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Das Schweizer Bankgeheimnis und der Datenschutz

Erstellt von allesineinem, 03.02.2010, 22:55 Uhr · 70 Antworten · 6.519 Aufrufe

  1. #51

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Versuch es nochmals. Habe es freigegeben.

    Damals in der Marktwirtschaft - Balkanforum
    Habe ich dir schon mal geschrieben, daß ich deine Posts sehr gerne lese?
    Ja?
    Okay, dann maches ich eben hiermit noch einmal.

  2. #52
    Avatar von Grizzly

    Registriert seit
    23.04.2006
    Beiträge
    4.314
    Wenn's gegen die Reichen geht, dann scheiss ich auf den Datenschutz, der mir ansonsten sehr wichtig ist. Diese Drecksäcke machen unseren Staat manövrierunfähig, weil sie der Gemeinschaft ein Vielfaches dessen entziehen, was unter der Bezeichnung "Sozialbetrug" verloren geht.

    Ausnahmsweise, wirklich ausnahmsweise, bin ich mit Angie und Schäuble einer Meinung.

  3. #53
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.090

    Idee

    hier noch ein bericht welcher sich damit befasst warum & seit wann es das bankgeheimis in der schweiz gibt.....

    Die Bankgeheimnisknacker - Schweiz: Standard - bazonline.ch

    Die Bankgeheimnisknacker

    Von Thomas Knellwolf. Aktualisiert am 05.02.2010




    • Jahrzehntelang biss sich die halbe Welt daran die Zähne aus. Doch jetzt ist alles anders. Dank gütiger Mithilfe abtrünniger Angestellter brechen ausländische Behörden das Bankgeheimnis. Die Schweizer Banken schauen ohnmächtig zu.


    -------------------------------------------------------------------
    dann wollte ich noch am zürich gesagt haben das nicht die eu-länder die einzigen sind welche die schweiz auf die zusammenarbeit bezüglich steuersündern und deren datenaustausch pochen sondern vorallem auch die oecd......
    OECD

    warum du dies ausblendest und dich so auf die eu einprügelst bleibt mir ein rätsel.
    deine haltung hat viel mehr mit einem svp-stammtisch geheule zutun als einem aufgeschlossenem und aufgeklärtem bürger ........
    und ich bin & war mehr als schockiert als ich das von dir lesen musste.
    ich meine mit solch einer haltung sollte man dir jede reise in die eu-länder verbieten.
    es fällt mir wirklich nicht einfach mir vorzustellen das was du auch immer studieren magst dies zu glauben.
    wo bleiben nur die verbindenden elemente wie gegenseitige hilfe, gemeinsamer fortschritt, fruchtbare zusammenarbeit usw.....

    welche irgendwie stattfinden sollen jedoch nicht wenn es um steuersünder geht.

    sorry solche typen regen mich auf und ich kann es nicht anders sagen das ist sowas von beschränkt.

    habe extra nicht übers weekend geschrieben ,weil es im tonfall wohl noch etwas anders ausgefallen wäre.



    zitatzürich ;
    Was ausserhalb geschieht ist mir wurst! Für was gibts denn staatliche Souveräntät und Unabhängigkeit? Und die Deutschen oder Franzosen kümmern mich sozial gesehen erst recht nicht! Für was? Ich habe Mitleid mit den Haitianern, oder Leuten aus armen Ländern, Afrika,..etc..., das BIP, Einkommen oder die Arbeitslosenzahl von Deutschland, Frankreich oder was weiss ich wen noch aus der EU, geht mir am Arsch vorbei.



  4. #54
    Avatar von Franko

    Registriert seit
    06.01.2007
    Beiträge
    3.128















    .

