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RWE bewirbt sich um Bau eines Atomkraftwerks in Rumänien

Erstellt von Vasile, 24.07.2006, 16:43 Uhr · 17 Antworten · 2.284 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Vasile

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    RWE bewirbt sich um Bau eines Atomkraftwerks in Rumänien

    Auch RWE bewirbt sich um Bau eines Atomkraftwerks in Rumänien

    Nach E.ON <EOA.ETR> bewirbt sich auch RWE <RWE.ETR> um den Bau eines Atomkraftwerks in Rumänien. Dies bestätigte das Unternehmen der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Das neue Atomkraftwerk solle mit moderner westlicher Technik im süd-ostrumänischen Cernavoda errichtet werden. Insgesamt beteiligen sich 15 Unternehmen - darunter auch Iberdrola <IBE.SCM> <IBE.FSE> und Enel <ENEL.AFF> <ENL.FSE> - an der Ausschreibung. Früheren Berichten zufolge liegt der Wert des Auftrags bei 2,2 Milliarden Euro./zb

    Quelle: http://www.finanznachrichten.de/nach...el-6742261.asp

  2. #2
    Crane
    Ist schon interessant.

    Das Problem was ich sehe ist das RWE und E.ON im eigenen Land überhaupt keine AKWs mehr bauen dürfen und das schon seit längerer Zeit. Deshalb ist der Export der Technik und der Technikvorsprung, den man gegenüber anderen Herstellern (die Hersteller sind gewiss nicht RWE oder E.ON, sondern vielmer Siemens und solche Unternehmen) hatte verschwunden und zu einem Rückstand geraten.

    Mich würde interessieren welches Unternehmen letztendlich die Hauptteile liefern würde, wenn es zu einem Bau kommt. Mittlerweile sind die Franzosen weltspitze was Leistung, Wirkungsgrad und Sicherheit betrifft. Die Deutschen waren mal wirkliche Weltklasse, aber seit ende der 90er ist das ganz schön stark eingebrochen weil einfach niemand mehr in die Technik investieren wollte und sie im Ausland auch keine hohen Gewinne mehr abwerfen konnte. Schließlich haben sich alle potenziellen Kunden immer gefragt "Weshalb solllen wir etwas kaufen, was ihr selber nicht mehr wollt?". Deshalb wundert mich diese Meldung wirklich und mich würde interessieren wie weit wirklich deutsche Unternehmen beteiligt sind.

  3. #3
    Avatar von Vasile

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    Na ja, nach dem Schließen des AKW Kozloduj in Bulgarien wird Rumänien zu einem Energieriesen im Balkan und Strom nach Griechenland und Türkei exportieren.

  4. #4
    Crane
    Zitat Zitat von Vasile
    Na ja, nach dem Schließen des AKW Kozloduj in Bulgarien wird Rumänien zu einem Energieriesen im Balkan und Strom nach Griechenland und Türkei exportieren.
    Ein AKW wird dafür denke ich mal nicht reichen.. zumal eher das Netz das größere Problem darstellt um den Balkan vernünftig versorgen zu können.

    Haste ne Ahnung von Stromerzeugung, Verbrauch und Bevölkerung von Rumänien? Und wie der meiste Strom in Rumänien erzeugt wird?

    Ich persönlich bin eher ein befürworter von Atomenergie zumal die Alternative bei der Kohleverbrennung liegt.. und mir isses gerade heiß genug

  5. #5
    Avatar von Vasile

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    Hier kann mah mehr über das AKW Cernavoda in Rumänien lesen:
    http://www.reyl.de/tschernobyl/osteuropa/cernavoda.html

    Der erste Reaktor ist also schon seit 10 Jahren fertig, der zweite ist Ende dieses Jahres oder spätestens im nächsten Jahr, es bleiben also noch 3 Reaktoren die fertiggebaut werden müssen..

  6. #6
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von Hellenic
    Zitat Zitat von Vasile
    Na ja, nach dem Schließen des AKW Kozloduj in Bulgarien wird Rumänien zu einem Energieriesen im Balkan und Strom nach Griechenland und Türkei exportieren.
    Ein AKW wird dafür denke ich mal nicht reichen.. zumal eher das Netz das größere Problem darstellt um den Balkan vernünftig versorgen zu können.

