den elften. Verkürzt hat sich auch das Anmeldeverfahren für Unternehmen. Die Zahl der Firmenpleiten ist ebenfalls gesunken, und Russland liegt hier nun nicht mehr auf dem 60., sondern nur noch auf dem 53. Platz.
    Schlechte Noten bekommt Russland unverändert bei der Erteilung von Baugenehmigungen 
(178. Platz), der Organisation des Außenhandels (162. Platz), dem Schutz von Investoreninteressen (117. Platz), der Kreditvergabe 
(104. Platz) und der Unterstützung von Unternehmensgründungen (101. Platz). Bei der Anbindung von Unternehmen an das Stromnetz landet das Land traditionell auf einer der letzten Positionen, nämlich auf der vorletzten.

    Investitionsklima in Russland verbessert sich | Russland HEUTE


    Gibt noch viel zu tun

  8. #88
    Avatar von Lilith

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    Nach Wien ohne Umladen

    13. Februar 2013 Sebastian Becker, für Russland HEUTE
    85 Millimeter trennen Russland von Europa. Um so viel breiter ist die Spurweite der russischen Bahn. Doch nun kommt Bewegung in ein Riesenprojekt: den Ausbau der Breitspur bis Wien.


    Das Umstellen auf ein anderes Fahrgestell 
ist äußerst aufwendig und teuer. Foto: PressebildEines der größten Projekte der Russischen Eisenbahnen (RZD) in Europa schiebt sich langsam, aber stetig nach vorne: der Ausbau 
des russischen
    Breitspurnetzes 
von der slowakischen Stadt Kosice bis nach Wien. „Bei den Politikern und Vertretern der Österreichischen Bahnen (ÖBB) ist ein Wandel im Denken zu beobachten", sagt der Wiener Logistikprofessor Sebastian Kummer im Gespräch mit Russland HEUTE. Der Wissenschaftler 
ist einer der Gurus seiner Branche und versucht schon seit Jahren, das internationale Projekt voranzutreiben. „Es wird 2013 eine Machbarkeitsstudie veröffentlicht", heißt es von den ÖBB. Der Konzern erwartet sich für die beteiligten Länder mehrere Tausend Arbeitsplätze. Insbesondere die Twin-City-Region Wien-Bratislava würde als logistisches Zentrum in Europa aufgewertet.

    Durchgehende Infrastruktur
    Bislang endet die bestehende Breitspurstrecke aus dem Osten im slowakischen Kosice, bis Wien sind es von dort 400 Kilometer. Um eben diese Verlängerung geht es bei dem Projekt. 2025 sollen die ersten Züge rollen, so jedenfalls hat es die Planungsgesellschaft vorgesehen, die 2008 von der Slowakei, Österreich, der Ukraine und Russland gegründet wurde. Bis 2030 sollen hier elf Millionen Tonnen Waren befördert werden, 2050 werden es 14 Millionen Tonnen sein.
    Das ehrgeizige Bahnprojekt hat handfeste wirtschaftliche Hintergründe. Die Märkte rücken zwar aufgrund der Globalisierung immer enger zusammen, doch fehlt zwischen Russland und der EU nach wie vor eine durchgehende Infrastruktur.

    Keine Priorität in Österreich
    Das größte Problem ist die unterschiedliche Spurweite der Eisenbahnstrecken: Der Abstand zwischen den beiden Schienen beträgt


    Grafik: Transportrouten von Russland und China nach Europa

    östlich der weißrussischen und ukrainischen Grenzen 1520 Millimeter und somit 85 Millimeter mehr als im restlichen Europa. An den Grenzen müssen Züge deshalb auf ein anderes Fahrgestell gehoben werden, oder die Waren werden auf einen anderen Zug 
umgeladen. Die Breitspurtrasse nach Wien würde dieses Problem mit einem Schlag lösen. Doch bislang war es die Politik, die das Vorhaben ausbremste. Die vier beteiligten Länder verfolgen ihre eigenen 
Interessen, und diese unter einen Hut zu bekommen, hat sich als schwierig erwiesen.
    Insbesondere in Österreich sahen viele Politiker den Ausbau des Breitspurnetzes als zweitrangig an, Russland als Wirtschaftspartner genießt nicht erste Priorität. Seit der Osterweiterung der EU brachten die neuen östlichen Beitrittsländer Österreich neue Absatzmärkte, deshalb sehen viele verantwortliche Politiker bislang keinen Handlungsbedarf, was Russland betrifft.