  5. #55
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Ich verstehe deine Argumentation sehr gut. Und ich gebe dir nicht unrecht. Aber meine meinung diesbezüglich hat sich weit über das Bankengeheimniss gebildet. Es kommt mir nun mal so vor, als wolle man die Schweiz in die EU zwigen und auf das EU-Niveau runterholen. Und das geht schon seit Jahren so. Ich meine... für was gibt es dann Unabhängikeit und staatliche Souveränität??? Wäre die Schweiz in der EU, würde ich keinen Muks von mir geben bezüglich diesen Diskussionen. Aber das ist nun mal nicht der Fall.

    Und falls es dir nicht aufgefallen ist, neben dem Bankengeheimniss ist der EU die Schweizer Steuerpolitk ein riesen Dorn im Auge. Durch diese Politik saugt sich die Schweiz voll mit überreichen EU-Bürgern die hierherziehen oder Firmen. Schau nur mal an, wie viele Prominente es in die Schweiz zieht. Dann noch zaaaaaahlreiche Wirtschaftskräfte und Leute aus der Wirtschaft die ganz oben stehen oder ganz einfach gebildete Leute mit einem sehr hohen Fachwissen. Alle kommen in die Schweiz und es werden immer mehr.
    Aber das ist nicht die Schuld der Schweizer, sondern die anderen (Franzosen, Deutsche, Italiener,..etc..). Guido Westerwelle hat mal im Parlament bezüglich diesem Streitpunkt einen wichtigen Satz gesagt: "Das Problem ist nicht die Steueroase, sondern die Wüste drum herum."

    Und das, mit dem christlichen Gedanken, den du ja bereits erwähnst (obwohl das überhaupt kein Grund war, warum ich bei der CVP bin, bin ja nicht gerade religiös), will ich doch noch was loswerden: Innerhalb der Schweiz gilt für mich der soziale Gedanke. Was ausserhalb geschieht ist mir wurst! Für was gibts denn staatliche Souveräntät und Unabhängigkeit? Und die Deutschen oder Franzosen kümmern mich sozial gesehen erst recht nicht! Für was? Ich habe Mitleid mit den Haitianern, oder Leuten aus armen Ländern, Afrika,..etc..., das BIP, Einkommen oder die Arbeitslosenzahl von Deutschland, Frankreich oder was weiss ich wen noch aus der EU, geht mir am Arsch vorbei.

    Naja, und da wundert es dich, wenn die Deutschen auf schweizerische Empfindlichkeiten scheißen?

  6. #56
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Franko Beitrag anzeigen















    .
    ... und das die schweizer Medien mit Nazivergleichen kommen ist einfach nur arm. Die Schweiz hat sich mit der Aufarbeitung ihrer eigenen finanziellen Vergangenheit schwer genug getan.

  7. #57
    Avatar von skorpion

    Registriert seit
    25.10.2009
    Beiträge
    3.739
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Es solll ein Gesetz entstehen, bei welchem bei so einem Daten-Klaut die Höchststrafe (nämlich Lebenslänglich) folgt, wegen Hochverrat! Von mir aus können sie solche Leute auch erschiessen. - Hauptsache: Allerhöchste Drohung. Dann können sich solche Idioten 2 Mal überlegen ob sie das machen wollen, wenn sie den schweizer Geheimdienst im Nacken haben.

    Das Schweizer Bankengeheimniss ist das aller aller aller-heiligste, was die Schweiz hat. Das ist hier noch wichtiger als der Käse, die Uhren, das Armeemesser, die Schokolade oder was weiss ich was noch. Das Fundament der heutigen Schweiz basiert auf dem.

    Mir kommt es immer wieder so vor, als wolle die EU die Schweiz entweder in die EU zwingen oder sie wirtschaftlich auf EU-Niveau unfreiwillig runterholen.
    Wenn es so wäre, täte mir die Schweiz sehr, sehr leid. Aber vielleicht hat es dieses geldgierige, käse-fondue-fressende Bergvolk auch nicht besser verdient.
    Zitat Zitat von Styria Beitrag anzeigen
    Es ist eine Unterhöhlung des Rechtsstaates.