    Haste ne Ahnung von Stromerzeugung, Verbrauch und Bevölkerung von Rumänien? Und wie der meiste Strom in Rumänien erzeugt wird?
    Sofern ich weiss erzeugen (ohne die AKW Cernavoda) Wasserkraftwerke 25% des Stromverbrauches, der Rest wird durch Wärmekraftwerke gesichtert. die mit Erdöl, Braunkohle oder Steinkohle funktionieren.

  7. #7
    Crane
    Da steht nirgends was für ne Leistung die Dinger haben, aber egal.

    Atomkrfatwerke an sich sind Gelddruckmaschinen, wenn der Staat die Kohle richtig verteilt, dann haben da alle was von. Ist wie mit dem Öl bei den Saudis...

    Das Land könnte so schnell wirtschaftlich weiter aufholen nur muss man auch alles richtig machen. Sicherheitsaspekte beachten und auch genug Kohle für die Wiederaufbereitung und Endlagerung der Brennstäbe zur Seite legen, sonst kommt nachher noch das böse Erwachen.
    Wenn man es so macht ist es wesentlich wirtschaftlicher und umweltfreundlicher als jedes Kohlekraftwerk.

  8. #8
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von Hellenic
    Da steht nirgends was für ne Leistung die Dinger haben, aber egal.

    Atomkrfatwerke an sich sind Gelddruckmaschinen, wenn der Staat die Kohle richtig verteilt, dann haben da alle was von. Ist wie mit dem Öl bei den Saudis...

    Das Land könnte so schnell wirtschaftlich weiter aufholen nur muss man auch alles richtig machen. Sicherheitsaspekte beachten und auch genug Kohle für die Wiederaufbereitung und Endlagerung der Brennstäbe zur Seite legen, sonst kommt nachher noch das böse Erwachen.
    Wenn man es so macht ist es wesentlich wirtschaftlicher und umweltfreundlicher als jedes Kohlekraftwerk.
    Lese am Ende dieses Artikels: http://www.bfai.de/fdb-SE,MKT20060817104234,Google.html

  9. #9

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    AKW, wie schrecklich. Rumänien sollte aus Cernobil, Terrorismus und dem Skandinavischen Problemfall lernen und wie Deutschland darauf aus sein weg von allen nicht erneuebaren Energieformen gehen.

  10. #10

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    Denn, Deutschland hat dazu gelernt und geht de einzig richtigen Schritt:

    Michael Müller: Exportchance PhotovoltaikArtikel in Notizzettel legen.
    21. Europäische Photovoltaikkonferenz in Dresden eröffnet

    Deutsche Hersteller von Photovoltaikanlagen haben sich international eine technische Spitzenstellung erarbeitet und sind vielfach auch auf Auslandsmärkten erfolgreich. "Gerade in der Solarbranche zeigt sich, dass Deutschland ein Innovationsstandort ist", betonte Michael Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, bei der Eröffnung der Europäischen Photovoltaikkonferenz in Dresden. Müller traf mit hochrangigen Vertretern von Politik und Industrie aus den USA, Japan, Griechenland sowie Deutschland zusammen.

    An der Konferenz nehmen rund 2.500 Teilnehmer und rund 400 Aussteller aus 29 Ländern teil. "Diese starke Beteiligung zeigt, welche Bedeutung die europäische Solarindustrie heute bereits hat", so Müller. Dabei behauptet Deutschland seine Stellung als weltweit wichtigster Markt für Photovoltaik. Deshalb entstehen derzeit in Deutschland mehr als zehn neue Solarfabriken mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 500 Millionen Euro. "Investitionssicherheit und ein stabiler Heimatmarkt sind die Voraussetzungen für Investitionen in Produktionskapazitäten und neue Fertigungstechnologien. Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir diesen Innovationsvorsprung halten können", sagte Müller.

    Im Jahr 2005 wurden weltweit Solarstromanlagen mit 1.100 Megawatt photovoltaischer Spitzenleistung installiert. Davon erzeugen Anlagen mit rund 600 Megawatt Leistung ihren Strom in Deutschland. Weitere wichtige Märkte waren mit rund 300 Megawatt Japan und rund 100 Megawatt die USA. Dies wird aber nach Expertenmeinung nicht so bleiben: Neue Märkte erschließen sich in der EU in Ländern wie Griechenland, Frankreich, Italien, Portugal und Spanien. Denn hier sind Förderprogramme für Photovoltaik kürzlich in Kraft getreten und lassen eine interessante Marktentwicklung erwarten. Auch China, Indien, Südkorea, Thailand und Taiwan werden zu den wachsenden Märkten gezählt. In Nordamerika hat neben den USA auch Kanada Anreize für Photovoltaikanlagen gesetzt. "Die deutschen Unternehmen sind für diese neuen Märkte gut aufgestellt", so Müller.