    Weg frei für russische Kohle
    „Doch das Wachstumspotenzial in diesen Ländern ist begrenzt", mahnt Sebastian Kummer. Österreich müsse weitere Möglichkeiten im Osten suchen. „Und da bietet Russland mit seinem riesigen Markt sehr gute Chancen", betont der Wissenschaftler. Mit dem Schienenausbau lasse sich auch die Rohstoffversorgung verbessern: Russland verfügt über riesige Kohlevorkommen, die über die neue Strecke problemlos nach Europa transportiert werden könnten.
    Ein weiteres Problem sind die 
explodierenden Kosten von mehr als sechs Milliarden Euro. „Die sind sehr hoch", gibt Kummer zu, aber auf dem gleichen Niveau wie bei ähnlichen Projekten: „Offenbar ist man in Europa nicht mehr in der Lage, kostengünstiger zu bauen."

    Streit über Kostenverteilung
    Daran schließe sich das Problem der Kostenverteilung an: „Ohne einen überproportional großen Beitrag aus Russland ist die 
Eisenbahntrasse kaum zu realisieren", erklärt er. Österreich und die Ukraine hätten kein Interesse daran, dass die Lasten gleichmäßig auf alle vier Länder verteilt würden. Der Großteil der Strecke gehe durch die Slowakei, der jedoch fehle schlichtweg das Geld für ein solches Vorhaben.
    Aber immerhin: Die Politiker in Österreich werden immer hellhöriger – und das ist schon mal ein gutes Signal.

    Nach Wien ohne Umladen | Russland HEUTE


  9. #89
    Avatar von Lilith

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    Lkw-Hersteller MAN nimmt Produktion in St. Petersburg auf

    Lkw-Hersteller MAN nimmt Produktion in St. Petersburg auf
    © AFP/ Christof Stache


    14:46 14/02/2013


    SANKT PETERSBURG, 14. Februar (RIA Novosti).


    Der deutsche Lkw-Hersteller MAN will bis Ende Juni 2013 in Sankt Petersburg die Produktion von Lkws aufnehmen, teilte der Generaldirektor von „MAN Truck & Bus Production RUS“, Thomas Schneiderheinze, am Donnerstag in Sankt Petersburg mit.

    Die von ihm geleitete Firma soll demnächst eine entsprechende Lizenz erhalten. Der Produktionsstart erfolge noch in diesem Jahr, voraussichtlich bis Ende Juni, sagte Schneiderheinze. Er kündigte auch an, die Produktion steigern zu wollen.

    Wie Scheinderheinze Anfang 2012 mitgeteilt hatte, gehöre es zu den Plänen des Unternehmens, die Produktion im zweiten Quartal 2012 in Sankt Petersburg aufzunehmen. Ende Mai wurde der Produktionsstart jedoch auf das erste Quartal 2013 verschoben.

    Das Unternehmen hat im Dezember vorigen Jahres eine Lizenz für die Inbetriebnahme der Produktionsanlage erhalten, die nun im Testmodus arbeitet und ein Fahrzeug pro Tag liefert. Selbstverständlich habe es noch keine Verkäufe gegeben, so Schneiderheinze.

    Das Unternehmen erwägt weitere potentielle Produktionsstandorte in Russland, darunter in der Nähe zu der bereits bestehenden Anlage. Dem Manager zufolge liegt Russland nach Deutschland an zweiter Stelle beim Verkaufsumfang.

    Die Sankt Petersburger Behörden und „MAN Truck & Bus Production RUS“ hatten bereits im April 2011 eine Denkschrift über den Bau einer Produktionsstätte auf dem Territorium der Stadt unterzeichnet. Anfang 2012 mietete der deutsche Autohersteller zu diesem Zweck 20 700 Quadratmeter Lagerfläche im Sankt Petersburger Vorort Schuschary.


    Lkw-Hersteller MAN nimmt Produktion in St. Petersburg auf | Wirtschaft | RIA Novosti

  10. #90
    Avatar von Lilith

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    Geschmiert: Öl kurbelt Wirtschaft an