    Natürlich bin ich auch dafür, dass Steuersünder erwischt werden. Aber auf einem legalem Weg wie es die Rechtsstaatlichkeit vorsieht.

    Wenn du einen Fernseher kaufst von zweifelhafter Herkunft bzw. wissen mußt, das er gestohlen ist, begehst du Hehlerei und wirst nach dem Strafrecht bestraft.

    Wenn der Staat Daten kauft, wo er genau weiß, dass diese Daten gestohlen sind, begeht er Hehlerei. Darf der Staat sich über bestehende Gesetze hinwegsetzen, nur weil der Zweck die Mittel heiligt?

    Dann könnten wir das ja auch alle machen?

    Steuerdisziplin für alle, aber auch Rechtsstaatlichkeit für alle. Der Staat muß Mittel und Wege finden auf legalem Wege sich hier durchzusetzen und nicht die Rechtsstaatlichkeit verlassen. (Ich habe das Gefühl wir verlieren Schritt für Schritt von unseren Großeltern und Eltern mühsam erkämpften Freiheiten wieder)
    Warum sollte Steuerhinterziehung anders behandelt werden als "gewöhnliche" Kriminalität? Nur weil die Täter der "besseren" Gesellschaft angehören? Für andere Verbrechen werden auch Belohnungen ausgelobt um das Denunziantentum zu fördern. Es werden Geheimdienste und V-Leute eingesetzt, Lauschangriffe durchgeführt und Geschäfte mit Kronzeugen gemacht. Steuerhinterziehung ist hochgradig kriminell.
    Zitat Zitat von USER01 Beitrag anzeigen
    Ich bin absolut auf der Seite der schweizer Banken und der Steuersünder. Warum sollte eine wohlhabende Person mehr Steuern zahlen als andere?
    Einkluger Kopf sagte mal: Hinter einem großen Vermögen steht auch immer ein großes Verbrechen. Es ist allgemein bekannt, daß sich die Reichen in diesem Lande (und sicher auch anderswo) mit Hilfe von gutbezahlten Fachleuten schon an der Grenze der Legalität armrechnen um nur ja keine Steuern zu bezahlen. Und letzten Endes verdanken diese wohlhabenden Leute ihren Wohlstand zumeist auch ihrem Heimatland, das die rahmenbedingungen für ihren wirtschaftlichen Aufstieg geschaffen hat und deren "normale" Bürger sich zum Wohle der Eliten ausbeuten lassen. Da ist es wohl mehr als gerecht, daß diese Menschen wenigstens ihre Steuern zahlen. Die meisten anderen menschen hierzulande wären froh, wenn sie nur die Zinsen von den Steuern dieser Leute zur Verfügung hätten.
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    CVP. Aber das Bakengeheminss betrachte ich nun mal als heilig.

    Doch eigentlich geht es mir nur um eins: Ich will nicht, dass die Schweiz auf EU-Niveau hinunterrutscht!!!! Die Schweiz ist in Sachen Löhne, Arbeitslosenzahl, Lenesqualität,...etc....etc... bis jetzt spitze und ich will dass das so bleibt. Zeig mir ein Land, welches so eine Senkung einfach hinnimmt, völlig unabhägnig auf welche Art und Weise dieses Land reich geworden ist. Kein Land der Welt würde so was hinnehmen und schon gar nicht die Menschen die dort wohnen. Man wehrt sich halt mit Händen und Füssen.

    Und ich werde das Gefühl nicht los, die EU versucht das Reichtum der Schweiz bzw. deren sehr hohen Standard etwas runterzusetzen, eben auf EU-Niveau. Und das versuchen sie auf diversen Wegen. - Und genau so was macht mich wütend!!!
    Soo doll ist es in der Schweiz ja nun auch gerade nicht. jedenfalls nicht für die "Normalverdiener". Natürlich ist der statistische Durchschnittswert beeindruckend, da ja genügend Reiche und Superreiche die Schweiz zum Domizil erwählen. Ein Milliardär und 999 Mittellose ergeben zusammen 100 Millionäre... Mir gefällt das skandinavische System wesentlich besser. Da langt der Fiskus zwar kräftig zu, aber das Ergebnis ist großer relativer Wohlstand für fast alle. Und die meisten Wohlhabenden finden das auch voll in Ordnung, weil sie in einem Land mit sozialem Frieden leben können, wo ihnen ihr Besitz nicht geneidet wird.

