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Russische wirtschaftsnews

Erstellt von dragonfire, 01.02.2011, 20:36 Uhr · 2.501 Antworten · 357.643 Aufrufe

  1. #891
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Damien Beitrag anzeigen


    - - - Aktualisiert - - -

    Sochi Autodrom is officially opened!



    Die Formel 1 kann kommen
    Sehe zwar relativ selten Formel 1, trotzdem Glückwunsch zur zukünftigen Beteiligung am Renngeschehen.

  2. #892
    Avatar von Damien

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    Moskau: Eurasische Wirtschaftsunion leitet neue Ära der Integration ein



    Die Gründung der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft leitet aus Sicht Moskaus den Übergang zu einer neuen Ära der Integration ein. „Sie wird zusätzliche Bedingungen für das Wirtschaftswachstum und umfassende Modernisierung der Wirtschaften der beteiligten Länder schaffen“, heißt es in einer am Freitag in Moskau veröffentlichten Mitteilung des russischen Außenamtes.

    Am gleichen Tag hatte Russlands Präsident Wladimir Putin ein Gesetz über die Ratifizierung eines Abkommens über die Gründung der Eurasischen Wirtschaftsunion unterzeichnet. Das Abkommen soll zu Beginn 2015 in Kraft treten.

    Die Union wird auf der Grundlage der Zollunion und des Einheitlichen Wirtschaftsraumes Russlands, Weißrusslands und Kasachstans ins Leben gerufen. Es handelt sich um eine internationale Organisation regionaler ökonomischer Integration, hieß es.
    Das Außenministerium erinnerte daran, dass die Wirtschaftsunion für alle Länder offen ist, die ihre Ziele und Prinzipien akzeptieren.

    Moskau: Eurasische Wirtschaftsunion leitet neue Ära der Integration ein | Politik | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Für USA ist Russland kein Entwicklungsland mehr: Ermäßigte Zolltarife außer Kraft gesetzt



    Die USA haben Russland aus der Liste der Entwicklungsländer ausgeschlossen, für die im Rahmen des Generellen Präferenzsystems ermäßigte Zolltarife gelten. Eine entsprechende Erklärung von US-Präsident Barack Obama wurde auf der Webseite des Weißen Hauses veröffentlicht.

    „Russland ist in seiner wirtschaftlichen Entwicklung ausreichend vorangeschritten und hat seine Konkurrenzfähigkeit im Handel verbessert“, heißt es zur Begründung dieses Schritts.
    Der Beschluss trat am Freitag in Kraft.

    Im Mai hatte Obama den Kongress über diesen geplanten Schritt informiert. Wie RIA Novosti im russischen Wirtschaftsministerium erfuhr, wird dies keine wesentlichen Veränderungen in der Dynamik und der Struktur des russischen Exports nach sich ziehen. Dies würde aber für US-Unternehmen Folgen haben, die dank den Vergünstigungen beim Erwerb von seltenen oder auf dem US-Markt fehlenden Rohstoffwaren sparen konnten.

    Das Generelle Präferenzsystem gilt gegenwärtig für rund 100 Länder, in erster Linie in Afrika, Lateinamerika, im Nahen Osten, auf dem Balkan und im postsowjetischen Raum, aber auch für Indien, Indonesien und Südafrika.

    http://de.ria.ru/politics/20141004/269711787.html

  3. #893
    Avatar von Damien

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    Wie sich die Städte Russlands inerhalb von 20 Jahren und mehr verändert haben.

    Viel hat sich in den letzten Jahren getan. Aus hässlich wurde schön gemacht. Aus alt modern.
    Ein kleiner überblick wie sich Russland in den letzten 20 Jahren gewandelt hat.

    Teil 2

    Kazan










    Jekaterinburg



    Jekaterinburg 1998-2013




    Belgorod 2012/2014




    Peter die Lasarewski Brücke




    Krestowskij-Insel, Sankt Petersburg





    Peter Chersoner und Ispolkomski Straße





    Astrachan


































    Krasnodar, Theaterplatz



  4. #894
    Avatar von papodidi

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    Wertzerfall der russischen Währung

    Der Rubel rollt den Berg hinab

    Benjamin Triebe, Moskau 7.10.2014, 05:30 Uhr

    In seinem derzeit sehr beständigen Abwärtstrend hat der russische Rubel am Montag zum Dollar ein Rekordtief erreicht und eine vielbeachtete Marke unterschritten. Für eine Kehrtwende spricht wenig.

