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Das Schweizer Bankgeheimnis und der Datenschutz

Erstellt von allesineinem, 03.02.2010, 22:55 Uhr · 70 Antworten · 6.513 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
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    Das Schweizer Bankgeheimnis und der Datenschutz

    Schweizer Bankgeheimnis geknackt


    "Jetzt sag' schon!" - "Niemals!" Habt ihr schon mal ein Geheimnis gehütet? Vielleicht hat euch ein Freund etwas anvertraut, das ihr keinem erzählen dürft.


    Es gibt auch Firmen, die Geheimnisse bewahren. Zum Beispiel Banken. Sie wissen meist gut Bescheid, wie viel Geld ihre Kunden gespart haben und was sie verdienen. Das sind sehr vertrauliche Infos. Die soll eine Bank auf keinen Fall einfach so ausplaudern. Deshalb gibt es das Bankgeheimnis. Darin verpflichten sich Banken zur Verschwiegenheit. Damit ihre Kunden auch sicher sein können, dass ihre Geheimnisse bei der Bank gut aufgehoben sind.
    Doch das Bankgeheimnis ist unterschiedlich streng. In manchen Ländern muss die Bank über mehr Dinge dem Staat Auskunft geben als in anderen. Das Bankgeheimnis in der Schweiz ist eines der strengsten der Welt. Es steht im Gesetz - und wenn Bankleute dagegen verstoßen, müssen sie mit einer Strafe rechnen. Manchmal wird das Geheimnis aber auch gelüftet. Wenn zum Beispiel jemand vor Gericht muss, weil er auf seinem Konto gestohlenes Geld gehortet haben soll.
    Um das Schweizer Bankgeheimnis gibt es immer wieder Ärger. Warum? Manche Leute aus Deutschland und anderen Ländern verstecken ihr Geld auf Schweizer Konten. In Deutschland müssten sie einen Teil davon ans Finanzamt abgeben. Man sagt, sie müssten Steuern zahlen. Wenn ihr Geld aber in der Schweiz liegt und niemand davon weiß, können sie sich um deutsche Steuern drücken.
    Hinter solchen Steuersündern sind deutsche Fahnder her. Sie wollen an die geheimen Infos der Schweizer Banken. Auch wenn sie nur einen Verdacht haben, dass jemand seine Steuern nicht ordentlich zahlt. Doch die Schweizer wollen die Infos nur rausrücken, wenn die deutschen Ermittler handfeste Beweise haben.
    Gerade wird wieder viel über dieses Thema gestritten. Denn jemand hat es offenbar geschafft, das Schweizer Bankgeheimnis zu knacken. Er hat eine CD mit Infos über Hunderte Deutsche beschafft, die ihr Geld angeblich in der Schweiz verstecken. Die deutsche Regierung will ihm diese CD abkaufen. Das ärgert die Schweizer Regierung. Sie sagt: Das sind geheime Daten! Sie hätten nie nach draußen gelangen dürfen.


    Schweizer Bankgeheimnis geknackt - KinderNetz - Nachrichten - HNA Online


    Die Deutschen haben kein recht die Schweizer zu zwingen auf ihren Rechtsmässigen Anspruch zu verzichten. Das wäre das eine.
    Die Deutschen sind nicht zum besserem belehrt die Daten zu kaufen und sie zu Missbrauchen, und müssen zum schluss kommen das sie mit den Schweizern kooperien sollten.
    Ebenso müsste man die gewisse Person, die gegen dem gesetz des Datenschutzes verstösst an die Schweiz ausliefern.
    Deutschland muss einen punkt machen, und mit ihren Partnern auf einer bequemerer weise zur einer Einigung kommen.

  2. #2

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    Ländern wie der Schweiz, Lichtenstein und anderen sollte man das Handwerk legen und mit einem Embargo belasten das sie sich nicht mehr durch "legalen" Diebstahl anderer bereichern, nicht mehr und nicht weniger.

    Die Schweiz und andere führen schon seit jahrzehnten ein Schmarotzerdasein und das absolut ohne Folgen.