    14. Februar 2013 Galina Starinskaja, für Russland HEUTE


    Foto: AFP / East NewsDer staatliche russische Ölkonzern Rosneft steht kurz vor einem Mrd.schweren Deal mit der Volksrepublik China. Der staatlich kontrollierte chinesische Ölkonzern China National Petroleum Corporation (CNPC) will Rosneft einen Kredit über 30 Mrd. Dollar im Gegenzug für die Ausweitung von dessen Öllieferungen gewähren. Rosneft kommt das Darlehen sehr gelegen, muss der Erdölförderer doch rund 55 Mrd. Dollar schultern, um den Zukauf der drittgrößten russischen Ölfirma TNK-BP zu stemmen. Dabei geht es Rosneft nicht schlecht.
    Der Reingewinn des größten russischen Ölförderers Rosneft wuchs von 2012 um 7,2 Prozent und erreichte damit einen historischen Höchstwert von elf Mrd. Dollar. Vorstandsvorsitzender Igor Setschin, früherer einer der Stellvertreter des russischen Premierministers und seit Mai 2012 auf diesem Posten, verkündete für alle Bereiche wachsende Erfolge.
    Daraufhin legte die Aktie an der Londoner Wertpapierbörse LSE um 41 Prozent zu. Der Marktwert der Gesellschaft wurde somit auf 90 Mrd. Dollar gesteigert. "Allerdings", so Setschin kürzlich bei einem Treffen mit Wladimir Putin, "dürfte der reale Wert von Rosneft eher bei 120 Mrd. Dollar liegen." Wenn Igor Setschin recht hat, könnte Rosneft hinsichtlich der Kapitalisierung in den nächsten Jahren zum größten russischen Unternehmen Gazprom (115 Mrd. Dollar) aufschließen.
    Ausweitung der Kampfzone
    In den vergangenen beiden Jahren zeigte sich Rosneft offen für Kooperationsprojekte mit russischen und ausländischen Unternehmen, um riesige neue Ölfelder auf dem arktischen Festlandsockel zu erschließen. Das erste Projekt sollte im Januar 2011 mit British Petroleum (BP) starten. BP sollte drei Felder in der Karasee zur Ausbeutung erhalten und mit Rosneft einen gegenseitigen Aktientausch im Umfang von 16 Mrd. Dollar vornehmen. Doch der Tausch kam nie zustande, woraufhin die amerikanische ExxonMobil in das Geschäft einsprang.
    Später wurden auch die italienische Eni und die norwegische Statoil zu Partnern von Rosneft bei der Exploration des arktischen Schelfs. Inzwischen hat Rosneft rund 40 Lizenzen vergeben, um gemeinsam mit Kooperationspartnern die bereits bestehenden Schelf-Lagerstätten auszubeuten. Mehr oder weniger stark ist das Unternehmen dabei Vorwürfen ausgesetzt, dass es gegen billiges Geld nationale Ressourcen verhökere. Andrej Polischtschuk, Analyst der Raiffeisenbank, nimmt den Ölriesen in Schutz: „Rosneft geht auf dem Schelf strategisch klug vor, indem es die Risiken mit ausländischen Unternehmen teilt." Die Partner würden die geologische Erkundung und Exploration finanzieren und die notwendigen modernen Technologien bereitstellen; dafür bekäme der Staatskonzern einen Anteil am Gewinn.
    Boomendes Gasgeschäft trägt zum Umsatzsprung bei
    Doch nicht nur mit Öl macht Rosneft sein Geschäft. Das Unternehmen plant, sein Gasprogramm auf 100 Mrd. Kubikmeter pro Jahr auszuweiten. 2012 einigte es sich mit Itera, einer internationalen Gruppe von Unternehmen, die zu den größten unabhängigen Herstellern und Händlern von Erdgas gehört, über den Erwerb von 51 Prozent an einem Joint-Venture der beiden Gesellschaften. Dieser Deal brachte Rosneft Sondereinnahmen in Höhe von 2,2 Mrd. Dollar. Auch im gewöhnlichen Geschäft konnte Rosneft 2012 auf höhere Fördermengen und gestiegene Ölpreise verweisen. Der Umsatz ist um 13 Prozent auf 100 Mrd. Dollar geklettert. Der Reingewinn nahm um sieben Prozent zu und erreichte mit 11,4 Mrd. Dollar einen neuen historischen Rekord. Allerdings halbierten sich die Barmittel des Konzerns wegen hoher Investitionen auf fast 1,5 Mrd. Dollar. In der ersten Jahreshälfte will Rosneft den 55 Mrd. Dollar schweren Zukauf der drittgrößten russischen Ölfirma TNK-BP perfekt machen. Damit würde Rosneft sich vor ExxonMobil setzen und nicht nur zum weltgrößten Ölkonzern, sondern auch - nach Umsatz - zum größten Unternehmen der Welt avancieren.