    In seinem derzeit sehr beständigen Abwärtstrend hat der russische Rubel am Montag zum Dollar ein Rekordtief erreicht und eine vielbeachtete Marke unterschritten. Im frühen Handel mussten erstmals mehr als 40 Rbl. für einen Dollar bezahlt werden, bevor die russische Valuta wieder etwas fester tendierte.
    ...
    Die schwache Währung droht über höhere Importpreise für Produkte und Vorleistungen auch die Inflation im drittgrössten Schwellenland zu verstärken. Die Teuerung stieg im September bereits auf ein Drei-Jahre-Hoch von 8% gegenüber dem Vorjahreszeitraum; im Vormonat waren es 7,6%. Zu dem Sprung hat der von Moskau im August verhängte Importstopp für viele westliche Lebensmittel und Agrarprodukte erheblich beigetragen.



    Wertzerfall der russischen Währung: Der Rubel rollt den Berg hinab - Finanzen Nachrichten - NZZ.ch


    Ich will jetzt nicht über den Sinn oder Unsinn der Sanktionen diskutieren, wir können es sowieso nicht beeinflussen, aber ich hätte gern von den in RUS lebenden Menschen gewusst, ob und wie sich das im Alltagsleben auswirkt!?!?




  5. #895
    Avatar von Damien

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    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen



    Ich will jetzt nicht über den Sinn oder Unsinn der Sanktionen diskutieren, wir können es sowieso nicht beeinflussen, aber ich hätte gern von den in RUS lebenden Menschen gewusst, ob und wie sich das im Alltagsleben auswirkt!?!?

    Der Rubel ist vor allem wegen dem sinkenden Ölpreis unter druck. Natürlich spielen die Sanktionen auch eine rolle.
    Aber gerade abstürzen tut er mehr wegen dem Ölpreis.

    Nun wie wirkt sich das aus. Wir hatten schon immer eine Inflation und sind es deshalb gewohnt das alles teurer und teurer wird.
    Merken tut man es vor allem bei den Produkten die die Eu und USA nicht mehr nach Russland einführen können.

    Eine knappheit gibt es zwar nicht. Da diese zum größten teil von anderen Händlern ersetzt wurden. Und einige haben wir auch immer schon auch selbst produziert. Aber auch sie sind teurer geworden.
    Im großen und ganzen hält es sich aber in grenzen. Wie gesagt wir sind die Inflation mittlerweile gewohnt. Die 1-2% mehr oder weniger sind da kaum zu spüren.
    Am meisten merken tun es aber wohl nicht die normal bürger sonder die Händler und Ladenbesitzer.

    - - - Aktualisiert - - -

    In Nowosibirsk wurde eine neue Brücke eröffnet



    Russische Bauprojekte

  6. #896
    Avatar von Lilith

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    Schadstoffausstoß: Russland geht auf Ökokurs

    7. Oktober 2014 Galija Ibragimowa, RBTH
    Russland will bei der Reduzierung von Treibhausgasen mit gutem Beispiel vorangehen. Dahinter steckt nach Ansicht von Experten aber kein politisches Kalkül, das aktuell eher negative Russland-Bild zu verbessern. Russland sei schon immer bereit gewesen, sich beim Schutz der Umwelt zu engagieren.

    Am 23. September fand in New York der Klimagipfel statt. Alexander Bedrizkij, Berater des russischen Präsidenten in Klimafragen, erklärte dort, dass Russland beabsichtige, den Ausstoß von Treibhausgasen bis zum Jahre 2030 um 70 bis 75 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu senken. Damit bezog Russland erstmals seit der UN-Weltklimakonferenz von 2012 in Katar wieder international Stellung zum Thema Umweltschutz.
    Bis 2012 fiel es Russland leicht, die Ziele des Kyoto-Protokolls zu erreichen, denn seit dem Zerfall der Sowjetunion entwickelte sich die industrielle Produktion in Russland nicht schnell weiter. Kohlendioxid, das unter anderem bei der Verarbeitung von Erdöl, Erdgas und Kohle freigesetzt wird, nahm den größten Anteil an den Schadstoffen ein. Das gilt auch heute noch. Alexej Kokorin, Leiter des Programms Klima und Energiewirtschaft beim World Wide Fund For Nature (WWF) in Russland, präzisiert: „Etwa 80 Prozent des gesamten Schadstoffausstoßes in Russland entfallen auf Kohlendioxid, die restlichen 20 Prozent bestehen aus Methan, das aus unseren Gastransportnetzen entweicht.“