  3. #3

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    Zitat Zitat von Born_in_Yugoslavia Beitrag anzeigen
    Ländern wie der Schweiz, Lichtenstein und anderen sollte man das Handwerk legen und mit einem Embargo belasten das sie sich nicht mehr durch "legalen" Diebstahl anderer bereichern, nicht mehr und nicht weniger.

    Die Schweiz und andere führen schon seit jahrzehnten ein Schmarotzerdasein und das absolut ohne Folgen.

    Wenn du von Bereicherung redest, dann gilt das auch für die Staaten. Red bitte keinen Stuss. Ohne dem Schweizer Bankgeheimnis gäbe es eine noch unstabilere Ekonomie und weniger Einahmen.
    Ist alles eine Frage der Balance!

  4. #4
    Mulinho
    Ich habe gestern einen interessanten Artikel im "Blick am Abend" gelesen:

    "Fragen zum Datenklau

    Darf ich als Bankangestellter Daten klauen und zum Kauf anbieten? Natürlich nicht. Das wäre treulos. Darf ein Staat solche daten für viel Geld kaufen und damit andere Bankangestellte zur Nachahmung verführen? Wo kommen wir da hin!
    Das war einfach.Jetzt wird es schwieriger: Darf der Staat bei mir Steuern eintreiben, meinen reichen Nachbarn aber ungeschoren lassen, obwohl er dessen Einkommen kennt oder kennen könnte? Dürfen ausländische Banken meinem Nachbarn helfen, sein Einkommen vor der Steuerbehörde zu verheimlichen? Darf sich mein Staat dagegen zur Wehr setzen?
    Jetzt wird es noch schwieriger: Griechenland ist ein kaputter Staat, weil er nicht genug Steuern eintreiben kann. Kalifornien ist aus demselben Grund pleite. In Deutschland verlottern schon die Schulen und Krankenhäuser.
    Wollen wir einen verlumpten Staat zum Nachbarn haben? Nein, wir sollten Angela Merkel dankbar sein, dass sie ihr Land zusammenhält.
    Gibt es einen Ausweg aus dem Dilemma? Klar: Die Schweiz sollte endlich, endlich das Bankgeheimnis fahren lassen und den automatischen Informationsaustausch zulassen. Damit wäre auch Datenklau kein Geschäftsmodell mehr."

    Von Werner Vontobel

    Der Typ ist GENIAL!!

  5. #5
    Avatar von Zurich

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    Es solll ein Gesetz entstehen, bei welchem bei so einem Daten-Klaut die Höchststrafe (nämlich Lebenslänglich) folgt, wegen Hochverrat! Von mir aus können sie solche Leute auch erschiessen. - Hauptsache: Allerhöchste Drohung. Dann können sich solche Idioten 2 Mal überlegen ob sie das machen wollen, wenn sie den schweizer Geheimdienst im Nacken haben.

    Das Schweizer Bankengeheimniss ist das aller aller aller-heiligste, was die Schweiz hat. Das ist hier noch wichtiger als der Käse, die Uhren, das Armeemesser, die Schokolade oder was weiss ich was noch. Das Fundament der heutigen Schweiz basiert auf dem.

    Mir kommt es immer wieder so vor, als wolle die EU die Schweiz entweder in die EU zwingen oder sie wirtschaftlich auf EU-Niveau unfreiwillig runterholen.

  6. #6
    Avatar von Zurich

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    Und als gegenmassnahme sollten jetzt alle CH-Kantonen die Steuern noch mehr senken, um noch mehr stinkreiche Deutsch in die Schweiz zu locken, ebenso dessen Firmen!
    Auch in der Kantonalensteuerfrage hat die EU der Schweiz nichts zu melden.

  7. #7
    Mulinho
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Es solll ein Gesetz entstehen, bei welchem bei so einem Daten-Klaut die Höchststrafe (nämlich Lebenslänglich) folgt, wegen Hochverrat! Von mir aus können sie solche Leute auch erschiessen. - Hauptsache: Allerhöchste Drohung. Dann können sich solche Idioten 2 Mal überlegen ob sie das machen wollen, wenn sie den schweizer Geheimdienst im Nacken haben.