    Im vergangenen Jahr begann der russische Energiemulti, sich aktiv nach Abnehmern für sein Gas umzusehen. Im Oktober 2012 unterzeichnete er einen umfassenden ToP-Vertrag mit Inter RAO, einem der größten Produzenten von Elektroenergie. Auf dieser Grundlage wird der Ölkonzern ab 2016 für den Zeitraum von 25 Jahren bis 900 Mrd. Kubikmeter Gas liefern. Der Hersteller übernimmt beim Take-or-Pay-Vertrag (ToP) die Verpflichtung, Gas bis zu einer bestimmten Menge pro Jahr zu liefern. Im Gegenzug verpflichtet sich der Abnehmer, die festgesetzte Menge auch dann zu bezahlen, wenn er sie nicht zur Gänze bezieht. Solche ToP-Verträge zwischen Gasproduzenten und Großabnehmern mit Laufzeiten von 25 Jahren sind in der Branche durchaus üblich. Allerdings dringt über die genaue Ausgestaltung der bilateralen Abmachungen kaum etwas an die Öffentlichkeit.
    Rosneft setzt zudem darauf, dass der russische Staat das Exportmonopol für Gas auf längere Sicht nicht halten kann, weil die EU mit ihrem Dritten Energiepaket droht. Dieses verlangt die unternehmerische Trennung von Herstellung und Vertrieb von Energierohstoffen. Bisher genießt Gazpromnoch das alleinige Recht, Gas zu exportieren. "Das wird so nicht bleiben", gibt sich Witali Krjukow, Analyst bei IFD Kapital, überzeugt. „Da sich Gas aus der Arktis sehr gut exportieren lässt, werden auch andere Unternehmen als Gazprom früher oder später die Erlaubnis erhalten, Flüssiggas (Liquid Petroleum Gas, LPG) im Ausland abzusetzen.“
    Einverleibung der TNK-BP
    Zur größten Transaktion des letzten Jahres gestaltete sich der Erwerb der Anteile von BP und dem russischen Konsortium AAR an der Ölfirma TNK-BP. Sie ist ein Joint Venture der drei Unternehmen British Petroleum (BP), Access/Renova Group und der Alfa Group und gehört mit über 50.000 Beschäftigten sowie einem Umsatz von über 60 Mrd. Dollar zu den Großen der Branche. Bekannt geworden ist das Unternehmen 2009, als der ehemalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder Aufsichtsratsmitglied wurde. Inzwischen hat er jedoch sein Mandat niedergelegt. Man erwartet, dass die Konsolidierung bis zum Ende des ersten Halbjahres 2013 abgeschlossen sein wird. Insgesamt 55 Mrd. Dollar soll der Spaß kosten.
    Rosneft verzichtet auf Zwischenhändler
    Im vergangenen Jahr kam der Staatskonzern auf die Idee, seine Ölhändler härter anzufassen. So verlor Gunvor, ein 80-Mrd-Dollar-Unternehmen, das auf Zypern ins Handelsregister eingetragen ist und dessen Gründer und Miteigentümer der russische Geschäftsmann Gennadi Timtschenko ist, im September eine Ausschreibung für den Verkauf von Öl und Erdölprodukten von Rosneft. Über Jahre hinweg war Gunvor stets der Hauslogistiker für Rosneft. Doch vor dem Hintergrund der wachsenden Nachfrage nach russischem Öl entschied sich das Staatsunternehmen offenbar für wirtschaftlich attraktivere Angebote. Statt Gunvor konnten sich die Rohstoffhändler Vitol, Glencore und Shell in Szene setzen. Das war den neuen Partnern derart wichtig, dass sie sich einverstanden erklärten, bei der Finanzierung des Kaufs von TNK-BP-Akktien mitzuwirken: Die Lieferung von 67 Mio. Tonnen Erdöl wurde gegen Vorkasse beschlossen.
    Nun noch eine eigene Bank
    Rosneft braucht für seine vielfältigen Transaktionen langfristige Finanzierungen, gleichzeitig sind immer viel Barmittel zu verwalten. Aus diesem Grund will das Unternehmen ein eigenes Finanzinstitut gründen. Die Rosneft-Bank wird mit Einlagen aus den Finanzbeständen des Unternehmens gegründet, die heute noch bei der Allrussischen Bank zur Entwicklung der Regionen liegen. Die neue Finanzstruktur wird dem Unternehmen nach eigener Einschätzung ermöglichen, internationale Großprojekte zu verwirklichen sowie die Systeme des Handels mit Erdöl und Erdölprodukten zu optimieren.

    Geschmiert: Öl kurbelt Wirtschaft an | Russland HEUTE


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