    Die Emissionswerte aller Schadstoffe zusammen lagen jedoch unter den zulässigen Höchstwerten. Russland profitierte dann vom sogenannten Emissionshandel. Jedes Land erhält eine bestimmte Anzahl Zertifikate, die den Ausstoß einer bestimmten Menge Schadstoffe erlauben. Wer darüber liegt, muss zahlen. Nutzt ein Land seine Emissionszertifikate nicht voll aus, hat es die Möglichkeit, diese an ein anderes Land mit höherem Schadstoffausstoß zu verkaufen. Bis 2012 war Russland nach China der weltweit zweitgrößte Anbieter solcher Zertifikate. Allerdings war die Nachfrage gering. Die meisten Zertifikate verkaufte Russland nach Tschechien, Polen, und Japan. Im Zuge der Wirtschaftskrise in Europa ging die Nachfrage jedoch weltweit stark zurück. Gegenwärtig zählen zu den aktivsten Verkäufern von Kyoto-Zertifikaten China, Indien und Brasilien. Die Hauptabnehmer sind auch weiterhin die europäischen Staaten.

    „Der im Kyoto-Protokoll vereinbarte Emissionszertifikate-Handel hat zum einen den Wert der Anstrengungen zur Klimaänderung verringert, zum anderen war er aber auch ein notwendiger Kompromiss“, sagt Juri Lapin, Mitglied der Internationalen Akademie für Umweltschutz. Die Länder, die viele Zertifikate kaufen müssen, würden so erkennen, dass sie früher oder später ohnehin auf energieeffiziente Technologien setzen müssen, glaubt Lapin.

    Russland wird das Ziel erreichen
    Der momentane Schadstoffausstoß in Russland beträgt etwa 69 Prozent des Niveaus von 1990 und liegt damit innerhalb der vorgeschriebenen Grenzen. Nach Meinung von Experten, die RBTH befragt hat, ist es für Russland kein Problem, den Ausstoß von Treibhausgasen bis zum Jahre 2030 um die geplanten 70 bis 75 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu reduzieren, vor allem, wenn mit Energieressourcen effektiv umgegangen wird. Dazu müssten alte, energieintensive Produktionsstätten in Russland stillgelegt werden und neue unter Berücksichtigung energiesparender Technologien gebaut werden, sagt Juri Lapin.
    Anton Galenowitsch, verantwortlicher Sekretär einer vom Wirtschaftsministerium und der gemeinnützigen Organisation Djelowaja Rossija gegründeten Arbeitsgruppe, erklärte dagegen in einem Interview gegenüber der Zeitung „Kommersant“, dass das verkündete Ziel einer Senkung des Schadstoffausstoßes im Widerspruch zu den Projekten der Energiestrategie bis zum Jahre 2035 stehe und es ohne gesonderte Anstrengungen zur Regelung für fossile Brennstoffe und staatliche Programme zur Verbesserung der Energieeffizienz nicht umgesetzt werden könne.
    Im Ministerium für Naturschätze und Umweltschutz widerspricht man dieser Einschätzung. Eine Senkung des Ausstoßes stehe durchaus im Einklang mit der Energiestrategie Russlands, erklärt man da, diese ergänze sie sogar: „In der Energiestrategie heißt es, dass die Belastung der Umwelt durch den Brennstoff- und Energiekomplex durch die Senkung des
    Schadstoffausstoßes und die Verbesserung der Energieeffizienz verringert werden könne.“
    Juri Safonow, Leiter des Zentrums für Wirtschaft und Naturschutz, glaubt, dass eine stärkere Nutzung von Biokraftstoffen und der Ausbau der Solarenergie zur Verbesserung der Energieeffizienz beitragen könnten. Andere Fachleute halten die alternative Energiewirtschaft jedoch nicht für konkurrenzfähig mit Erdöl, Erdgas und Kohle. Sie bezweifeln, dass sich die Struktur der Energiewirtschaft in Russland deutlich ändern werde.
    Russland engagiert sich auch in anderen internationalen Umweltprojekten. Unlängst unterzeichnete Russland das Minamata-Übereinkommen zur schrittweisen Eindämmung von Quecksilber-Emissionen und verabschiedete Maßnahmen zur Umsetzung des Stockholmer Übereinkommens über persistente organische Schadstoffe. Dass Russland durch das verstärkte umweltpolitische Engagement sein international angeschlagenes Image verbessern will, glauben die Experten jedoch nicht.
    Schadstoffausstoß: Russland geht auf Ökokurs | Russia Beyond the Headlines