    Das Schweizer Bankengeheimniss ist das aller aller aller-heiligste, was die Schweiz hat. Das ist hier noch wichtiger als der Käse, die Uhren, das Armeemesser, die Schokolade oder was weiss ich was noch. Das Fundament der heutigen Schweiz basiert auf dem.

    Mir kommt es immer wieder so vor, als wolle die EU die Schweiz entweder in die EU zwingen oder sie wirtschaftlich auf EU-Niveau unfreiwillig runterholen.
    Es ist das allerheilligste, weil es am meisten Geld einspielt. DAS FUNDAMENT der heutigen Schweiz ist quasi 1291 und dieses Bankgeheimnis besteht rechtlich erst seit 1935.

    Ich sehe hier klar handlungsbedarf. Die Schweiz soll sich der EU annähern. Heisst nich, Bankgeheimnis aufgeben, sondern automatischen Datenaustausch bewilligen.

    Edit: Habe erst jetzt gelesen, dass du Fundament auf die heutige Schweiz beziehst. Also streiche 1291.

  8. #8
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Es ist das allerheilligste, weil es am meisten Geld einspielt. DAS FUNDAMENT der heutigen Schweiz ist quasi 1291 und dieses Bankgeheimnis besteht rechtlich erst seit 1935.

    Ich sehe hier klar handlungsbedarf. Die Schweiz soll sich der EU annähern. Heisst nich, Bankgeheimnis aufgeben, sondern automatischen Datenaustausch bewilligen.

    Edit: Habe erst jetzt gelesen, dass du Fundament auf die heutige Schweiz beziehst. Also streiche 1291.
    Darum schrieb ich "der heutigen Schweiz". Die heutige Schweiz, so wie sie ist, hat sie hauptsächlich dem Bankengeheimnissen zu verdanken und nicht dem Export von Schokolade, Uhren, Käse, Armeemesser oder was weiss ich was.

    Und nein die Schweiz soll sich ja nicht der EU annähern, geschweige denn in die EU kommen. Das Niveau der EU ist deutlich tiefer als das der Schweiz. Ich rede nicht nur vom BIP oder der Lebensqualität. Schau nur mal die Löhne hier an. Der Durchschnitt liegt über 6'000 CHF, das sind über 4'000 Euro. Die Steuern sind so tief wie niergends sonst. Und auch was die Arbeitslosenzahl betrifft. Steigt hier die Zahl über 2% macht man sich schon sorgen, bei über 3% redet man bereits von Kriese.
    Wo sonst in der EU findest du einen der art hohen Wohlstand??????

    Nein, die Schweiz soll jaaaa nicht in die EU kommen! Billaterale Verträge JA, Beitritt NEIN! Und Billaterale Verträge heisst nicht, dass man sich von der EU rumkommandieren lassen sollte.

    Es geht nicht nur um das Bankengeheimniss. Die EU versucht die Schweiz auch in der Steuerfrage zu erpressen. Und das geht gar nicht. Denn die Steuern machen hier hauptsächlich die Kantone, da hat nichteinmal die Schweiz selbst viel zu sagen. Und die haben nun mal das recht, ihre Steuerpolitik selber zu regulieren. Verdammtnochmal, die Schweiz hat eine eigene Verfassung, eigene Gesetze und ist ein unabhäniger Staat!
    Und wenn es überreiche Menschen aus der EU in die Schweiz zieht und auch mehr Firmen, dann ist das ein EU-Problem und nicht das der Schweiz.

    Genau so mit dem Bankengeheimniss. Die sooo hohen Steuern der EU-Staaten treiben die Leute, entweder in die Schweiz zu ziehen oder ihr Geld dort anzulegen.

    Man soll also die Schweiz weder in der Frage des Bankengeheimnisses noch in ihrer Steuerpolitik erpressen. Die Schweiz ist nun mal kein EU-Mitgled sondern ein unabhängier Staat.