    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Ich verstehe deine Argumentation sehr gut. Und ich gebe dir nicht unrecht. Aber meine meinung diesbezüglich hat sich weit über das Bankengeheimniss gebildet. Es kommt mir nun mal so vor, als wolle man die Schweiz in die EU zwigen und auf das EU-Niveau runterholen. Und das geht schon seit Jahren so. Ich meine... für was gibt es dann Unabhängikeit und staatliche Souveränität??? Wäre die Schweiz in der EU, würde ich keinen Muks von mir geben bezüglich diesen Diskussionen. Aber das ist nun mal nicht der Fall.

    Und falls es dir nicht aufgefallen ist, neben dem Bankengeheimniss ist der EU die Schweizer Steuerpolitk ein riesen Dorn im Auge. Durch diese Politik saugt sich die Schweiz voll mit überreichen EU-Bürgern die hierherziehen oder Firmen. Schau nur mal an, wie viele Prominente es in die Schweiz zieht. Dann noch zaaaaaahlreiche Wirtschaftskräfte und Leute aus der Wirtschaft die ganz oben stehen oder ganz einfach gebildete Leute mit einem sehr hohen Fachwissen. Alle kommen in die Schweiz und es werden immer mehr.
    Aber das ist nicht die Schuld der Schweizer, sondern die anderen (Franzosen, Deutsche, Italiener,..etc..). Guido Westerwelle hat mal im Parlament bezüglich diesem Streitpunkt einen wichtigen Satz gesagt: "Das Problem ist nicht die Steueroase, sondern die Wüste drum herum."

    Und das, mit dem christlichen Gedanken, den du ja bereits erwähnst (obwohl das überhaupt kein Grund war, warum ich bei der CVP bin, bin ja nicht gerade religiös), will ich doch noch was loswerden: Innerhalb der Schweiz gilt für mich der soziale Gedanke. Was ausserhalb geschieht ist mir wurst! Für was gibts denn staatliche Souveräntät und Unabhängigkeit? Und die Deutschen oder Franzosen kümmern mich sozial gesehen erst recht nicht! Für was? Ich habe Mitleid mit den Haitianern, oder Leuten aus armen Ländern, Afrika,..etc..., das BIP, Einkommen oder die Arbeitslosenzahl von Deutschland, Frankreich oder was weiss ich wen noch aus der EU, geht mir am Arsch vorbei.
    Zunächst einmal geht es der Schweiz mit der EU überaus gut. Eigentlich sollte an den EU-Außengrenzen zur Schweiz genauso scharf kontrolliert werden, wie zur Ukraine oder ähnlichen Ländern und noch schärfer, es gibt ja offensichtlich gute Gründe. Das würde der schweizerischen Tourismusindustrie richtig Anschub geben... Und reichlich Zölle auf Schokolade und Käse und Uhren und all die anderen schönen Dinge. Wenn die Schweiz von ihrer eigenen Wirtschaftsleistung leben müßte, ohne EU, wäre es mit dem schönen Wohlstand wohl schnell dahin. Die Schweiz profitiert von der EU sicher wesentlich mehr als umgekehrt (Käse haben wir nämlich selber schon genug...). Und weil die EU so dumm ist, den Schweizern alle möglichen Vergünstigungen auch ohne Mitgliedschaft quasi gratis zu schenken, drum muß und wird sie auch nicht beitreten- Gott sei Dank! Wir haben schon die Briten, Polen und Tschechen als Bremser, das reicht völlig.