  7. #897
    Avatar von Lilith

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    Gasstreit: Gazprom reicht Ukraine die Hand

    7. Oktober 2014 Alexej Lossan, RBTH
    Im Gasstreit hat Gazprom der Ukraine vorgeschlagen, die ukrainischen Schulden mit den für den Gastransit fälligen Gebühren zu verrechnen. Experten sehen darin Vorteile für beide Seiten: Die Ukraine könnte so weitere Zahlungsausfälle vermeiden und Gazprom das Geschäftsergebnis verbessern.

    Das russische Energieunternehmen Gazprom strebt eine Einigung mit der Ukraine im Gasstreit an. Die russische Nachrichtenagentur Interfax meldete, dass Gazprom bereit sei, die Schulden des ukrainischen Gaskonzerns Naftogas mit den Gebühren, die Gazprom für die Nutzung ukrainischer Pipelines für den Gastransport nach Europa entrichtet, zu verrechnen. Dazu müssten Anpassungen an Gesetzen vorgenommen werden. Gazprom hat sich daher laut Interfax direkt an den russischen Präsidenten Wladimir Putin gewandt.

    Von einem Verrechnungsmodell könnten beide Seiten profitieren
    Nach Angaben von Interfax ist der Vorschlag von Gazprom von allen zuständigen Behörden, darunter auch das Finanzministerium, das Wirtschaftsministerium und die russische Zentralbank, positiv aufgenommen worden. Sollte dem Vorschlag entsprochen werden, könnte das Unternehmen seine Finanzlage verbessern – Gazprom fehlen 4,2 Milliarden Euro in der Kasse. Diesen Betrag schuldet die Ukraine dem russischen Energieriesen aus unbezahlten Rechnungen für Gaslieferungen.
    Alexei Koslow, Chefanalyst bei UFS IC, sieht in dem Vorstoß von Gazprom einen großen Schritt in Richtung einer Einigung im Gasstreit. „Auf diese Weise kann die Ukraine endlich ihre Schulden zurückzahlen", sagt er. Denn die Finanzlage der Ukraine sei angespannt. Es sei dem Land kaum möglich, gleichzeitig die Schulden zu tilgen und Rechnungen für neue Gaslieferungen zu zahlen, so Koslow. „Wenn nun ein Teil der Schulden mit den Transitgebühren verrechnet wird, hat die Ukraine mehr Finanzmittel, um neue Lieferungen zu bezahlen", erklärt Koslow. Grigori Birg, Analyst bei Investcafé, sieht in dem Verrechnungsmodell eine Möglichkeit für Gazprom, die finanzielle Situation des Konzerns auf diese Weise zu verbessern.