  9. #9
    Mulinho
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Darum schrieb ich "der heutigen Schweiz". Die heutige Schweiz, so wie sie ist, hat sie hauptsächlich dem Bankengeheimnissen zu verdanken und nicht dem Export von Schokolade, Uhren, Käse, Armeemesser oder was weiss ich was.

    Und nein die Schweiz soll sich ja nicht der EU annähern, geschweige denn in die EU kommen. Das Niveau der EU ist deutlich tiefer als das der Schweiz. Ich rede nicht nur vom BIP oder der Lebensqualität. Schau nur mal die Löhne hier an. Der Durchschnitt liegt über 6'000 CHF, das sind über 4'000 Euro. Die Steuern sind so tief wie niergends sonst. Und auch was die Arbeitslosenzahl betrifft. Steigt hier die Zahl über 2% macht man sich schon sorgen, bei über 3% redet man bereits von Kriese.
    Wo sonst in der EU findest du einen der art hohen Wohlstand??????

    Nein, die Schweiz soll jaaaa nicht in die EU kommen! Billaterale Verträge JA, Beitritt NEIN! Und Billaterale Verträge heisst nicht, dass man sich von der EU rumkommandieren lassen sollte.

    Es geht nicht nur um das Bankengeheimniss. Die EU versucht die Schweiz auch in der Steuerfrage zu erpressen. Und das geht gar nicht. Denn die Steuern machen hier hauptsächlich die Kantone, da hat nichteinmal die Schweiz selbst viel zu sagen. Und die haben nun mal das recht, ihre Steuerpolitik selber zu regulieren. Verdammtnochmal, die Schweiz hat eine eigene Verfassung, eigene Gesetze und ist ein unabhäniger Staat!
    Und wenn es überreiche Menschen aus der EU in die Schweiz zieht und auch mehr Firmen, dann ist das ein EU-Problem und nicht das der Schweiz.

    Genau so mit dem Bankengeheimniss. Die sooo hohen Steuern der EU-Staaten treiben die Leute, entweder in die Schweiz zu ziehen oder ihr Geld dort anzulegen.

    Man soll also die Schweiz weder in der Frage des Bankengeheimnisses noch in ihrer Steuerpolitik erpressen. Die Schweiz ist nun mal kein EU-Mitgled sondern ein unabhängier Staat.

    heutige Schweiz = Habe ich editierit

    Meine Devise gilt auch: Bilaretalen JA, Beitritt NEIN

    Die Schweiz sollte sich auch nicht von der EU erpessen lassen. Die Steuern sind jedem Land selbst überlassen (ausser in der EU) und soll auch so bleiben. Aber ich habe ja schon gesagt, Bankgeheimnis soll weiterhin bestehen nur gegenüber der EU gelockert werden und zwar durch automatische Datenvermittlung usw.

    DENN was innerhalb der Schweiz passiert, geht nur die Schweiz was an, ABER diese Steuersünder sind keine Schweizer Bürger oder leben in der Schweiz. Also ist es eine Abzocke und Verbrechen, wenn illegale Machenschaften gemacht werden, die die EU-Länder abschwächen.
    Meine Lösung: Schweizer Bankgeheimnis voll und ganz behalten INNERHALB der Schweiz. Für Kunden aus den EU-Ländern gelten andere Regeln.
    Somit überlegen sich diese Kunden auch, in die Schweiz zu ziehen und sich bspw. in Deutschland abzumelden. Der Geldstrom fliesst in die Schweiz und zwar auf LEGALEM Weg. Die Steuern kann die EU nämlich nicht ändern, genau so wenig wie die Regeln. Der Ruf der Schweiz wäre somit gewahrt.
    Was die Schweiz Banken bisher gemacht haben, ist eine Schande und sollte auch bestraft werden und nicht in den Schutz genommen werden.

    Zurich, in der Wirtschaft scheinst du nicht links zu stehen

  10. #10
    Mulinho
    @Alle: Bitte liest meinen Artikel bisschen weiter oben. Sehr interessant!!

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