    Und wie Ferdydurke schon schrieb: wenn sich die Schweiz selbst am nächsten ist, warum sollten andere Staaten dann Rücksicht auf sie nehmen? Entweder hat man Eier oder nicht. Wenn die Schweiz der Meinung ist, mit ihrem "Bankgeheimnis" alle anderen verarschen zu können, dann darf sie sich auch nicht wundern, wenn das Echo etwas rauher ausfällt. Die alte Nummer mit dem Wald: Wie es hineinschallt,...
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Ob der Zug nicht schon abgefahren ist, hier noch stark an eine Richtungskorrektur zu sinnen und das soziale Steuerrad rumzureissen, das wäre ein sehr gewichtiger Punkt für eine sehr ausgiebige Diskussion.

    Letzten Endes erlaubt das breite Volk mit seinem Verhalten, welches schon sehr an Unterlassen andockt, daß sich die Elite und die Olifarchen sehr sicher fühlen und auch sicher fühlen können.

    Warum sollte sie also ihre Verhalten abstellen, gar abändern?
    Haben wir nicht am Beispiel der Bankenrettung gesehen, daß die Verluste sozialisiert wurden, die Gewinne aber erneut hochdotiert verteilt werden?
    Das ist eben das Prinzip Privatisierung: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren. Soll's doch der Steuerzahler zahlen, ist ja egal, die Eliten zahlen ja eh kaum Steuern, was geht's sie also an. Darum können sich ja die ganzen Doofen kümmern, die sich zu einem beschämenden Lohn ausbeuten lassen, bei der Krankenversicherung regelmäßig über den Tisch ziehen lassen und sich dann auch noch gleich die Steuern direkt vom Lohn abziehen lassen. Und was Väterchen Staat erst einmal hat, das gibt er dann auch nicht freiwillig wieder her.

    Zum Schluß noch ein paar allgemeine Gedanken dazu: Eine gut funktionierende Infrastruktur, eine effektive Verwaltung und eine Polizei, die ihr Vermögen schützt und ihre Sicherheit garantiert, nutzen die Besserverdienenden allemal mehr, als die Normalbevölkerung.

    Eine Steuerschuld in Höhe von 1 Million € setzt ein Vermögen von deutlich über 2 Millionen € voraus. Und wenn man dieses Geld einfach mal so im Ausland parkt, dann heißt das ja nichts anderes, als daß man dieses Geld eigentlich nicht braucht. Das liegt auf der Bank herum und vermehrt sich- einfach so. Ist also zu vermuten, daß der Besitzer zuhause noch ein paar weitere Millionen übrig hat. Ich habe nie verstanden, warum Menschen, die so dermaßen im Überfluß leben, noch so gierig sind, daß sie nicht ihre Steuern zahlen. Da hat man schon mehr Geld, als man ausgeben kann, aber es ist immer noch nicht genug. Und es vermehrt sich ja auch trotz Steuern, nur langsamer. Ist mir unbegreiflich.

    Und um Steuerhinterziehung mal in Relation zu anderen Verbrechen zu setzen: Es wird ja gerne argumentiert, daß keiner direkt dabei zu Schaden kommt, nicht direkt gefährdet ist. Gut, bei einem Bankraub ist derjenige an der offenen Seite der Pistole unmittelbar gefährdet, meinetwegen auch noch ein paar Nervenschwache drumherum. Mit einer Million an Steuergeld könnte man gefährliche Straßenabschnitte entschärfen, Schulen mit PCs ausrüsten oder 10 Polizisten (oder Steuerfahnder) beschäftigen (incl. Arbeitsmaterialien, Uniform, Dienstwagen, Beihilfe und Pensionsrückstellungen).

    Hehlerei kommt übrigens bei der ganzen Aktion wohl eher nicht ins Spiel- es ist doch anzunehmen, daß der Verkäufer den CD-Rohling rechtmäßig durch Kauf erworben hat. Dieser macht sich allerdings einer Copyrightverletzung strafbar, Schwarzbrennen ist sicher auch in der Schweiz strafbar...