    Lösung der Schuldenfrage ist in Sicht
    Bereits bei der Abrechnung für Gaslieferungen in die Ukraine im zweiten Quartal 2014 hatte Gazprom angesichts der hohen Schulden angeregt, „auf andere als geldliche Zahlungsformen" zurückzugreifen, doch konkrete Absprachen hatte es nicht gegeben. Die Transitgebühren wurden bisher von Gazprom im Voraus bezahlt. Die Kosten waren abhängig vom Gaspreis für die Ukraine. Je höher der Gaspreis ausfiel, desto höher waren auch die Transitgebühren.
    In der Vergangenheit konnten sich Gazprom und die Ukraine jedoch nicht auf einen Preis einigen. Die Ukraine wollte maximal 268 US-Dollar pro 1 000 Kubikmeter bezahlen, Gazprom verlangte 485 US-Dollar pro 1 000 Kubikmeter. Entsprechend herrschte Uneinigkeit darüber, wie lange die Vorauszahlung der Transitgebühren ausreichte. Nach den Berechnungen von Gazprom wäre eine neue Vorauszahlung ab Mitte Juli fällig gewesen, doch nach den Berechnungen von Naftogas ist die vorab gezahlte Summe noch nicht aufgebraucht. Gazprom hatte bereits eine Nachzahlung geleistet, die von Naftogas zurückgegeben wurde.
    Seit Juni 2014 verlangt Gazprom von der Ukraine wegen regelmäßiger Zahlungsausfälle Vorauszahlungen. Seitdem wird praktisch kein russisches
    Gas mehr in die Ukraine geliefert. Bei der letzten Verhandlungsrunde im Gasstreit am 26. September in Berlin einigten sich Russland, die Ukraine und die Europäische Union auf eine Wiederaufnahme russischer Gaslieferungen für die Ukraine.
    EU-Energiekommissar Günther Oettinger erklärte, es sei ein Preis von 385 US-Dollar pro 1 000 Kubikmeter Gas vereinbart worden, der für einen Zeitraum von sechs Monaten gelte. Danach werde neu verhandelt. Gazprom hat sich demnach verpflichtet, fünf Milliarden Kubikmeter Gas an die Ukraine zu liefern, die in zwei Raten bezahlt werden sollen. Oettinger sagte, dass die Ukraine bis Ende Oktober 1,6 Milliarden Euro für diese Lieferungen zahlen werde, bis Ende des Jahres würden noch einmal rund 873 Millionen Euro fällig. Bis zum Jahresende will die Ukraine nach Angaben Oettingers zudem 2,5 Milliarden Euro der Schulden zurückzahlen.

    Gasstreit: Gazprom reicht Ukraine die Hand | Russia Beyond the Headlines



  8. #898
    Avatar von Damien

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    Russlands Haushaltsüberschuss wächst



    Russland hat vom Januar bis August mit einem Haushaltsüberschuss von mehr als 1,5 Billionen Rubel (rund 30 Milliarden Euro) geschlossen. Im Vorjahreszeitraum lag das Plus bei knapp 849 Milliarden Rubel.

    Der Überschuss des Gesamthaushaltes der Russischen Föderation sei damit um 80 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen, teilte das Schatzamt in Moskau mit. Die Haushaltseinnahmen haben per 1. September mehr als 17 Billionen Rubel betragen, die Ausgaben 15,6 Billionen Rubel.

    Russlands Haushaltsüberschuss wächst | Wirtschaft | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Russlands Währungsreserven leicht geschrumpft



    Russlands Gold- und Devisenreserven sind laut der russischen Zentralbank in der Woche vom 26. September bis 3. Oktober um 0,5 Prozent bzw. 2,1 Milliarden US-Dollar auf 454,7 Milliarden US-Dollar gesunken.
    Nach dem Stand vom 26. September hatten sich die Reserven auf 456,8 Milliarden US-Dollar belaufen.

    Eine Woche zuvor (vom 19. bis 26. September) wurde eine Verringerung um 0,3 Prozent bzw. 1,5 Milliarden US-Dollar registriert.

    2013 waren die russischen Gold- und Devisenreserven im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent bzw. 27 Milliarden US-Dollar geschrumpft. Per 1. Januar 2014 betrugen sie rund 510 Milliarden US-Dollar.

    Bei den Devisenreserven handelt es sich um hochliquide ausländische Aktiva, die der Zentralbank und der Regierung der Russischen Föderation zur Verfügung stehen. Sie setzen sich aus Aktiva in Fremdwährungen, Währungsgold, den Sonderziehungsrechten (SZR) beim Internationalen Währungsfonds (IWF), der Reserveposition beim IWF und anderen Reserveaktiva zusammen.