    Wieczorek-Zeul und Gabriel: Weltweite Investitionen für erneuerbare Energien in RekordhöheArtikel in Notizzettel legen.
    Netzwerk REN21 veröffentlicht Globalen Statusbericht 2006

    Die Investitionen in erneuerbare Energien sind innerhalb eines Jahres um ein Drittel gestiegen, von 30 Mrd. US-Dollar im Jahr 2004 auf 38 Mrd. Dollar im Jahr 2005. Das geht aus dem neuen Globalen Statusbericht 2006 hervor. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: "Einmal mehr zeigt sich der Vorteil sicherer Investments auf Grundlage von Einspeisesystemen, die inzwischen in der Mehrzahl der 49 Länder mit besonderen Förderpolitiken gelten. Diese Entwicklung schafft sichere Arbeitsplätze, allein 170.000 in Deutschland, verbunden mit einem ständig wachsenden Exportanteil". Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul: "Energie ist nicht nur eine Voraussetzung für die Befriedigung der wichtigsten Grundbedürfnisse der Menschen in den Entwicklungsländern; Energie ist auch ein entscheidender Produktionsfaktor, ohne den wirtschaftliche Entwicklung und der Aufbau der sozialen Infrastruktur nicht denkbar sind".

    Zwei Jahre nach der Konferenz renewables 2004 in Bonn hat das globale Politiknetzwerk REN21 (Renewable Energy Policy Network for the 21st century) den Bericht aktualisiert. Deutschland bleibt demnach Weltmeister bei der Nutzung erneuerbarer Energien. Allein hier wurden im vergangenen Jahr – wie übrigens auch in China – 7 Mrd. Dollar investiert, gefolgt von den USA (3,5 Mrd. Dollar), Spanien und Japan (jeweils 2 Mrd. Dollar).

    Über eine halbe Milliarde Dollar fließt pro Jahr als Entwicklungshilfe in die Förderung erneuerbarer Energien in Entwicklungsländer. Die drei wichtigsten Kapitalgeber sind die deutsche KfW, die Weltbank-Gruppe und die Globale Umweltfazilität (GEF). Über die Sonderfazilität für erneuerbare Energien und Energieeffizienz stellt die KfW Entwicklungsbank im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in den Jahren 2005 bis 2009 bis zu 500 Mio. Euro in Form zinsgünstiger Darlehen zur Verfügung. Bereits im ersten Jahr sind Finanzierungszusagen in Höhe von 170 Mio. Euro erteilt worden.

    Laut Studie erhöhte sich die weltweite Kapazität zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien von 160 Gigawatt (GW) in 2004 auf 182 GW (ohne große Wasserkraft). Die sechs führenden Nationen waren China (42 GW), Deutschland (23 GW), die USA (23 GW), Spanien (12 GW), Indien (7GW) und Japan (6 GW). Japan wurde in dieser Kategorie zum ersten Mal von Indien übertroffen.

    Der Anteil von Biokraftstoffen (Ethanol, Biodiesel) am globalen Treibstoffverbrauch stieg von 33 Mrd. Liter auf insgesamt 37 Mrd. Liter an. Die USA zogen bei der Ethanol-Kraftstoff-Produktion erstmals mit Brasilien gleich. Beim Biodiesel bleibt Deutschland Spitzenreiter. Allein die Hälfte der weltweiten Biodiesel-Produktion kam 2005 aus heimischer Produktion, bei einem Anstieg um 75 % in der EU.

    Der Globale Statusbericht 2006 wurde mit Förderung des Bundesumweltministeriums (BMU) und des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) vom globalen Politiknetzwerk erneuerbare Energien REN21 in Auftrag gegeben. Dessen Ziel ist es, den schnellen Ausbau der erneuerbaren Energien in Entwicklungs- und Industrieländern durch Unterstützung politischer Entwicklungen und Entscheidungsprozesse auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene voranzutreiben.

    Der Globale Statusbericht erneuerbare Energien 2006 steht im Internet als Download unter Link öffnet in neuem Fenster www.ren21.net sowie unter www.bmu.de/37548 zur Verfügung.

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