    Es sollten viel mehr solcher CDs angekauft werden. Und wenn keine auf dem Markt angeboten werden, dann sollte man wenigstens so tun, als ob. Ein paar Selbstanzeigen fallen immer ab und mit jeder CD, mit jeder Verhaftung schmilzt das Vertrauen in die ausländischen Banken.

    Karl Marx soll übrigens mal gesagt haben: "Was ist schon ein Banküberfall gegen die Gründung einer Bank." Wo er Recht hat, hat er Recht...

  8. #58
    Avatar von Franko

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    Dieser Steuerbetrüger kriegt 7,3 Mio. Euro von der Bank zurück




    Steuersünder Elmar S. (68) steigt vor seiner Villa in Bad Homburg in einen Porsche





    Während in Deutschland über den Ankauf weiterer Daten mutmaßlicher Steuersünder diskutiert wird, hat ein Deutscher in Liechtenstein Schadenersatz in Millionenhöhe erstritten.

    Der Bad Homburger Immobilienunternehmer und Finanzberater Elmar S. (68) hatte eine frühere Tochtergesellschaft der fürstlichen Liechtensteiner LGT-Bank verklagt, die jahrzehntelang seine Stiftung zur „Steueroptimierung“ betrieben hatte.

    Die Bank-Tochter muss nun womöglich 7,3 Millionen Euro als Entschädigung für eine gleich hohe Bewährungsauflage zahlen.


    Begründung des fürstlichen Landgerichts: die LGT hat den Kläger zu spät über den Diebstahl seiner Kundendaten informiert.

    Hintergrund: Ein früherer Mitarbeiter der Firma hatte eine CD, die auch die Datensätze mehrerer hundert Bundesbürger enthielt, für 4,5 Millionen Euro an den Bundesnachrichtendienst verkauft.

    Die Bank-Tochter hat Berufung angekündigt. Sollte das Urteil Bestand haben, könnte es eine Prozesswelle auslösen.






    Quelle:
    Liechtenstein: Steuerbetrüger kriegt 7,3 Mio. Euro von der Bank zurück, weil er in Deutschland Strafe zahlen muss - Wirtschaft - Bild.de








    .

  9. #59
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Franko Beitrag anzeigen
    Dieser Steuerbetrüger kriegt 7,3 Mio. Euro von der Bank zurück




    Steuersünder Elmar S. (68) steigt vor seiner Villa in Bad Homburg in einen Porsche





    .

    Haben wir so einen nicht im Forum

  10. #60
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.090
    beim ganzen thema hat ein jornalist constantin seibt gestern im tagesanzeiger eine witzige formulierung für die ganze geschichte gefunden;
    Ein Hehler ruft "haltet den dieb".

    diesen artikel empfehle ich zu lesen welcher wie gesagt gestern erschien ist der titel Bestohlene Hehler , betrogene Betrüger

    man sollte sich vor augen führen das die schweiz & deren banken über 30 % der offshore gelder 4000 milliarden der welt verwaltet bezw. sich in der schweiz befinden!!!!
    auch die nzz vermutet das eine "gewaltige" summe davon schwarzgelder sind.

    was noch gesagt werden sollte ist das wie zürich die eu bezw. deutschland wegen den "konzern"steuren kristiert hat das die eu den steuersatz von 48% auf 31% reduziert haben....
    ------------------------------------------------------------------------------------
    warum einige sich für das bankgeheimis so stark einsetzen bleibt schleirhaft.
    denn dieses nutzt einzig und alleine vorallem den reichen.
    die verlierer sind der mittelstand welche keine möglichkeiten & tricks haben zu betrügen.
    das hat zur folge das dieser noch mehr daraufzahlt ,da der staat diesen zur kasse bietet ,weil reiche & grosse konzerne steruern vermeiden.

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