    Russlands Währungsreserven leicht geschrumpft | Wirtschaft | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Rumäniens Präsident schließt Nationalisierung von LUKoil-Raffinerie nicht aus



    Rumäniens Präsident Traian Băsescu hat das Kabinett mit Vorbereitungen auf eine mögliche Nationalisierung der vom russischen Konzern LUKoil kontrollierte Ölraffinerie in der Stadt Ploiești beauftragt. Das berichtete der Fernsehsender Romania TV am Donnerstag auf seiner Internetseite.

    „Das Herangehen von LUKoil ist unannehmbar. Wenn sie die Produktion morgen nicht wiederaufnehmen, werde ich die Regierung bitten, die Verwaltung der Raffinerie in Ploiești zu übernehmen“, wurde der Präsident vom Sender zitiert. Băsescu zufolge ist der rumänische LUKoil-Betrieb bereits seit fünf Jahren mit finanziellen Problemen konfrontiert.
    LUKoil wollte die Angaben vorerst nicht kommentieren.

    Am vergangenen Mittwoch wurde die Raffinerie von LUKoil-Vizepräsident Wladimir Nekrassow besucht. „Bei einem Treffen mit dem Staatsanwalt von Ploiești konnte eine Kompromisslösung ausgehandelt werden, die für die Zeit der Ermittlungen gilt. Am 9. Oder 10. Oktober soll entschieden werden, ob die Produktion wiederaufgenommen wird“, sagte Nekrassow.

    Die rumänischen Behörden hatten am Montag die Produktion in der Raffinerie stillgelegt. „Die Entscheidung der Behörden gefährdet den gesamten Produktionszyklus des russischen Konzerns in Rumänien“, sagte der russische Botschafter in Rumänien, Oleg Malginow. „Ich als Botschafter bin besorgt über die Entwicklung um die Raffinerie Petrotel“, hieß es in einer Erklärung des russischen Diplomaten.

    Der LUKoil-Konzern, der seit über 15 Jahren auf dem rumänischen Markt aktiv sei, habe seine Verpflichtungen immer gewissenhaft erfüllt und die rumänischen Gesetze strikt eingehalten. In dieser Zeit wurde die Tätigkeit der Raffinerie nie gestoppt und der Produktionszyklus nie unterbrochen“, betonte der Botschafter.

    Am 2. Oktober hatten die Behörden den Betrieb aus Verdacht auf Steuerhinterziehung und Geldwäsche durchsuchen lassen. Es gehe um eine Summe von rund 230 Millionen Euro. „Die rumänische Generalstaatsanwaltschaft sperrte alle Rohstoffe und Fertigprodukte der Aktiengesellschaft Petrotel-LUKoil. Über die Wiederaufnahme der Produktion soll ein rumänisches Gericht erst nach der Prüfung der von uns bereits eingereichten Klage entscheiden“, hieß es beim Konzern.

    LUKoil hatte Petrotel sowie ein Netz von 300 Tankstellen 1998 gekauft. Die Raffinerie hat eine Jahresleistung von 2,4 Millionen Tonnen.

    http://de.ria.ru/business/20141009/269754115.html

  9. #899
    Avatar von BlackJack

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    Ich sehne mich nach den Zeiten zurück als Zoran uns über all die wirklich wichtigen Dinge regelmäßig informiert hat, das hier tut mir leid, ehrlich, ich war jung und dumm und wusste das nur nicht zu würdigen.


    Zoooooraaaaan wo bist du? Ich will wieder über Mazedonien informiert werden!

  10. #900
    Avatar von Damien

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    Armenien tritt Eurasischer Wirtschaftsunion bei



    Die Kaukasus-Republik Armenien ist der Eurasischen Wirtschaftsunion beigetreten. Ein entsprechender Vertrag wurde am Freitag in Minsk unterzeichnet, hieß es offiziell in der weißrussischen Hauptstadt.

    Der Vertrag über die Gründung der Eurasischen Wirtschaftsunion war im vergangenen Mai von den Präsidenten Russlands, Weißrusslands und Kasachstans, Wladimir Putin, Alexander Lukaschenko und Nursultan Nasarbajew, unterschrieben worden und soll zum 1. Januar 2015 in Kraft treten.

    Die vier Länder kamen darin überein, dass der Vertrag in nächster Zeit ratifiziert wird, wie der Vorsitzende des Kollegiums der Eurasischen Wirtschaftskommission, Viktor Christenko, in Minsk mitteilte.
    Mit der Gründung der Wirtschaftsunion wurde die vor 14 Jahren ins Leben gerufene Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft (EAEC) aufgelöst.

    Armenien tritt Eurasischer Wirtschaftsunion bei | Politik | RIA Novosti

    - - - Aktualisiert - - -

    Kasachstan hofft auf baldigen Beitritt Kirgistans zu Eurasischer Wirtschaftsunion



    Der Präsident der zentralasiatischen Republik Kasachstan, Nursultan Nasarbajew, hofft darauf, dass Armenien noch vor dem Jahreswechsel Mitglied der Eurasischen Wirtschaftsunion wird. „Der Terminplan wurde bislang strikt eingehalten“, sagte Nasarbajew am Freitag in der weißrussischen Hauptstadt Minsk.

    Die Regierung Kirgistans hatte im Frühjahr 2011 einen Einstieg zur Zollunion Russlands, Weißrusslands und Kasachstans beantragt. Im Oktober 2011 fasste Kirgistan den Beschluss, der künftigen Wirtschaftsunion beizutreten, und bildete eine zuständige Arbeitsgruppe. Der Plan von Schritten zur Aufnahme Kirgistans in die Zollunion wurde am 29. Mai 2014 in Astana gebilligt. „Bislang wurde der Vertrag von Weißrussland, Russland und Kasachstan ratifiziert, die Türen stehen für andere Länder weiterhin offen“, sagte Nasarbajew.

    Ihm zufolge werden in der Eurasischen Wirtschaftsunion 87 der 151 im Rahmen der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft (EAEC) geschlossenen Abkommen gültig sein. Zur EAEC gehören Russland, Weißrussland, Kasachstan, Kirgistan und Tadschikistan. Die ersten drei davon besiegelten im vergangenen Mai die Gründung der Eurasischen Wirtschaftsunion. Der dahin gehende Vertrag soll zum 1. Januar 2015 in Kraft treten. Die EAEC selbst wurde am Freitag von den Teilnehmerländern aufgelöst.

    http://de.ria.ru/politics/20141010/269762341.html

    - - - Aktualisiert - - -

    Gazprom und CNOOC erörtern Ölprojekte auf Festlandsockel Russlands und Chinas



    Der russische Konzern Gazprom erwägt neue Richtungen seiner Kooperation mit China, darunter die Erschließung von Feldern auf dem Festlandsockel beider Länder. Das teilte Gazprom am Freitag in Moskau nach Abschluss eines China-Besuchs von Konzernchef Alexej Miller mit.

    Zu den neuen Richtungen der gemeinsamen Arbeit zählte Miller darüber hinaus Stromprojekte auf dem Territorium Chinas und gemeinsame Projekte in dritten Ländern. Bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden des Board of Directors des Konzerns CNOOC, Wang Yilin, wurden auch Perspektiven der Lieferung von verflüssigtem Erdgas (LNG) an China erörtert.

    Wang teilte mit, sein Konzern habe reichlich Erfahrungen in der geologischen Erkundung, bei der Erschließung von Feldern auf dem Festlandsockel und beim Bau von Unterwasserleitungen.

    CNOOC ist in China ein Monopolist bei Suche, Erkundung und Förderung von Öl und Gas auf dem chinesischen Festlandsockel. Das Unternehmen ist auch auf den Absatz von Kohlenwasserstoffen in China spezialisiert und zugleich der größte chinesische LNG-Importeuer.

    Der Großteil der CNOOC-Felder befindet sich im Südchinesischen Meer. 2013 nahm der Konzern das größte Unterwasser-Gasfeld in China – Liwan 3-1 – mit prognostischen Reserven von rund 170 Milliarden Kubikmeter in Betrieb. Im September 2014 gab das Unternehmen die Entdeckung noch eines großen Feldes im Tiefwasserbereich des Südchinesischen Meeres bekannt. Das Vorkommen erhielt den Namen Lingshui 17-2.

    http://de.ria.ru/business/20141010/269763032.html

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